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Arbeitet der Autor wirklich so?

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  1. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: madkiss 12.04.16 - 14:59

    Mich würde ja doch mal interessieren, wieso hier viele der Überzeugung sind, es handele sich um eine Auftragsarbeit für einen Kunden. Schließlich betreibt SysEleven eine eigene OpenStack-Cloud gerade im Beta-Status. Da erscheint es nicht abwegig, dass das Problem im Rahmen von Tests für die eigene Plattform aufgefallen ist.

  2. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: real_carles 12.04.16 - 15:01

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm,
    > es gibt in der MS-SQL-Datenbank, die wir in einigen Projekten einsetzen
    > einen Fehler, durch den bestimmte Queries die Datenbank reproduzierbar zum
    > Einfrieren bringen.
    > Wir zahlen Unsummen pro Jahr für Support-Verträge.
    > Der Microsoft Support hat in einem ersten Schritt das Verhalten als
    > fehlerhaft anerkannt, und im zweiten Schritt mitgeteilt, daß nicht die
    > Absicht besteht, diesen zu beheben....
    >
    > Wir haben mühsam um diesen Fehler herumprogrammieren müssen, um nicht
    > unsererseits von unserem Kunden gegrillt zu werden. Die Performance der
    > Krücken-Lösung ist aber sehr schlecht ...
    >
    > DAS ist die Reaktion, die man von großen Closed-Source Produzenten erwarten
    > kann, wenn man nicht eine Rechtsabteilung hat, die größer ist, als unser
    > ganzer Betrieb....

    Selbst die große Rechtsabteilung bringt dir nichts, genauso kannst du im Open Source auch niemand "anderen" zwingend das für dich zu fixen. Damals haben auch so viele Softwareentwickler bei uns rumgeschrien warum Microsoft nun einzelne VB 6 Runtimes nicht mehr in Windows 7 integriert und warum zum Teufel 16Bit Anwendungen unter Windows 7 64 Bit nicht mehr laufen etc. etc. etc.

    Macht neu den Mist, gibt ja nicht nur einen Weg nach Rom auch wenn es ärgerlich ist.

  3. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: jkow 12.04.16 - 15:02

    Tja. OpenSource ist eben eine Community. Manche fühlen sich ihr verpflichtet, andere nicht. Das betrifft auch die Arbeitgeber. Der eine unterstützt die Linux-Entwicklung aktiv durch Bereitstellen von Manpower, der andere eben nicht.

    Muss jeder selbst wissen. Aber es gäbe den Linux-Kernel nicht, wenn er nicht auch Support von tausenden Firmen und Anwendern bekommen würde. Und Dein VM-Hypervisor wäre vermutlich deutlich teurer oder würde auf weniger Plattformen laufen oder weniger Plattformfeatures unterstützen, wenn er nicht den Linux-Kernel hätte. Du profitierst also aktiv davon, dass andere sich für den Kernel einsetzen.

  4. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: real_carles 12.04.16 - 15:03

    madkiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde ja doch mal interessieren, wieso hier viele der Überzeugung
    > sind, es handele sich um eine Auftragsarbeit für einen Kunden. Schließlich
    > betreibt SysEleven eine eigene OpenStack-Cloud gerade im Beta-Status. Da
    > erscheint es nicht abwegig, dass das Problem im Rahmen von Tests für die
    > eigene Plattform aufgefallen ist.

    das ist wohl richtig und reine Mutmaßung, ich finde es nur erstaublich wieviel Zeit der Autor anscheinend dafür zur Verfügung gestellt bekam :) sowas sprengt doch mal gleich auch jedes interne Budget für ein Projekt.

  5. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: Moe479 12.04.16 - 15:06

    ... abgesehen davon, dass selbst ein professioneller "googeler" (ja das kann erwiesener maßen immer noch nicht jeder richtig), den du übrigens nicht gebraucht hättest, wäre jemand bei dir ausgehalten, der deine ach so trivialen probleme schon für dich löst bevor sie aufkommen ... also jemand versierteres als du ... auch nicht aus dem nichts lebt ...

