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Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

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  1. Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

    Autor: GAK 22.03.21 - 15:27

    dann kann die auch in anderem Namen verschlüsseln und signieren.

    Also unnachweisbar rechtswirksame Akte fälschen.

  2. Re: Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

    Autor: chefin 22.03.21 - 15:42

    Nein, eine Signatur verwendet wird. Der Anwalt signiert den Text. Das kann nur er. Dann wird der Text zum Versand verschlüsselt zusammen mit der Signatur. Der Server entschlüsselt es, verschlüsselt es neu mit dem Schlüssel des Empfängers. Die Verschlüsselung ist dabei eine symetrische und nur der Schlüsseltausch wird asymetrisch erledigt.

    Aber an der Signatur kann nichts geändert werden und damit kann der text nicht verändert werden.

    Das Entschlüsseln dient dazu, abweichende Empfänger nutzen zu können. Fall Empfänger A nicht greifbar, muss Empfänger B es bearbeiten können. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Das sollte nicht zentral per System entschieden werden, sondern der Absender sollte sich das aussuchen können. Das aber wollen andere im System nicht. Weil sich so Anwälte in Großkanzleien einen besonderen Kündigungsschutz zusammen basteln können.

    Hier stossen einfach enorm viele Standpunkte aufeinander, die nicht elektronisch unter einen Hut zu bringen sind.

  3. Re: Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

    Autor: GAK 22.03.21 - 15:56

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, eine Signatur verwendet wird. Der Anwalt signiert den Text. Das kann
    > nur er.
    Das wäre so, wenn das Schlüsselpaar von ihm generiert würde und der private Schlüssel nur ihm bekannt wäre.

    Das ist aber nicht so, oder?

  4. Re: Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

    Autor: wsteger 22.03.21 - 16:31

    So muss es eigentlich bei korrekter Anwendung von asymmetrischer Verschlüsselung und Signatur sein!

    Der "private key" darf nur dem Absender bekannt sein, da jeder, der ihn hat, in dessen Namen signieren bzw. entschlüsseln kann.

    Für die Anforderung eines Zertifikates (CSR) wird auch nur der öffentliche Schlüssel benötigt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.21 16:32 durch wsteger.

  5. Re: Wenn die Rechtsanwaltskammer entschlüsseln kann

    Autor: /mecki78 22.03.21 - 18:28

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil sich so Anwälte in Großkanzleien einen
    > besonderen Kündigungsschutz zusammen basteln können.

    Sehe das Problem nicht. Jede Kanzlei muss einfach auch immer einen Schlüssel haben und jede Mail muss sowohl mit dem Schlüssel der eigenen als auch mit dem der Zielkanzlei verschlüsselt werden, zusätzlich zum Schlüssel des sendenen und des empfangenen Anwalts. Egal auf welcher Seite ein Anwalt dann gekündigt wird, beide Kanzleien kommen an die Mails ran, wenn sie das rechtlich dürfen (das wissen die aber selber am besten). Technisch ist das also ganz leicht unter einen Hut zu bringen.

    /Mecki

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