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Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

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  1. Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: vergeben 12.11.16 - 14:47

    Mit drängt sich der Eindruck auf, daß es hier nur um die Erzeugung von Panik geht, und nicht um die Realität. Die heutige "Technik" einigermaßen abzusichern, ist nun wirklich kein Hexenwerk. Würde man die Frage der Haftung richtig klären und gesetzlich verankern, gäbe es im Handumdrehen sehr viele Botnetze weniger. Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein Betriebssystemhersteller...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.16 14:47 durch vergeben.

  2. Re: Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: goto10 12.11.16 - 15:35

    vergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit drängt sich der Eindruck auf, daß es hier nur um die Erzeugung von
    > Panik geht, und nicht um die Realität. Die heutige "Technik" einigermaßen
    > abzusichern, ist nun wirklich kein Hexenwerk. Würde man die Frage der
    > Haftung richtig klären und gesetzlich verankern, gäbe es im Handumdrehen
    > sehr viele Botnetze weniger. Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein Betriebssystemhersteller...

    Grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, das übertrieben wird. Ob nun zur Sicherung der eigen Existenzberechtigung oder gar als Vorbereitung der weiteren Enteignung der Bevölkerung ( jegliche IT ab in staatliche Hand ) ist beides inzwischen Vorstellbar.

    Die Frage der Haftung ist ein zweischneidiges Schwert. Übertreibt man es, kann man schnell zu dem Punkt kommt, an dem es sich niemand mehr mit Verstand leisten kann in dem Bereich Produkte anzubieten oder zu administrieren. Wir sind Menschen und machen Fehler. Wenn das Risiko eines Fehlers zu schnell zur eigenen Existenzvernichtung führt, lässt man es eben und es führt zum Stillstand.

    Besser wir arbeiten daran das Bewusstsein für Sicherheit in IT Fragen zu schärfen. Wenn Sicherheit zu einem Aspekt der Kaufentscheidung wird, ist viel gewonnen.

  3. Re: Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: NativesAlter 12.11.16 - 16:51

    vergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit drängt sich der Eindruck auf, daß es hier nur um die Erzeugung von
    > Panik geht, und nicht um die Realität.
    > ...

    Naja, die Aussage stammt direkt aus dem ersten Absatz des Vorworts des Berichts:
    "Der Berichtszeitraum war geprägt von einer weiter ansteigenden Professionalisierung der Angreifer und ihrer Angriffsmethoden. [...] Angreifer werden immer professioneller, während die Abwehrmaßnahmen weiter an Wirksamkeit verlieren"

    Danach kommen noch 65 Seiten, die man vielleicht auch noch lesen sollte. Dann legt sich möglicherweise das Panikgefühl und weicht einer rationalen Ruhe und Wachsamkeit. ;)

  4. Re: Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: VirtuellerForumsNutzer 12.11.16 - 17:46

    vergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit drängt sich der Eindruck auf, daß es hier nur um die Erzeugung von
    > Panik geht, und nicht um die Realität.

    Wenn ich nur mal dran denke, wieviele Personen und Firmen dieses Jahr Opfer von Crypto-Malware geworden sind. Und das ist nur ein einziges Problemfeld, das sowohl Firmen, wie auch Privatleute betrifft.

    Ich kann da jetzt keine gewollte Panik erkennen, denn die beschreiben die Sachlage eher nüchtern.

  5. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: mhstar 12.11.16 - 20:14

    > Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein Betriebssystemhersteller...

    Ich finde es immer lustig wenn Leute Variablen einen $-Prefix geben, und sich damit unabsichtlich als PHP Programmierer outen.

    Und ironischerweise ist genau PHP eine Sprache wo man schon recht aufpassen muss, um Angreifern nicht Tür und Tor zu öffnen, und wo sauberer Code nicht unbedingt leicht zu schreiben ist.

    Wenn man sich den Code von größeren Projekten ansieht (SMF, usw.) dann wundert es eher das nicht mehr passiert - denn der sieht aus, als hätten ihn 16 jährige Schüler geschrieben, die nie anständig programmieren gelernt hätten. Weil, "es geht eh". Und mit "nicht anständig programmieren" können kommen auch die ganzen anderen Probleme zusammen. Siehe IoT, siehe "BSI: Bedrohungslage bei der IT-Sicherheit wächst weiter".



