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Wieso denn eine Straftat?

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  1. Wieso denn eine Straftat?

    Autor: __destruct() 22.10.11 - 17:03

    Kann mir das mal jemand erklären? Wenn etwas auf meinem Rechner liegt und ich keinen Lizenzvertrag akzeptiert habe, dann mache ich damit, was ich will. Wenn etwas auf meiner Festplatte liegt und daran keine Bedingungen geknüpft sind, wieso sollte ich dann nicht das Recht haben, die Software auseinander zu nehmen und zu veröffentlichen?

    Wenn die Polizei bei mir zu Hause Wanzen versteckt und ich sie finde, dann nehme ich mir soger auch das Recht heraus, diese gewinnbringend zu verkaufen ^^, oder anderen zu geben, damit die die Teile untersuchen. Aber das geht schon wesentlich weiter, als das, das der CCC getan hat, denn dabei verschwindet ja nichts.

    Außerdem: Die Ankläger berufen sich ja auf § 256 StGB. § 256 StGB Absatz 1 sagt aus:
    > Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, daß ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft oder einer Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) unterworfen wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    Demnach hätten sie sich strafbar gemacht, wenn sie das ganze nicht aufgedeckt hätten, da man dann die, die den Trojaner rechtswidrig gemacht haben, nicht hätte anklagen können. Steht man vor einer solchen Entscheidung, dann muss man so handeln, dass der, der mehr Dreck am Stecken hat, verurteilt wird. Also musste der CCC doch so handeln, wie er gehandelt hat, denn sonst wäre das Unrecht mit dem Trojaner fortgesetzt geworden.

  2. Re: Wieso denn eine Straftat?

    Autor: fanty 22.10.11 - 19:12

    Ja, kann ich. Du gehst naiver Weise davon aus das Gesetze in etwa Deinem natürlichem Rechtsempfinden entsprechen sollten doch dies ist nicht so. Hier geht es um Staats Raeson und gerade der wissenschaftliche Dienst des Bundestages ist voll von Leuten denen Demokratie bestenfalls die zweite Rolle nach der Gehorsamkeit zukommt.
    Es gibt in der Geschichte hunderte von Beispielen aus denen hervorgeht das Staaten sogar eigenes Recht in Ihrem Interesse beugen aber nur sehr wenige Beispiele dafür das Sie Nachteile in Kauf nehmen um Recht zu stützen. Aus diesem Grunde kannst Du erst einmal komplett auf Verweise zur Rechtsprechung verzichten denn hier werden elementarste Interessen der Bundesrepublik Deutschland bei der Kontrolle Ihrer Bürger berührt. Du kannst nicht ernsthaft erwarten das sich Richter nun darum reissen sich ausgerechnet bei so einem heiklen Thema zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Im Zweifel solltest Du diese Gegebenheiten akzeptieren und bei Deinem nächsten Kreuz auf einem Wahlzettel berücksichtigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.11 19:14 durch fanty.

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