    ... so ist es wohl besser, wenn man auf menschen die sich wie du gerade hier aufführst geben nicht angewiesen ist.

    wäre ich bei dir gewesen und hättest du so geredet, hätte ich dir dein 'verhalten' auch ordentlich in rechnung gestellt, vor allem anderem damit du nie wieder etwas von mir willst ... oder ich wäre gleich umgedreht, ist schon mehr als einmal passiert, bei leuten die sich überschätzt haben und deshalb meinten mich nicht schätzen zu müssen ...

    aber vielleicht fehlt mir gerade dein gesicht dazu, damit ich erkennen kann das du das alles nicht so meinst wie du es schreibst?

  6. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: madkiss 12.04.16 - 15:11

    real_carles schrieb:
    >
    > das ist wohl richtig und reine Mutmaßung, ich finde es nur erstaublich
    > wieviel Zeit der Autor anscheinend dafür zur Verfügung gestellt bekam :)
    > sowas sprengt doch mal gleich auch jedes interne Budget für ein Projekt.

    Ich würde vermuten, dass Unternehmen, die OpenStack-Projekte anleiern, schon im Vorfeld davon ausgehen, dass das viel lange und harte Arbeit wird.

  7. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: Moe479 12.04.16 - 15:25

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Es wird von der IT Abteilung erwartet ein stabiles,
    > sicheres und zukünftsfähiges System bereitzustellen welches die Prozesse im
    > unternehmen unterstützt und zu einem vertretbaren Aufwand Pflegbar ist. [...]

    genau das wurde hier verfolgt, stabilität, sicherheit, zukunftsfähigkeit und wartungsfreundlichkeit, beim alten kernel zubleiben ist dahingehend keine lösung, bzw. ist die überalterung von systemen generell eines der aufwändigsten probleme überhaupt in einer fortschreitenden welt.

    > [...] Und die Diskussion mit dem Kunden will ich sehen als der Autor gesagt
    > ja: ja ... hmm das hat zwar 4 Monate gedauert aber ich habe nen Fehler im
    > Kernel gefunden - und das war wichtig und nun gehts auch mit dem neuen
    > Kernel - achja das macht dann 30.000¤ (oder was auch immer).

    mich deucht das war kein expliziter auftrag dritter, sondern weise vorarbeit um morgen auch noch beschäftigt zu sein, also neben seinen sonstigen tätitigkeiten, auch für zukunftsicherheit der eigenen infrastruktur zu sorgen.

    > [...] Und ein Blick in die Glaskugel, von dem aktuellen Fall analog auf
    > zukünftige zu schließen ist doch albern[...]

    imho ist vorsorge besser als nachsorge.

    aber du kannst gerne alles behalten wie du willst und nur reaktiv mit dem was kommt umgehen wenn es kommt, deine sache.

  8. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: M.P. 12.04.16 - 16:50

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Macht neu den Mist, gibt ja nicht nur einen Weg nach Rom auch wenn es
    > ärgerlich ist.



    Und andererseits
    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > ich finde es nur erstaublich wieviel Zeit der Autor anscheinend dafür zur Verfügung
    > gestellt bekam :) sowas sprengt doch mal gleich auch jedes interne Budget für ein
    > Projekt.

    Auf der einen Seite "macht neu den Mist" [koste es, was es wolle] und dann das ....

  9. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: jjo 12.04.16 - 17:22

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein das siehst du falsch, des Techie Lebensaufgabe ist es NICHT Wochen
    > oder Monatelang mit irgendwelchem Support oder Foren sich zu bewegen um
    > dieses Problem zu lösen, das ist hier schliesslich kein Selbstzweck oder
    > Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Wenn ein System derart lannge gestört ist habe
    > ich entweder die falsche Technologieentscheidung getroffen, meine Admins
    > sind inkompetent oder ich habe den falschen Supportvertrag oder
    > Hersteller.
    >
    > Auf alles drei muss man gleichermaßen reagieren: austauschen!


    Du bist so ein richtiger Nazi, der mit der Stoppuhr hinter seinen Mitarbeitern steht..