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.16 20:15 durch mhstar.

  6. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: nicoledos 12.11.16 - 21:15

    Denke da eher an bash. Aber manche benötigen ihre Feindbilder.

    Hässlicher Code liegt eher daran, dass ein Großteil der SW nun mal nicht am Reißbrett nach DIN geplant ist. Sondern häufig mit dessen Anforderungen gewachsen.

  7. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: User_x 12.11.16 - 21:29

    wo lernt man denn sauber programmieren und was ist sauber?

    und zum thema: wird über eine BundesWall da laut nachgedacht???

  8. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: RipClaw 12.11.16 - 22:08

    mhstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein
    > Betriebssystemhersteller...
    >
    > Ich finde es immer lustig wenn Leute Variablen einen $-Prefix geben, und
    > sich damit unabsichtlich als PHP Programmierer outen.

    Andere Sprachen haben auchen einen $-Prefix. Neben PHP kenne ich noch Perl und Bash die ebenfalls diese Notation verwenden.

    > Und ironischerweise ist genau PHP eine Sprache wo man schon recht aufpassen
    > muss, um Angreifern nicht Tür und Tor zu öffnen, und wo sauberer Code nicht
    > unbedingt leicht zu schreiben ist.

    Klingt nach einem ruby Programmierer der sich hier outet ;)

    Jede Programmiersprache erlaubt es einem Mist zu bauen und man kann es auch richtig machen.
    Rust ist z.B. eine Sprache die eigentlich die meisten Fehler weitgehend ausschließt aber sie hat auch einen Modus der einen Großteil der Checks abschaltet und Unsichere Operationen erlaubt. Wenn also jemand denkt er könnte alles besser als die Rust Entwickler dann kann er sogar hier Mist bauen.

  9. Re: Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: RipClaw 12.11.16 - 22:23

    VirtuellerForumsNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vergeben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit drängt sich der Eindruck auf, daß es hier nur um die Erzeugung von
    > > Panik geht, und nicht um die Realität.
    >
    > Wenn ich nur mal dran denke, wieviele Personen und Firmen dieses Jahr Opfer
    > von Crypto-Malware geworden sind. Und das ist nur ein einziges Problemfeld,
    > das sowohl Firmen, wie auch Privatleute betrifft.

    Crypto Malware ist weniger ein Problem der Fehleranfälligkeit von Software denn von mangelnder Vorsicht und ungenügender Vorbereitung.

    Der Großteil der Malware wird via Email verteilt so das ein Nutzer selbst aktiv werden muss um den Schädling auszulösen. Und wenn man die Nachrichten verfolgt hat und ein Backup Konzept hat das es einem erlaubt wenigstens die wichtigsten Daten in einem akzeptablen Zeitraum zurück zu sichern dann ist solch ein Schädling eher eine Unannehmlichkeit als wirklich eine Gefahr.

    Natürlich erwarte ich nicht von jeder Privatperson das sie sich ein umfassendes Backupkonzept selbst ausdenkt aber es gibt entsprechende Angebote und man kann sich informieren. Allerdings gehen viele diesen Schritt nicht weil sie entweder sich generell keine Gedanken machen oder kein Geld ausgeben wollen.

    > Ich kann da jetzt keine gewollte Panik erkennen, denn die beschreiben die
    > Sachlage eher nüchtern.

    Die Sachelage ist das die Leute Computer nutzen aber nichts über sie wissen und auch nichts wissen wollen. Es soll einfach funktionieren.
    Auch wenn ich kein Freund der Walled Garden Strategie einiger Konzerne bin so ist es doch einfacher ein System sicher zu halten das dem Nutzer nur wenig Freiheiten lässt.

    Aktuell ist das Problem einfach das die Leute die Freiheit haben wollen alles zu installieren was ihnen gefällt aber gleichzeitig haben sie nicht das nötige Wissen um die Systeme abzusichern.

