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  5. › Adressbuchabgleich: Whatsapp wird von…

ist das nicht das Konzept?

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  1. ist das nicht das Konzept?

    Autor: muh3 29.01.13 - 14:27

    Würde whatsapp die Addressbücher nicht abgleichen funktioniert doch Whatsapp garnichtmehr? Woher soll denn mein Handy sonst wissen wer whatsapp hat und wer nich? Sonst müsste ich doch wie früher "Freunde hinzufügen" und genau das ist doch das tolle an whatsapp, das es das automatisch macht

  2. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Jukka91 29.01.13 - 14:32

    muh3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde whatsapp die Addressbücher nicht abgleichen funktioniert doch
    > Whatsapp garnichtmehr? Woher soll denn mein Handy sonst wissen wer whatsapp
    > hat und wer nich? Sonst müsste ich doch wie früher "Freunde hinzufügen" und
    > genau das ist doch das tolle an whatsapp, das es das automatisch macht


    Telefonnummern und somit auch Handynummern sind deine Daten - du alleine solltest entscheiden können, wem du deine Daten gibst. Wenn dein Kollege jetzt sein Adressbuch über whatsapp hochlädt, gibt er damit deine Daten weiter, ohne dich vorher gefragt zu haben. Das ist das, was kritisiert wird. Ähnliches macht facebook mit seiner "Friends-finder"-Geschichte aber auch nicht.
    Dadurch bedingt, dass whatsapp die Daten aber nur zum Adressbuchabgleich nutzt, finde ich die Aufregung etwas übertrieben. Aber naja, whatever

  3. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 14:46

    Wie soll es denn sonst gemacht werden?
    Entweder lädt sich die App die Liste der Telefonnummern aller WhatsApp User herunter und vergleicht sie mit deinem Adressbuch lokal (viel Spass beim Herunterladen von 50+ Millionen Records... macht ca. 500+ MB nur für die Telefonnummern, lässt sich aber sicherlich noch gut komprimieren/optimieren) oder aber die App sendet die Liste der Telefonnummern deiner Kontakte an den Server damit der Server diese mit der Datenbank abgleichen kann, ob jemand in deiner Liste schon WhatsAppler ist oder nicht.

    Bei beiden Verfahren landen Telefonnummern irgendwie irgendwo wo sie laut Datenschutz nicht hingehörten... KÄSE.

  4. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 29.01.13 - 14:49

    Finde Facebooks vorgehen auch weit schlimmer, weil damit Werbeterror einhergeht. Von WhatsApp habe ich noch nie eine SMS bekommen, ich solle doch ihren Dienst nutzen, weil alle meine Freunde das auch täten.

    Zu WhatsApp: muh3 hat völlig Recht. Ich könnte mir ohne diese Datenschutzprobleme nicht vorstellen, wie der Dienst in dem bekannten Umfang funktionieren sollte.

    Und das Datenschutzproblem haben ja im Prinzip alle Anbieter, die eine Synchronisierung von Kontakten anbieten.

    Google speichert Handy-Adressbücher, Microsoft speicher Handyadressbücher, iCloud speichert Handyadressbücher, GMX und Co. speichern mindestens E-Mail-Adressen. Hier haben die jeweiligen Besitzer dieser Kontaktdaten auch keine Kontrolle darüber, welcher Dienst die E-Mail-Adresse erhält, wenn der genannte Kollege diese synchronisiert / speichert.

  5. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Feyh 29.01.13 - 15:02

    Es wurde ja beschrieben, dass der Benutzer gefragt wird, bevor darauf zugegriffen wird.
    Ich stelle mir das so vor, dass WhatsApp beim Start eine Meldung zeigt:
    "Wollen Sie zulassen, dass WhatsApp ihr Adressbuch nach Kontakten durchsucht"?

