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Quite telling...

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  1. Quite telling...

    Autor: Symposium 16.07.20 - 08:30

    Die Hacker haben oder hatten offenbar vollen Zugriff, kein Passwort oder 2FA war da im Weg. Und was machen sie mit dieser vollumfänglichen Macht?

    Bitcoins einsammeln. Wieso? Weil Bitcoins in der heutigen vernetzten Welt einfach das beste Mittel sind, völlig unabhängig von Ort, Zeit und Mittelsmännern Werte schnell und vor allem final von A nach B zu transferieren.

    Dollar und Co. sind diesen Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen. Kein Wunder, das diverse Zentralbanken vermehrt über eigene Cryptowährungen nachdenken, um aufzuschließen.

  2. Re: Quite telling...

    Autor: masel99 16.07.20 - 08:52

    Bitcoins bzw. Cryptowährungen sind das beste Mittel um Geld zu waschen bzw. unerkannt irgendwo hin zu transferieren, mit diesen kann man dann geltende Bestimmungen gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung etc unterlaufen.

    Und soll der Gedanke in den Zentralbanken sein, finden wir gut machen wir auch oder wie?

  3. Re: Quite telling...

    Autor: Megusta 16.07.20 - 08:58

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitcoins bzw. Cryptowährungen sind das beste Mittel um Geld zu waschen bzw.
    > unerkannt irgendwo hin zu transferieren, mit diesen kann man dann geltende
    > Bestimmungen gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung etc unterlaufen.

    Die Medaille hat immer zwei Seiten

  4. Re: Quite telling...

    Autor: Symposium 16.07.20 - 09:29

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitcoins bzw. Cryptowährungen sind das beste Mittel um Geld zu waschen bzw.
    > unerkannt irgendwo hin zu transferieren, mit diesen kann man dann geltende
    > Bestimmungen gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung etc unterlaufen.

    Da gibt es ehrlich gesagt bessere Methoden, dazu braucht man auch keinen Bitcoin.

    > Und soll der Gedanke in den Zentralbanken sein, finden wir gut machen wir
    > auch oder wie?

    Unsere aktuellen Währungen sind Bitcoin (und Co.) hoffnungslos unterlegen, besonders was Flexibilität im Internet angeht. Allerdings werden die kommenden Zentralbankcoins konzeptionell nicht allzu viel mit Bitcoin gemeinsam haben.

  5. Re: Quite telling...

    Autor: AllDayPiano 16.07.20 - 09:33

    Bitcoin sind sogar ziemlich schlecht zur Geldwäsche. Das einzige, was damit hervorragend funktioniert, ist Geld vom Raum zu trennen. Aber irgendjemand muss Kryptowährungen wieder zurück tauschen. Spätestens hier bekommt man sehr schnell Probleme. Größere Geldeingänge werden von Finanzinstituten gemeldet. Die Behörden stehen wahnsinnig schnell auf dem Plan.

    Und nur die Wenigsten werden Lust haben, ihr gewaschenes Geld in irgendeinem Land zu verbringen, das nicht an irgendwie gearteten Geldwäsche-Abkommen teilnimmt.

    Ich entschuldige mich schon jetzt dafür: Falls ein Beitrag beim falschen Adressat landet, oder gar beim ganz falschen Thema landet, dann liegt es

    AN DER VERDAMMTEN SPRINGEREI VON GOLEM.DE!

  6. Re: Quite telling...

    Autor: masel99 16.07.20 - 10:21

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitcoin sind sogar ziemlich schlecht zur Geldwäsche.

    Warum? Gibts da nicht so Mixer die die Herkunft verschleiern?

  7. Re: Quite telling...

    Autor: Megusta 16.07.20 - 10:43

    masel99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bitcoin sind sogar ziemlich schlecht zur Geldwäsche.
    >
    > Warum? Gibts da nicht so Mixer die die Herkunft verschleiern?


    Wenn man rosa Brille vor den Augen hat, dann sieht die Welt wie einem sie gefällt.
    Natürlich kontrolliert da keiner oder nur Stichprobenartig, ansonsten würden Kriminelle nicht auf Bitcoin absehen. Alle Erpresser wollen aber nur Bitcoins, nicht weil es so Hip ist, sondern ihnen Vorteile bringt

  8. Re: Quite telling...

    Autor: masel99 16.07.20 - 11:31

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > masel99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AllDayPiano schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Bitcoin sind sogar ziemlich schlecht zur Geldwäsche.
    > >
    > > Warum? Gibts da nicht so Mixer die die Herkunft verschleiern?
    >
    > Wenn man rosa Brille vor den Augen hat, dann sieht die Welt wie einem sie
    > gefällt.
    > Natürlich kontrolliert da keiner oder nur Stichprobenartig, ansonsten
    > würden Kriminelle nicht auf Bitcoin absehen. Alle Erpresser wollen aber nur
    > Bitcoins, nicht weil es so Hip ist, sondern ihnen Vorteile bringt

    Auf welchen Kommentar bezieht sich die Antwort? Mir scheint die Antwort irgendwie nicht zum Zitat passend?

