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  5. › BeA: Soldan will Anwälten das…

cool down...

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  1. cool down...

    Autor: Wurly 19.01.18 - 12:30

    also so kurios ist das nicht. Es gibt viele ältere Feld- und Wiesenanwälte, welche das einfach nicht nutzen wollen und auch nicht können. Die sitzen in der Kanzlei, haben ein oder zwei Rechtsanwaltsfachangestellte und keiner versteht etwas vo IT. Muss man aber auch nicht.
    Genauso wie ihr für eine Klageinreichung zum Anwalt geht, geht der bei IT zum "Experten". Gut, Experte ist Soldan nun eigentlich nicht, aber jemand, der sich drum kümmert.
    Also, etwas weniger IT-Arroganz :-) und ein klein bisschen Verständnis für arme Anwälte, von denen viele längst nicht so viel verdienen wie ihr...

  2. Re: cool down...

    Autor: zampata 19.01.18 - 12:55

    Ich weiß auch nicht woher die Arroganz kommt. Ganz ehrlich ich würde es auch so machen.

    Man stellte sich vor die DeMail wäre verpflichtet eingeführt worden.
    Dieses Postverfahren ist eine Möglichkeit dagegen zu rebellieren.

    Und sicher ist der ganze Quatsch eh nicht. Wenn es siche sein soll eine PGP E-Mail.

  3. Re: cool down...

    Autor: Anonymer Nutzer 19.01.18 - 13:19

    Eben. Wer in der Kleinstadt als typischer Einzelanwalt allen Kleinkram vertritt - dafür hat man ja schließlich eine Ausbildung von fast einem Jahrzehnt Gesamtdauer und zwei strenge Staatsexamen absolviert, das Berufsbild des sog. "Einheitsjuristen" - der konferiert mit seinen Mandanten am Telefon und v. a. im persönlichen Gespräch, der verschickt in deren Namen dann Briefe an die gegnerische Seite und Klagen an Gerichte und dessen Hauptarbeit besteht darin, die Mandanten im Gespräch zu beraten, zu Terminen bei Gericht oder sonstigen Außenterminen zu tingeln. Für den gibt es seit dem Ende der Schreibmaschine keinen Effizienzgewinn mehr mit weiterer Digitalisierung (klar, Briefe schreiben sich besser an einem PC - der kann aber auch unvernetzt und offline sein, auf einer alten Gurke mit Windows XP und uraltem Word schreiben sich, sobald einmal die Vorlage mit Briefkopf hinterlegt ist, die ganzen Anschreiben und Schriftsätze ganz wunderbar, auch nicht schlechter als mit dem Neuesten vom Neuesten).

    Diese Einzelanwälte, die immer noch einen Großteil der Anwaltschaft ausmachen und somit eigentlich von der RA-Kammer vertreten werden sollten, werden hier im Ergebnis nur mit zusätzlichem Aufwand und zusätzlichen Kosten ohne Zusatznutzen schikaniert. Im Gegenteil, wo bisher jemand noch nachweisen musste, dass dem RA ein Schreiben zugegangen ist, so muss nun mit Bea jeder RA jedes dort zugegangene Schreiben sofort gegen sich gelten lassen. Selbst wenn es wegen einem technischen Problem mal einen Tag nicht möglich ist darauf zuzugreifen und das kann schnell mal passieren - ein Tag ist in Fristsachen u. U. absolut zeitkritisch. Also zusätzliche Backupgeräte bereithalten und superteure 24h Wartungsservices abschließen und trotzdem Restrisiko behalten.

    Kosten, Aufwand, Empfangsrisiko... nur Nachteile. Wenn es schnell gehen musste hatte man das Telefax, auch hier mit Bea keinen Zusatznutzen.

    Ich würde sogar soweit gehen, solch eine "Digitalisierung als Selbstzweck" als Entscheidung von technikfernen Email-Ausdruckern zu sehen, die Angst haben als zum alten Eisen gehörend betrachtet zu werden, wenn sie kritische Fragen nach Kosten/Nutzen stellen und daher alles abnicken, was mit Digitalisierung zu tun hat, "weil man das jetzt halt so macht". Aber jetzt hat die Anwaltschaft den Salat und Bea ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

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