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Strafe?

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  1. Strafe?

    Autor: jejo 14.04.13 - 13:54

    Das soll eine Strafaktion sein? Anonymous' Methode der politischen Auseinandersetzung ist also Terror, Erpressung und Kriminalität? Muss man sich merken. Wer so handelt, tut seiner inhaltlichen Sache keinen Gefallen, wenn er sie denn überhaupt ernsthaft vertritt und nicht nur als Alibiposition hält.

  2. Re: Strafe?

    Autor: wirehack7 14.04.13 - 14:09

    jejo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll eine Strafaktion sein? Anonymous' Methode der politischen
    > Auseinandersetzung ist also Terror, Erpressung und Kriminalität? Muss man
    > sich merken. Wer so handelt, tut seiner inhaltlichen Sache keinen Gefallen,
    > wenn er sie denn überhaupt ernsthaft vertritt und nicht nur als
    > Alibiposition hält.

    Der ganze Verein ist doch schon lange von irgendwelchen Scriptkiddies und Möchtegern-Crackern bevölkert.
    Das Problem ist dass jeder sagen kann er ist Anonymous. Auch wenn er den Sinn der Demokratie noch nicht ganz verstanden hat.
    Nun machen wir also irgendwelche kriminellen Trotzaktionen nur weil in einem demokratischen Land eine Partei eine legitime Meinung hat die einem nicht passt?
    Wirkt sehr fragwürdig...

  3. Re: Strafe?

    Autor: Lockenkopf Texas Ranger 14.04.13 - 14:39

    Vorweg: Ich kann eueren Standpunkt verstehen, aber auch den von Anonymous.

    Und sicher ist Anonymous mit Scriptkiddies und etc bevölkert, keine Frage.
    Aber die werden es nicht gewesen sein, die diesen Hack gemacht haben.

    Aber ich finde, das hier simplifiziert wird. Das war keine Racheaktion. Sonst hätten sie die Namen und zugehörigen Daten mit veröffentlicht. Hier sollte nur bewiesen werden, wie unsicher Daten im Internet jetzt schon sind. Und da das Bestandsdatenkontrollgesetz Provider dazu zwingt, Passwörter in Plain abzulegen ist dies eine Gefahr für alle und wie leicht man an diese Daten kommt, konnte man ja an diesem Beispiel sehen.
    Das Anonymous vorgehen in vielen Fällen sehr grenzwertig ist, dadrüber brauchen wir uns nicht Unterhalten. Und ob die Botschaft so ankommt, wie sie gemeint ist, oder durch nur als kriminelle Racheaktion gewertet wird ist, wie man ja sehen kann, ebenfalls mehr als Fragwürdig.
    Aber irgendwie begrüße ich es dennoch. Jeder Protest gegen dieses Gesetz ist notwendig, denn ich empfinde das was die Bundesregierung hier verabschiedet hat als noch viel viel schlimmer als diesen Hack.
    Denn das Bestandsdatenkontrollgesetz ist; unverhältnismäßig, Demokratie feindlich, Verfassungsfeindlich und ein Schlag ins Gesicht der Bürger Deutschlands!

    Ich hoffe sehr stark, dass das Gesetz am Bundesrat scheitert. Wenn nicht bleibt mal wieder nur Karlsruhe als letzte Instanz für Freiheit, Recht und Privatsphäre.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.13 14:42 durch Lockenkopf Texas Ranger.

