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Schwerwiegende Delike?

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  1. Schwerwiegende Delike?

    Autor: _moTHO 17.07.20 - 15:52

    Spannend, dass dann im Artikel von einem Rauschgiftdelikt gesprochen wird. Ist das schon ein schwerwiegendes Delikt?
    Nach meinem Verständnis ist erst ein Verbrechen (im rechtlichen Sinne) eine schwere Straftat, wüsste nicht, wie da so etwas wie ein Rauschgiftdelikt dazu zählen kann.
    Aber gut, in Bayern ticken die Uhren sowieso anders.

  2. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: ul mi 17.07.20 - 16:26

    Jo, "Rauschgiftdelikt" ist irgendwo zwischen "auf dem Bürgersteig vor dem Biergarten hat sich jemand einen Joint angezündet" und "da stand der Wohnwagen aus Breaking Bad auf dem Parkplatz", aber leider wird's wohl eher am linken Ende der Skala gewesen sein. Wo der Trog ist, kommen Schweine.

  3. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Tigtor 17.07.20 - 17:03

    _moTHO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spannend, dass dann im Artikel von einem Rauschgiftdelikt gesprochen wird.
    > Ist das schon ein schwerwiegendes Delikt?
    > Nach meinem Verständnis ist erst ein Verbrechen (im rechtlichen Sinne) eine
    > schwere Straftat, wüsste nicht, wie da so etwas wie ein Rauschgiftdelikt
    > dazu zählen kann.
    > Aber gut, in Bayern ticken die Uhren sowieso anders.

    Tut mir leid wenn ich dich hier korrigieren muss, aber es war nur ein mutmaßlicher Rauschgiftdelikt, d.h. man war sich noch nicht mal sicher...

    So dawn goes down to day.
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  4. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: _4ubi_ 17.07.20 - 17:27

    Es ist immer mutmaßlich, bis ein Gericht feststellt das es so war oder eben nicht.
    Und solange muss die Polizei ermitteln. Muss man so etwas wirklich noch erklären?

  5. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: _4ubi_ 17.07.20 - 17:29

    Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.
    Ist jetzt nicht gerade ein Kavaliersdelikt.

  6. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Tigtor 17.07.20 - 17:38

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist immer mutmaßlich, bis ein Gericht feststellt das es so war oder eben
    > nicht.
    > Und solange muss die Polizei ermitteln. Muss man so etwas wirklich noch
    > erklären?

    Es sind aber auch "versuchte Tötungsdelikte" und nicht "mutmaßlich versuchte Tötungsdelikte", obwohl die sicher auch noch nicht gerichtlich festgestellt wurden, es scheint also doch irgendwo einen Unterschied zu geben.
    > Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden
    Richtig, "bis zu". Ist eben reine Spekulation ob das nun ein schwerwiegender Delikt war oder nicht.

    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  7. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Trockenobst 17.07.20 - 17:44

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit einer Freiheitsstrafe
    > bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

    Jemand der in der Gaststätte beim Bier und Schnitzel sieht, hat natürlich die ganze Zeit am Nachbartisch gesehen wie sie Geld gezählt und die Broken in Tüten rüber geschoben haben. Denn Kriminelle sind so doof. Und sie haben noch ihre echte Adresse aufgeschrieben, als sie sich dort zum Dealen verabredet haben.

  8. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: _4ubi_ 17.07.20 - 17:44

    oh man ...

    *mutmaßlich* schreibt ein Journalist, wenn die Tat noch nicht (von einem Gericht) festgestellt wurde. Bis dahin bleibt es der mutmaßliche Mörder, Dealer, ..... . Auch würde man bei einem versuchten Tötungsdelikt von einem mutmaßlichen Täter sprechen. Mutmaßlich gibt es (in diesem Kontext) nur in der Berichterstattung.

  9. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: ul mi 17.07.20 - 17:48

    Im toten Winkel vom Einkaufskorb ein Tütchen Vanillezucker für 29 Cent übersehen ist auch "bis zu fünf Jahre", wenn das Personal "Oh kacke, übersehen, peinlich, bezahl ich natürlich, klar" nicht glaubt und auf Anzeige besteht.

  10. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: _4ubi_ 17.07.20 - 17:49

    Bagatelldelikt

  11. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Trockenobst 17.07.20 - 17:53

    ul mi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn das Personal "Oh kacke, übersehen, peinlich, bezahl ich natürlich, klar"
    > nicht glaubt und auf Anzeige besteht

    Nur das es solche Fälle kaum bis nicht gibt und das Personal häufig angewiesen ist, bei Kleinstvergehen gar nichts zu machen um das fortlaufende Abkassieren nicht zu gefährden.
    Klar, wenn du mit dem Einkaufswagen verkehrt herum durch die Sperre brichst, rufen sie schon die Polizei. Aber nicht bei einer vergessenen Bierflasche oder einem Joghurt.

    Wenn das Aufwecken des Anwalts mehr kostet als der ganze Vorgang bringt, dann hast du am Ende auch nur schlechte Presse. Was anderes ist, wenn es schon mehrere Vorgänge geben hat und du vielleicht sogar schon Hausverbot hast und dann trotzdem es noch mal versuchst.