    Somit macht die App das nicht mehr ungefragt, sondern mit der Erlaubnis des Benutzers.
    Verneint man diese Anfrage, so kann man einzelne Benutzer hinzufügen, indem man die Telefonummer von Hand angibt. Im Hintergrund passiert ja das Selbe, nur muss sich die App die Nummer dann nicht erst im Adressbuch suchen.

  6. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 29.01.13 - 15:06

    Du siehst das aus dem falschen Blickwinkel.

    Das Datenschutzproblem besteht nicht zwischen WhatsApp und dem App-Nutzer, sondern zwischen WhatsApp und den Kontakten des App-Nutzers, deren Daten er ohne sie zu fragen zu WhatsApp hochlädt.

  7. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: blubby666 29.01.13 - 15:23

    ähm wie wäre es wenn deine telefonnummer verschlüsselt auf dem server landet (was sowieso schon der fall ist) und wenn du jemandem schreiben willst wird nur dessen nummer mit denen auf dem server abgeglichen.

    oder die auswahl "ganze kontaktliste laden" "einzelne kontakte laden"

    der spaß an der sache ist einfach dem user zu überlassen ob er die ganze liste an whatsapp schicken möchte oder nur einzelne

    was wollen die mit der telefonnummer meiner großmutter?

  8. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: blubby666 29.01.13 - 15:25

    > Google speichert Handy-Adressbücher, Microsoft speicher Handyadressbücher,
    > iCloud speichert Handyadressbücher, GMX und Co. speichern mindestens
    > E-Mail-Adressen. Hier haben die jeweiligen Besitzer dieser Kontaktdaten
    > auch keine Kontrolle darüber, welcher Dienst die E-Mail-Adresse erhält,
    > wenn der genannte Kollege diese synchronisiert / speichert.

    natürlich, keine frage, die anderen sind nicht besser, das ist ja das schlimme an der sache

  9. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: blubby666 29.01.13 - 15:27

    nein, ich verstehe das im artikel so das hier ein problem zwischen whatsapp nutzer und whatsapp besteht, das ist zumindest das was gegen die datenschutzbestimmungen verstößt.

    korrigiere mich wenn ich mich irre

  10. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: cuthbert 29.01.13 - 15:29

    chrulri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll es denn sonst gemacht werden?
    > Entweder lädt sich die App die Liste der Telefonnummern aller WhatsApp User
    > herunter und vergleicht sie mit deinem Adressbuch lokal (viel Spass beim
    > Herunterladen von 50+ Millionen Records... macht ca. 500+ MB nur für die
    > Telefonnummern, lässt sich aber sicherlich noch gut
    > komprimieren/optimieren) oder aber die App sendet die Liste der
    > Telefonnummern deiner Kontakte an den Server damit der Server diese mit der
    > Datenbank abgleichen kann, ob jemand in deiner Liste schon WhatsAppler ist
    > oder nicht.
    >
    > Bei beiden Verfahren landen Telefonnummern irgendwie irgendwo wo sie laut
    > Datenschutz nicht hingehörten... KÄSE.
    Das Problem ist vermutlich, dass Whatsapp, die Daten nicht nur mit der Datenbank abgleicht, sondern dann auch gleich die ganze Kontaktliste eines Users speichert.

    Theoretisch müsste es doch auch so zu lösen sein, dass die Kontakt-Daten lediglich temporär hochgeladen werden, geschaut wird, wer alles in WA ist und dann nur diejenigen der WA-Kontaktliste hinzufügt, die ebenfalls einen Account haben. Anschließend könnten die hochgeladenen Daten wieder gelöscht werden.

    Bei der Gelegenheit könnte man die Nutzer dann auch gleich noch fragen, welche Nutzer aus dem Telefonbuch man denn überhaupt in seiner WA-Liste haben will. Denn nicht jeder will z.B. seinen Arzt oder von wen auch immer man so die Handynummern hat in der Liste sehen und von ihnen gesehen werden. Am besten wäre wie bei anderen Messengern üblich, dass beide Seiten dem hinzufügen auf die Liste zustimmen müssen.

