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Es drängt sich die Frage auf...

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  1. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Vanger 24.06.15 - 14:55

    > Womit allerdings immer noch nicht die Frage beantwortet ist
    http://bfy.tw/Ugs

  2. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: fragmichnicht 24.06.15 - 14:55

    > ... warum User, die anscheinend nicht den Hauch einer Ahnung haben, blöde
    > Unterstellungen in Form von Fragen verbreiten.

    Oh, wie freundlich. Hast du die verlinkten Meldungen gelesen?

  3. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: der_wahre_hannes 24.06.15 - 14:55

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Einige meiner "Umsteiger" kommen von Win7. Unfähig bleibt Unfähig...
    > auch
    > > wenn dafür ein bis zwei Klicks mehr nötig sind ;-)
    >
    > "Unfähig" würde ich das nicht nennen... Absolut nicht. Windows macht vieles
    > einfach grundsätzlich falsch. Man hat Windows-User jahrzehntelang mit ihren
    > "Wollen Sie wirklich"-Meldungen dazu erzogen, dass Meldungsfenster einfach
    > weggeklickt werden können.

    Nein, das hat sich der User selbst antrainiert. Lass so ne Sicherheitsabfrage mal weg... die User werden dir sonstwas erzählen. ;)
    Am besten sind ja aber immer noch diejenigen, die jeden Hinweis wegklicken und wenn's mal kracht, dann kommen Aussagen wie "Ja, aber wieso warnt der einen denn nicht?!"

    Im Übrigen sind die Entwickler von Software auch nicht ganz unschuldig. Die haben nämlich Programme so entwickelt, dass grundsätzlich Adminreche notwendig waren, um auch nur irgendwas damit zu machen.

  4. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: der_wahre_hannes 24.06.15 - 14:57

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Womit allerdings immer noch nicht die Frage beantwortet ist
    > bfy.tw

    Schön. Verweisen wir also immer auf google, wenn Nachfragen zu einer Behauptung kommen, die man selbst in den Raum schmeißt. Bist du nur unfähig, das selbst in Worte zu fassen, oder wie darf ich diesen Link (dann auch noch feige hinter bfy.tw versteckt, denn lgtfy erkennt der geneigte Nachfrager ja...) jetzt auffassen?

  5. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Vanger 24.06.15 - 15:04

    Nein, es gibt einfach Fragen die sich derart simpel selbst beantworten lassen, dass man auch einfach selbst nachsehen kann. Nicht alles muss zum 1018. Mal erklärt werden wenn das schon 1017x an anderer Stelle erklärt wurde. Es ist ein Zeichen von Kompetenz erst dann zu fragen, wenn man selbst zumindest mal 10 Sekunden recherchiert hat und sich die Frage dann schon beantwortet. Das bekommt jeder hier hin.

    PS: Das Verstecken des Links macht die Seite selbst, lgtfy zu verlinken würde das ganze sinnlos machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 15:06 durch Vanger.

  6. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Vanger 24.06.15 - 15:15

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vanger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Einige meiner "Umsteiger" kommen von Win7. Unfähig bleibt Unfähig...
    > > auch
    > > > wenn dafür ein bis zwei Klicks mehr nötig sind ;-)
    > >
    > > "Unfähig" würde ich das nicht nennen... Absolut nicht. Windows macht
    > vieles
    > > einfach grundsätzlich falsch. Man hat Windows-User jahrzehntelang mit
    > ihren
    > > "Wollen Sie wirklich"-Meldungen dazu erzogen, dass Meldungsfenster
    > einfach
    > > weggeklickt werden können.
    >
    > Nein, das hat sich der User selbst antrainiert.
    Ein Benutzer trainiert sich nichts selbst an, das tut er weil er so konditioniert wird. Wenn sinnlose Sicherheitsabfragen kommen wird der Benutzer sie irgendwann ignorieren - eben weil sie sinnlos sind. Das führt dann dazu, dass auch die nicht sinnlosen Sicherheitsabfragen ignoriert werden. Das ist einfachste Psychologie. Andere Systeme bekommen das ja auch richtig hin, da gibt es derartige Probleme nicht. Wenn ich in meiner Shell einen Befehl ausführe weiß ich, dass ich nur aufmerksam werden muss wenn da was steht - kommt nichts, lief alles so wie es sollte. Wenn mir jeder Befehl erzählen würde, dass er dies und jenes erfolgreich getan hat, würde ich das auch irgendwann ignorieren und so Fehlermeldungen übersehen.

