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Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

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  1. Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

    Autor: Tamashii 13.01.14 - 09:55

    Das Thema hat mir schon länger Kopfzerbrechen bereitet.
    Schön, dass das jetzt mal hier angesprochen wird.

    Wie schnell Chrome auch sein mag - die Sekunden habe ich übrig ;-)

  2. Re: Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

    Autor: hyperlord 13.01.14 - 10:06

    Google hat schon lange "das Web" als Plattform für sich erkannt, immerhin hat Google ja auch als reine Web-Company angefangen - da ist es nur konsequent, Apps eher als Web-App zu erstellen. Ich denke nicht, dass da die NSA Aktien drin hat oder hatte.

    Was Chrome betrifft, so kann ich nicht sagen, wieviel Closed Source in Chromium drinsteckt. Ich dachte, das sei auch komplett Open Source - aber wie auch immer: mit dem aktuellen Firefox ist man auch nicht langsamer unterwegs.

  3. Re: Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

    Autor: Haxx 13.01.14 - 10:28

    Webapps sind auch einfach günstiger zu produzieren und auch zu warten. Google schreibt sie einmal und sie laufen überall. Gleichzeitig können sie aufzeigen wo chrome/V8 ect. vielleicht noch schwächen haben.
    Dogfooding wird bei google viel betrieben.

    Zudem könnte google in seine anderen Produkte die nicht in chrome laufen auch jeder Zeit einfach Sicherheitslücken einbauen, die dann noch wesentlich unwahrscheinlicher sind entdeckt zu werden da Sicherheitsexperten wohl eher ihren Blick auf chrome richten statt ein Nebenprodukt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.14 10:31 durch Haxx.

  4. Re: Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

    Autor: Paykz0r 13.01.14 - 17:42

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema hat mir schon länger Kopfzerbrechen bereitet.
    > Schön, dass das jetzt mal hier angesprochen wird.
    >
    > Wie schnell Chrome auch sein mag - die Sekunden habe ich übrig ;-)

    soll sich jeder selbst enscheiden.
    aber ich würde nicht behaupten das google deswegen web apps macht.
    zumal google eh alles an daten von dir hat, was wollen sie dann damit als mehrwert.

    und google velegt seine apps nciht in den browser,
    die entwickeln apps für den browser und zwar shcon immer.

    hast du jemals google maps als exe gesehn?
    oder google mail? oder youtube? oder google plus?
    oder google docs?

    bequemlichkeit für den nutzer und erreichbarkeit
    plus kostenersparniss da man nicht für mehrere plattformen entwickeln muss.
    das sind die einfachen gründe.

    und damit diese web apps besser auf jeden browser laufen,
    haben sie konkurrenz zum IE hingestellt und reiten nun vor,
    IE muss nachziehen

  5. Re: Warum verlegt Google wohl viele bis alle seine Apps in den Browser?

    Autor: Tuxianer 10.03.14 - 17:20

    Paykz0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > jemals google maps als exe gesehn?
    > oder google mail? oder youtube? oder google plus?
    > oder google docs?

    Das sind alles Beispiele von Dingen, die ich nicht benutze. Und nicht brauche. Und wegen denen ich nie ein google-Produkt - auch nicht als web-app - installieren würde.


    > bequemlichkeit für den nutzer und erreichbarkeit

    Bequemlichkeit für den Anbieter, weil er den Nutzer nicht nur surftetchnisch vollüberwachen kann, sondern zusätzlich Vollzugriff auf die vom Nutzer selbst erstellten Daten hat


    > und damit
    "Damit"? Meinen Sie etwas in der Art "und deswegen, weil ..."?

    > diese web apps besser auf jeden browser laufen,

    Besser als was?

    > haben sie konkurrenz zum IE hingestellt und reiten nun vor,
    > IE muss nachziehen

    MS hat immer nachgezogen. Aber dumm ist das nicht. Andere stecken den Aufwand in die Tests, müssen sich den Rüffel gefallen lassen, wenn die Nutzer es nicht mögen. MS kann warten, bis sich herauskristallisiert, was interessant ist und angenommen wird. Und dann kann MS - wie oft geschehen - sein Produkt herausbringen, und meistens bringt diese Firma dann schon ein gutes Produkt heraus.

