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Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

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  1. Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Datalog 05.08.19 - 12:28

    Mag ja sein, dass schon im Projektmanagement zum BeA so einiges im Argen lag. Die Entwickler haben aber offenbar auch keinen Deut mitgedacht. Oder ihre Warnungen wurden ignoriert.

    Solche Probleme mit Umlauten in Strings sind zwar nervig, der Umgang damit gehört aber zu den absoluten Basics bei der Entwicklung von Webanwendungen.

  2. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Olliar 05.08.19 - 13:25

    Ich kenne diese Masche von miesen Subunternehmern:
    Sie lassen sich vom Auftraggeber ein Plichtenheft machen.
    "überarbeiten" es großzügigerweise, bauen neue Lücken ein, vor allem:
    verschweigen vorhandene.
    Es wird Vertrag gemacht, gearbeit. streng nach Pflichtenheft.
    Die fehlenden Funktionen werden schon angelegt, aber deaktiviert.
    "Oh, wie wollen einen "Close"-Knopf? Steht aber nicht im Pflichtenheft.
    Wenn Sie es haben wollen, kostet es extra. "

    Es ist doch selbstverständlich, das ein deutsches Produkt korrekt mit Umlauten umgehen kann.
    Hallo?

    Es ist natürlich ein absoluts No-Go, solche mit "Umlauten belasteten Dateien" -kommentarlos-
    in einem Read-Only-Device zu versenken. Gar bei einen System, bei dem Termine wichtig sind.
    Selbst im guten alten 0815-SMTP gab es keine Möglichkeit, das eMail spurlos verschwinden konnte.
    Aber hier?

    Die BRAK wurde hier m.E.n. von hinten bis vorne über den Löffel barbiert.

    Ich frage mich:
    Wieso merken die das nicht,
    oder ist das System, das ihnen nicht gestattet zu zugeben inkompent zu sein, schlevhte Berater gehabt zu haben und einen Fehler gemacht zu haben? Man hört ja immer wieder von massiven Fehlurteilen, an denen deutsche Gerichte zwanghaft festhalten, weil die keine Fehler freiwillig zu gäben.

  3. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Dino13 05.08.19 - 13:25

    Also wenn Entwickler da nur gewarnt haben ohne den Fehler selbst aus der Welt zu schaffen dann gehören die alle gefeuert. Der prinzipielle Umgang mit Strings ist einfach nur banal. Bei Special Characters muss man eben mit dem Kunden reden, aber Umlaute sollte man so beherrschen dass man damit den Kunden überhaupt nicht belästigt.

  4. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Olliar 05.08.19 - 13:44

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn Entwickler da nur gewarnt haben ohne den Fehler selbst aus der
    > Welt zu schaffen dann gehören die alle gefeuert. Der prinzipielle Umgang
    > mit Strings ist einfach nur banal. Bei Special Characters muss man eben mit
    > dem Kunden reden, aber Umlaute sollte man so beherrschen dass man damit den
    > Kunden überhaupt nicht belästigt.

    Jein.
    Wenn Du irgendwie einen ka* alten Source aus USA für zig Millionen an einen Haufen alter, aber gut situierter "Männer" "recycelst", ist es kein Klacks den "kurzmal" auch nur 8-Bit-fest zumachen, geschweige, denn UTF-8 oder gar Unicode kompatibel...
    Das kann kein Entwickler im "Alleingang" umstellen.
    Es nicht mit dem Tausch einer lib getan und einer Umdefinition von "CHAR"...

    Es ist klar das Problem desjenigen der das Pfichtenheft gemacht/angenommen hat.
    Wobei, wer würde so eine Selbstverständlichkeit wie "Umlaut festigkeit" im Jahre 2005 in einem Pflichtenheft explizit erwähnen?