    > Im Übrigen sind die Entwickler von Software auch nicht ganz unschuldig. Die
    > haben nämlich Programme so entwickelt, dass grundsätzlich Adminreche
    > notwendig waren, um auch nur irgendwas damit zu machen.
    Was wiederum in der Verantwortung von Microsoft liegt - denn nur die haben die Entwickler dazu veranlasst mit dieser Unsitte anzufangen. Microsoft beeinflusst sein Ökosystem genauso stark wie jedes andere Betriebssystem auch, im Linux-Umfeld sind nicht irgendwie bessere Entwickler tätig die das "besser" machen, sie arbeiten einfach nur in einem Ökosystem das derartige Dinge ächtet, also tun sie es nicht. Microsoft tut das nicht, also machen es die Entwickler. So einfach ist das.

  7. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: der_wahre_hannes 24.06.15 - 15:16

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, es gibt einfach Fragen die sich derart simpel selbst beantworten
    > lassen, dass man auch einfach selbst nachsehen kann.

    Ich meine, man sollte seine Behauptungen auch mal mit Fakten untermauern können, ohne jemandem, der Nachfragt, gleich ein "let me google that for you, you stupid fuck!" vor den Latz zu knallen. ICH habe noch gelernt, dass es keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten gibt ("wer nicht fragt bleibt dumm" heißt es doch in dem bekannten Titelsong). Und "lmgtfy" ist ne ziemlich dumme Antwort... zeugt sie doch lediglich von der Inkompetenz und/oder der Faulheit des Verlinkers, seine Behauptungen mit eigenen Worten zu untermauern.

    Womit wir dann auch schon bei diesem Punkt sind:
    > Es ist ein Zeichen von Kompetenz erst dann zu fragen, wenn man
    > selbst zumindest mal 10 Sekunden recherchiert hat

    Es ist ein Zeichen von Kompetenz, auf Nachfragen Antworten liefern zu können und nicht bloß auf google zu verweisen. Stell dir mal vor, ein Lehrer bügelt alle Nachfragen seiner Schüler mit einem "google das doch selbst" ab. Zeugt das dann von Kompetenz? Wohl kaum.

    > PS: Das Verstecken des Links macht die Seite selbst, lgtfy zu verlinken
    > würde das ganze sinnlos machen.

    Ja, weil dann keiner mehr auf den Link klickt. Ich hab die Seite auch gleich zu gemacht, als ich gesehen habe, dass du mir ernsthaft diesen Mist als "kompetente" Antwort verkaufen willst.
    Da du immer noch nicht in der Lage warst, den Sachverhalt selbst zu erklären, muss ich leider weiterhin davon ausgehen, dass du unfähig bist, deine Behauptungen auch selbst mal mit Fakten zu untermauern sondern einfach nur das nachplapperst, was du irgendwann mal irgendwo gelesen hast. Sorry, aber als Diskussionspartner hast du dich damit leider vollends disqualifiziert. Der User fragmichnicht hat ja immerhin versucht, eine Erklärung zu liefern. Du hingegen schaffst nichtmal den Versuch einer Erklärung.

  8. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: der_wahre_hannes 24.06.15 - 15:17

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vanger schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Einige meiner "Umsteiger" kommen von Win7. Unfähig bleibt Unfähig...
    > > > auch
    > > > > wenn dafür ein bis zwei Klicks mehr nötig sind ;-)
    > > >
    > > > "Unfähig" würde ich das nicht nennen... Absolut nicht. Windows macht
    > > vieles
    > > > einfach grundsätzlich falsch. Man hat Windows-User jahrzehntelang mit
    > > ihren
    > > > "Wollen Sie wirklich"-Meldungen dazu erzogen, dass Meldungsfenster
    > > einfach
    > > > weggeklickt werden können.
    > >
    > > Nein, das hat sich der User selbst antrainiert.
    > Ein Benutzer trainiert sich nichts selbst an,

    Nein? Auch keine Arbeitsabläufe? Alles nur ne Frage der "Konditionierung"? Das glaube ich nicht.

    > > haben nämlich Programme so entwickelt, dass grundsätzlich Adminreche
    > > notwendig waren, um auch nur irgendwas damit zu machen.
    > Was wiederum in der Verantwortung von Microsoft liegt - denn nur die haben
    > die Entwickler dazu veranlasst mit dieser Unsitte anzufangen.

