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Projekt-Zustand von OpenWRT

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  1. Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: BombManiac 19.11.18 - 17:16

    Ich hätte auch gerne einen sicheren Router und habe deshalb OpenWRT mal ausprobiert. Extra einen Router gekauft, der auf der Website als kompatibel geführt wird. Die Dokumentation ist völlig veraltet, laufen tat es auch nicht korrekt und am Ende war der Router gebrickt, weil die Anleitung zum Zurückflaschen der OEM-Firmware offenbar falsch war.

    Das Projekt ist ja prinzipiell sehr löblich, scheint mir aber noch weit entfernt davon, wirklich allgemein brauchbar zu sein. Eher war ich hier unfreiwilliger Alphatester :-/ DD-WRT scheint mir auch nicht besser zu sein. Tomato läuft nur auf Broadcom-Chipsätzen. Was gibt's denn da noch für Open-Source-Firmware-Alternativen?

  2. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Schnarchnase 19.11.18 - 17:20

    OpenWRT ist gut um vorhandene Hardware weiter zu betreiben. Wer sich einen neuen Router anschaffen will, dem würde ich z.B. Hardware von PC Engines mit OPNsense oder pfsense empfehlen. Alternativ sind die Router von Ubiquiti ganz ordentlich und noch recht erschwinglich (und ohne selbst etwas installieren zu müssen).

  3. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: dasa 19.11.18 - 18:52

    Ich habe einen TP-LINK TD-W8970 als WLAN-Router und VDSL-Modem mit Openwrt 18.06.1 im Einsatz, da diese die Einrichtung von VLANs, unbound, Openvpn etc. ermöglicht. Es ist jedoch etwas umständlich, den Router zu aktualisieren, auch wenn ich den Image Builder benutze. Ein System wie die von PC Engines, ABER mit VDSL-Modem Unterstützung, wäre ideal, da flexibler (APT Paket Mangement).

  4. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Vinnie 20.11.18 - 00:15

    Nutze openWRT nun seit Jahren auf Linksys, Asus, TP so wie in virtuellen Linux auf dem Rechner.

    Habe auch teilweise dd-wrt und MerlinWRT benutzt.

    1) bei mir ist immer alles stabil gelaufen
    2) gebricked habe ich nie was obwohl ich nie die Anleitungen lese, ist alles einfach kurz Hirn einschalten bevor man macht.
    3) openWRT Foren haben Newbies innerhalb von wenigen Stunden eine Antwort.

    Wo ist das Problem also?

    Warum ich am Ende komplett auf OpenWRT umgestiegen bin: kann ich meine eigene Minimalfirmwarw kompilieren.

    Umso mehr man nutzt unso Größer das Risiko auf Fehler und Lücken.

    Minimal Installation ist immer das Beste, nir waste brauchst!

  5. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Nightdive 20.11.18 - 00:44

    Also ich habe meinen dritten Router auf openwrt umgerüstet und nie Probleme gehabt.
    Mein aktueller Router ist ein TP-Link Archer C7v2 und Openwrt läuft extrem stabil darauf.
    Der letzte Reboot war nach einer Firmwareaktualisierung.

    root@Archer-C7:~# uptime
    23:43:46 up 73 days, 9:04, load average: 0.00, 0.00, 0.00

  6. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: BombManiac 20.11.18 - 08:02

    Hier ist mal ein Beispiel für den Zustand des Projekts:

    https://bugs.openwrt.org/index.php?do=details&task_id=891

    Dieser Bug bedeutet, dass Ethernet-Verbindungen unbenutzbar langsam sind und das System damit effektiv kaputt. Er betrifft mehrere Chipsätze und damit diverse Router, die auf der OpenWRT-Seite als kompatibel empfohlen werden. Die Klassifikation seitens der Maintainer ist: "Schweregrad hoch, Dringlichkeit gering." Der Bug ist von Mitte 2017.

    Ich will mir lieber nicht vorstellen, wie langsam Sicherheitslücken behoben werden, wenn selbst grundlegende Funktionen eineinhalb Jahre lang kaputt sind und das für die betroffenen Router nicht einmal dokumentiert wird.

  7. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Schnarchnase 20.11.18 - 09:04

    Du willst kein Modem im Router verbaut haben, damit wird dein Router obsolet sobald sich die DSL-Technik mal wieder ändert und das passiert aktuell recht häufig. Ich habe bei mir sogar den WLAN-AP vom Router getrennt, so kann ich alle Komponenten unabhängig aktualisieren/austauschen.

  8. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: dasa 20.11.18 - 10:47

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du willst kein Modem im Router verbaut haben, damit wird dein Router
    > obsolet sobald sich die DSL-Technik mal wieder ändert und das passiert
    > aktuell recht häufig. Ich habe bei mir sogar den WLAN-AP vom Router
    > getrennt, so kann ich alle Komponenten unabhängig
    > aktualisieren/austauschen.

    Den TP-LINK TD-W8970 habe ich bei ebay gebraucht für 15 ¤ gekauft. Dies ist mir lieber als eines dieser "reinen" Modems, von denen ich nicht weiß was drin läuft und wie lang es unterstützt wird. Oft sind diese Lösungen (https://geizhals.de/?cat=mda&xf=2808_VDSL) nichts anderes als abgespeckte Router.

  9. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: widdermann 20.11.18 - 13:20

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OpenWRT ist gut um vorhandene Hardware weiter zu betreiben. Wer sich einen
    > neuen Router anschaffen will, dem würde ich z.B. Hardware von PC Engines
    > mit OPNsense oder pfsense empfehlen. Alternativ sind die Router von
    > Ubiquiti ganz ordentlich und noch recht erschwinglich (und ohne selbst
    > etwas installieren zu müssen).


    *sense hat hat eine vergleichsweise schlechte schlechte Performance, wegen der FreeBSD-Basis. Ich glaube einen Core i5 im Router wäre für viele übertrieben.
    Gegen Linux-basierte Router wie von Ubiquiti kann man aber wirklich nichts sagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.18 13:21 durch widdermann.

  10. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Schnarchnase 20.11.18 - 14:29

    widdermann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *sense hat hat eine vergleichsweise schlechte schlechte Performance, wegen
    > der FreeBSD-Basis.

    Wir nutzen hier in der Firma pfsense und ich kann nichts schlechtes über die Performance sagen. Mag sein, dass ein Linux noch schneller wäre, aber das macht das BSD noch lange nicht unbrauchbar. Auf Linuxbasis fallen mir noch Vyos (gleiche Basis wie die Ubiquiti-Software) und IPFire ein.

  11. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: Schnarchnase 20.11.18 - 14:31

    Sowas habe ich früher auch mal benutzt, aber die Billigdinger kommen mir nicht mehr in Haus. Irgendwo muss der Hersteller sparen, für den Preis kann man keine rundum gute Hardware produzieren, geschweigedenn auch noch die Software.

  12. Re: Projekt-Zustand von OpenWRT

    Autor: widdermann 20.11.18 - 16:17

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir nutzen hier in der Firma pfsense und ich kann nichts schlechtes über
    > die Performance sagen. Mag sein, dass ein Linux noch schneller wäre, aber
    > das macht das BSD noch lange nicht unbrauchbar

    Linux bekommt beim APU2 das Gigabit hin, FreeBSD bzw. pf nicht. Wenn man sich schnellere Hardware leisten will oder nur ca. 400 MBit/s zuhause hat, ist man mit FreeBSD/OPNsense natürlich besser bedient, weil es mehr Möglichkeiten bietet.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.18 16:18 durch widdermann.

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