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Da hat Wladimir wohl seinen Rechner hochgefahren
Autor: Der Rechthaber 15.12.17 - 15:06
Aber erklärt mal: wo sollte da nun das Problem sein?
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Re: Da hat Wladimir wohl seinen Rechner hochgefahren
Autor: Mingfu 15.12.17 - 17:15
Selbst wenn man davon ausgehen wöllte, dass sämtliche Inhalte Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, so bleiben immer noch die Metadaten, die nicht minder wertvoll sind: Wer nutzt welchen Dienst? Auch kann man aus dem Umfang der übertragenen Daten eventuell schlussfolgern, was derjenige dort macht. Zeitliche Zusammenhänge wären auch interessant - dafür dürfte im konkreten Fall der Beobachtungszeitraum aber zu kurz gewesen sein, um dort ausreichend relevante Informationen zu erhalten.
Aber beispielsweise könnte man mit den jetzt gewonnenen Informationen gezielte Angriffe fahren, weil man weiß, dass in der Firma X tatsächlich Dienst Y verwendet wird. Im primitivsten Fall ist damit zumindest plausibleres Phishing möglich. -
Re: Da hat Wladimir wohl seinen Rechner hochgefahren
Autor: mnementh 15.12.17 - 17:44
Mingfu schrieb:
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> Selbst wenn man davon ausgehen wöllte, dass sämtliche Inhalte Ende-zu-Ende
> verschlüsselt sind, so bleiben immer noch die Metadaten, die nicht minder
> wertvoll sind: Wer nutzt welchen Dienst? Auch kann man aus dem Umfang der
> übertragenen Daten eventuell schlussfolgern, was derjenige dort macht.
> Zeitliche Zusammenhänge wären auch interessant - dafür dürfte im konkreten
> Fall der Beobachtungszeitraum aber zu kurz gewesen sein, um dort
> ausreichend relevante Informationen zu erhalten.
Guh, das macht mir ein wenig Angst, denn das sind alles Daten die die amerikanischen Dienste durch die Kooperationen mit ihren Internetfirmen haben. Inklusive sinnvollerem Zeitprofil. -
Re: Da hat Wladimir wohl seinen Rechner hochgefahren
Autor: thinksimple 17.12.17 - 00:55
Der Rechthaber schrieb:
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> Aber erklärt mal: wo sollte da nun das Problem sein?
Wahrscheinlich will keiner das die Russen wissen sollen welche Porn-Seiten man aufruft.
Mit Vision only hört man ja nix mehr....



