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Zeit für private Backups

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  1. Zeit für private Backups

    Autor: Hypfer 06.11.16 - 12:31

    Da liegt ne voll befüllte Powervault TL2000 und sie macht keine Backups weil ich einfach nicht dazu komme die endlich mal einzurichten.

    In der Theorie habe ich ein super funktionierendes Backupkonzept.
    Hmja.

  2. letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 14:15

    Ich habe mir letztens eine qnap TS431+ fürs Backup zu Hause geholt.
    Die wird einmal am Tag automatisiert gestartet... per Veeam EndPoint Backup (ist kostenlos ) wird dann jeweils ein inkrementelles Backup durchgeführt. Die Backups werden 14 Tage vorgehalten. Nachdem Backup wird die NAS wieder automatisch runtergefahren, sodass ein evtl. Verschlüsselungstrojaner es nicht zu einfach hat die NAS mit zu verschlüsseln.

    (die NAS wird ausschließlich für die Backups genutzt)

    Damit bin ich für privater Nutzung eigentlich ganz gut gerüstet.

    Ich spiele noch mit den Gedanken die NAS auf eine externe Platte oder in die Cloud (jeweils verschlüsselt!) zu spiegeln, war aber noch zu faul mir entsprechende Cloud Angebote rauszusuchen.

    Das von Amazon sieht ganz ansprechend aus.. https://www.amazon.de/clouddrive/home

  3. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: robinx999 06.11.16 - 14:27

    Privat ist halt immer Problematisch da dort Geld immer eine Rolle spielt und man da in der Regel nicht aus den vollen schöpfen kann.
    Ein NAS mit Snapshot Möglichkeiten ist aber schon mal ein Solider Anfang
    Da kann dann ein Verschlüsselungstrojaner auch nicht die Snapshots manipulieren und wenn man genug vorhält (eine oder zwei Wochen so ist man da schon relativ auf der Sicheren Seite)

  4. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: Anonymer Nutzer 06.11.16 - 14:37

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich spiele noch mit den Gedanken die NAS auf eine externe Platte oder in
    > die Cloud (jeweils verschlüsselt!) zu spiegeln, war aber noch zu faul mir
    > entsprechende Cloud Angebote rauszusuchen.
    >
    > Das von Amazon sieht ganz ansprechend aus.. www.amazon.de

    Ein Backup in deiner Wohnung ist nur ein halbes Backup. Wenn deine Wohnung abbrennt oder ein Wasserschaden auftritt, sind die Daten weg.
    Daher IMMER ein Backup irgendwo extern lagern. Natürlich könntest du eine Festplatte bei deiner Famile/Freunin lagern aber wenn man mal ehrlich ist, hat man keine Lust jede Woche (o.ä.) dorthin zu fahren, die Daten auf die Platte zu schieben und wieder wegzubringen.
    Ich selber nutze als Cloudspeicher OneDrive, kostet zwar 60¤ im Jahr aber dafür ist dort Office dabei und ich kann es mir mit meiner Familie teilen (5 PCs mit je 1TB).
    Dort wird auch Synchroniesation unterstützt, bei Amazon kannst du nur Dateien auswählen der er dann hochläd. Dabei musst du immer die Dateien bzw. den Ordner expliziert zum hochladen auswählen. Synchronisierung ist das nicht.

    Guck doch mal, ob dein NAS irgendwelche Cloudanbieter unterstützt. Dann kann die NAS nachdem du dort dein Backup aufgespielt hast, dieses direkt in die Cloud laden.

    Für wirklich wichtige Dokumente empfehle ich dazu noch regelmäßiges brennen dieser Daten auf DVDs und diese dann an verschiedenen Orten (Arbeit, gute Freunde, Freundin, Familie usw.) zu lagern. Dazu zähle ich eingescannte Versicherungspolicen, wichtige Verträge, Arbeitsverträge, ärztliche Unterlagen usw.

