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Die letzte Partei Deutschlands

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  1. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Trockenobst 08.06.16 - 00:52

    madMatt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit 20 Jahren haben die nicht eine Sinnvolle sache ungesetzt und machen das
    > Gegenteil von dem, was propagiert wurde.

    Geh doch mal zu den Treffen der Grünen. Der Piraten. Oder Linken. Das habe ich hier in der Großstadt gemacht.

    Jeder sucht sich Nischenthemen, Gendershit ist ganz groß. Oder Energiewende. Gerne auch mal Essensbeschaffung für die Armen. Und dann ist ganz schnell Ruhe im Karton, wenn man irgendwelche harten Themen wie Kriege/Nato, Sozialabbau oder Flüchtlingskrise auf den Tisch wirft. Damit will niemand was zu tun haben, man redet sich raus.

    TTIP-Gabriel will auch schon nicht mehr Kanzler sein. Wie auch? Er ist eine sehr blasse Kopie der Kanzlerin und die SPD verteidigt nur noch die (eingebildeten) Pfründe ihrer Basis.

    In den USA hat man wenigstens noch eine Kultur von gestählten Leuten aus Anwaltsdynastien, wo sich immer mal wieder einer entscheidet zu den Bürgerrechtlern zu gehen. Oder der Spross der Politikerkaste baut dass größte Essensverteilungsprojekt auf.

    Solche Sachen sind in DE/EU praktisch unbekannt. Es sind immer Sozis, Weltfremde oder sonstiges Emovolk - die dann mit einem gestählten, mehrfach angeschossenen Ex-NATO-Feldwebel dann über Militär und Außeneinsätze diskutieren sollen? Der nimmt diese Leute doch nicht mal im Ansatz ernst.

    Eine Protestpartei wie die Fünf Sterne in Italien wäre machbar. Sich nicht kaufen zu lassen und die Fragwürdigkeit des Systems in Frage zu stellen, ja das geht. Wenn man sich nie wie die Piraten am Ende zu Feig wird für Verantwortung. Aber so richtig eine Ersatzpartei? Dass sehe ich in Europa nicht.

    Da bräuchte man von allen harten Themen Leute, die aus irgendeinem Grund die Seiten wechseln wollen. Irgendein reicher Ex-Bänker, der aus Fun Finanzminister sein will oder so. Alles andere klappt sichtlich nicht. Dann hat man da doch wieder einen strammen Ex-Goldman Sachs Nudler am Tisch, der den selben Murx macht.

  2. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Yash 08.06.16 - 03:06

    TheBigLou13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ALLES ist besser als unsere aktuelle Regierung.
    Wow, solche Aussagen lassen mich immer wieder an der Weitsicht meiner Mitmenschen zweifeln.
    Was fällt mir denn spontan ein, was NICHT besser als unser aktuelles politisches System bzw. unsere Regierung ist:
    - Militärdiktakturen
    - Oligarchen
    - Terrorregierungen/organisationen
    - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen
    - ...

    Eigentlich fallen mir nur ganz wenige Länder ein, in denen es vermutlich ein bisschen besser als in Deutschland ist ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 03:08 durch Yash.

  3. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: slead 08.06.16 - 03:46

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Oligarchen
    > - Terrorregierungen/organisationen
    > - Korrupte Regierungen wie z.B. in Rumänien
    > - Zweiparteiensysteme wie in den USA
    > - Von der Mafia bzw. kriminellen Organisationen besetzte Regierungen

    Der ein oder andere würde Deutschlands Regierung auch mit diesen Punkten beschreiben.

