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Übertriebene Maßnahme

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  1. Übertriebene Maßnahme

    Autor: Sharra 23.12.15 - 16:54

    Es wurden Daten einkassiert, die mit dem Vorfall absolut nichts zu tun haben. Kunden sind betroffen, die überhaupt nichts getan haben.

    Hier hätte eine Extraktion der relevanten Daten vollkommen ausgereicht, statt gleich alle Nutzerbezogene Daten von X Kunden mit einzukassieren.

  2. Re: Übertriebene Maßnahme

    Autor: fehlermelder 23.12.15 - 16:58

    Hm, und darf sich die Polizei da auf den Betreiber verlassen, dass der auch die richtigen und alle relevanten Daten extrahiert? Rein rechtlich meine ich.

  3. Re: Übertriebene Maßnahme

    Autor: Sharra 23.12.15 - 17:01

    fehlermelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm, und darf sich die Polizei da auf den Betreiber verlassen, dass der auch
    > die richtigen und alle relevanten Daten extrahiert? Rein rechtlich meine
    > ich.

    Es stünde der Polizei ja frei, sich zusammen mit einem Admin der Firma hinzusetzen, und zu sagen "Das wollen, wir, das auch noch, und das". Alles was dann andere Kunden betrifft, ohne Bezug auf den Vorfall, könnte der Admin dann verweigern.

    Und in aller Regel wird sich auf drauf verlassen. Oder meinst du, die Polizei würde bei der Telekom reinmarschieren und Platten beschlagnahmen, wenn mal wieder einer Torrent benutzt hat? Nein, das macht man nur bei kleinen Unternehmen, weil man da hofft, dass diese einfach kuschen, wenn man den Laden ausräumt.

  4. Re: Übertriebene Maßnahme

    Autor: User_x 23.12.15 - 18:43

    Also das nächste ding von der icann versenden.

    Einfach mal alle rootserver vom netz nehmen...:)

  5. Re: Übertriebene Maßnahme

    Autor: divStar 24.12.15 - 01:13

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es stünde der Polizei ja frei, sich zusammen mit einem Admin der Firma
    > hinzusetzen, und zu sagen "Das wollen, wir, das auch noch, und das". Alles
    > was dann andere Kunden betrifft, ohne Bezug auf den Vorfall, könnte der
    > Admin dann verweigern.

    Dazu bräuchte es Fachwissen seitens der Polizei - ich glaube kaum, dass diese das entsprechende Wissen hat. Außerdem würde die Wirkung (Einschüchterung) wegbleiben wenn man nur das nehmen würde, wozu man berechtigt ist, statt alles. Ich finde es beängstigend und schade, dass gerade die Exekutive so bescheidene IT-Kenntnisse hat, dass Maßnahmen sogar mit der Unwissenheit entschuldigt werden können. Eigentlich müssten die entsprechenden, anderen, Nutzer informiert werden und dann Klage einreichen - wäre jedenfalls sehr wünschenswert, denn dann würde auch die Polizei mal einsehen, dass sie ins digitale Zeitalter kommt und entsprechende Kenntnisse mitbringt. Aber das wird wohl - bis auf irgendwelche Spezialabteilungen (die dann wahrscheinlich Urheberrechtsvergehen nachgehen) - nie passieren, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - aber nur wenn man nicht selbst die Exekutive ist mit der Judikativen unter einer Decke steckt.

  6. Re: Übertriebene Maßnahme

    Autor: Sharra 24.12.15 - 03:06

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es stünde der Polizei ja frei, sich zusammen mit einem Admin der Firma
    > > hinzusetzen, und zu sagen "Das wollen, wir, das auch noch, und das".
    > Alles
    > > was dann andere Kunden betrifft, ohne Bezug auf den Vorfall, könnte der
    > > Admin dann verweigern.
    >
    > Dazu bräuchte es Fachwissen seitens der Polizei - ich glaube kaum, dass
    > diese das entsprechende Wissen hat. Außerdem würde die Wirkung
    > (Einschüchterung) wegbleiben wenn man nur das nehmen würde, wozu man
    > berechtigt ist, statt alles. Ich finde es beängstigend und schade, dass
    > gerade die Exekutive so bescheidene IT-Kenntnisse hat, dass Maßnahmen sogar
    > mit der Unwissenheit entschuldigt werden können. Eigentlich müssten die
    > entsprechenden, anderen, Nutzer informiert werden und dann Klage einreichen
    > - wäre jedenfalls sehr wünschenswert, denn dann würde auch die Polizei mal
    > einsehen, dass sie ins digitale Zeitalter kommt und entsprechende
    > Kenntnisse mitbringt. Aber das wird wohl - bis auf irgendwelche
    > Spezialabteilungen (die dann wahrscheinlich Urheberrechtsvergehen
    > nachgehen) - nie passieren, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht -
    > aber nur wenn man nicht selbst die Exekutive ist mit der Judikativen unter
    > einer Decke steckt.

    Entgegen der landläufigen Meinung hat die Polizeit sogar IT-Spezialisten. Nein, natürlich nicht der "Dorfbulle", aber sie sind vorhanden. Nur hocken die eben im Warmen, und surfen im Netz (mal übertrieben dargestellt) statt dass man so einen dann mit zum Provider nimmt, damit der sich raussucht, was er haben will, und auch darf.

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