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Big Data vs. Grundrechte

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  1. Big Data vs. Grundrechte

    Autor: Nemorem 19.11.15 - 16:22

    Um nur einige Beispiele zu nennen:

    1) Schutz der Menschenwürde - ist wohl ziemlich mit Füssen getreten durch Programme wie das Dickpic Programm - dass es laut Edward Snowden zwar nicht mit diesem Namen gibt - nichts desto trotz aber so praktiziert wird um ein krasses Beispiel zu nennen.
    2) Freie Entfaltung der Persönlichkeit - kann es in einem Überwachungsstaat einfach nicht geben.
    3) Recht auf Privatsphäre - ein Selbstläufer, Big Data ist der Stiefel im Arsch dieses Artikels.
    4) Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme - mit anderen Worten das Telekommunikationsgeheimnis, ebenfalls mit Füssen getreten.
    5) Glaubens- und Gewissensfreiheit - ich möchte dieser Tage kein Moslem im Internet sein. Glaubensfreiheit gibt es nur, wenn "der falsche" Glaube nicht bestraft wird, Gewissen ebenso.
    6) Gleichheitssatz - Kaum zu vermuten aber ein massiver Verstoß droht besonders hier. Big Data existiert ja überhaupt nur um das Individuum von der Masse zu trennen. Individuelle Werbung mag noch kein großes Problem sein, aber individuelle Kredit- oder Versicherungsangebote, bzw. deren Verweigerung. All das macht Big Data möglich und man bekommt es nicht mal mit.

    Und das sind nur 6 Beispiele, offensichtliche wie das Briefgeheimnis sind nicht mal erwähnt. Wenn etwas mehr als ein halbes Duzend Artikel des Grundgesetzes in Frage stellt, dann sollte es zumindest nicht aus dem Mund eines bezahlten Volksvertreters kommen. Das Gehalt dieses Mannes ist Steuergeldverschwendung und ich fürchte seine Chefin liegt uns auch nur auf der Tasche, denn die ist ganz ähnlich gestrickt.

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