  4. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Dennis L. 08.06.16 - 07:45

    Ich zitiere mich mal selbst (war zwar ein anderer Artikel aber inhaltlich passt es)
    "Ich kann dieses AfD und "rechts" gequatsche nicht mehr ab (ebenso das gequatsche über "links"). In einer echten Demokratie sollen solche Ängste/Probleme nicht aufkommen.
    Wie ich die Demokratie nach De bringen würde:

    - Abschaffen der Posten Bundeskanzler/in und Bundespräsident/in (Nach der Willkommenspolitik sollte jedem klar sein das Kanzler für eine Person zu viel Macht ist; Als Bundespräsident übernimmt man die politische Dekoration also auch weg)
    - Wählbarkeit der Minister (direkt oder indirekt ist wurscht) mit 12 Ministerposten ist eine reine "rechts","links","mitte" etc. Regierung nicht möglich
    - 2 Stimmen für jeden Bürger (z.B. eine Arbeitsstimme und private Stimme)
    Jeder Deutsche kann wählen was er möchte in den Bereichen die ihn interessieren
    - Auswahl der Parteien mittels Castingshow (das würde die Wahlbeteiligung steigern und Politik wieder interessanter machen)
    - Veto-Recht für alle Bürger (ab ProzentX muss das Gesetz verworfen werden) das sollte im Kommunikationszeitalter möglich sein
    - etc.

    wer diesen Gedanken gerne mit mir weiter spinnen möchte kann sich gern bei mir melden. Die größte Blockade und unser größter Feind sind nicht die Politiker und Konsorten sondern sind wir selbst(durch das Akzeptieren dieses Systems).

    MfG
    Dennis L."

  5. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: HubertHans 08.06.16 - 08:13

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was is?
    >
    > Volksverhetzung nicht, juristisch ist die Umsetzung der Idee aber
    > vermutlich sehr wohl verfassungsfeindlich.

    Nein. Es ist sogar ausdruecklich erwuenscht, wenn sich in der Regierung Strukturen bilden, die antidemokratischer Natur sind. Und da sind wir schon lange drueber weg. Auch wenn es sicherlich oftmals gute Gruende gab, gegen abgegebene Wahlversprechen zu handeln, gibt es Themen wie diese hier, die in jeder Hinsicht von der Regierung im Eigeninteresse gehandhabt werden.

  6. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Pete Sabacker 08.06.16 - 08:17

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Es ist sogar ausdruecklich erwuenscht, wenn sich in der Regierung Strukturen bilden, die antidemokratischer Natur sind.

    Was Du nicht sagst. Vielleicht nochmal nachlesen, in welchem Kontext ich hier was genau verfassungsfeindlich nannte ;)

  7. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Niaxa 08.06.16 - 08:19

    Ja klar ist das Volksverhetzung, darf ja auch nicht sein, das das Volk die Möglichkeit hat sich zu wehren, geschweige denn über den Unmut zu sprechen... also muss es sicher Volksverhetzung sein.

    Heute braucht sich keiner Wundern, wenn irgendwann eine AFD nen Bundeskanzler stellt.

  8. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: it-fuzzy 08.06.16 - 08:23

    Meine Stimme hast Du. In der Schweiz funktioniert das schon seit Ewigkeiten sehr gut.

  9. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: v4d3r 08.06.16 - 08:34

    Bei den letzten 3 Punkten stimme ich dir vollkommen zu!

  10. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: v4d3r 08.06.16 - 08:38

    Klingt gar nicht mal übel

  11. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 08.06.16 - 08:48

    Also Du moechtest, das Politik fuer Dich von Leuten gemacht wird, welche gebrochen wurden und denen bis in das Kleinhirn gehaemmert wurde, dass ihr Wohlergehen vom Befolgen von Anordnungen respektive Befehlen abhaengt?

  12. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Trockenobst 08.06.16 - 08:55

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Du moechtest, das Politik fuer Dich von Leuten gemacht wird, welche
    > gebrochen wurden und denen bis in das Kleinhirn gehaemmert wurde, dass ihr
    > Wohlergehen vom Befolgen von Anordnungen respektive Befehlen abhaengt?

    Nein. Sondern von Leuten die sich aus diesen Fesseln befreit haben, aber trotzdem die Erfahrung haben.

    Wer soll den EZB-Bankchef werden in der Zukunft? Der kleine Stadtkämmerer der am Excel verzweifelt, soll dann im Zimmer mit Goldmann Sachs Leuten sitzen und dort glaubwürdig Geldpolitik verkaufen?