  12. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: _4ubi_ 17.07.20 - 17:53

    Und aufgrund deiner Annahmen soll jetzt niemand ermitteln? Weil kann ja nicht sein.

  13. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Tigtor 17.07.20 - 18:52

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oh man ...
    >
    > *mutmaßlich* schreibt ein Journalist, wenn die Tat noch nicht (von einem
    > Gericht) festgestellt wurde. Bis dahin bleibt es der mutmaßliche Mörder,
    > Dealer, ..... . Auch würde man bei einem versuchten Tötungsdelikt von einem
    > mutmaßlichen Täter sprechen. Mutmaßlich gibt es (in diesem Kontext) nur in
    > der Berichterstattung.

    Also gut, ich ignoriere jetzt mal des Friedens willen deine herablassende Art, denn wie du selbst festgestellt hast war das von Anfang an sowohl von mir als auch von dir reine Spitzfindigkeit oder auch Korinthen....
    Ursprünglich ging es ja auch darum, dass die Kontaktliste eben für andere Dinge als den ursprünglich Angesagten verwendet wurden.
    Das mag bei Gefahr für Leib und leben völlig akzeptabel sein. Bei einem tötungsdelikt kann man sich das noch Schön reden, auch wenn es hier vielleicht andere Methoden gibt die genauso erfolgversprechend sind, mag ja Fluchtgefahr oder was weis ich bestehenbso dass zeitliche Dringlichkeit besteht.
    Aber irgendwann muss man sich fragen, ob der vertrauensmissbrauch noch im Verhältnis zu den alternativen steht und das ist, meiner Meinung nach, hier nicht mehr gegeben. Ganz einfach weil es andere Wege gäbe zB zeugensuche über Zeitungsartikel etc.

    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  14. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Trockenobst 17.07.20 - 18:58

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und aufgrund deiner Annahmen soll jetzt niemand ermitteln? Weil kann ja
    > nicht sein.

    Sie könne ja ermitteln, aber nicht mit den Daten die sie eigentlich nicht haben dürften.
    Wenn wir in pandemischen Zeiten leben, gehe ich sonst 2-3 Jahre nicht mehr in Restaurants essen, wir haben uns schon letzte Woche beim Spanier Boxen geholt und im Garten gegessen.

    Das trifft dann die, die Restaurants unterstützen wollen aber mit der Überwachung ein Problem haben.

  15. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: sepp318 17.07.20 - 19:31

    *zündet Joint an*

  16. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: elknipso 17.07.20 - 20:01

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit einer Freiheitsstrafe
    > bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.
    > Ist jetzt nicht gerade ein Kavaliersdelikt.

    Es kommt wie so oft immer auf den Einzelfall an. Wenn jemand privat einen Joint raucht interessiert das in der Regel niemand. Wenn aber jemand 100 Kilo Kokain verkauft, schon eher.

  17. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Niaxa 18.07.20 - 00:02

    Red dich nicht raus, er hatte recht und war auch nicht spitzfindig, er hatte lediglich mehr Ahnung wie du und ich weis, das kann weh tun. Einsicht ist aber manchmal echt befreiend.

    Die Polizei hat nicht auf Freiwillige zu warten, sie hat ihre Arbeit zu erledigen und dazu gehört es auch Zeugen zu fionden, die sich nicht melden, aus welchem Grund auch immer. Wenn man nach deiner Weltauffassung ginge, wäre Zeugeneinschüchterung eine Garantie auf Straffreiheit. Großes Kino mein Lieber! Da hast dir echt was subba feines ausgedacht. War das jetzt zu herablassend für dich? Trost gibts bei der Seelsorge.

  18. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: dr1fter 18.07.20 - 10:09

    es ist zum Thema der "Rauschgiftdelikte" noch anzumerken, dass die Einstufung als verbotene Substanz völlig willkürlich ist (wurde auch schon häufig an anderer Stelle thematisiert).

    Berauschende Genussmittel sind seit jahrtausenden Teil der Menschheitsgeschichte, vermutlich genauso wie Kritik daran. Alkoholische Getränke und Tabak sind in der westlichen Welt akzeptiert, andere Substanzen waren es bis vor einigen Jahrzehnten, und sind es mittlerweile nicht mehr.

  19. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Niaxa 18.07.20 - 19:46

    Bei uns ist ziemlich genau definiert, was verboten ist und was nicht. Vieles was verboten ist, stört mich auch, verstoße ich gegen ein solches Verbot, muss ich dennoch mit Konsequenzen rechnen. Unsere Gesetze sind dafür da, dass ALLE, eingehalten werden und nicht nur der Teil davon, den der ein und andere Golem Leser für wichtig genug erachtet.

  20. Re: Schwerwiegende Delike?

    Autor: Test_The_Rest 18.07.20 - 20:00

    Richtig.
    Gesetze sind für ALLE da!

    Und ein wichtiges Gesetz ist das Grundgesetz.
    Wenn nicht sogar das Wichtigste.

    Das sind sogar Persönlichkeitsrechte ganz klar geregelt.
    Welch Wunder!
    Das überrascht Dich, stimmt's?

    Da gibt es z.B. Recht auf informationelle Selbstbestimmung!
    https://www.datenschutz-wiki.de/Informationelle_Selbstbestimmung

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