    Nö. Es gab schon immer die Möglichkeit, Programme auch mit normalen Userrechten laufen zu lassen. Was man MS vorwerfen kann ist, dass sie nicht früher gegen diese Unsitte vorgegangen sind.

  9. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: fragmichnicht 24.06.15 - 15:25

    > Nein? Auch keine Arbeitsabläufe? Alles nur ne Frage der "Konditionierung"?

    Ich denke er meint genau das. Die Arbeitsabläufe kommen ja nicht von ungefähr... die haben sich eingespielt weil das System es so "will".

  10. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Vanger 24.06.15 - 15:28

    > "you stupid fuck!" vor den Latz zu knallen
    Das hast du dir da jetzt aber selbst reininterpretiert.
    #edit: Ich hätte da einen Smiley dahinter packen sollen...

    > Da du immer noch nicht in der Lage warst, den Sachverhalt selbst zu
    > erklären, muss ich leider weiterhin davon ausgehen, dass du unfähig bist,
    > deine Behauptungen auch selbst mal mit Fakten zu untermauern sondern
    > einfach nur das nachplapperst, was du irgendwann mal irgendwo gelesen hast.
    > Sorry, aber als Diskussionspartner hast du dich damit leider vollends
    > disqualifiziert. Der User fragmichnicht hat ja immerhin versucht, eine
    > Erklärung zu liefern. Du hingegen schaffst nichtmal den Versuch einer
    > Erklärung.
    Wie erwähnt erkläre ich nichts was bereits 1017x erklärt wurde und in 10 Sekunden selbst recherchiert werden kann. Ich bin, wie du so schön sagst, eben nicht dein Lehrer. Ich erwarte von dir die Kompetenz, dass du bei Fragen erstmal selbst für 10 Sekunden nachrecherchieren kannst - und ich glaube nicht, dass du diese Kompetenz nicht hättest, du möchtest es nur nicht, entsprechend deutlich wird auch, dass dich die Antwort gar nicht wirklich interessiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 15:33 durch Vanger.

  11. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Kein Kostverächter 24.06.15 - 16:26

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vanger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, er glaubt nur und er glaubt falsch. Software kann so installiert
    > > werden, dass sie automatisch mit Administratorrechten startet und dann
    > auch
    > > keine UAC-Abfrage beim Start dieser Software erscheint.
    >
    > Und wie geht das?
    >
    Ganz einfach. Als Beispiel nehmen wir mal den Fall aus dem Artikel. ich beschreibe einfach, wie ich es machen würde:

    Das Tool um das es geht, ist ein Treiberupdater. Der benötigt sowieso Admin-Rechte. Also programmiere ich ihn als Service, der mit den Rechten des Users "Local System" läuft. Das benötigt eine UAC-Abfrage bei der Installation, um den Service einzurichten, aber daran sind die User ja gewöhnt. Da die Software aber bereits vorinstalliert ist, bekommt der Usre nicht einmal das zu sehen.
    Der User "Local System" hat sogar noch höhere Zugrifsrechte als der User "Administrator", kann also ohne UAC oder andere für den User sichtbare Hinweise alles tun, was dem Programmierer beliebt, wie im aktuellen Fall das Deaktivieren anderer Services wie Windows-Update.

    Bis die Tage,

    KK

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    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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  12. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 16:32

    fragmichnicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin da nicht wirklich im Thema... aber ich glaube mich daran zu
    > erinnern das man mit dem korrekten Zertifikat diese Meldungen "umgehen"
    > kann.

    Nein. Passt das Zertifikat, kommt UAC mit einer grünen Meldung, passt es nicht, mit einer gelben, stammt die Software/der Treiber dazu aus dem Internet, kommt eine rote.

  13. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 16:40

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > UAC warnt definitiv in diesem Moment, Problem ist eben, wenn der User
    > > > einfach auf "Ja" klickt.
    > >
    > > In keinem der verlinkten Berichte wird das erwähnt. Hast Du es probiert
    > > oder "glaubst" du einfach nur das UAC eine Warnung ausgibt?
    >
    > Nein, er glaubt nur und er glaubt falsch. Software kann so installiert
    > werden, dass sie automatisch mit Administratorrechten startet und dann auch
    > keine UAC-Abfrage beim Start dieser Software erscheint. Witzigerweise muss
    > das bei der Installation einmalig mit einer UAC-Abfrage quittiert werden,
    > die aber Windows-User routinemäßig wegklicken. Das spielt aber natürlich
    > keine Rolle, die Software ist ja *vorinstalliert*. Windows wäre nicht
    > nutzbar wenn das anders wäre, Windows ist und bleibt derart schlecht
    > konzipiert, dass für jede Kleinigkeit administrative Rechte nötig sind.