  10. Unsichere Betriebssysteme bereiten vielen Probleme

    Autor: guenther62 13.11.16 - 00:43

    Die Aussagen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik decken sich recht gut mit Fachpublikationen aus anderen Quellen.
    Auf den Windows Nutzer warten täglich 380000 neue Schädlingsvarianten, was das OS für sichere Nutzung eines Universalrechners disqualifiziert - dass die Käufer das akzeptieren ist schon erstaunlich.
    Für sicheren Betrieb von PCs, wie bei den Geheimdokumenten unserer Bundesregierung verwendet, schreibt das BSI zwingend SINA Rechner mit sicherem Debian Betriebssystem vor.

    Wer als Privatanwender Wert auf schädlingsfreie und spionagefreie Umgebung legt,
    kann einfachst das kostenfreie und freie Linux Mint herunterladen, brennen und installieren - was auch neben dem beliegen Altsystemen problemlos geht.
    Die Bedienung von Mint ist einfacher als bei Win. Zudem ist auch die Ausstattung mit freien Programm Vollversionen bei Linux wesentlich besser als beim teuersten Win.

  11. Re: Unsichere Betriebssysteme bereiten vielen Probleme

    Autor: JouMxyzptlk 13.11.16 - 02:54

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bedienung von Mint ist einfacher als bei Win.

    Das ist Gewohnheitssache. Für den typischen "Will nur Internet und ein paar Dokumente" User reicht das. Sobald mehr nötig wird kommt man schnell an die Grenze wo Windows die breitere Unterstützung hat, z.B.: scannen. Es sei denn der user will tatsächlich das mehr an zeit investieren das es eben zum Ausgleich dafür, dass es frei ist, braucht.

    > Zudem ist auch die
    > Ausstattung mit freien Programm Vollversionen bei Linux wesentlich besser
    > als beim teuersten Win.

    Und die Aussage ist leider falsch. Allein schon dass Gimp immer noch kein Macrorecording hat, der Bugeintrag ist von 2001... Zum Glück (für dich) ist XnViewMP inzwischen in diese Lücke gesprungen.
    Abseits von Spielen kann ich dir aber viel nennen was unter Linux nicht oder nur mit viel mehr Zeitaufwand geht.
    Und Linux/BSD gibt es genug Lücken, es liegt nur am Verbreitungsgrad dass es weniger angepasste Viren gibt. Für "targeted attack" ist das aber egal. Libreoffice, Firefox und Thunderbird sind auf jedem OS gleich unsicher, mal als bekanntestes Beispiel. Du findest bestimmt genug Linuxer die blind auf jedes gemailte .sh script oder mit macroviren versetzte Libreoffice Dokument draufgehen um es zu starten. Phishing funktioniert auch OS-Unabhängig.
    Abseits vom Desktop sieht es besser aus für Linux.
    Aber Linux soll ruhig weiter um die Vorherrschaft auf dem Desktop kämpfen, auch wenn es in zehn Jahren dort noch weit abgeschlagen sein wird. Ohne den Druck gäben sich Apple und M$ weniger Mühe.

  12. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: JouMxyzptlk 13.11.16 - 02:58

    mhstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein
    > Betriebssystemhersteller...
    >
    > Ich finde es immer lustig wenn Leute Variablen einen $-Prefix geben, und
    > sich damit unabsichtlich als PHP Programmierer outen.

    Wieso PHP?
    Microsoft Basic, zum Beispiel vom C64! Oder PET. Oder Altair, wenn du ganz weit zurück gehen willst.
    Und auch schon davor gab es die Deklaration von Stringvariablen mit voran gesetztem $ Zeichen.
    Dein Lachen zeugt hier von Unwissenheit.

  13. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: VirtuellerForumsNutzer 13.11.16 - 09:38

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mhstar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > > > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein
    > > Betriebssystemhersteller...
    > >
    > > Ich finde es immer lustig wenn Leute Variablen einen $-Prefix geben, und
    > > sich damit unabsichtlich als PHP Programmierer outen.
    >
    > Wieso PHP?
    > Microsoft Basic, zum Beispiel vom C64! Oder PET. Oder Altair, wenn du ganz
    > weit zurück gehen willst.
    > Und auch schon davor gab es die Deklaration von Stringvariablen mit voran
    > gesetztem $ Zeichen.
    > Dein Lachen zeugt hier von Unwissenheit.

    Vielleicht ist es manchmal gar nicht schlecht, Antworten weniger reißerisch zu formulieren, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn sie nicht korrekt sind.

