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Wo ist das Problem?

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  1. Wo ist das Problem?

    Autor: Tr1umph 03.08.20 - 00:36

    Ein Problem wäre eine zentrale Erfassungsstelle bei der die Leute dann digital erfasst werden würden. Aber solange ich nur vor Ort einen Zettel ausfülle der nach 14 Tagen in den Müll wandert, sehe ich darin kein Problem.

    Ist doch das gleiche mit Videoüberwachung. Hat praktisch jeder Laden und mittlerweile auch viele Autos. Wird ne Zeit lang gespeichert und dann wieder gelöscht. Im Fall der Fälle werden die Videos der Justiz oder Polizei zur Verfügung gestellt. Solange die Dinger nicht vernetzt und automatisiert ausgewertet werden (wie in China) sehe ich das als ein notwendiges Mittel an.

  2. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Lemo 03.08.20 - 03:13

    Ich sehe das ähnlich.
    Die Daten sind nun mal da und wenn es um Zeugen geht oder um schwere Straftaten, soll die Polizei dann die offensichtlichen Daten ignorieren? Es sind ja nicht mal sensible Daten.

  3. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: 43rtgfj5 03.08.20 - 07:40

    Ich denke es geht den Leuten um die Schwere der Straftaten.
    Wenn es um schwere Körperverletzung, Mord oder Vergewaltigung geht, stimme ich euch voll zu. Aber man muss irgendwo eine Grenze definieren, und man muss sicherstellen, dass nicht irgendein Quark in einer Polizeiakte landet, nur weil man 5min vor einem Drogendealer im Restaurant war. Und das ist aktuell nicht so. Und mir braucht auch keiner zu sagen, dass es keine Einträge in Polizeiakten gibt, die es eigentlich nicht geben sollte.

    Dazu kommt für mich die Art der Liste. Trage ich mich (und evtl. die anderen aus meiner Gruppe, mit der ich unterwegs bin) auf einem eigenen Zettel ein, oder trage ich mich auf einem Zettel ein, den danach noch 20 andere in der Hand haben? Letzteres ist für mich ein Ausschlusskriterium, und das hab ich schon oft gesehen.

  4. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: elknipso 03.08.20 - 08:03

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das ähnlich.
    > Die Daten sind nun mal da und wenn es um Zeugen geht oder um schwere
    > Straftaten, soll die Polizei dann die offensichtlichen Daten ignorieren? Es
    > sind ja nicht mal sensible Daten.


    Das Problem ist, dass die Daten zweckentfremdet werden.
    Die Leute geben aktuell ihre Daten in dem Glauben an nur und zwar ausschließlich im Falle einer Infektion benachrichtigt zu werden.

    Nun nutzt die Polizei die Daten aber schon für die Recherche bei vergleichsweise harmlose Delikte und Du kannst Dir absut sicher sein, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis darüber dann auch Leute wegen einem abgelaufenen Parkticket und Co recherchiert werden.

    Und dieser Umstand wird nun dafür sorgen, dass immer weniger ihre echten Daten auf den Zetteln angeben.

  5. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: chefin 03.08.20 - 10:52

    Genau

    Es sollte eine realistische Auführung geben, welche Straftaten damit ermittelbar sind. Aktuell sind wir nach 2 Monaten schon bei Drogendelikten. Man beachten, das hier zu 99% Eigenschaden entsteht oder in Folge der Beschaffungskriminalität Sachschäden. Wie lange wird es dauern bis diese Daten für Trunkenheitsfahrten genutzt werden. Man hatte 2 Bier auf der Rechnung entspricht rechnerisch über 0,8 Promille, Führerschein Entzug. Man kann zwar versuchen nachzuweisen, das man weniger hatte.

    Dann aber stehen wir doch am Punkt das man seine Unschuld beweisen muss und folglich Bewweislastumkehr hat. Die aber eigentlich so nicht erlaubt ist.

    Wo es keine Regeln gibt nehmen sich Polizisten einfach viel raus. Manchmal reicht es denen ja schon, das es eine Kontrolllücke gibt, in der sie sich austoben und Daten sammeln. Deine Adresse steht dann in den Akten für die nächsten 20 Jahre, in der Zeit aber geht dein Leben weiter. Du engagierst dich im Schutz von Menschen, irgendwem passt das nicht, mal schnell schauen, wo der wohnt, Telefonnummer, Email...jawohl, alles da, Corona sei dank.

    Der nächste Drohbrief geht an dich, nur weil du 15 Jahre vorher mal Essen warst und deine Daten deswegen Polizeikundig sind. Und das ist nicht irgendeine zusammengereimte Story sondern aktuelle Geschehnisse.

  6. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Yash 03.08.20 - 11:08

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist nicht
    > irgendeine zusammengereimte Story sondern aktuelle Geschehnisse.
    Quelle bitte, dass irgendwo über Corona-Gästelisten irgendwelche Drohbriefe rausgegangen sind

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