    Auserdem scheint das Problem ja nicht im BeA zu liegen, sondern in dem grotten alten EGVP
    das "fehlerhafte Nachrichten" zwar angenommen hat, aber dann nur in ein Dev/null gelegt hat,
    ohne den Betreiber des EGVP zu benachrichtigen.
    Da es eine geschlossen Benutzuergruppe war, hätte das EGVP auch den Absender informieren können, wenn es schon die Nachrichten erst nach der Empfangsbestätigung prüft...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.19 13:59 durch Olliar.

  5. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.08.19 - 13:54

    Datalog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag ja sein, dass schon im Projektmanagement zum BeA so einiges im Argen
    > lag. Die Entwickler haben aber offenbar auch keinen Deut mitgedacht. Oder
    > ihre Warnungen wurden ignoriert.
    >
    > Solche Probleme mit Umlauten in Strings sind zwar nervig, der Umgang damit
    > gehört aber zu den absoluten Basics bei der Entwicklung von Webanwendungen.
    Da mitdenken oft zur Problemen mit dem Kunden führt, entwickelt man irgendwann exakt das was im Vertrag/Lastenheft steht.

    Vermutlich wird das System auch locker mit Umlauten umgehen können, nur schlägt halt ein Filter drauf an und der wird sicher nicht aus Spaß so konfiguriert sein.

  6. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: confuso 05.08.19 - 13:58

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn Entwickler da nur gewarnt haben ohne den Fehler selbst aus der
    > Welt zu schaffen dann gehören die alle gefeuert. Der prinzipielle Umgang
    > mit Strings ist einfach nur banal. Bei Special Characters muss man eben mit
    > dem Kunden reden, aber Umlaute sollte man so beherrschen dass man damit den
    > Kunden überhaupt nicht belästigt.

    Oder wenigstens in der Eingabemaske die Umlaute verweigern... oder wenigstens eine Fehlermail zurücksenden. Eine nicht zugestellte E-Mail ist aber ein Bug, Pflichtenheft hin oder her.

  7. Re: Der "Intermediär-Server" kann nicht mit Umlauten umgehen?

    Autor: Olliar 05.08.19 - 14:16

    confuso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder wenigstens in der Eingabemaske die Umlaute verweigern... oder
    > wenigstens eine Fehlermail zurücksenden. Eine nicht zugestellte E-Mail ist
    > aber ein Bug, Pflichtenheft hin oder her.

    Naja, das mit der Fehlermail ist nicht sooo einfach.
    Alte SMTP-basierte Groß-Systeme konnten das auch nicht.
    Deren "Frontend" nahm einfach alles an, was wie email für diese Domain aussah.
    Der local part war egal. (Bei Millionen Usern... wielange sollte die Prüfung dauern?)
    Dann wurden diese eMails an subsysteme weitergereicht.
    Die stellten dann fest: "Oh, den Local part gibt es ja gar nicht",
    "Das Postfach des Empfängers ist voll". Der "Front end" hatte aber schon die eMail als
    "angenommen" gemeldet, auch wenn sie noch nicht zugestellt war.
    Das Subsystem schickte dann eine Fehlermail (Bounce) an den vermeintlichen Absender zurück.
    Gab es den auch nicht, landete die Fehlermail bei Postmaster...
    Problem waren Spammer, die absichtlich an irgendwelche (freiausgedachten) Empfänger schickten, in der berechtigten Hoffnung, das das Subsystem die Fehlermail mitsamt dem Spam-Inhalt als bounce an den (existierenden) anderen Empfänger schickten. Quasi als offenes Relay dienten.
    Inzwischen funktioniert das nicht mehr, da auch große anbieter schon bei Anlieferung prüfen ob es den Empfänger wirklich gibt und dieser Empfangen kann.
    Wenn nicht, bekommt der anliefernde Server einen "Reject" und kann den Absender informieren,
    egal was dieser als seine Adresse eingetragen hat..

    Das das Bea ein "Nachricht angenommen" als "Nachricht zugestellt"
    meldet wäre ein fataler Fehler.

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