Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bluetooth: Bose-Kopfhörer spionieren…

Ohne App

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ohne App

    Autor: Snooozel 19.04.17 - 19:53

    Ohne die App klingt Musik auf den Bose Kopfhörern aber deutlich schlechter, es fehlen die Soundverbesserungen und auch der Equilizer. Das gleiche wenn über Kabel angeschlossen.
    Warum das nur in der App passiert und nicht im Kopfhörer selbst weiß wohl nur Bose...

    Ich habe mich im Endeffekt dann für die Sennheiser PXC 550 entschieden, auch wegen anderer Probleme mit dem Bose QC35 (Skype...).

  2. Re: Ohne App

    Autor: booyakasha 19.04.17 - 20:01

    Was für Probleme?
    Ich habe mich für den Bose QC 35 entschieden und gegen Sennheiser PXC 500 oder Sony MDR 1000XC. Grund: ohne zu wiegen, empfand ich die Bose als sehr leicht und komfortabel zu tragen. Die Soundqualität und funktionen mögen bei den beiden konkurrenten besser oder vielfältiger sein, doch für mich ging es vor allem darum einen guten Kopfhörer für Langstreckenflüge zu finden. Den Sony hätte ich keine Stunde aufhaben können.

  3. Re: Ohne App

    Autor: Snooozel 19.04.17 - 20:41

    Wenn ich mich richtig erinnere hatte der Bose schlechte/fehlende Bluetooth-Profile um anständige Audiokonferenzen mit Skype zu machen, er schaltete immer in einen Telefonmodus mit extrem schlechter Qualität, ohne den Modus kein Mikrofon.

    Mit dem Sennheiser alles kein Problem, NC, Skype, Videos gucken, läuft alles problemlos in super Qualität, und ohne merkbare Verzögerungen beim Videogucken.
    Gewicht ist auch noch gut, kann man stundenlang auf dem Kopf haben.
    Bose war aber glaube ich ein wenig leichter, ja.

    Ach ja, und der Bose hatte mir zu wenig Bass...

  4. Re: Ohne App

    Autor: NIKB 20.04.17 - 02:31

    Ich habe Sennheiser, Bose und B&O H9 intensiv getestet.

    Zum telefonieren war der Sennheiser klar das beste Gerät. Gibt ja auch extra eine Business Version für Telefonie. Der H9 schlug sich trotzdem wacker und Bose klang insbesondere für den Gesprächspartner am schlechtesten.

    Klanglich fand ich den H9 bei Musik in einer eigenen Welt. Hier war Sennheiser am schlechtesten, vermutlich da am iPhone mangels apt-X mit dem schlechtesten Codec. Bose und H9 können unter iOS AAC über BT.

    Was ich am Bose toll fand waren Tragekomfort (bequemstes Gerät) und Bedienung. Es gibt nichts schlimmeres als dieser elende Touch-Mist an Kopfhörern. Ich habe mindestens 3 Telefonate unabsichtlich am Sennheiser weggedrückt. Am H9 ist das auch nervig, kam aber bislang trotzdem zu deutlich weniger Fehleingaben.

    Die angeblichen Auswirkungen der App auf den Klang kann ich bei Bose definitiv nicht bestätigen. Dieses Verhalten zeigt eigentlich nur Sennheiser, wo alle Einstellungen nur anwendbar sind, wenn die Musik über die eigene App abgespielt wird.

    Am Ende wurde es übrigens der H9, weil er einfach mit Abstand am besten klingt und ich die Verarbeitung und das schöne Echtleder einfach toll finde.

    Rein vom NC ist Bose in einer eigenen Welt, gefolgt von Sennheiser. Der H9 folgt mit etwas Abstand.

    Sofern NC abschaltbar ist (geht bei Bose nicht), klingen alle Kandidaten signifikant schlechter.

  5. Re: Ohne App

    Autor: gamesartDE 20.04.17 - 06:49

    Wird sicherlich irgendwo in den AGBs der App stehen das solche Daten gesammelt werden. Und schon ist es doch nicht illegal...