    Da ich sehr "paranoid" bin, habe ich alle Daten verschlüsselt und brenne neben den Daten auch das Tool samt Anleitung zum entschlüsseln mit auf die DVDs bzw. in die Cloud (natürlich unverschlüsselt). Das Passwort dazu liegt in einem versiegelten Umschlag bei einem Notar. Sollte ich also mal verunfallen,und sterben bzw. mein Gedächnis verlieren, können meine Angehörigen diese Daten immernoch entschlüsseln. Der Notar hat ensprechende Anweisungen unter welchen Bedingungen er den Umschlag aushändigen darf. Er selbst weiß nicht was dort drin ist.

  5. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: zilti 06.11.16 - 14:43

    TarSnap ist auch noch: http://www.tarsnap.com/

  6. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 14:54

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann dann ein Verschlüsselungstrojaner auch nicht die Snapshots
    > manipulieren

    Naja, theoretisch schon?
    Letztendlich werden die Snapshots ja auf einer stinknormalen Freigabe gespeichert...
    .. aber ich denke ich habe da genug Steine in den Weg gelegt, sodass dieses Szenario höchst unwahrscheinlich sein sollte.

    1.) die NAS läuft nur jeweils 1h am Tag
    2.) die Freigabe ist NICHT als Laufwerk gemappt
    3.) die Freigabe ist versteckt
    4.) es hat ein Benutzer Schreibzugriff auf die Freigabe, dessen Kennwort ausreichend lang ist. Die Daten sind natürlich im Veeam Client hinterlegt.

    Der Trojaner müsste also erstmal meinen Rechner zu einem Zeitpunkt infizieren, indem die NAS eingeschaltet ist. Als nächstes müsste er dann in der Lage sein die Zugangsdaten der Freigabe aus Veeam auszulesen.

    Das halte ich schon für unwahrscheinlich.


    PS: Veeam ist toll, das gesamte Systembackup funktioniert hervorragend. Auch sehr angenehm ist, dass man die Wahl hat einzelne Daten oder den kompletten Snapshot (inklsv der Win10 Installation) wiederherzustellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.16 14:55 durch ArcherV.

  7. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 14:59

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Backup in deiner Wohnung ist nur ein halbes Backup. Wenn deine Wohnung
    > abbrennt oder ein Wasserschaden auftritt, sind die Daten weg.
    > Daher IMMER ein Backup irgendwo extern lagern. Natürlich könntest du eine
    > Festplatte bei deiner Famile/Freunin lagern aber wenn man mal ehrlich ist,
    > hat man keine Lust jede Woche (o.ä.) dorthin zu fahren, die Daten auf die
    > Platte zu schieben und wieder wegzubringen.
    > Ich selber nutze als Cloudspeicher OneDrive, kostet zwar 60¤ im Jahr aber
    > dafür ist dort Office dabei und ich kann es mir mit meiner Familie teilen
    > (5 PCs mit je 1TB).
    > Dort wird auch Synchroniesation unterstützt, bei Amazon kannst du nur
    > Dateien auswählen der er dann hochläd. Dabei musst du immer die Dateien
    > bzw. den Ordner expliziert zum hochladen auswählen. Synchronisierung ist
    > das nicht.
    >
    > Guck doch mal, ob dein NAS irgendwelche Cloudanbieter unterstützt. Dann
    > kann die NAS nachdem du dort dein Backup aufgespielt hast, dieses direkt in
    > die Cloud laden.
    >
    > Für wirklich wichtige Dokumente empfehle ich dazu noch regelmäßiges brennen
    > dieser Daten auf DVDs und diese dann an verschiedenen Orten (Arbeit, gute
    > Freunde, Freundin, Familie usw.) zu lagern. Dazu zähle ich eingescannte
    > Versicherungspolicen, wichtige Verträge, Arbeitsverträge, ärztliche
    > Unterlagen usw.
    >
    > Da ich sehr "paranoid" bin, habe ich alle Daten verschlüsselt und brenne
    > neben den Daten auch das Tool samt Anleitung zum entschlüsseln mit auf die
    > DVDs bzw. in die Cloud (natürlich unverschlüsselt). Das Passwort dazu liegt
    > in einem versiegelten Umschlag bei einem Notar. Sollte ich also mal
    > verunfallen,und sterben bzw. mein Gedächnis verlieren, können meine
    > Angehörigen diese Daten immernoch entschlüsseln. Der Notar hat ensprechende
    > Anweisungen unter welchen Bedingungen er den Umschlag aushändigen darf. Er
    > selbst weiß nicht was dort drin ist.