    Die Telefonnummern dienen dann so zu sagen nur noch als Vorschlag und nicht als Berechtigung denjenigen auch per WA zu kontaktieren. Das würde zwar etwas zeitlichen Aufwand bedeuten, wäre aber immer noch komfortabler als von jedem einen Nutzernamen wie z.B. bei Skype herauszufinden.

  11. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 15:35

    Wer sagt, dass sie die Telefonnummer deiner Grossmutter speichern?
    Ist es nicht einfach so, dass sie die Nummer hochgeladen wird um zu überprüfen ob die Nummer bei WhatsApp registriert ist?

    Ist ja nicht so als ob WhatsApp dann plötzlich anfänge Werbe-SMS an potentielle WhatsApp Kunden zu verschicken.

  12. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 15:37

    cuthbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chrulri schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie soll es denn sonst gemacht werden?
    > > Entweder lädt sich die App die Liste der Telefonnummern aller WhatsApp
    > User
    > > herunter und vergleicht sie mit deinem Adressbuch lokal (viel Spass beim
    > > Herunterladen von 50+ Millionen Records... macht ca. 500+ MB nur für die
    > > Telefonnummern, lässt sich aber sicherlich noch gut
    > > komprimieren/optimieren) oder aber die App sendet die Liste der
    > > Telefonnummern deiner Kontakte an den Server damit der Server diese mit
    > der
    > > Datenbank abgleichen kann, ob jemand in deiner Liste schon WhatsAppler
    > ist
    > > oder nicht.
    > >
    > > Bei beiden Verfahren landen Telefonnummern irgendwie irgendwo wo sie
    > laut
    > > Datenschutz nicht hingehörten... KÄSE.
    > Das Problem ist vermutlich, dass Whatsapp, die Daten nicht nur mit der
    > Datenbank abgleicht, sondern dann auch gleich die ganze Kontaktliste eines
    > Users speichert.
    Woher wollen die Herren Datenschutz denn bitte wissen wie WhatsApp intern funktioniert?

    Denen geht die Hutschnur ja schon hoch wenn sie nur schon hören, dass Kontaktdaten an einen Server gesendet werden, egal aus welchem berechtigten Grund.

    > Theoretisch müsste es doch auch so zu lösen sein, dass die Kontakt-Daten
    > lediglich temporär hochgeladen werden, geschaut wird, wer alles in WA ist
    > und dann nur diejenigen der WA-Kontaktliste hinzufügt, die ebenfalls einen
    > Account haben. Anschließend könnten die hochgeladenen Daten wieder gelöscht
    > werden.
    Ich nehme an, dass es so ist, alles andere wäre irgendwie unsinnig (ausser man will potentielle Kunden mit SMS plagen). Aber ich kann das genauso wenig belegen wie sonst wer, der nicht bei WhatsApp arbeitet, es widerlegen kann.

  13. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: blubby666 29.01.13 - 15:39

    um das zu kontrollieren muss diese nummer nunmal gespeichert werden

    ich sagte nicht das die schlimme dinge mit den nummern tun, das ändert aber nichts daran das ich entscheiden möchte welche nummern meines telefonbuchs man einschicken soll

    denkbar wäre auch das selektieren im telefonbuch und alle selektierten kontakte werden dann gesendet

  14. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Emulex 29.01.13 - 15:47

    blubby666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > um das zu kontrollieren muss diese nummer nunmal gespeichert werden
    >
    > ich sagte nicht das die schlimme dinge mit den nummern tun, das ändert aber
    > nichts daran das ich entscheiden möchte welche nummern meines telefonbuchs
    > man einschicken soll
    >
    > denkbar wäre auch das selektieren im telefonbuch und alle selektierten
    > kontakte werden dann gesendet

    Das widerstrebt aber nunmal der Einfachheit des Dienstes.
    Ausserdem finde ich es sehr wohl interessant wer aus meinem Telefonbuch alles Whatsapp nutzt, denn nur dann hab ich die Möglichkeit diese Personen zu blocken und ihnen somit die Möglichkeit zu nehmen zu sehen wann ich online bin.