    Sowohl die Microsofts Basic Dialekte, wie auch das Basic vom C64, das des Altair und auch Commodores PET Basic deklarieren String Variablen nicht mit vorangestelltem, sondern mit angehängtem $.

  14. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: User_x 13.11.16 - 10:49

    VirtuellerForumsNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JouMxyzptlk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mhstar schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Man stelle sich vor, $ROUTERVENDOR müßte für
    > > > > seine vermurkste Firmware haften, oder gar ein
    > > > Betriebssystemhersteller...
    > > >
    > > > Ich finde es immer lustig wenn Leute Variablen einen $-Prefix geben,
    > und
    > > > sich damit unabsichtlich als PHP Programmierer outen.
    > >
    > > Wieso PHP?
    > > Microsoft Basic, zum Beispiel vom C64! Oder PET. Oder Altair, wenn du
    > ganz
    > > weit zurück gehen willst.
    > > Und auch schon davor gab es die Deklaration von Stringvariablen mit
    > voran
    > > gesetztem $ Zeichen.
    > > Dein Lachen zeugt hier von Unwissenheit.
    >
    > Vielleicht ist es manchmal gar nicht schlecht, Antworten weniger reißerisch
    > zu formulieren, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn sie nicht korrekt
    > sind.
    >
    > Sowohl die Microsofts Basic Dialekte, wie auch das Basic vom C64, das des
    > Altair und auch Commodores PET Basic deklarieren String Variablen nicht mit
    > vorangestelltem, sondern mit angehängtem $.

    Eine $Diskriminierung ... in abgewandelter Form ($Religion, $Ethnie, $irgendeinanderesmerkmalwaszueinerklassifizierungführt) Trump-Wähler?

  15. Re: Wissen die "Experten" eignetlich, wovon sie sprechen?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.16 - 14:24

    eine variable in seinen text einzubauen ist so wie sein gehalt in k anzugeben. man wird dadurch wichtig und professionel. außerdem noch das wort "produktiv" verwenden und wenn man jemandem helfen will, beginnt man am besten mit "du willst ...". und wenn man jemandem nicht helfen kann, dann ihn bitten, dass er einem die gesamte konfiguration schickt, und wenn er es dann nicht tut, ihm die schuld geben, dass man nicht helfen konnte. haha



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.16 14:26 durch bjs.

  16. Re: Wi$sen die "Experten" eigentlich, wovon sie $prechen?

    Autor: Codemonkey 13.11.16 - 23:46

    Aber woher sollen denn dann die ganzen Scharen von Single Frauen die sich das hier alles akribisch, auf der Suche nach einem genetisch überlegenen potentiellen Erzeuger durchlesen wissen, welcher von euch Hengsten hier der geilste ist?

  17. Re: Unsichere Betriebssysteme bereiten vielen Probleme

    Autor: FreiGeistler 15.11.16 - 08:03

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Linux/BSD gibt es genug Lücken, es liegt nur am Verbreitungsgrad dass es weniger angepasste Viren gibt.
    Sicher gibt es auch Lücken. Linux ist aber tatsächlich sicherer als Windows. Das Rechtesystem ist ein Grund, der modulare Aufbau mit den Repositories ein weiterer und Selinux ein dritter.

    > Libreoffice, Firefox und Thunderbird sind auf jedem OS gleich unsicher, mal als bekanntestes Beispiel
    Aber immer noch sicherer als MS Office mit Outlook und Internet Explorer.
    Abgesehen davon; sicherer surfen als mit Chrome oder Firefox geht zurzeit nur mit Adblocker.

  18. Re: Unsichere Betriebssysteme bereiten vielen Probleme

    Autor: VirtuellerForumsNutzer 15.11.16 - 08:25

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JouMxyzptlk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und Linux/BSD gibt es genug Lücken, es liegt nur am Verbreitungsgrad dass
    > es weniger angepasste Viren gibt.
    > Sicher gibt es auch Lücken. Linux ist aber tatsächlich sicherer als
    > Windows. Das Rechtesystem ist ein Grund, der modulare Aufbau mit den
    > Repositories ein weiterer und Selinux ein dritter.

