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Gar nicht so schlecht, muss aber anders ablaufen

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  1. Gar nicht so schlecht, muss aber anders ablaufen

    Autor: wdsl 02.02.11 - 13:32

    Hallo zusammen,
    ich bin absolut für Datenschutz, aber in dem Fall finde ich das System gar nicht so schlecht.

    1. Es passieren wahrscheinlich nie so viele Gewaltdelikte wie während oder nach Bar/Disko besuchen mit Alkoholkonsum.
    2. Es sind meistens immer wieder die selben Täter.
    3. Ist es meiner Meinung nach Pflicht des Veranstalters für einen friedlichen und sicheren Ablauf zu sorgen.
    4. Ist es besser nach gewaltbereitschaft auszusortieren als nach Hautfarbe.

    Im Grunde ist das ja nichts anderes wie die Schufa, nur nicht auf Finanzen sondern auf Gewalt spezialisiert.

    Aber:
    1. Auskunft über Fremde Personen sollte man nur über ein staatliches Organ erhalten
    2. Auskunft sollte nur mit Einwilligung z.B. PW eingabe möglich sein
    3. Alle Auskünfte die der Staat erteilt, egal ob an die Justiz, ein Unternehmen oder ein anderes staatliches Organ sollte protokoliert werden und jeder Zeit kostenlos erfragbar sein. D.h. Wer, Wann, Wo, Was erfragt hat, Was übermittelt wurde.(Für Strafrecht auch verzögert)
    4. Die erfassten Daten sollten vom Anwender jederzeit kostenlos Abrufbar sein.
    5. Gegen Fehler sollte man sich kostenlos juristisch zur Wehr setzen können.
    6. Die Daten dürfen auch nicht zu statistischen Zwecken anonymisiert verwendet werden.
    7. Jeder Eintrag erhält ein Ablaufdatum (Das Ablaufdatum kann, aber auch unendlich sein z.B. bei Straftaten)
    8. Illegale Abfragen, stehen unter sehr hoher Strafe.

    Gruß
    wdsl

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  2. Re: Gar nicht so schlecht, muss aber anders ablaufen

    Autor: hotzenklotz 02.02.11 - 14:13

    Sehe ich ähnlich, aber das ist vermutlich auch gar nicht so einfach umsetzbar. Ich denke aber auch, dass eine extrem vereinfachte Version schon eine gewisse Wirkung hätte: Die Daten einfach NUR für einen Tag speichern, um nach einer Veranstaltung eventuelle Gewalttäter z.B. identifizieren zu können - beispielsweise wenn sie über alle Berge sind. Danach wieder löschen und gut ist. Zudem könnte ein gewisser Abschreckungseffekt auch ein stückweit präventiv wirken.

    Man weiß es nicht ;)

  3. Re: Gar nicht so schlecht, muss aber anders ablaufen

    Autor: Freepascal 02.02.11 - 14:40

    wdsl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo zusammen,
    > ich bin absolut für Datenschutz, aber in dem Fall finde ich das System gar
    > nicht so schlecht.
    >
    > 1. Es passieren wahrscheinlich nie so viele Gewaltdelikte wie während oder
    > nach Bar/Disko besuchen mit Alkoholkonsum.
    > 2. Es sind meistens immer wieder die selben Täter.

    Ja, aber das Problem liegt woanders. In De sind die gewaltbereiten Leute üblicherweise polizeibekannt, aber sie werden nicht verurteilt. Gerichtsverfahren ziehen sich ewig hin, die Strafen sind zu vernachlässigen, häufig gibt es 50x die berühmte 2. Chance wegen schlimmer Kindheit, andere Kultur, Affekthandlung usw. Inzwischen sind selbst Polizisten ratlos, weil sie immer wieder die gleichen Leute festnehmen, diese aber kurze Zeit später wieder frei herumlaufen.

    > 5. Gegen Fehler sollte man sich kostenlos juristisch zur Wehr setzen
    > können.

    Diese Möglichkeit hast du bei allen heutigen Verwaltungen nie. Eigentlich brauchst du immer einen Anwalt und dann ist Schluss mit kostenlos.

    > 6. Die Daten dürfen auch nicht zu statistischen Zwecken anonymisiert
    > verwendet werden.

    Daten, die bestehen, werden immer ausgewertet, weil man dazu nur einen handelsüblichen Laptop braucht. Wenn Interesse besteht, ist das immer nur eine Frage des Preises.

    > 7. Jeder Eintrag erhält ein Ablaufdatum (Das Ablaufdatum kann, aber auch
    > unendlich sein z.B. bei Straftaten)
    > 8. Illegale Abfragen, stehen unter sehr hoher Strafe.

    Alles schöne Forderungen, aber ich verweise mal auf die internen Listen, die Versicherungen, Banken oder Mobilfunkanbieter führen. Landest du auf einer von diesen, bekommst du in ganz Deutschland z.B. keine Versicherung oder kein Girokonto mehr. Wie du darauf gekommen bist, erfährst du genausowenig wie, wie du wieder herunter kommst.

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