    Warum erscheint Windows 8 optisch eher wieder reduziert? Weil Windows 7 graphisch nicht gern und Gnome 3 überhaupt nicht mehr angekommen ist - und weil andere Firmen auch bemerkt haben, dass die Nutzer dieses Immer-Mehr-Überladen-und-Halbtransluzent einfach nicht mehr mit ansehen wollten. Windows 8 Phone mit gleichen Kacheln wie auf dem Desktop-System, flach und ohne viel Schnick-Schnack? Weil zuviel graphisches Gepränge sogar apple dazu gebracht hat, sich wieder auf das Funktionale zu besinnen. Microsoft hatte die Farb-Intensität am Desktop mit Me und dann mit XP intensiviert, mit Vista / 7 überladen und ist zurückgekehrt. Wieder nicht als erster. Aber erfolgreich.

    Microsofts eigener Internet-Browser war nicht der erste Browser auf dem Markt. Aber er war, seit es ihn gab, immer der, der am schnellsten startet, und das ist bis heute so geblieben, allen Fremdprodukt-Flamern zum Trotz. Dafür war er selten der, der im Scrolling oder beim Laden der Seiten die Nase vorn hatte; er war nie der sicherste, nie der mit den meisten Möglichkeiten oder Erweiterungen - und doch immer in Gebrauch, weil er einfach schon da war. Auf mobilen Geräten unter Windows ist der IE für Freunde der Wisch-Steuerung durchaus ein reeles Ding, weil er da der Konkurrenz (noch) echt voraus ist; auf den Windows-Phone-Geräten gibt es keinen einzigen echten Konkurrenz-Browser, sondern nur Modding-Spielchen, also ein anderes Symbol, die (in der IE-Version existenten aber per default verborgenen) Tab-Reiter - Unfug, der vorgibt, was eigenes zu sein. Warum gibt es keinen echten Firefox für Windows Phone, keinen Opera, keinen x und keinen y? Es wäre ja nicht kompliziert, den zu schreiben. Es mangelt offenbar am Drang seitens der Nutzer. IE muss gar nicht sooo viel können. MS kann sich Zeit lassen, das zu implementieren, was die Konkurrenz bastelt und was beim Nutzer gut ankommt. Man mag diese Politik mögen oder nicht, aber sie funktioniert.

    MS bietet mit dem Office ein seit vielen vielen Jahren qualitativ hochstehendes Paket an, für das Firmen wie Privatnutzer eine Menge an Geld auszugeben bereit sind. Google bietet kostenlos etwas an, was zwar als Konkurrenz ein Witz ist, weil es fast nichts kann, aber trotzdem meinen manche, es vergleichen zu können. MS beobachtet, dass viele Leute und sogar Firmen bereit sind, ihre Daten - zusätzlich zu ihren Nutzerprofilen! - gerne und ohne jegliche Garantie auf Bestands- oder Datensicherheit gegenüber Dritten in Wolkenrechnern abzulegen, und? MS bietet "Office 365" an, jetzt neu mit der Dauer-Klaut. Ähem, Cloud soll man das ja schreiben. Dieses Office ist de facto ebenfalls eine Web-App mit ein paar lokal zu installierenden Basis-Bibliotheken. Sie bietet keinen reellen Datenbestandsschutz, auch keine Erreichbarkeitsgarantie - und zur großen Überraschung ist sie auch noch teurer ... und die Leute kaufen das Paket, weil Klaut doch so in und hipp ist!

    Auch hier wartete MS, bis die Konkurrenz es getestet hat, und nun kann MS das ohne das Risiko, dass die Kunden abspringen, als Neuerung verkaufen. Man mag diese Politik mögen oder nicht, aber sie funktioniert.

    Die Idee, Programme via Browser laufen zu lassen und somit Kosten für Anpassungen an einzelne OS- oder gar System-Umgebungen wegfallen zu lassen, ist nicht neu. Nur ging das bis vor Kurzem bei komplexeren Applikationen einfach nicht sinnvoll, weil a) die Geschwindigkeit der Datenübermittlung nicht für eine komfortable Nutzung ausreichte und b) die In-Browser-Ausführung für komplexe Funktionen ebenfalls deutlich zu langsam war; man denke an Ideen, Web-Seiten-Erstellung im Browser selbst zu realisieren: Die Warterei auf das Herunterklappen des Menüs nervte schon sehr bald. Heute, in Zeiten, in denen ein durchschnittlicher Büro-Rechner mit dem lokalisierten Office 95 Prozent seiner Rechenzeit auf den Benutzer wartet und eh dauerhaft an rasant schnellem Internet hängt, kann man die Applikation auch so umbauen, dass der Rechner nur noch 50 Prozent der Rechenzeit wartet und den Rest selber braucht für die weniger effizient programmierte Lösung.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

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