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Siemens Ausgründung ATOS zusammen mit T-Systems die größten Pfuscher in der Branche

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  1. Siemens Ausgründung ATOS zusammen mit T-Systems die größten Pfuscher in der Branche

    Autor: Dipl_Inf_Millionaire 03.09.18 - 13:12

    wer jemals mit T-Systems, Siemens oder Siemens-Ausgründungen wie ATOS (die haben das BEA verbrochen) im IT-Bereich zusammenarbeiten musste, wird die Hände überm Kopf zusammenschlagen.

    Diese Unternehmen sind ein Sammelbecken schlecht bezahlter "Quereinsteiger", teilweise ohne MINT-Studium, und Angestellten-Zombies aus Postzeiten. Man sieht immer wieder wie Großaufträge aufgrund von Pfuscherei wieder zurückgezogen werden (siehe Thyssenkrupp und T-Systems).

    Bei großvolumigen Aufträgen bekommt man meist ahnungslose Consultants geschickt, die ohne Fachwissen das Blaue vom Himmel versprechen. Hintenrum wird der Auftrag dann an billige Subunternehmer verteilt, die oft himmelschreienden Mist zusammenpfriemeln (im Fall von BEA so gelaufen).

    In der Branche tummeln siech zuviele Betriebswirte, die glauben einen guten Schnitt bei der Auftragsvergabe machen zu können. Wie die Umsetzung nachher aussieht ist denen völlig egal, die Aufträge werden hintenrum für Hungerlöhne an die letzten Chinaklitschen verteilt, die nur die Hälfte der Spezifikation verstehen, weil sie von BWLern aus dem Gedächtnis nachgebabbelt wird.

    Das geht leider nur in der IT, weil man Software eben nicht "anfassen" kann. Man stelle sich das im Maschinenbau oder der Elektrotechnik vor. Spätestens wenn die erste Brücke einstürzt oder ein Kraftwerk abbrennt würden diese BWL-Geier in den Knast wandern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.18 13:12 durch Dipl_Inf_Millionaire.

  2. Re: Siemens Ausgründung ATOS zusammen mit T-Systems die größten Pfuscher in der Branche

    Autor: norinofu 03.09.18 - 16:12

    > Das geht leider nur in der IT, weil man Software eben nicht "anfassen"
    > kann. Man stelle sich das im Maschinenbau oder der Elektrotechnik vor.
    > Spätestens wenn die erste Brücke einstürzt oder ein Kraftwerk abbrennt
    > würden diese BWL-Geier in den Knast wandern.

    Das geht auch in anderen Brancen, z.B. Bau. Da wird mittlerweile auch so viel an Sub-Sub Unternehmen verschoben, dass da am Ende irgendein ungelernter Osteuropärer irgendwas zusammenbastelt.

    Wenn man nicht schnell genug kontrolliert, bevor der nächste Arbeitsschritt den vorigen überdeckt, kann es schon mal sein dass etwas fehlt oder fehlerhaft ist, z.B. die Kellerabdichtung oder die ordnunggemäße Verarbeitung der Dampfbremse.
    Mit Glück merkt man den Pfusch dann noch in der Gewährleistung.

    Auch im Anlagenbau kann sowas schon mal passieren. Ich kenn da einen holzverarbeitenden Betrieb dem dreimal das neue BHKW abgefackelt ist. Fehlerhafte Planung, nach dem ersten Brand ist der planende und ausführende Betrieb in die Insolvenz, nach dem zweiten Brand ist dann der Hersteller ins Schlingern gekommen und beim dritten Brand dann der Endkunde da die Versicherung nicht mehr gezahlt hat.

  3. Re: Siemens Ausgründung ATOS zusammen mit T-Systems die größten Pfuscher in der Branche

    Autor: Anonymer Nutzer 04.09.18 - 01:34

    ach das ist standard, seit jahrzehnten bewährte praxis ... es gibt auch hier nen atomkraftwerk mit rohren ohne materialprüfnummern im kühlsystem, solange es noch gerade so funktioniert, stört auch das keinen ...

  4. Re: Siemens Ausgründung ATOS zusammen mit T-Systems die größten Pfuscher in der Branche

    Autor: PerilOS 04.09.18 - 11:12

    Dipl_Inf_Millionaire schrieb:
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    > wer jemals mit T-Systems, Siemens oder Siemens-Ausgründungen wie ATOS (die
    > haben das BEA verbrochen) im IT-Bereich zusammenarbeiten musste, wird die
    > Hände überm Kopf zusammenschlagen.
    >
    > Diese Unternehmen sind ein Sammelbecken schlecht bezahlter
    > "Quereinsteiger", teilweise ohne MINT-Studium, und Angestellten-Zombies aus
    > Postzeiten. Man sieht immer wieder wie Großaufträge aufgrund von Pfuscherei
    > wieder zurückgezogen werden (siehe Thyssenkrupp und T-Systems).
    >
    > Bei großvolumigen Aufträgen bekommt man meist ahnungslose Consultants
    > geschickt, die ohne Fachwissen das Blaue vom Himmel versprechen. Hintenrum
    > wird der Auftrag dann an billige Subunternehmer verteilt, die oft
    > himmelschreienden Mist zusammenpfriemeln (im Fall von BEA so gelaufen).
    >
    > In der Branche tummeln siech zuviele Betriebswirte, die glauben einen guten
    > Schnitt bei der Auftragsvergabe machen zu können. Wie die Umsetzung nachher
    > aussieht ist denen völlig egal, die Aufträge werden hintenrum für
    > Hungerlöhne an die letzten Chinaklitschen verteilt, die nur die Hälfte der
    > Spezifikation verstehen, weil sie von BWLern aus dem Gedächtnis
    > nachgebabbelt wird.
    >
    > Das geht leider nur in der IT, weil man Software eben nicht "anfassen"
    > kann. Man stelle sich das im Maschinenbau oder der Elektrotechnik vor.
    > Spätestens wenn die erste Brücke einstürzt oder ein Kraftwerk abbrennt
    > würden diese BWL-Geier in den Knast wandern.


    Und täglich grüßt das Murmeltier.
    Nein es werden keine "Chinesen" zum programmieren angestellt. Es werden auch keine BWL'er geschickt. Du wirst es kaum glauben, aber niemand ist perfekt. Und normalerweise Consulted auch ein Consultant. Wie der Name schon sagt. Wenn also die lokale IT nicht rafft, was sie umsetzen, dann ist es nicht der Consultant der das alleinige Problem ist.

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