    Deswegen schrieb ich ja auch die Geschichte mit der Amazon Cloud ;).
    Aber so wichtig sind die Daten mir nicht, dass ich das mit dem Notar machen würde.
    Die wichtigsten Daten sind da noch die Fotos aus den Fotoshootings sowie das Backup von meinem Webserver...

    Wirklich wichtige Sachen wie z.B. Arbeitsvertrag liegt in Papierform vor!

  8. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: sneaker 06.11.16 - 15:29

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da kann dann ein Verschlüsselungstrojaner auch nicht die Snapshots
    > > manipulieren
    >
    > Naja, theoretisch schon?
    > Letztendlich werden die Snapshots ja auf einer stinknormalen Freigabe
    > gespeichert...
    > .. aber ich denke ich habe da genug Steine in den Weg gelegt, sodass dieses
    > Szenario höchst unwahrscheinlich sein sollte.
    >
    > 1.) die NAS läuft nur jeweils 1h am Tag
    > 2.) die Freigabe ist NICHT als Laufwerk gemappt
    > 3.) die Freigabe ist versteckt
    > 4.) es hat ein Benutzer Schreibzugriff auf die Freigabe, dessen Kennwort
    > ausreichend lang ist. Die Daten sind natürlich im Veeam Client hinterlegt.
    Im Gründe müßte man auf einem FTP-Server o.ä. einen extra Account mit nur Schreib-Rechten (ohne Löschen/Überschreiben!) einrichten. Der Backup-Rechner dürfte nie die Admin-Daten zu dem Server bekommen. Dann wäre man recht sicher.

  9. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: 486dx4-160 06.11.16 - 16:17

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da kann dann ein Verschlüsselungstrojaner auch nicht die Snapshots
    > > manipulieren
    >
    > Naja, theoretisch schon?
    > Letztendlich werden die Snapshots ja auf einer stinknormalen Freigabe
    > gespeichert...
    > .. aber ich denke ich habe da genug Steine in den Weg gelegt, sodass dieses
    > Szenario höchst unwahrscheinlich sein sollte.
    >
    > 1.) die NAS läuft nur jeweils 1h am Tag
    > 2.) die Freigabe ist NICHT als Laufwerk gemappt
    > 3.) die Freigabe ist versteckt
    > 4.) es hat ein Benutzer Schreibzugriff auf die Freigabe, dessen Kennwort
    > ausreichend lang ist. Die Daten sind natürlich im Veeam Client hinterlegt.
    >
    > Der Trojaner müsste also erstmal meinen Rechner zu einem Zeitpunkt
    > infizieren, indem die NAS eingeschaltet ist. Als nächstes müsste er dann in
    > der Lage sein die Zugangsdaten der Freigabe aus Veeam auszulesen.
    >
    > Das halte ich schon für unwahrscheinlich.
    >
    > PS: Veeam ist toll, das gesamte Systembackup funktioniert hervorragend.
    > Auch sehr angenehm ist, dass man die Wahl hat einzelne Daten oder den
    > kompletten Snapshot (inklsv der Win10 Installation) wiederherzustellen.

    Snapshots können nicht verändert werden, damit kannst du ganz normal einen Laufwerksbuchstaben fürs NAS vergeben, das Ding sichtbar lassen, das NAS laufen lassen und das auch komplett ohne Passwort.
    Was Veeam ist weiß ich nicht, Snapshots sollten aber normalerweise automatisch vom NAS erstellt werden.

  10. Re: Zeit für private Backups

    Autor: Lapje 06.11.16 - 16:19

    Das Problem dabei ist aber noch eines: Als unbedarfter Nutzer findet man kaum "Anleitungen" oder Hilfe im Netz, welche wirklich alles abdeckt oder auch mal verschiedene Möglichkeiten vorstellt. Ich erinnere mich an einen groß auf der Titelseite in der c't angekündigten Artikel mit dem man einfach wirkungsvolle Backups von seinem Rechner machen kann. Das wurde dann mit Bordmitteln über die Kommandozeile umgesetzt - und war nur auf Win 8 und 8.1 möglich. Ich als Win7-Nutzer schaute dann in die Röhre. Wenn man dann gedacht hatte, innerhalb dieses Schwerpunktthemas auch etwas über generelle Backup-Strategien und Programme dafür zu finden, wurde enttäuscht.