    So funktioniert die Welt nicht. Das Problem in der Praxis ist, dass die Erfahrung von Menschen grundsätzlich nicht Ideologiefrei sein kann. Es gibt heute massenweise Kritiker bei den Ex-Soldaten, genau solche Leute braucht man. Die Wissen warum es shit ist und wie es besser macht.

  13. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Phreeze 08.06.16 - 09:01

    v4d3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den letzten 3 Punkten stimme ich dir vollkommen zu!

    Zitiere 1 Seite wo seht welcher Politiker wieviel Schmiergeld bekommen hat bitte

  14. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Pjörn 08.06.16 - 09:08

    https://youtu.be/FEltYT_8_iA
    https://youtu.be/AHPRN2IlOLw

    Sobald man beim Begriff "Volksverhetzung" irgendeinen Zusammenhang mit einem Regierungssturz sieht,sollte man umgehend mit der Rehabilitierung seines limbischen Systems beginnen.

    Ave Arvato!

  15. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: bombinho 08.06.16 - 09:21

    Das klingt schon besser, aber auf der Suche nach unverheizten Talenten mit massig Erfahrung wird es wohl einsam.

  16. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: |=H 08.06.16 - 09:38

    Was war oder ist an der "Willkommenspolitik" denn falsch?
    Meiner Meinung nach nur die Umsetzung.

    Mit der Meinung stand die Kanzlerin auch gar nicht alleine da - im Gegenteil.
    Die "Willkommenspolitik" wurde vom Großteil der Bevölkerung unterstützt.

    Welche große Macht hat der Kanzler denn bitte?
    Um die Frage der Flüchtlinge hätte sich sonst auch jemand kümmern müssen.
    Aber wer? Schließlich betrifft das Thema Flüchtlinge mehrere Ministerien.

    Soll dann immer ein Gremium einberufen werden, in dem dann nur diskutiert wird, niemand Verantwortung übernimmt und in eine Richtung weist?

  17. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: Plany 08.06.16 - 10:19

    Pete Sabacker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was is?
    >
    > Volksverhetzung nicht, juristisch ist die Umsetzung der Idee aber
    > vermutlich sehr wohl verfassungsfeindlich.

    Ich weis was noch verfassungsfeindlich ist!
    ... unsere aktuellen Politiker.

    ich wäre sofort dabei... wo muss ich unterschreiben!?
    weil ich rufe lieber "LPD! LPD!" als "Heil Hydra!"

  18. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: i<3Nerds 08.06.16 - 10:31

    Ich persönlich finde es ziemlich schwierig den Begriff "Volksverhetzung" zu definieren..
    Es scheint mir vielmehr eine art Auslegungssache zu sein.

    Mal zwei Beispiele dazu:

    - Eine neue Partei zu gründen (wie in diesem Forumbeitrag) könnte man als Volksverhetzung einordnen
    - Offen die Meinung kund tun kann evtl. als Volksverhetzung ausgelegt werden, trotz Meinungsfreiheit!

    Der Begriff ist einfach sehr schwer zu fassen in meinen Augen.

    Aber generell muss ich gestehen - ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wen ich noch wählen soll. Jede Partei hat mittlerweile so viele negativen Seiten, dass ich mich selbst mit keiner mehr Identifizieren könnte..

    I <3 metasyntaktische Variablen! :D

  19. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: itza 08.06.16 - 11:29

    Ist halt die Frage was in einer Herrschaft des Volkes ( Demokratie ) schlimmer ist ... Das Volk verhetzen oder das Volk verraten?

  20. Re: Die letzte Partei Deutschlands

    Autor: cry88 08.06.16 - 11:40

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So funktioniert die Welt nicht. Das Problem in der Praxis ist, dass die
    > Erfahrung von Menschen grundsätzlich nicht Ideologiefrei sein kann. Es gibt
    > heute massenweise Kritiker bei den Ex-Soldaten, genau solche Leute braucht
    > man. Die Wissen warum es shit ist und wie es besser macht.
    Es würde bereits reichen, wenn sich die Politiker von diesen Ex-Soldaten beraten lassen würden und nicht von den alteingesessenen Generälen, die einfach nur mehr Befugnisse haben wollen.

    Traurigerweise ist Letzteres Gang und Gebe.

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