    Ich glaube du glaubst falsch.

    Um eine Applikation mit Administrator-Rechten zu starten, musst du via UAC zustimmen.
    Eine Applikation kann nicht einfach als Admin starten, ohne dass UAC eingreift und dich fragt, ob du sie als Admin starten willst.

    Das einzige, was möglich wäre, wäre ein Dienst, der bei der Installation, wie du sagst, dann aber immernoch einmalig via UAC bestätigt werden muss.

    Ich weiß es, weil ich selbst derartige Dienste geschrieben habe und lange dafür recherchiert habe, UAC schaltet sich überall dazwischen.

    Recht hast du damit, dass ein derartiger Dienst natürlich auch vorinstalliert als Administrator starten kann (Ala "Samsung hat im UAC auf "Ja" geklickt")
    Das ist aber nicht Microsofts Schuld.
    Das könnte Samsung auch bei einem Linux.

    Und jetzt erklär mir mal bitte, warum das bitte "schlecht konzipiert" sein soll.
    Kannst du unter Linux als normaler User direkt Deamons direkt als root durchstarten?
    Kannst du dort als normaler User ohne weiteres Binaries in /bin oder /sbin schmeißen und durchstarten? (als root im besten Falle?)

    Nein, kannst du nicht.
    Als einfacher empfindest du es, weil es su gibt, was bei einem Windows, bei dem die Sessions in der Regel lange aktiv bleiben, einfach nur fahrlässig wäre, zumal es hier um Consumer/Bequemlichkeit vs. IT-Affin/Funktionalität geht und du somit sowieso Äpfel und Erdbeeren miteinander vergleichst.


    > > > Ob die nun "Ja" drücken oder unter OSX/Linux einfach direkt ihr
    > Passwort
    > > > einhacken, ohne nachzudenken, ist Jacke wie Hose.
    > >
    > > Deshalb verrate ich den Nutzern der von mir verwalteten Linux-Rechnern
    > das
    > > Root-Passwort nicht. Es hatte ja einen Grund warum ich mich bei denen
    > > irgendwann geweigert habe ihre Windows-Installation zu reparieren.
    >
    > Dito. Als mein Vater noch Windows XP hatte musste ich die Kiste 2-3x pro
    > Jahr neu installieren, seit inzwischen 3 Jahren war das mit Linux Mint
    > (wegen Cinnamon das einfach Windows-ähnlicher ist, nicht weil ich Linux
    > Mint mögen würde...) kein einziges mal nötig...

    Wäre es bei einem Windows 7 out of the box wahrscheinlich eben so wenig.
    Selbst bei einem Vista mit aktuellem SP nicht (Das, selten bekannt, tatsächlich ein gutes System ist, nachdem es die notwendigen SPs erhalten hat)

  14. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 16:46

    fragmichnicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wer ein Produktivsystem laufen lässt, ohne daneben ein Testsystem zu
    > haben,
    > > auf dem er Dinge wie neue Windows-Updates testet, hat ebenfalls den
    > > falschen Beruf gewählt.
    >
    > Hilft nur leider nicht immer. Hatte schon mal ein System vor mir das
    > tatsächlich erst im realen produktiven Betrieb versagt hat. Nur ein
    > Testsystem zu haben reicht leider nicht. Man muss es auch schaffen alle
    > nötigen Testfälle abzubilden. Klingt trivial - ist es in der Praxis aber
    > leider dann doch nicht. ;-)

    In der Realität hat man ja auch Produktivsystem + Testsystem + Fallback-System + Backups :)

  15. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 16:48

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lala Satalin Deviluke schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und auch hier stellt sich mir die Frage: Wieso ist kein IT-Profi in
    > der
    > > > Lage Backupimages zu erstellen und auch zurück zu spielen...
    > >
    > > Warum Backups zurückspielen, wenn man auch warten und testen kann?
    >
    > Warten kann man ja. Man kann Updates ja auch manuell installieren lassen.
    > Aber testen geht schwierig ohne Backups, es sei denn man tut es auf einem
    > anderen Gerät; jedoch kann es dort klappen, aber auf dem anderen Gerät
    > wiederum nicht. Ist nicht so einfach. Backups sind da eigentlich der beste
    > Weg.
    >
    > > Dann eine andere Sache:
    > > Wer ein Produktivsystem laufen lässt, ohne daneben ein Testsystem zu
    > haben,
    > > auf dem er Dinge wie neue Windows-Updates testet, hat ebenfalls den
    > > falschen Beruf gewählt.
    >
    > Nun ja, dann muss das Testsystem aber Hardwaremäßig genau gleich aufgebaut
    > sein und auch Softwaremäßig bitgenau mit dem Produktivsystem
    > übereinstimmen. Das ist nicht immer der Fall. Bei VM-Gästen ist das
    > wirklich kein Problem, bei nativen Systemen aber schon.