    Diese Argumente vestehe ich nicht: Windows hat auch ein Rechtesystem und das ist sogar sehr granular, wenn man sich das mal genauer anschaut. Welchen sicherheitstechnischen Vorteil bieten die Repositories denn genau? In Windows kann ich Services, die ich nicht benötige (dort: Rollen und Features) deinstallieren. Und welcher 0815-User setzt SELinux ein? Wird das von den gängigen Distris bei der Standard Installation eingerichtet?

    > > Libreoffice, Firefox und Thunderbird sind auf jedem OS gleich unsicher,
    > > mal als bekanntestes Beispiel
    > Aber immer noch sicherer als MS Office mit Outlook und Internet Explorer.
    > Abgesehen davon; sicherer surfen als mit Chrome oder Firefox geht zurzeit
    > nur mit Adblocker.
    Was genau macht die Anwendungen denn sicherer? Die meisten Office Infektionen entstehen nicht, weil Office so unsicher ist, sondern weil der Anwender Dinge startet, die er besser nicht gestartet hätte. Und dagegen hilft nur eines: informieren und sensibilisieren.
    Werden Office Dokumente, die als Anlage empfangen wurden, geöffnet, führen Word&Co. erstmal keine Makros aus, sondern erst, wenn der Anwender darum bettelt. Und korrumpierte Dokumente kann es auch bei nicht Microsoft Office Anwendungen geben.

  19. Unsichere Windows Betriebssysteme bereiten vielen Probleme, Linux schützt uns

    Autor: guenther62 15.01.17 - 22:15

    Das Windows Rechtesystem veranlasst mich gelegentlich zum Schmunzeln, wenn ich bei der Installation einer closed source Software gefragt werde: "Darf die Software mit dem Rechner alles tun was sich der Autor so vorstellt" - natürlich sagt jeder "ja gern", schliesslich will ich die Software nutzen. Das ist keine Sicherheit, das ist eine Bankrotterklärung.

    In den Linux Repositories (AppShops) befindet sich quelloffene Software, jeder kann nachsehen was die Software macht.
    Eine gute Erklärung für den unerwarteten, virenresistenten Zustand von Linux ist auch hier zu finden: http://www.pro-linux.de/artikel/2/843/editorial-die-boesen-boesen-viren.html

  20. Re: Unsichere Windows Betriebssysteme bereiten vielen Probleme, Linux schützt uns

    Autor: VirtuellerForumsNutzer 16.01.17 - 20:58

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Windows Rechtesystem veranlasst mich gelegentlich zum Schmunzeln, wenn
    > ich bei der Installation einer closed source Software gefragt werde: "Darf
    > die Software mit dem Rechner alles tun was sich der Autor so vorstellt" -
    > natürlich sagt jeder "ja gern", schliesslich will ich die Software nutzen.
    > Das ist keine Sicherheit, das ist eine Bankrotterklärung.

    Was hat diese Aussage mit dem Windows Rechtesystem zu tun? Windows fragt nicht nicht "Darf die Software..." Windows fragt Dich während der Installation erstmal nur, ob diese mit Admin Rechten durchgeführt werden darf. Auch unter Linux muss ich zur Installation einer Anwendung mit sudo erhöhte Rechte einfordern.
    Wenn die Anwendung dann erstmal installiert ist, kann, wie ja mein Vorgänger schon geschrieben hat, sehr granular berechtigt werden, was denn die Anwendung tun darf und was nicht.
    Die Windows Rechteverwaltung kennt schon mehr Feinheiten, als "Benutzer", "Hauptbenutzer" und "Administrator".

    > In den Linux Repositories (AppShops) befindet sich quelloffene Software,
    > jeder kann nachsehen was die Software macht.

    Jeder macht sich die Mühe, den Quellcode zu durchforsten, was denn eine Anwendung genau tut? So eine Quellcode-Analyse ist bei >10.000 LOC ja auch ein Kinderspiel, das man mal kurz durchführt, solange der Kaffee durchläuft. Wäre Linux im breiten Massenmarkt, dann würde es dort auch jede Menge User geben, die einfach alles installieren und abnicken, was ihnen so in den Weg kommt, ohne sich mit den Quellen auseinanderzusetzen. Schon alleine deshalb, weil viele User überhaupt keine Ahnung haben, was ein Quellcode überhaupt ist.

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