    Du weißt weder ob das für einen Kunden oder den eignen Betrieb war,
    noch weißt du weißt wieviel Stunden effektiv für das Problem aufgewendet wurden,
    aber schiebst hier ne richtig dicke Welle wie sehr dir das ja alles am Arsch vorbei gegangen wäre, weil Du hast ja nen dollen Servicevertrag und da kommt sofort jemand für dich angedackelt der in Null Komma nix die Fehler zum Nulltarif behebt.

    Bei deiner überheblichen und herablassenden Art möchte ich weder Arbeitnehmer noch Kunde bei Dir sein.

  10. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: Nogul 12.04.16 - 17:38

    Das klingt mir auch nicht professionell.

    Da wird teure Hardware angeschafft die einfach laufen sollen.

    Für seinen privaten Rechner mag man dem Versionsfetischismus frönen aber wenn man Arbeitsmittel zur Verfügung stellen will muss mit mehr Verantwortung an die Sache rangehen. Wenn er das Problem in seiner Freizeit mit solcher Hartnäckigkeit verfolgt und gelöst hätte wäre es ein Heldentat aber so?

    Ich hoffe der Autor bekommt nach diesem Artikel keinen Ärger vom Chef. Es sei denn er hätte ihn explizit dafür Zeit eingeräumt um bei der Kernel Entwicklung mitzumischen.

    Es hat schon Gründe warum Android bei Kernel 3.4.0 hängt.

    Oft genug spielt man selbst Bugfixes nicht ein weil man unerwartete Seiteneffekte fürchtet.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.16 17:56 durch Nogul.

  11. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: real_carles 12.04.16 - 17:44

    jjo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > real_carles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nein das siehst du falsch, des Techie Lebensaufgabe ist es NICHT Wochen
    > > oder Monatelang mit irgendwelchem Support oder Foren sich zu bewegen um
    > > dieses Problem zu lösen, das ist hier schliesslich kein Selbstzweck oder
    > > Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Wenn ein System derart lannge gestört ist
    > habe
    > > ich entweder die falsche Technologieentscheidung getroffen, meine Admins
    > > sind inkompetent oder ich habe den falschen Supportvertrag oder
    > > Hersteller.
    > >
    > > Auf alles drei muss man gleichermaßen reagieren: austauschen!
    >
    > Du bist so ein richtiger Nazi, der mit der Stoppuhr hinter seinen
    > Mitarbeitern steht..
    >

    Eigentlich disqualifiziert dich allein dieser Satz um dir je wieder zu antworten, sonst noch irgendwelche Keulen die du schwingen willst? Nazikeule ist raus - nächste bitte.

    Es hat nix aber rein gar nix "mit Stoppuhr" zu tun, fakt es das auch der Arbeitsaufwand von Autor in irgendeiner Form geplant und fakturiert werden muss ob intern oder extern spielt überhaupt keine Rolle - nur weil du nicht in bare Münze bezahlt wirst entstehen die Aufwände und sei es nur in irgendeinem Projektplan. Und es ist schön wenn der Autor dafür ordentlich Zeit bekam und es am Ende gelöst hat - hätte auch ohne Ergebnis rauskommen können.

    > Du weißt weder ob das für einen Kunden oder den eignen Betrieb war,
    > noch weißt du weißt wieviel Stunden effektiv für das Problem aufgewendet
    > wurden,
    > aber schiebst hier ne richtig dicke Welle wie sehr dir das ja alles am
    > Arsch vorbei gegangen wäre, weil Du hast ja nen dollen Servicevertrag und
    > da kommt sofort jemand für dich angedackelt der in Null Komma nix die
    > Fehler zum Nulltarif behebt.

    nein so ist das nicht gemeint, möchte mich nun aber nicht wiederholen was mir in meiner Aussage wichtig war. Und rede du nur die Serviceverträge mit Herstellern klein... da merkt man so richtig wie groß deine IT Umgebung ist die du / ihr betreut.