    Du hast Recht, dass es in einer VM bei weitem einfacher ist, aber meiner Ansicht nach ist das sowieso mittelfristig der Regelfall.

    Die meisten Server die ich im Beruf so antreffe haben selbst bei einem Gast noch irgend einen VM-Host drunter.

  16. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Vanger 24.06.15 - 16:58

    > Ich glaube du glaubst falsch.
    >
    > [Lange Erklärung warum ich falsch liegen soll...]
    >
    > Recht hast du damit, dass ein derartiger Dienst natürlich auch
    > vorinstalliert als Administrator starten kann (Ala "Samsung hat im UAC auf
    > "Ja" geklickt")
    ... und am Ende sagst du genau das, was ich auch geschrieben habe: Eine Anwendung kann so installiert werden, dass sie die UAC komplett umgeht und bei der Installation einer derartigen Anwendung kommt auch nichts weiter als einmalig der exakt gleiche UAC-Dialog. Nachdem das von Samsung vorinstallierte Bloatware ist kommt sogar überhaupt gar kein Dialog.

    > Das ist aber nicht Microsofts Schuld.
    Doch, das ist Microsofts Schuld. Warum wurde in einem parallelen Diskussionsstrang weiter oben diskutiert.

    > Das könnte Samsung auch bei einem Linux.
    Unter Linux käme wohl SUID dem ganzen am nächsten - etwas verpönteres gibt es aber schon gar nicht mehr. Die SUID-Anwendungen können an der Hand abgezählt werden und beschränken sich tatsächlich auf technische Notwendigkeiten. Unter Windows ist die Umgehung von UAC alles andere als unüblich. Stichwort Ökosystem, siehe ebenfalls besagter paralleler Diskussionsstrang.

    > Als einfacher empfindest du es, weil es su gibt,
    Die Verwendung von su ist immer ein schlechtes Zeichen... Für derartige Aufgaben ist sudo da.

    > Wäre es bei einem Windows 7 out of the box wahrscheinlich eben so wenig.
    > Selbst bei einem Vista mit aktuellem SP nicht (Das, selten bekannt,
    > tatsächlich ein gutes System ist, nachdem es die notwendigen SPs erhalten
    > hat)
    Meine Erfahrung ist eine andere, diverse Onkel zerlegen heute noch regelmäßig ihr Windows 7, bei denen installiere ich aber auch nichts neu sondern überbringe nur die Nachricht, dass sie sich dafür jemanden suchen müssen.

  17. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: fragmichnicht 24.06.15 - 17:01

    > In der Realität hat man ja auch Produktivsystem + Testsystem +
    > Fallback-System + Backups :)

    Nein, das hat man in Idealfall. In der Realität hat man ein ungepatchtes System das unsicher aufgesetzt wurde und einen Geschäftsführer der einen ständig ermahnt wie unglaublich wichtig das System ist und jede Änderung ablehnt.
    Die Preisfrage ist nun wie man die Realität am besten an den Idealfall annähert ;-)

  18. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 18:07

    fragmichnicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > In der Realität hat man ja auch Produktivsystem + Testsystem +
    > > Fallback-System + Backups :)
    >
    > Nein, das hat man in Idealfall. In der Realität hat man ein ungepatchtes
    > System das unsicher aufgesetzt wurde und einen Geschäftsführer der einen
    > ständig ermahnt wie unglaublich wichtig das System ist und jede Änderung
    > ablehnt.
    > Die Preisfrage ist nun wie man die Realität am besten an den Idealfall
    > annähert ;-)

    Alles eine Sache des Consultings.

    Auch als ITler muss man "verkaufen" können, sonst hat man immer Probleme mit den Eigenheiten der Geschäftsführer.

