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Bitwarden disqualifiziert sich selbst

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  1. Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: edison.cannon 28.09.20 - 20:27

    Zitat aus dem Installer der OS-OnPrem Version:
    "
    Recommended Minimum System Requirements
    Processor: x64, 2 GHz dual core
    Memory: 4 GB RAM (system memory)
    Storage: 25 GB
    Docker: Engine 19+ and Compose 1.24+
    "
    Für einen _Passwortmanager_ ist das absolut lachhaft oversized. Und dann noch MS-SQL in Docker. Das Ding teste ich noch nicht mal mit nem langen Stock. Da lacht man nur drüber.

  2. Re: Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: Thom- 28.09.20 - 21:06

    Deshalb nimmt man bitwarden_rs

  3. Re: Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: Stepinsky 29.09.20 - 05:53

    Thom- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb nimmt man bitwarden_rs

    Einem Passwortmanager muss man vertrauen können. Ausgerechnet hier auf eine inoffizielle Lösung zu setzen ist in meinen Augen ziemlich verwegen.

  4. Re: Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: Stepinsky 29.09.20 - 05:55

    edison.cannon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat aus dem Installer der OS-OnPrem Version:
    > "
    > Recommended Minimum System Requirements
    > Processor: x64, 2 GHz dual core
    > Memory: 4 GB RAM (system memory)
    > Storage: 25 GB
    > Docker: Engine 19+ and Compose 1.24+
    > "
    > Für einen _Passwortmanager_ ist das absolut lachhaft oversized. Und dann
    > noch MS-SQL in Docker. Das Ding teste ich noch nicht mal mit nem langen
    > Stock. Da lacht man nur drüber.

    Wenn Ressourcenverbrauch das wichtigste Kriterium bei einem Passwortmanager ist - ok. Mir fallen da aber zuerst einmal Dinge wie Datensicherheit ein... Und die genannten Anforderungen erfüllen auch kleine Celeron oder APU Kistchen.
    Eine Standalone-Lösung à la Keepass geht natürlich kleiner und sparsamer. Sobald du syncen willst, kommt aber fairerweise noch der Ressourcenverbrauch der Synclösung dazu. Und Bitwarden ist eben eine team-fähige Lösung. Wenn du das nicht brauchst - ok. Aber weil deine Ansprüche kleiner sind, daraus abzuleiten, dass Bitwarden nichts taugt, ist - äh - seltsam.

  5. Re: Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: Gokux 29.09.20 - 08:41

    edison.cannon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für einen _Passwortmanager_ ist das absolut lachhaft oversized. Und dann
    > noch MS-SQL in Docker. Das Ding teste ich noch nicht mal mit nem langen
    > Stock. Da lacht man nur drüber.
    Der offizielle Bitwarden Server ist auch nie wirklich für den Heimeinsatz entwickelt worden. Es ist eine Cloudlösung für Grosseinsatz, die man aber auch selber betreiben könnte. Nur weil es Open Source ist, wird ein Programm nicht automatisch zum Raspi Bastelprojekt für Heimanwender.

  6. Re: Bitwarden disqualifiziert sich selbst

    Autor: edison.cannon 29.09.20 - 20:50

    Stepinsky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Ressourcenverbrauch das wichtigste Kriterium bei einem Passwortmanager
    > ist - ok. Mir fallen da aber zuerst einmal Dinge wie Datensicherheit ein...
    > Und die genannten Anforderungen erfüllen auch kleine Celeron oder APU
    > Kistchen.
    > Eine Standalone-Lösung à la Keepass geht natürlich kleiner und sparsamer.
    > Sobald du syncen willst, kommt aber fairerweise noch der
    > Ressourcenverbrauch der Synclösung dazu. Und Bitwarden ist eben eine
    > team-fähige Lösung. Wenn du das nicht brauchst - ok. Aber weil deine
    > Ansprüche kleiner sind, daraus abzuleiten, dass Bitwarden nichts taugt, ist
    > - äh - seltsam.
    Mit den Ansprüchen von Bitwarden hatte ich bis vor kurzem noch einen Linux Desktop am laufen mit dem ich mein Geld verdiente, inkl Passwort-Manager. Für mich macht es eben einen lausigen ersten Eindruck, solche Requirements zu lesen. Insbesondere wenn man sich die Alternativen anguckt, die mit Bruchteilen zurechtkommen. Als Entwickler sollte man auch vorausplanen und nicht einfach etwas hinklotzen. bitwarden_rs scheint ja problemlos sqlite zu nutzen. Warum also dieses Riesengeschwür mssql? Weil man nichts anderes kann?

    Umgekehrt kann man ja auch nicht schließen, daß eine Software nur was taugt, wenn die möglichst groß ist.

    Und noch was zu den Ressourcen (im allgemeinen), auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht blöd kingen mag: Strom. Für die CPU, den RAM, die Laufwerke, die Backups, usw. Bei effizienten/kompakten Lösungen ist der Verbrauch hier kleiner. Klar, die paar Watt machen das Kraut für Dich nicht fett. Aber wieviele Bloatware gibt es? Fridays for Future will die Erde retten, aber dazu gehört eben nicht nur das böse Verbrennerauto. Ich behaupte einfach mal daß durch effiziente Programmierung etliche Kraftwerke vom Netz könnten.

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