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APFS hat einige Nachteile

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  1. APFS hat einige Nachteile

    Autor: Anonymer Nutzer 05.04.18 - 21:56

    Ich habe auch so meine Erfahrung mit APFS gemacht. Folgendes sollte man immer berücksichtigen:
    - Apples Festplattendienstprogramm kommt nach wie vor nicht gut mit APFS klar. Es gibt viele Bugs, die einen zur Verzweiflung treiben
    - Die APFS Performance ist auf allen Datenträgern, vor allem aber auf herkömmlichen Festplatten teils erheblich schlechter als HFS+. Normale Festplatten fragmentieren in kurzer Zeit dramatisch.
    - Die von Golem angemerkten Problem (z.B. falsche Anzeige des freien Speicherplatzes) kann ich bestätigen
    - Auch sehr problematisch: Dateifreigaben werden auf APFS Volumes nur über SMB unterstütze (AFP nicht möglich). Da SMB aber nach wie vor unter MacOS nicht brauchbar funktioniert (enorme Probleme mit ACLs auf den Clients), kann die Konvertierung eines freigegebenen Laufwerks zu APFS vor allem für Unternehmen, die den Mac Server nutzen, fatale Folgen haben

  2. Re: APFS hat einige Nachteile

    Autor: traxanos 06.04.18 - 11:25

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe auch so meine Erfahrung mit APFS gemacht. Folgendes sollte man
    > immer berücksichtigen:
    > - Apples Festplattendienstprogramm kommt nach wie vor nicht gut mit APFS
    > klar. Es gibt viele Bugs, die einen zur Verzweiflung treiben

    Die einfachen Funktion "Leg ein neues Subvolumen an" geht aber. Und das reicht den meisten. Der rest sollte sowieso diskutil erledigt werden.

    > - Die APFS Performance ist auf allen Datenträgern, vor allem aber auf
    > herkömmlichen Festplatten teils erheblich schlechter als HFS+. Normale
    > Festplatten fragmentieren in kurzer Zeit dramatisch.

    Das ist eine normale bewusste Einscheidung die Prinzip bedingt alle Dateisysteme betrifft die diese neuen Konzepte nutz. Ist aber auch egal, da sogst wieder als Systemplatten SSDs heutzutage nutzt. HDDs sind nur noch für große Datenmengen zuständig und das ist es egal das es etwas länger dauert oder man nutzt direkt andere Dateisysteme.

    > - Die von Golem angemerkten Problem (z.B. falsche Anzeige des freien
    > Speicherplatzes) kann ich bestätigen

    Das ist ebenfalls kein reinen APFS Problem und hängt mit dem verwendeten Konzept dahinter zusammen. Ähnliche Probleme haben, wenn auch nicht so extrem, gab es sogar schon zu FAT Zeiten.

    > - Auch sehr problematisch: Dateifreigaben werden auf APFS Volumes nur über
    > SMB unterstütze (AFP nicht möglich). Da SMB aber nach wie vor unter MacOS
    > nicht brauchbar funktioniert (enorme Probleme mit ACLs auf den Clients),
    > kann die Konvertierung eines freigegebenen Laufwerks zu APFS vor allem für
    > Unternehmen, die den Mac Server nutzen, fatale Folgen haben

    Apple schwenkt komplett auf SMB und hat AFP komplett aufgegeben. Die werden da keinen müde Mark mehr rein stecken. Selbst TimeMaschine kann mittlerweile direkt auf SMB Freigaben ohne irgendwelche Hacks genutzt werden. (Wenn der Server die entsprechenden Lockmechanismen beherrscht)


    Ich finde es schaden das immer nur über die Nachteile geschimpft werden, aber die Vorteile fehlen komplett im Artikel. Viele Probleme sind keine reinen APFS Probleme sondern Prinzip bedingt und betreffen auch andere Dateisysteme die die gleichen Konzepte nutzen.

    Da finde ich z.B. das Problem mit "Passwörter von der Verschlüsselung werden in Logfile gespeichert" deutlich schlimmer.

    Auch darf man nicht vergessen. Apple hat zig Geräte on-the-fly (iPhones...) auf APFS konvertiert ohne größere Probleme. Das hat noch kein Hersteller je gemacht noch geschafft. Maximal FAT zu NTFS könnte man als Vergleichbar ansehen aber das war ein manueller Prozess.

    Und ich z.B. nutze murdoch APFS auf meinen Rechnern. Alleine das Feature Sub-Volumes bringt mir soviel. Aber auch Snapshots und die Kopierfunktion sind so unfassbar nützlich - für mich. Ich will kein HFS+ mehr.

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