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"Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

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  1. "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: CraWler 28.01.20 - 19:56

    Das würde zum Beispiel Internetprovider verpflichten die Zugangsdaten zu den routern an den Staat weiterzugeben. U.a würde sich dann die Möglichkeit ergeben auch Datenströme im lokalen Netzwerk zu überwachen und auszuleiten. Bzw. der Staat hätte Zugriff auf den Router und könnte von dort aus dann weitere Geräte hacken und das nicht nur bei Privatpersonen sondern auch bei Firmen. Wenn solche Daten dann in falsche Hände geraten dann wird es wohl richtig ungemütlich.

    Aber die Deutschen wählen ja halt immer wieder die selben inkompetenten Säcke, daher wird es da wohl erstmal ein WorstCase Szenario geben müssen bevor ein Umdenken eintritt.

    ----------------------
    Ich wähle Piratenpartei

  2. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: TheRealLife 28.01.20 - 21:27

    Ich wollte eigentlich schreiben:

    Zugangsdaten vom Router?! Wo lebst du denn. Da liegt ein eigener oder ne Firewall dahinter.

    Bis mir dann das Licht aufgegangen ist, das wir hier ne Minderheit sind und die meisten wohl den Vodafone/Telekom Standard Router nutzen.

  3. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: User_x 29.01.20 - 00:20

    hat denn nicht heute schon der Provider Zugriff aufs interne Netz, zumindest bei den nichtswissensenden? Selbst die Connect-Boxen von Vodafone und Unitymedia sind so ein Ding. Stört dabei aber auch nicht viele, weil die der Meinung sind, der ISP müsse ja da rein um zu helfen - die werden aber auch nicht wirklich was blödes machen, bis auf hatepostings. und die überführt man anders.

    Dagegen hilft eigentlich dann nur, ein offenes WLAN zu betreiben und sein eigenes Netzwerk darin abzuschotten, sodass selbst wenn alles mitgesnifft wird, viel traffic anfällt. Mit kurzen DHCP Zeiten natürlich und ständig wechselnden IP Adressen.

  4. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: gentux 29.01.20 - 09:13

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hat denn nicht heute schon der Provider Zugriff aufs interne Netz,
    > zumindest bei den nichtswissensenden?

    Ich glaube schon, jedenfalls wenn ich beim Provider anrufe, dann kommt folgender Dialog:
    Hotline: "Äh, ich sehe da, Sie sind ja schon seit Jahren nicht mehr online gewesen!"
    Ich: "Doch hat wunderbar funktioniert, bis gestern"
    Hotline: "Kann nicht sein, wir haben ihren Router zuletzt 2013 in unserem Netz gesehen."
    Ich: "Das war damals ein Versehen, ich dachte der Bridge Mode wäre schon drin als ich verbunden habe."

  5. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: SmilingStar 29.01.20 - 10:09

    TheRealLife schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wollte eigentlich schreiben:
    >
    > Zugangsdaten vom Router?! Wo lebst du denn. Da liegt ein eigener oder ne
    > Firewall dahinter.
    >
    > Bis mir dann das Licht aufgegangen ist, das wir hier ne Minderheit sind und
    > die meisten wohl den Vodafone/Telekom Standard Router nutzen.

    Mag sein, damit haben die "Standard Telekom Router" aber trotzdem kein Standardpasswort, mit denen aus dem Internet ein Zugriff auf den netzinternen Traffic möglich ist.
    Die Fantasie erscheint mir doch etwas absurd.

  6. "seit Jahren nicht mehr online gewesen!"

    Autor: grutzt 29.01.20 - 13:08

    Was soll das mit internem Netz zu tun haben? Der Provider bzw. seine Technik MUSS sehen können, wenn du online bist. Du bist ja gar nicht online, wenn dein Modem sich nicht bei ihm eingewählt hat. Es gibt keine unsichtbaren Netzteilnehmer. Weniger bescheuerte Hacker-Spielfilme schauen - lieber mal mit der Technik befassen!

  7. Re: "seit Jahren nicht mehr online gewesen!"

    Autor: Asthania 29.01.20 - 18:22

    grutzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll das mit internem Netz zu tun haben? Der Provider bzw. seine
    > Technik MUSS sehen können, wenn du online bist. Du bist ja gar nicht
    > online, wenn dein Modem sich nicht bei ihm eingewählt hat. Es gibt keine
    > unsichtbaren Netzteilnehmer. Weniger bescheuerte Hacker-Spielfilme schauen
    > - lieber mal mit der Technik befassen!

    Ich denke mal hier ist gemeint, dass ISP router mehr als nur "Hallo, bin da" zum ISP login server sagen, sondern meinetwegen auch noch Infos zum internen Netz mitschicken, verbundene Endgeräte etc. Bzw sich der provider auch ohne Passwort Zugriff auf den Router hat, weil es ist ja sein Gerät, dass nur geliehen ist.

  8. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: redmord 29.01.20 - 19:36

    SmilingStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag sein, damit haben die "Standard Telekom Router" aber trotzdem kein
    > Standardpasswort, mit denen aus dem Internet ein Zugriff auf den
    > netzinternen Traffic möglich ist.
    > Die Fantasie erscheint mir doch etwas absurd.

    Wenn dein ISP so Dinge machen kann wie WLAN als Tarifoption an und ab zu schalten, Konfiguration checken oder Updates pushen, hat er auch die Kontrolle über den Router und sitzt damit "quasi im LAN".

  9. Re: "Zugriff auf Endgeräte" ist extremst gefährlich

    Autor: TW1920 05.02.20 - 11:55

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SmilingStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mag sein, damit haben die "Standard Telekom Router" aber trotzdem kein
    > > Standardpasswort, mit denen aus dem Internet ein Zugriff auf den
    > > netzinternen Traffic möglich ist.
    > > Die Fantasie erscheint mir doch etwas absurd.
    >
    > Wenn dein ISP so Dinge machen kann wie WLAN als Tarifoption an und ab zu
    > schalten, Konfiguration checken oder Updates pushen, hat er auch die
    > Kontrolle über den Router und sitzt damit "quasi im LAN".


    Darum nicht den Router vom Anbieter nutzen... Zur Not dahinter ein eigenes Gateway. Mittlerweile route ich unseren Traffic direkt ins RZ (via VPN) - dann können höchsten Geheimdienste an den Internetknoten versuchen was abzufangen, interner Traffic ist jedenfalls Ortsübergreifend - auch mobil - geschützt.

    Zudem: es reicht ja schon, wenn nach einem Update durch den Betreiber die Konfiguration geändert wird - kenne viele, deren LAN danach nicht mehr funktionierte wie es soll. Router hat ne andere IP, Port Forwarding Einträge gelöscht, WLAN Einstellungen zurück gesetzt, DHCP Beeich geändert und gab IPs plötzlich doppelt vergeben...
    Mal abgesehen dass die Provider Dinger eh kaum Funktionen haben und im professionellen Umfeld nicht zu gebrauchen sind...

    TW1920
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