    UNd genau das ist neben der richtigen Strategie das Problem: Es gibt keine vernünftige Auflistung und Tests von vernünftigen Backup-Programmen, die auch für den Normal-Nutzer machbar ist. Ich für mich hab meinen Kandidaten in Cobian-Backup gefunden, obwohl dieser auch nicht optimal ist - auf einem meiner Recher vergisst dieser z.B. öfters mal die Backup-Listen, so dass diese neu geladen werden müssen.

    Meine Strategie ist wie folgt: Alle wichtigen Daten werden zu einer bestimmten Uhrzeit täglich von meinem Rechner auf mein NAS gesichert. Dokumente dabei als inkrementes Backup, bei jedem zehntem Backup sogar vollständig (anders würde es jeden Tag zu lange dauern und den Speicherplatz in die Höhe schnellen lassen). Wichtige Daten werden zudem als PW-geschützte RAR-Datei in einem Ordner außerhalb von Root auf meinem Webspace abgelegt (an der Verschlüsselung arbeite ich noch). Zudem wird der INhalt des NAS in regelmäßigen abtsänden noch auf einem USB-Laufwerk gesichtgert und zudem ganz wichtige Inhalte zusätzlich auf DVD/BD gesichert. Außerhalb meiner Hauses Backups aufzubewahren ist wiederum schwierig.

    Dies ist schon aufwendig und sicherlich nicht optimal, aber zumindestz nutze ich meine aktuellen Möglichkeiten (Verbesserungesvorschläge sind natürlich willkommen).

    Nur wie soll so etwas mein 60jähriger Vater alleine hinbekommen?

  11. Re: Zeit für private Backups

    Autor: Wallbreaker 06.11.16 - 16:26

    Aus meiner Sicht sind Backups oft etwas für Faulpelze, um ja bestehende und vielfach fahrlässige Verhaltensweisen weiterführen zu können, damit man im Ernstfall eben alles wiederherstellen kann. Doch der Kern des Problems ist hier, dass durch Backups meist das eigentliche Problem nicht angegangen wird, sondern es wird überspielt, es findet keine Ursachenbekämpfung statt. Sprich das was passiert kann immer wieder passieren, was somit eine nutzlose Lösung ist, die das eigentliche Problem auf ewig vor sich herschiebt. Macht nicht sonderlich viel Sinn, anstatt das man aktive präventive Schutzmaßnahmen ergreift, die ein Backup erst gar nicht akut erforderlich machen, bzw. ein Backup zur Notlösung degradieren, wenn alles Andere fehlschlug. Denn letztlich sind Schadprogramme nur Software, die festen technischen Gesetzen unterliegen, was ebenso bedeutet, man kann das Problem effektiv adressieren.

    * Prozessüberwachung
    * Einschränkung von Nutzerrechten
    * Effektive Nutzung von Datenverschlüsselung
    * Ein nach Sicherheitsanforderung gewähltes Betriebssystem
    * Grundsätzliche Nutzung von Sandboxing und Virtualisierung
    * Separierung von Systembereichen mit jeweils eigenem Rechte/Sicherheitskontext

    Grundsätzlich signalisiert Sandboxing und Virtualisierung schon, ein generelles Misstrauen gegenüber der genutzten Software. Man darf nicht unmittelbar vertrauen, jedes Programm sollte stets isoliert laufen, damit es erstens keinen Schaden verursacht, aber zugleich auch nicht durch andere Programme missbraucht werden kann. Und erst dann wenn alle Sicherheitsschichten effektiv versagt haben, dann ist ein Backup mal interessant, anstatt sich nur allein darauf zu verlassen. Je mehr Schichten etabliert werden, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit je Opfer zu werden. Auch Angreifer machen es sich gerne einfach, und aus etlichen Sicherheitsschichten ausbrechen zu wollen, ist sofern möglich, nicht sonderlich wirtschaftlich.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.16 16:29 durch Wallbreaker.