    >
    > Bei deiner überheblichen und herablassenden Art möchte ich weder
    > Arbeitnehmer noch Kunde bei Dir sein.

    das ist alles persönliche Wahrnehmung von dir, mit der Realität hat das nichts zu tun. Und ich habe den große Vorteil gleichzeitig Kunde und Dienstleister zu sein und habe daher wohl einen anderen Blick auf die Dinge als du.

    PS: Kunden schätzen es übrigens sehr zu bekommen für was sie zahlen, genauso wäre ich auf das SoW des Autors gespannt. Ob da wirklich drin stand "Mach nen Kernel Update und wenns fehlschlägt repariere und analysiere es solange bis es geht"

  12. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: picaschaf 12.04.16 - 19:03

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es hat schon Gründe warum Android bei Kernel 3.4.0 hängt.

    Aber garantiert nicht wegen seiner Reife, sondern weil Google derart massiv daran herumpatcht und so gut wie nichts mainlined, dass es einfach ein riesiger Aufwand ist alles nachzuziehen.

    Ich glaube auch ihr alle vergesst, dass die bleeding edge Version von heute die gereifte Version von morgen ist. Zum Glück denken viele Unternehmen nicht so wie einige hier und leben den Geist von Opensource mit weil sie die unerreichten Vorteile erkennen.

  13. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: Nogul 12.04.16 - 19:29

    Weiss nicht warum Alter gleich Reife beweisen soll. Als Google die Version vor vielen Jahren auswählte war sie nicht alt.

    Auf seinem eigenen Rechner mag jeder "Kernel-of-the-Day-Party" schmeissen aber doch nicht auf Hardware die laufen muss.

    Sonst soll er die Bugs in seiner Freizeit fixen, jemanden finden der ihn dabei sponsort oder jemanden sponsoren.

  14. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: Anonymer Nutzer 12.04.16 - 19:58

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Hinweis auf die extrem teuer erkauften 4 Stunden
    > Reaktionszeit wird mit "Wieso - wir haben doch innerhalb von 4 Stunden
    > gesagt, dass wir das jetzt erst mal analysieren müssen?" abgeschmettert.

    Du hast genau das bekommen, was du bezahlt hast. "Reaktionszeit" ist nun mal nur die Zeit, bis der Hersteller antwortet.

    Der Verweis auf nicht zertifizierte Teile ist ebenfalls nachvollziehbar. Man bezahlt bei Servern auch für ausführliche Tests mit diversen (häufig genutzten) Bauteilen. Diese Tests sind extrem aufwendig und desto mehr Bauteile zertifiziert sind, desto aufwendiger werden diese. Wenn der Hersteller nun also Bauteil X in der Revision Y getestet hat steht auch nur diese auf der Kompatiblitätsliste. Wenn du nun Revision Z nutzt, ist das dein Risiko.
    Wenn der Hersteller jede Anfrage beantworten würde, wären die Server direkt spürbar teurer für alle. Also werden erstmal alle Anfragen "abgelehnt" wo ein Selbstverschulden vermutet wird. Wobei die "Ablehnrate" mit Sicherheit auch von anderen Faktoren abhängt (z.B. Anzahl der eingesetzten Server des Herstellers bzw. Umsatz).
    Wobei man bei entsprechendem Umsatz gegen entsprechende Aufpreise quasi alles dazukaufen kann.
    Wir hatten mal eine SLA die uns garantiert hat, dass ein Techniker innerhalb von 15 Minuten jedes verbaute Teil am Server tauschen kann. Im Endeffekt saßen drei Techniker jeweils 8 Stunden am Tag in einem Büro direkt neben dem RZ und schaute Fern bzw. surften im Internet und hatten jedes Ersatzteil dort stehen. Sie waren also innerhalb weniger Sekunden nach einem Anruf am Server und konnten tauschen. Die 15 Minuten standen nur im Vertrag damit der Techniker auchmal fix Mittag essen gehen konnte oder aufs Klo konnte. Dieser Service hat ein Schweinegeld gekostet und wurde nur auf Anfrage angeboten. Erst als alles virtualisiert wurde haben wir den Service gekündigt und einfach einige Failover-Server dahin gestellt die die Funktion des abgeschmierten Servers innerhalb weniger ms übernehmen. Nun kommt der Techniker innerhalb von 8 Stunden.