  15. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: blubby666 29.01.13 - 15:53

    wieso widerstrebt dem das?
    wenn der user wählen kann ob er es "bequem" oder mit ein bisschen klicken machen kann, sind doch alle zufrieden.

    und du kannst doch falls du die "ein bisschen klicken" variante nutzt, einfach den user auswählen und checken ob der whatsapp hat, wenn ja blockst du ihn einfach.
    sind vielleicht 2 klicks mehr, und so oft blockt man keine leute (normalerweise zumindest nicht)

  16. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 16:02

    Die Nummern, welche bei WhatsApp angemeldet sind (also WhatsApp Benutzer) werden gespeichert, klar. Aber die Nummern welche nicht dabei sind (z.B. Omi), müssen nicht zwingend gespeichert sondern können nach dem Abgleich mit der Datenbank wieder verworfen werden.

  17. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 29.01.13 - 16:14

    Naja, was heißt "nicht besser"? Ist halt prinzipbedingt.

  18. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 16:15

    Ungefragt? Der User wird bei der Installation der App (zumindest bei Android) gefragt ob es OK ist, dass diese App auf die Kontakte zugreift. Wenn der Benutzer dann noch die Datenschutzbestimmungen, welche im PlayStore verlinkt sind, lesen würde, wüsste er was nach der Installation der App abgeht: http://www.whatsapp.com/legal/#Privacy


    Da steht dann auch sowas drin wie
    > WhatsApp will periodically access your address book or contact list on your mobile phone to locate the mobile phone numbers of other WhatsApp users (“in-network” numbers), or otherwise categorize other mobile phone numbers as “out-network” numbers, which are stored as one-way irreversibly hashed values.

    und auch
    > WhatsApp does not collect names, emails, addresses or other contact information from its users’ mobile address book or contact lists other than mobile phone numbers

    Dass das ganze Zeugs auf einem Server landet, steht lustigerweise nicht - zumindest konnte ich keinen Absatz diesbezüglich finden - sollte jedoch klar sein, wenn man ein wenig verstanden hat wie WhatsApp funktioniert und, dass mit WhatsApp der WhatsApp Service gemeint ist.

  19. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: chrulri 29.01.13 - 16:17

    Wie war das denn früher?

    Durfte der Kollege Peter deine Telefonnummer an Fräulein Meyer aus dem Nachbardorf geben ohne dich zu fragen, oder war dann auch gleich die Datenschutzbehörde auf Platz und hat ihm die Ohren lang gezogen.

  20. Re: ist das nicht das Konzept?

    Autor: Emulex 29.01.13 - 16:59

    Das versteh ich schon, aber "Usability" funktioniert heutzutage leider anders ;)
    Da is schon die Frage ob man es bequem oder mit eigener Auswahl will, zu viel.

    Letztlich ist die Datenschutzproblematik aber tatsächlich eher die, dass die eigene Telefonnummer samt Name durch die Gegend geschickt wird von Freunden, Bekannten, Versicherungsfuzzis, ...
    Ich persönlich halte es so, dass ich nie einen vollständigen Namen zu einer Telefonnummer hinterlege.
    Das reduziert die Datenqualität schonmal ungemein.
    Andere machen das leider nicht und packen gern auch mal gleich noch ein Foto oder die ganze Adresse dazu...einfach weil sie's können und nicht nachdenken ;)

    Die Diskussion müsste also auf ganz anderer Ebene geführt werden, weil es unzählige Apps gibt, die Zugriff auf die Kontaktdaten wollen und kaum einer sich für Berechtigungen interessiert.

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