  6. Re: Ohne App

    Autor: Snooozel 20.04.17 - 09:41

    > Ich habe Sennheiser, Bose und B&O H9 intensiv getestet.

    Jop, was anderes bleibt einem bei Kopfhörern auch nicht erspart.
    Jeder hat einen anderen Geschmack bzg. Klang und Kopfform.


    > Klanglich fand ich den H9 bei Musik in einer eigenen Welt. Hier war
    > Sennheiser am schlechtesten, vermutlich da am iPhone mangels apt-X mit dem
    > schlechtesten Codec. Bose und H9 können unter iOS AAC über BT.

    Apt-X ist ein wichtiger Punkt. Da ich den Kopfhörer für Android und Windows 10 (Surface) nutze viel auch da der Bose raus.
    Keine Ahnung warum Bose auf Apt-X verzichtet hat. Lizenzkosten sparen? Zumindest ist der Bose damit eigentlich ein Apple-only Gerät.
    Und viele andere der verfügbaren BT Kopfhörer scheinen aber sowieso nicht dafür gedacht zu sein mit Windows verbunden zu werden...

    > Die angeblichen Auswirkungen der App auf den Klang kann ich bei Bose
    > definitiv nicht bestätigen. Dieses Verhalten zeigt eigentlich nur
    > Sennheiser, wo alle Einstellungen nur anwendbar sind, wenn die Musik über
    > die eigene App abgespielt wird.

    Ich glaube da verwechselst du was. Mit der Sennheiser-App kann man zwar die Profile wechseln und das Custom Profil anpassen - diese sind aber im Kopfhörer und lassen sich auch direkt am Kopfhörer umschalten. Funktionieren damit auch wenn mit Windows 10 verbunden.
    Was nur mit der App geht ist der Equilizer, aber der ist dank der Profile überflüssig.

    Klasse am Sennheiser finde ich übrigens auch dass es mit 2 Geräten gleichzeitig verbunden sein kann, Smartphone und Tablet.
    Probleme mit neu anlernen, Bluetooth abschalten oder Gerät disconnecten fallen damit weg. Kopfhörer aussetzen und los, egal mit welchem Gerät.
    Auch das "durchschalten" mit Doppel-Tippen gefällt, hier werden die Mikrofone auf die Lautsprecher gelegt, damit entfällt das Kopfhörer absetzen wenn man angesprochen wird. Aber stimmt, an das Touch muss man sich erst gewöhnen, geht dann aber gut.

    > Rein vom NC ist Bose in einer eigenen Welt, gefolgt von Sennheiser. Der H9
    > folgt mit etwas Abstand.

    Ja, das Bose NC ist ungeschlagen das beste, Sennheiser knapp darunter.

  7. Re: Ohne App

    Autor: DerSportschütze 20.04.17 - 10:01

    gamesartDE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird sicherlich irgendwo in den AGBs der App stehen das solche Daten
    > gesammelt werden. Und schon ist es doch nicht illegal...


    Nicht alles was in einer AGB steht ist auch legal. Es gibt Grundrechte, da kann in den AGBs stehen was will. Ob diese hier anzuwenden sind entscheidet ein Gericht.

  8. Re: Ohne App

    Autor: 0xDEADC0DE 20.04.17 - 12:17

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne die App klingt Musik auf den Bose Kopfhörern aber deutlich schlechter,
    > es fehlen die Soundverbesserungen und auch der Equilizer.

    Das ist wohl das geringste Problem. Es gibt für Android genüged Equalizer Apps, die auch Soundverbesserungen mitbringen. Viel problematischer ist es, wenn man ohne App Features eines Gerätes nicht nutzen kann, war aus dem Artikel aber nicht ersichtlich.

    BTW: Mein Tipp für Android: "Equalizer von Smart Android Apps, LLC" (Bezahlversion, wegen verschiedener Profile). Allerdings weiß ich nicht, ob solche Apps nicht auch Daten sammeln... so wie der Rest der Smartphone-Bertiebssysteme und Apps auch.

    > Warum das nur in der App passiert und nicht im Kopfhörer selbst weiß wohl
    > nur Bose...