    Ich bin mir sicher, dass die Hersteller dir auch anbieten, dass sie Softwareprobleme innerhalb weniger Stunden beheben. Verständlicher Weise wird aber auch das schweineteuer sein und du darfst auch dann nur vom Hersteller zertifizierte Programme und Versionen nutzen und erst Updaten, wenn der Hersteller sein okay gegeben hat (sprich intern ausführlich getestet hat).

    Wie immer gilt: "You get what you pay for!"
    Wer einen Server für 1500¤ betreibt wird wenn er Glück hat vom Azubi supportet ... nachdem er sein Berichtsheft fertig geschrieben hat und seine Mittagspause hinter sich gebracht hat. Wer aber eine 4 Stellige Anzahl an Servern zum 4-5 Stelligen Stückpreis betreibt, wird da ganz anders behandelt.

  15. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: jaykay2342 12.04.16 - 21:13

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > madkiss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mich würde ja doch mal interessieren, wieso hier viele der Überzeugung
    > > sind, es handele sich um eine Auftragsarbeit für einen Kunden.
    > Schließlich
    > > betreibt SysEleven eine eigene OpenStack-Cloud gerade im Beta-Status. Da
    > > erscheint es nicht abwegig, dass das Problem im Rahmen von Tests für die
    > > eigene Plattform aufgefallen ist.
    >
    > das ist wohl richtig und reine Mutmaßung, ich finde es nur erstaublich
    > wieviel Zeit der Autor anscheinend dafür zur Verfügung gestellt bekam :)
    > sowas sprengt doch mal gleich auch jedes interne Budget für ein Projekt.

    Im Artikel steht wie lange es gedauert bis es einen Patch gab. Da steht nicht das der Autor mehrere Monate Arbeitszeit ein investiert. Da war vermutlich auch viel Warten auf Antwort von allen Beteiligten. So läuft das ja oft wen man Bug reportet. Man wartet und dann wird man gefragt noch mal Information x oder y zu geben oder mal was zu testen. Der Autor hat sicher nicht die ganzen Monate Vollzeit an diesem Problem gesessen.

  16. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: waldmeisda 12.04.16 - 22:26

    Ach ich kann mich noch an die alten DL360 G7-8 mit RedHat 6.3 glaube erinnern die trotz aller Zertifikate mit den Broadcom Netzwerkarten Packetloss hatten. Das dauerte auch mit Supportvertrag für dutzende Server viele Wochen bis ein neuer Kernel + neue Firmware bereitgestellt wurde, 4 Monate um ein Problem zu fixen das wirklich tief im System liegt kommt halt vor. Wenn man das dann selber einkreisen kann tut man das eben. Klar das Endkunden oder Hoster kleiner Inhouse IT mit ner handvoll VMs darauf keine Lust haben, Hersteller von komplexen Produkten aber eben schon.

  17. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: waldmeisda 12.04.16 - 22:38

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sorry das ist Käse! Es wird von der IT Abteilung erwartet ein stabiles,
    > sicheres und zukünftsfähiges System bereitzustellen welches die Prozesse im
    > unternehmen unterstützt und zu einem vertretbaren Aufwand Pflegbar ist.
    > Meine Admins sollen und MÜSSEN gar nicht wissen warum, ob und wieso Kernel
    > xyz Probleme mit abc hat. Ist sicher nett aber bringt mir/uns/ihnen am Ende
    > 0. Und die Diskussion mit dem Kunden will ich sehen als der Autor gesagt
    > ja: ja ... hmm das hat zwar 4 Monate gedauert aber ich habe nen Fehler im
    > Kernel gefunden - und das war wichtig und nun gehts auch mit dem neuen
    > Kernel - achja das macht dann 30.000¤ (oder was auch immer).

    Wenn man erst bei ein paar 100k Lizenzkosten für VMWare pro Installation angekommen ist investiert man automatisch wieder mehr in die Openstack Entwicklung. War bei uns ähnlich und ist gut für die eigene Marge. Klar dauert das erstmal etwas aber man ist nicht auf die Produktpolitik eines Herstellers festgelegt.