  12. Re: Zeit für private Backups

    Autor: plutoniumsulfat 06.11.16 - 16:28

    Ein Backup ist immer erforderlich, es ist ja nicht gegen Virenbefall entwickelt, sondern gegen jegliche Art von Datenverlust.

  13. Re: Zeit für private Backups

    Autor: Wallbreaker 06.11.16 - 16:34

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Backup ist immer erforderlich, es ist ja nicht gegen Virenbefall
    > entwickelt, sondern gegen jegliche Art von Datenverlust.

    Es ist dennoch Unsinn nur darauf alles aufzubauen. Man kann Backups machen für alle Fälle, aber es wäre arg dürftig wenn das alles ist was man aufbietet. Zumal Datenverlust statistisch maßgeblich durch Softwareprobleme verursacht wird, nicht durch Ausfälle der Hardware selbst.

  14. Re: Zeit für private Backups

    Autor: Lapje 06.11.16 - 16:37

    Und was ist, wenn die Hardware abraucht? Da haben Nutzerrechte nur wenig mit zu tun. Und bei mir waren im Grunde fast alle Datenverluste auf Hardware-Probleme zurück zu führen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.16 16:39 durch Lapje.

  15. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: Anonymer Nutzer 06.11.16 - 16:50

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die wichtigsten Daten sind da noch die Fotos aus den Fotoshootings sowie
    > das Backup von meinem Webserver...
    >
    > Wirklich wichtige Sachen wie z.B. Arbeitsvertrag liegt in Papierform vor!
    Wenn aber deine Wohnung abrennt, ist z.B. dein Arbeitsvertrag und die Hausratversicherungspolice weg. I.d.R. wird man wohl kein Problem mit der Hausrat bekommen wenn man die Police nicht mehr hat aber eine (digitale) Kopie wäre dann zumindest von Vorteil.

    Da finde ich die Fotos aus Shootings deutlich weniger wichtig. Gegen den beruflichen finanziellen Ausfall/Klagen sollte man sich eh versichern.

  16. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: robinx999 06.11.16 - 17:06

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > robinx999 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Da kann dann ein Verschlüsselungstrojaner auch nicht die Snapshots
    > > > manipulieren
    > >
    > > Naja, theoretisch schon?
    > > Letztendlich werden die Snapshots ja auf einer stinknormalen Freigabe
    > > gespeichert...
    > > .. aber ich denke ich habe da genug Steine in den Weg gelegt, sodass
    > dieses
    > > Szenario höchst unwahrscheinlich sein sollte.
    > >
    > > 1.) die NAS läuft nur jeweils 1h am Tag
    > > 2.) die Freigabe ist NICHT als Laufwerk gemappt
    > > 3.) die Freigabe ist versteckt
    > > 4.) es hat ein Benutzer Schreibzugriff auf die Freigabe, dessen Kennwort
    > > ausreichend lang ist. Die Daten sind natürlich im Veeam Client
    > hinterlegt.
    > Im Gründe müßte man auf einem FTP-Server o.ä. einen extra Account mit nur
    > Schreib-Rechten (ohne Löschen/Überschreiben!) einrichten. Der
    > Backup-Rechner dürfte nie die Admin-Daten zu dem Server bekommen. Dann wäre
    > man recht sicher.

    Deshalb sagte ich ja Snapshots.
    Im Grunde reicht eine System mit einer Samba Freigabe auf die man ganz normal Schreibend / Lesend zugreifen kann, und jede Stunde einen Read Only Snapshot anlegen, den man dann auch über Samba Freigeben kann und sobald man mehr als 300 Snapshots hat werden die Ältesten gelöscht so kann ein Verschlüsselungstrojaner eigentlich nichts anrichten. Aber ja das man nach möglichkeit nicht die Admin Daten von dem NAS System irgendwo speichert sollte klar sein, oder direkt von dem PC darauf zugreifen kann Problematisch sein.