  4. Re: Strafe?

    Autor: wirehack7 14.04.13 - 15:22

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorweg: Ich kann eueren Standpunkt verstehen, aber auch den von Anonymous.
    >
    > Und sicher ist Anonymous mit Scriptkiddies und etc bevölkert, keine Frage.
    > Aber die werden es nicht gewesen sein, die diesen Hack gemacht haben.
    >
    > Aber ich finde, das hier simplifiziert wird. Das war keine Racheaktion.
    > Sonst hätten sie die Namen und zugehörigen Daten mit veröffentlicht. Hier
    > sollte nur bewiesen werden, wie unsicher Daten im Internet jetzt schon
    > sind. Und da das Bestandsdatenkontrollgesetz Provider dazu zwingt,
    > Passwörter in Plain abzulegen ist dies eine Gefahr für alle und wie leicht
    > man an diese Daten kommt, konnte man ja an diesem Beispiel sehen.
    > Das Anonymous vorgehen in vielen Fällen sehr grenzwertig ist, dadrüber
    > brauchen wir uns nicht Unterhalten. Und ob die Botschaft so ankommt, wie
    > sie gemeint ist, oder durch nur als kriminelle Racheaktion gewertet wird
    > ist, wie man ja sehen kann, ebenfalls mehr als Fragwürdig.
    > Aber irgendwie begrüße ich es dennoch. Jeder Protest gegen dieses Gesetz
    > ist notwendig, denn ich empfinde das was die Bundesregierung hier
    > verabschiedet hat als noch viel viel schlimmer als diesen Hack.
    > Denn das Bestandsdatenkontrollgesetz ist; unverhältnismäßig, Demokratie
    > feindlich, Verfassungsfeindlich und ein Schlag ins Gesicht der Bürger
    > Deutschlands!
    >
    > Ich hoffe sehr stark, dass das Gesetz am Bundesrat scheitert. Wenn nicht
    > bleibt mal wieder nur Karlsruhe als letzte Instanz für Freiheit, Recht und
    > Privatsphäre.

    Es gibt für so etwas noch eine wunderbare Möglichkeit die dazu auch noch legal ist und nicht irgendwelche kriminelle Aktionen für gut heisst: Volksbegehren.
    Oder auch ganz banal Wählen gehen und die Partei wählen die sich wenigstens etwas mit der eigenen Meinung deckt.
    Das sind Mächte welche in einer Demokratie völlig legal sind.
    Man braucht keine illegalen Handlungen welche eh beim Pöbel falsch ankommen werden.

  5. Re: Strafe?

    Autor: Lockenkopf Texas Ranger 14.04.13 - 16:08

    Es handelt sich hierbei um ein Gesetz auf Bundesebene, daher fällt das Volksbegehren aus, da ich nicht wüsste, wie hier eine Neustrukturierung des Bundesgebietes weiterhelfen soll -.-

    Tja, das Wählen der richtigen Parteien könnte wohl helfen.
    Leider war es bis dato so, das sowohl CDU, FDP und auch die SPD die Privatsphäre im Internet immer mit Füßen getreten haben.
    Und den kleineren Parteien, wird oftmals nicht zugestanden, dass sie eine Lösung für unsere Kriesen erarbeiten könnten.
    Bis dato ist eine Regierung ohne SPD oder CDU in Deutschland nicht vorstellbar.
    Also muss man auch die Volksparteien zum einlenken bewegen.
    Da helfen auch Petitionen und Demonstrationen. Allerdings wird die Regierung nicht müde Demonstrationen zum Thema Privatsphäre im Internet als Event Happening abzutun.
    Die Methode die Anonymous hier gewählt hat, ist zwar nicht Legal aber immerhin nicht Medienwirksam.

    Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört halt auch Freiheit und Schutz der Privatsphäre und da finde ich solche Aktion im Rahmen der Wehrhaften Demokratie durch aus in Ordnung.
    Zumindest solange, wie nur gezeigt wird, dass es möglich ist, und die Daten nicht veröffentlicht werden.
    Es kam dabei ja niemand zu schaden.

  6. Re: Strafe?

    Autor: wirehack7 14.04.13 - 16:51

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es handelt sich hierbei um ein Gesetz auf Bundesebene, daher fällt das
    > Volksbegehren aus, da ich nicht wüsste, wie hier eine Neustrukturierung des
    > Bundesgebietes weiterhelfen soll -.-
    >
    > Tja, das Wählen der richtigen Parteien könnte wohl helfen.
    > Leider war es bis dato so, das sowohl CDU, FDP und auch die SPD die
    > Privatsphäre im Internet immer mit Füßen getreten haben.
    > Und den kleineren Parteien, wird oftmals nicht zugestanden, dass sie eine
    > Lösung für unsere Kriesen erarbeiten könnten.
    > Bis dato ist eine Regierung ohne SPD oder CDU in Deutschland nicht
    > vorstellbar.
    > Also muss man auch die Volksparteien zum einlenken bewegen.
    > Da helfen auch Petitionen und Demonstrationen. Allerdings wird die
    > Regierung nicht müde Demonstrationen zum Thema Privatsphäre im Internet als
    > Event Happening abzutun.
    > Die Methode die Anonymous hier gewählt hat, ist zwar nicht Legal aber
    > immerhin nicht Medienwirksam.
    >
    > Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört halt auch Freiheit und Schutz
    > der Privatsphäre und da finde ich solche Aktion im Rahmen der Wehrhaften
    > Demokratie durch aus in Ordnung.
    > Zumindest solange, wie nur gezeigt wird, dass es möglich ist, und die Daten
    > nicht veröffentlicht werden.
    > Es kam dabei ja niemand zu schaden.