  18. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: RaZZE 13.04.16 - 07:37

    real_carles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ungläubig liest der IT Leiter dann den Tagesbericht / Servicebericht des
    > Mitarbeiters. Stunden über Stunden vergehen im sinnlosen Support mit
    > Herstellern die sich gegenseitig die Schuld in Schuhe schieben und das für
    > soetwas wie heutzutage trivialen wie ein bissl Hypervisor.
    >
    > Aber nein der Administrator wusste es besser, er schwört auf Ubuntu mit
    > Openstack und ja auch bitte einen aktuell Kernel - weil das geht dann alles
    > viel besser und so!
    >
    > Administratoren in anderen Firmen wissen wie es geht:
    >
    > VMWare ESX über die costumized ISO von HP beziehen (kostenlos!),
    > draufwerfen und glücklich sein. Gibts einen Kernel Panik fliegt der Server
    > aus dem Rack oder es wird ein ESX Update gemacht - dann aber auch wieder
    > mit dem Custome Image des Herstellers, weil der weiß am Besten welche
    > Treiber in welcher Kombination richtig laufen.
    >
    > Oder die Kollegen setzen auf HyperV oder XenServer, da kann man neben HP
    > nämlich noch MS oder Citrix eins auf die Mütze geben, 4 Stunden
    > Reaktionszeit ist natürlich im Servicevertrag inklusive mit entsprechenden
    > Ansprechpartner den man Feuer unterm Hinter machen kann...
    >
    > Alles Spielwiesen... ich wäre nicht bereit einen Cent dafür zu bezahlen und
    > dem Administrator auch noch seine Lebensberechtigung damit zu geben wild
    > nach Fehlern zu suchen die für 95% der virt. Infrastrukturen keine sind...

    Alleine hier schon VMware mit openstack zu Vergleich zeugt von deiner völligen Inkompetenz zu diesem Thema.
    Da hab ich aufgehört weiter zu lesen

  19. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: real_carles 13.04.16 - 10:20

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > real_carles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ....der virt. Infrastrukturen keine
    > sind...
    >
    > Alleine hier schon VMware mit openstack zu Vergleich zeugt von deiner
    > völligen Inkompetenz zu diesem Thema.
    > Da hab ich aufgehört weiter zu lesen

    dann lass es bleiben du Pfeife, ich habe hier nie VMWare mit OpenStack verglichen!

  20. Re: Arbeitet der Autor wirklich so?

    Autor: mustermensch 13.04.16 - 10:20

    real_carles schrieb:

    > Doppelt Käse, zu einem das der Supportvertrag soviel kosten würde noch das
    > ich je Admins zum Debugging einstellen würde - also zumindest bei derlei
    > Problemen. Es gibt da draußen Millionen von Servern die diese Arbeit jeden
    > Tag machen, was interessiert es mich ob Kernel xyz mit Software abc nicht
    > funktioniert und vorallem WARUM.

    Ob es dich interessiert ist völlig irrelevant, derartige Probleme treten auf und jemand wird sie beheben müssen.
    Und irgendwie wirst du denjenigen bezahlen müssen, ob direkt oder indirekt (Supportvertrag).

    > Nicht falsch verstehen, technisch und inhaltlich finde ich das gut was der
    > Autor gemacht hat, aber als Kunde würde und werde ich für sowas kein Geld
    > ausgeben. Das ganz hat nämlich für MICH als Kunden unterm Strich annähernd
    > keinen Mehrwert - wenn ich dann überlege das die Arbeitsstunde wohl um die
    > 150¤ (oder so ähnlich) gekostet hat, dann wird mir richtig schlecht

    Der Mehrwert ist am Ende eine funktionierende Openstack-Infrastruktur. Wenn du das nicht brauchst (als kleiner Endkunde sicher nicht) wirst du den Aufwand dafür natürlich nicht bezahlen wollen.
    Keine Arme, keine Kekse.

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