  17. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 17:16

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die wichtigsten Daten sind da noch die Fotos aus den Fotoshootings sowie
    > > das Backup von meinem Webserver...
    > >
    > > Wirklich wichtige Sachen wie z.B. Arbeitsvertrag liegt in Papierform
    > vor!
    > Wenn aber deine Wohnung abrennt, ist z.B. dein Arbeitsvertrag und die
    > Hausratversicherungspolice weg. I.d.R. wird man wohl kein Problem mit der
    > Hausrat bekommen wenn man die Police nicht mehr hat aber eine (digitale)
    > Kopie wäre dann zumindest von Vorteil.
    >
    > Da finde ich die Fotos aus Shootings deutlich weniger wichtig. Gegen den
    > beruflichen finanziellen Ausfall/Klagen sollte man sich eh versichern.


    Mein Arbeitsvertrag liegt aber auch beim Arbeitgeber vor... das sollte also kein Problem sein... (arbeite im öffentlichen Dienst)

  18. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 17:18

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb sagte ich ja Snapshots.
    > Im Grunde reicht eine System mit einer Samba Freigabe auf die man ganz
    > normal Schreibend / Lesend zugreifen kann, und jede Stunde einen Read Only
    > Snapshot anlegen, den man dann auch über Samba Freigeben kann und sobald
    > man mehr als 300 Snapshots hat werden die Ältesten gelöscht so kann ein
    > Verschlüsselungstrojaner eigentlich nichts anrichten. Aber ja das man nach
    > möglichkeit nicht die Admin Daten von dem NAS System irgendwo speichert
    > sollte klar sein, oder direkt von dem PC darauf zugreifen kann
    > Problematisch sein.

    der angelegte Nutzer hat natürlich keine Adminrechte auf der NAS.... ist ein einfacher User.

    Die Snapshot Funktion der qnap muss ich mir mal genauer anschauen....

  19. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: Anonymer Nutzer 06.11.16 - 17:22

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Arbeitsvertrag liegt aber auch beim Arbeitgeber vor... das sollte also
    > kein Problem sein... (arbeite im öffentlichen Dienst)
    Du glaubst nicht, wie schnell so ein Vertrag plötzlich nicht mehr auffindbar ist, wenn du daraus etwas verlangst was den AG benachteiligt.
    Dann musst du es nachweisen und da hast du mit einer digitalen Kopie schonmal bessere Möglichkeiten als komplett ohne. Vor Gericht biste dann auf den Richter angewiesen aber da du mit deiner digitalen Kopie vermutlich mehr Nachweisen kannst als der AG stehen die Chance da i.d.R. gut. Erst wenn der AG einen anderen Vertrag vorlegt haste mit deiner digitalen Kopie schlechte Karten.

  20. Re: letztens eingerichtet (privat)

    Autor: ArcherV 06.11.16 - 17:31

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Arbeitsvertrag liegt aber auch beim Arbeitgeber vor... das sollte
    > also
    > > kein Problem sein... (arbeite im öffentlichen Dienst)
    > Du glaubst nicht, wie schnell so ein Vertrag plötzlich nicht mehr
    > auffindbar ist, wenn du daraus etwas verlangst was den AG benachteiligt.
    > Dann musst du es nachweisen und da hast du mit einer digitalen Kopie
    > schonmal bessere Möglichkeiten als komplett ohne. Vor Gericht biste dann
    > auf den Richter angewiesen aber da du mit deiner digitalen Kopie vermutlich
    > mehr Nachweisen kannst als der AG stehen die Chance da i.d.R. gut. Erst
    > wenn der AG einen anderen Vertrag vorlegt haste mit deiner digitalen Kopie
    > schlechte Karten.

    Hat eine digitale Kopie überhaupt eine Aussagekraft? Kann man ja fälschen...
    Da würd ich ja eher eine beglaubigte Kopie machen und diese wo anders Lagern (bei Eltern oder so)

    Mir widerstrebt es ein wenig so höchst private Sachen wie einen Arbeitsvertrag auf den PC abzuspeichern... muss ja niemand wissen in welcher Entgeltgruppe ich bin...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.16 17:33 durch ArcherV.

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