  9. Re: Quite telling...

    Autor: berritorre 16.07.20 - 12:59

    Trotzdem funktioniert das besser als mit traditionellem "elektronischem" Geld, das auf jeden Fall irgendwo auf einem Konto auftauchen muss. Bei Bitcoin kannst du das Geld gut vor den Autoritäten verstecken und das "Wechseln" in "echtes" Geld kann man gut über einen längeren Zeitraum und verschiedene Personen / Konten / Banken verteilen.

    Bin kein Experte was Geldwäsche angeht, aber die Kryptwährungen sehen da schon erstmal sehr gut aus, weil die Autoritäten da erstmal einen Zugang drauf haben. Wenn sich der Staub gelegt hat kann man dann langsam anfangen das Geld in die reale Welt zu holen, wenn man denn überhaupt muss.

  10. Re: Quite telling...

    Autor: berritorre 16.07.20 - 13:04

    Er meint vermutlich "AllDayPiano" mit der Rosaroten Brille.

    Bitcoin haben Vorteile, ja. Und gerade für Kriminelle sind diese Vorteile nicht von der Hand zu weisen.

    Bei traditionelleren Verfahren des Geldaustausches gibt es meist eine recht strenge Kontrolle und es ist schwerer illegale Aktivitäten zu verschleiern ist nicht einfach, kostet Zeit, Geld und Nerven.

    Bei den Kryptowährungen hast du erstmal den Wert und kannst dann drüber nachdenken wie du das Geld dann in der echten Welt auch nutzen kannst. Es ist erstmal relativ sicher irgendwo geparkt und die Behörden haben im Normalfall keinerlei Zugriff darauf.

    Von dort kann man dann die Geldwäsche relativ relaxed starten, würde ich sagen. Wenn du natürlich dann 2 Millionen Euro von deinem illegal erworbenen Geld aus deiner Wallet direkt auf dein Konto bei Bank XYZ überweist, dann ist dir nicht zu helfen.

  11. Re: Quite telling...

    Autor: Trockenobst 16.07.20 - 13:31

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitcoin sind sogar ziemlich schlecht zur Geldwäsche. Das einzige, was damit
    > hervorragend funktioniert, ist Geld vom Raum zu trennen.

    Und dann tauscht du von BTC zu einen der anderen 1000 Coins die keine Sau im Blick hat.
    Dann kurzer Flug zur Bank von dem Inselstaat, wo der Mixer seine Konten hat. Dort wechselst Du den Scheck ein (unter 9999$) und überweist den auf dein Malteser Konto deiner Import/Export Gesellschaft die du für 300¤ gegründet hast.

    Intelligent gemacht verlierst du 10% Transaktionsfees, aber eine Million wären in etwa 2 Jahren so getauscht. Während du, schluchz, immer auf Inselstaaten Urlaub machen musst.

  12. Re: Quite telling...

    Autor: Muhaha 16.07.20 - 13:42

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er meint vermutlich "AllDayPiano" mit der Rosaroten Brille.
    >
    > Bitcoin haben Vorteile, ja. Und gerade für Kriminelle sind diese Vorteile
    > nicht von der Hand zu weisen.
    >
    > Bei traditionelleren Verfahren des Geldaustausches gibt es meist eine recht
    > strenge Kontrolle und es ist schwerer illegale Aktivitäten zu verschleiern
    > ist nicht einfach, kostet Zeit, Geld und Nerven.
    >
    > Bei den Kryptowährungen hast du erstmal den Wert und kannst dann drüber
    > nachdenken wie du das Geld dann in der echten Welt auch nutzen kannst. Es
    > ist erstmal relativ sicher irgendwo geparkt und die Behörden haben im
    > Normalfall keinerlei Zugriff darauf.
    >
    > Von dort kann man dann die Geldwäsche relativ relaxed starten, würde ich
    > sagen. Wenn du natürlich dann 2 Millionen Euro von deinem illegal
    > erworbenen Geld aus deiner Wallet direkt auf dein Konto bei Bank XYZ
    > überweist, dann ist dir nicht zu helfen.

    Bitcoins haben den Vorteil der Geschwindigkeit, nicht so sehr der Anonymität. Deswegen werden sie gerne zur Geldwäsche verwendet oder um Gelder aus erfolgreichen Erpressungsversuchen schnell weiterzuschieben.

    Denn angesichts des Umstandes, dass ständig Betrüger auffliegen, wo die Kette mit Bitcoins beginnt ... das ist nicht anonymer, nur schneller.

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