    Weil das zusätzlichen Storm kostet und man mehr Software/Firmware programmieren muss, also zusätzlich zur App. Wäre aber sicher von Vorteil wenn man das Teil an Geräte "anschließt", die keinen App-Support haben.

  9. Re: Ohne App

    Autor: narfomat 20.04.17 - 17:24

    > Ohne die App klingt Musik auf den Bose Kopfhörern aber deutlich schlechter,
    > es fehlen die Soundverbesserungen und auch der Equilizer

    warum nur kaufen sich menschen einen kopfhörer der nur mit einer eq-app gut klingt... für 300euro?! (-> nicht das ICH das für viel geld für einen KH halten würde, aber das ist jetzt auch nicht grade ein billigprodukt, einen der "besten" kopfhörer ever kann man für unter 150euro erwerben...)

    hmmm... wenn ich sowas lese fühle ich mich immer SEEEEEHR alt... ich denk dann immer ich bin einfach nicht dran geblieben, bin nicht mehr dabei, hab den aktuellen globalen mindshare nicht mehr drin... warum nur sollte jemand so was kaufen? einen KH, der akustisch-mechanisch fehldesigned ist und erst mit einem equalizer gut klingt... versteh ich nicht. ich bin wohl wirklich alt geworden...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.17 17:25 durch narfomat.

  10. Re: Ohne App

    Autor: bccc1 20.04.17 - 17:54

    Also erstmal grundsätzlich spricht doch nichts dagegen ein Kopfhörer so zu designen das der Frequenzgang erst per DSP korrigiert werden muss, wenn dafür andere klangliche Parameter besser werden. Wenn dafür eine app notwendig wäre, würde das natürlich sehr nerven, aber das ist bei den Bose QC35 nicht der Fall. Das öffnen der App ändert nichts am Sound.
    Das die QC35 klanglich nicht besonders toll sind, ist wieder eine andere Sache. Ich habe die geholt, weil sie zum kaufzeitpunkt meinen Recherchen zufolge die beste Geräuschunterdrückung hatten. Und behalten habe ich sie TROTZ des klangs, nicht wegen ;)
    Wenn du "einen der "besten" kopfhörer ever [...] für unter 150euro" schreibst, meinst du dann DT880 / K701? Falls ja, würde ich wiedersprechen. Die sind toll, aber mMn höchstens vom P/L einer der besten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Berlin
  3. EUROIMMUN AG, Dassow
  4. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. 289€
  3. 149,90€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. AT&T Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
  2. Netzausbau Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
  3. SK Telecom Deutsche Telekom will selbst 5G-Ausrüstung entwickeln

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
    Ada und Spark
    Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

    Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
    Von Johannes Kanig

    1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
    2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

    1. Funklöcher: Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück
      Funklöcher
      Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück

      Nach den Vorwürfen eines Ortsteilbürgermeisters bei der Standortauswahl in einem Ort in Thüringen sieht sich die Telekom missverstanden. Auch sei die Ausleuchtung beider Ortsteile mit einer Antenne nicht möglich, sagt ein Sprecher.

    2. Bethesda: Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen
      Bethesda
      Wolfenstein Youngblood erscheint mit Nazis und Hakenkreuzen

      Kein anonymes Regime, sondern Nazis und keine erfundenen Symbole, sondern Hakenkreuze: Wolfenstein Youngblood und das VR-Actionspiel Cyberpilot erscheinen auch in Deutschland in einer ungeschnittenen Version.

    3. Roli Lumi: Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen
      Roli Lumi
      Mit LED-Keyboard und Guitar-Hero-Klon musizieren lernen

      Roli will Anfängern den Einstieg in das Musikmachen erleichtern und finanziert deshalb auf Kickstarter das Roli-Lumi-Keyboard mit passender App. Nutzer lernen damit, Lieder zu spielen, indem das Keyboard die richtigen Tasten aufleuchten lässt. Es lassen sich zwei Keyboards zu einem größeren zusammenstecken.


    1. 18:13

    2. 17:54

    3. 17:39

    4. 17:10

    5. 16:45

    6. 16:31

    7. 15:40

    8. 15:27