    Wo ziehst Du dann die Grenze dass Illegales "schlecht" ist?
    Illegales mit dem Vorwand Gutes zu tun zu verschleiern macht es immer noch nicht legal.
    Verprügeln wir doch gleich ein paar welche sich nicht benehmen oder stellen sie an den Pranger, so richtig Schaden ist dann da wohl auch nicht oder? Na klar sagst Du nun NEIN. Wie kann ich nur so etwas behaupten. Da kommen ja Menschen zu Schaden.
    Bei der im Artikel erwähnten Aktion auch. Es wurden Daten geklaut, diese waren persönlich, diese wurden veröffentlicht. Wenn es auch nun geschickt als Robin Hood dargestellt wird indem man sagt man hat ja nicht alles veröffentlicht. Trotzdem sind da draußen wohl welche im Besitz aller erbeuteten Daten. Welche, die illegales Tun mit dem Deckmantel des Protestes. Schon ein merkwürdiges Gefühl wenn man selber dann davon betroffen wäre, oder? Denke mal an die lustigen Kinder wie Lulzsec.
    Da haben auch alle geschrien und gezetert als es um die eigenen Daten ging. Diese hatten keinen fadenscheinigen Deckmantel. Das waren dann die "Bösen".
    Aber hey, solange es darum geht irgendwelche Gesetze zu verhindern mit Aktionen welche diese Gesetze eventuell unterbinden würden oder erschweren, ist das doch cool oder?
    Ich sehe da kein Quäntchen Vorteil dass nun dieses Gesetz verhindert werden soll. Eher im Gegenteil. Nun werden manche wieder nur die illegale Aktion sehen und sonst nichts. Ein bisschen Laienwissen dazu.
    Das wird dann bestimmt nicht mehr Nährboden führ stupidere Gesetze geben...

    Aber solange die Scriptkiddies ihren Spaß haben und ihre dummen Aktionen damit erklären können dass alles für das Gute ist sind doch alle froh oder?

  7. Re: Strafe?

    Autor: JP 14.04.13 - 16:53

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da das Bestandsdatenkontrollgesetz Provider dazu zwingt,
    > Passwörter in Plain abzulegen ist dies eine Gefahr für alle und wie leicht
    > man an diese Daten kommt, konnte man ja an diesem Beispiel sehen.

    Meiner Kenntnis nach stimmt das nicht, dass das Gesetz irgendjemanden zwingt Passwörter Plain abzulegen. Deswegen ist das Gesetz ja auch zusätzlich Schwachsinn. Es wird zwar mit dem Gesetz gefordert, dass Zugangsdaten herausgegeben werden müssen, aber jeder Seitenbetreiber ist an anderer Stelle verpflichtet die technischen Möglichkeiten zu nutzen die Daten seiner Kunden zu schützen, und das bedeutet auch Passwörter seiner Nutzer zu schützen. Unternehmen machen sich sogar genau genommen straf- und haftbar, wenn sie Passwörter in Klartext abspeichern, es wird halt nur nicht ausreichend kontrolliert. Aber das macht das Gesetz streckenweise einfach so sinnlos und zeigt auf, dass die Schreiber teilweise gar keine Ahnung von der aktuellen Rechtslage haben.

  8. Re: Strafe?

    Autor: LoopBack 14.04.13 - 18:31

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kam dabei ja niemand zu schaden.
    Ahja, wenn das kein Schaden ist, dann schreib mal schnell deine Daten hierhin:
    Username, Vorname, Nachname, md5 vom Passwort, E-Mail-Adresse (im Klartext damit auch jeder Spambot die findet!)