    Bei mir sieht die Realität zum. wie in meinem Post beschrieben aus, wenn das bei dir nicht der Fall ist, solltest du vielleicht die Putzfrau mal bitten, nachts den Stecker einer NAS für ihren Staubsauger zu ziehen oder so :)

  19. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: TheUnichi 24.06.15 - 18:12

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich glaube du glaubst falsch.
    > >
    > >
    > >
    > > Recht hast du damit, dass ein derartiger Dienst natürlich auch
    > > vorinstalliert als Administrator starten kann (Ala "Samsung hat im UAC
    > auf
    > > "Ja" geklickt")
    > ... und am Ende sagst du genau das, was ich auch geschrieben habe: Eine
    > Anwendung kann so installiert werden, dass sie die UAC komplett umgeht und
    > bei der Installation einer derartigen Anwendung kommt auch nichts weiter
    > als einmalig der exakt gleiche UAC-Dialog. Nachdem das von Samsung
    > vorinstallierte Bloatware ist kommt sogar überhaupt gar kein Dialog.

    Das ist doch nichts als Panikmache, was du da beschreibst.

    Eine aus dem Internet runtergeladene Software z.B. kann sich _nicht_ einfach so mit Administratorrechten installieren, nie, aber genau das denkt jeder, der deinen Post für voll nimmt.

    Nur weil Samsung initial (Administrator-)Zugriff auf das System hatte, war dies möglich und das wäre es bei Linux oder OSX eben exakt genau so.

    > > Das ist aber nicht Microsofts Schuld.
    > Doch, das ist Microsofts Schuld. Warum wurde in einem parallelen
    > Diskussionsstrang weiter oben diskutiert.
    >
    > > Das könnte Samsung auch bei einem Linux.
    > Unter Linux käme wohl SUID dem ganzen am nächsten - etwas verpönteres gibt
    > es aber schon gar nicht mehr. Die SUID-Anwendungen können an der Hand
    > abgezählt werden und beschränken sich tatsächlich auf technische
    > Notwendigkeiten. Unter Windows ist die Umgehung von UAC alles andere als
    > unüblich. Stichwort Ökosystem, siehe ebenfalls besagter paralleler
    > Diskussionsstrang.

    Du willst mir also erzählen, Samsung kann kein Image mit einem vorinstalliertem Deamon ausliefern, der unter "root" läuft?

    Erzähl mir doch keinen Mist.

    > > Als einfacher empfindest du es, weil es su gibt,
    > Die Verwendung von su ist immer ein schlechtes Zeichen... Für derartige
    > Aufgaben ist sudo da.

    Kommt immer drauf an, wo und wie.
    Wenn du die nächsten 5 Stunden zugange bist und einen Server fertig machst, dann nutzt du su, weil am Ende der Session su sowieso wieder gekillt wird

    Wenn du nur kurz den Webserver neu startest, gebe ich dir recht, macht su wenig Sinn.

    > > Wäre es bei einem Windows 7 out of the box wahrscheinlich eben so wenig.
    > > Selbst bei einem Vista mit aktuellem SP nicht (Das, selten bekannt,
    > > tatsächlich ein gutes System ist, nachdem es die notwendigen SPs
    > erhalten
    > > hat)
    > Meine Erfahrung ist eine andere, diverse Onkel zerlegen heute noch
    > regelmäßig ihr Windows 7, bei denen installiere ich aber auch nichts neu
    > sondern überbringe nur die Nachricht, dass sie sich dafür jemanden suchen
    > müssen.

    Und du willst mir weis machen, dass sie mit dem Linux out-of-the-box zurecht gekommen sind, gleich ihre Alternativen für alles gefunden haben und seitdem nie Probleme hatten?

    Ich glaube dir das nicht, sorry.

    Und das sage ich nicht als Windows-Fanboy, ich habe Linux eben so gern wie Windows, aber eben für die entsprechenden Anwendungsfälle...

  20. Re: Es drängt sich die Frage auf...

    Autor: Sybok 24.06.15 - 18:24

    Entschuldige, aber wer auf dem Stand von Windows XP stehengeblieben ist sollte sich aus der Diskussion lieber raushalten. ;-)

    Bei Windows Vista und höher braucht man exakt für die Sachen Admin-Rechte*, für die man unter Linux ebenfalls Root-Rechte* braucht (bzw. spezielle Privilegien). Zudem kommt seit Windows 7 auch niemand mehr zu mir weil er sein Windows repariert haben möchte.

    Übrigens: Auch unter Linux kann man Programme automatisch mit Root-Rechten starten lassen, und die können dann natürlich auch all das tun was root kann. Was daran schlechtes Design sein soll ist mir gerade nicht klar.

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Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

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