    Wie, keine Lust? Und was sollen die FDP-Mitglieder/-Sympathisanten sagen?
    Und: Ich gehe mal davon aus, dass aus den Daten noch ein finanzieller Schaden entsteht. Denn wo 37.000 Email-Adressen+Passwörter sind, sind PayPal-Plünderer nicht weit.

  9. Re: Strafe?

    Autor: Lord Gamma 14.04.13 - 18:33

    jejo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll eine Strafaktion sein? Anonymous' Methode der politischen
    > Auseinandersetzung ist also Terror, Erpressung und Kriminalität? Muss man
    > sich merken. Wer so handelt, tut seiner inhaltlichen Sache keinen Gefallen,
    > wenn er sie denn überhaupt ernsthaft vertritt und nicht nur als
    > Alibiposition hält.

    Ja, jemandem einen Spiegel vorzuhalten oder logische Konsequenzen seines theoretischen Vorhabens in die Praxis umzusetzen, damit Bedeutung und Folgen klar werden, ist nicht immer die richtige Methode.

  10. Re: Strafe?

    Autor: GodsBoss 14.04.13 - 19:39

    > > Vorweg: Ich kann eueren Standpunkt verstehen, aber auch den von
    > Anonymous.
    > >
    > > Und sicher ist Anonymous mit Scriptkiddies und etc bevölkert, keine
    > Frage.
    > > Aber die werden es nicht gewesen sein, die diesen Hack gemacht haben.
    > >
    > > Aber ich finde, das hier simplifiziert wird. Das war keine Racheaktion.
    > > Sonst hätten sie die Namen und zugehörigen Daten mit veröffentlicht.
    > Hier
    > > sollte nur bewiesen werden, wie unsicher Daten im Internet jetzt schon
    > > sind. Und da das Bestandsdatenkontrollgesetz Provider dazu zwingt,
    > > Passwörter in Plain abzulegen ist dies eine Gefahr für alle und wie
    > leicht
    > > man an diese Daten kommt, konnte man ja an diesem Beispiel sehen.
    > > Das Anonymous vorgehen in vielen Fällen sehr grenzwertig ist, dadrüber
    > > brauchen wir uns nicht Unterhalten. Und ob die Botschaft so ankommt, wie
    > > sie gemeint ist, oder durch nur als kriminelle Racheaktion gewertet wird
    > > ist, wie man ja sehen kann, ebenfalls mehr als Fragwürdig.
    > > Aber irgendwie begrüße ich es dennoch. Jeder Protest gegen dieses Gesetz
    > > ist notwendig, denn ich empfinde das was die Bundesregierung hier
    > > verabschiedet hat als noch viel viel schlimmer als diesen Hack.
    > > Denn das Bestandsdatenkontrollgesetz ist; unverhältnismäßig, Demokratie
    > > feindlich, Verfassungsfeindlich und ein Schlag ins Gesicht der Bürger
    > > Deutschlands!
    > >
    > > Ich hoffe sehr stark, dass das Gesetz am Bundesrat scheitert. Wenn nicht
    > > bleibt mal wieder nur Karlsruhe als letzte Instanz für Freiheit, Recht
    > und
    > > Privatsphäre.
    >
    > Es gibt für so etwas noch eine wunderbare Möglichkeit die dazu auch noch
    > legal ist und nicht irgendwelche kriminelle Aktionen für gut heisst:
    > Volksbegehren.
    > Oder auch ganz banal Wählen gehen und die Partei wählen die sich wenigstens
    > etwas mit der eigenen Meinung deckt.
    > Das sind Mächte welche in einer Demokratie völlig legal sind.
    > Man braucht keine illegalen Handlungen welche eh beim Pöbel falsch ankommen
    > werden.

    Eine Demokratie kann nicht oder nur sehr schlecht funktionieren, wenn die Mehrheit der Bevölkerung nicht in der Lage ist, sich tatsächlich wenigstens halbwegs objektiv über Sachverhalte zu informieren.

    Sowohl die von Parteienvertretern unterwanderten ÖR als auch die privaten „großen“ Medien, bei Letzteren allen voran der Springer-Verlag, haben an einer solchen objektiven Aufklärung kein Interesse. Online kann man jedoch weit mehr Informationen finden, insbesondere ist dort die Filterung viel weniger ausgeprägt. Das ist auch der Grund, warum der freie Informationsaustausch im Netz zunehmend reglementiert wird, warum solche Speicherungen beschlossen werden – das Netz könnte echte Demokratie wahr werden lassen, was zwangsläufig das Ende unserer aktuellen Politiker-Kaste bedeuten würde.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  11. Re: Strafe?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 00:57

    Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Leider war es bis dato so, das sowohl CDU, FDP und auch die SPD die
    > Privatsphäre im Internet immer mit Füßen getreten haben.

    Welche Privatsphäre ?
    Mir scheinst du (und nicht nur du) haben da ein massives
    Verständnisproblem.

    Das Internet ist ein öffentlicher Raum.
    Und wenn du dich in einem öffentlichen Raum begibst...egal ob das nun
    reallife (auf die Strasse gehen), oder virtuell (ins Internet gehen), dann
    hast du prinzipbedingt keine Privatsphäre mehr
    Und das war schon so, als es noch kein Internet gab.

    Gleiches gilt für E-Mails.
    Eine E-Mail ist kein Brief ...und war es auch nie......und hat daher auch
    keinen Anspruch auf so etwas wie ein Briefgeheimnis.
    E-mails wurden als PM's "erfunden" um in den Zeiten vor dem
    Internet in den damals üblichen Mailboxen(BBS) den öffentlich Traffic
    in den Boards von Themen frei zu halten, die nur wenige Leute
    interessierten. Von "geheimer/geschützter" Kommunikation per PM
    war niemals die Rede...denn schon damals lasen die SysOps der
    Mailboxen(BBS) die PM's mit. Heute lesen z.B. Arbeitgeber die Mails
    ihrer Angestellten mit. Das war/ist auch allgemein bekannt.

    Kurz:
    Hallo....aufwachen aus deiner Traumwelt.

  12. Re: Strafe?

    Autor: Hawkster 15.04.13 - 08:24

    Pergamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Leider war es bis dato so, das sowohl CDU, FDP und auch die SPD die
    > > Privatsphäre im Internet immer mit Füßen getreten haben.
    >
    > Welche Privatsphäre ?
    > Mir scheinst du (und nicht nur du) haben da ein massives
    > Verständnisproblem.
    >
    > Das Internet ist ein öffentlicher Raum.
    > Und wenn du dich in einem öffentlichen Raum begibst...egal ob das nun
    > reallife (auf die Strasse gehen), oder virtuell (ins Internet gehen), dann
    > hast du prinzipbedingt keine Privatsphäre mehr
    > Und das war schon so, als es noch kein Internet gab.
    >
    > Gleiches gilt für E-Mails.
    > Eine E-Mail ist kein Brief ...und war es auch nie......und hat daher auch
    > keinen Anspruch auf so etwas wie ein Briefgeheimnis.
    > E-mails wurden als PM's "erfunden" um in den Zeiten vor dem
    > Internet in den damals üblichen Mailboxen(BBS) den öffentlich Traffic
    > in den Boards von Themen frei zu halten, die nur wenige Leute
    > interessierten. Von "geheimer/geschützter" Kommunikation per PM
    > war niemals die Rede...denn schon damals lasen die SysOps der
    > Mailboxen(BBS) die PM's mit. Heute lesen z.B. Arbeitgeber die Mails
    > ihrer Angestellten mit. Das war/ist auch allgemein bekannt.
    >
    > Kurz:
    > Hallo....aufwachen aus deiner Traumwelt.

    Der AG mag Mails mitlesen. Sollte hier aber dringend zwischen dienstlicher und privater Mail unterscheiden. Private Mails unterliegen dem Fernmeldegeheimnis gemäß § 88 TKG, denn der Arbeitgeber gilt hier als Telekommunikations- bzw. Teledienste-Anbieter.

    Natürlich kann der AG immer versuchen anzugeben das er einen Missbrauch vermutet oder ähnliches. Aber auch das geht nicht soooo einfach durch.

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