Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundestagsdebatte: CDU warnt vor…

Zu kurz gedacht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zu kurz gedacht.

    Autor: bombinho 30.11.18 - 00:24

    Verschluesselung und vor Allem Ende zu Ende sorgt ja gerade erst fuer zunehmende Sicherheit.

    Die Straftaeter ausserhalb des virtuellen Raums haben ja trotzdem weiterhin die gleichen "Probleme" wie ohne Internet.

    Und Cyberkriminellen wird der Job schwer gemacht, wenn die Daten ohne Schluessel abgefangen werden. Zudem wird eine falsche Authentifizierung dadurch sogar ziemlich erschwert.

  2. Re: Zu kurz gedacht.

    Autor: Walter Plinge 30.11.18 - 06:00

    Vor allem können Kriminelle sich auch jetzt schon umfassend absichern: verschlüsselte Kommunikation, VPNs, verschlüsselte Datencontainer, etc. Steht alles heute bereits zur Verfügung. Das eigentliche Problem:
    1. es kostet eine Menge Geld, wodurch vor allem ärmere Menschen von dieser Sicherheit ausgeschlossen werden, und
    2. es ist teilweise recht kompliziert einzurichten und umständlich zu nutzen.

    Beides könnte also durch eine entsprechende politische Initiative geändert werden, ohne des Status Quo für Kriminelle im geringsten zu verändern.

  3. Re: Zu kurz gedacht.

    Autor: divStar 30.11.18 - 06:13

    1. Verschlüsselte Container kosten nicht unbedingt viel, SSL-Zertifikate sind u.U. sogar kostenfrei. VPNs sind auch nicht exorbitant teuer - vor allem aber: das alles braucht nicht jeder und tut er/sie es doch, sind die Kosten gar nicht mal so hoch.
    2. Tatsächlich sehe ich hier eher das Problem: die Einrichtung ist alles andere als trivial. Andererseits gibt es viele Anleitungen. Aber ich habe als ITler auch keine Ahnung wie man den CERN nachbaut oder bestimmte Pflanzen oder Tiere züchtet. Ich muss mich erst damit beschäftigen, um eine Idee zu haben. So sieht es auch mit Verschlüsselung und Co. aus.

  4. Re: Zu kurz gedacht.

    Autor: RicoBrassers 30.11.18 - 09:27

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem können Kriminelle sich auch jetzt schon umfassend absichern:
    > verschlüsselte Kommunikation, VPNs, verschlüsselte Datencontainer, etc.
    > Steht alles heute bereits zur Verfügung. Das eigentliche Problem:
    > 1. es kostet eine Menge Geld, wodurch vor allem ärmere Menschen von dieser
    > Sicherheit ausgeschlossen werden, und
    > 2. es ist teilweise recht kompliziert einzurichten und umständlich zu
    > nutzen.
    >
    > Beides könnte also durch eine entsprechende politische Initiative geändert
    > werden, ohne des Status Quo für Kriminelle im geringsten zu verändern.

    Du hast anscheinend die Bedenken nicht verstanden.
    In dem Antrag steht auch drin, dass die Bundesregierung oder deren Behörden keine Sicherheitslücken geheimhalten oder kaufen darf, z.B. für die Verwendung im Staatstrojaner.

    Oder anders gesagt: Dem Staat würde hiermit untersagt werden, verschlüsselte Daten aufzubrechen. DAMIT haben die CDU-Politiker ihre Probleme, nicht mit der Verschlüsselung per se.

  5. Re: Zu kurz gedacht.

    Autor: bombinho 30.11.18 - 15:15

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem können Kriminelle sich auch jetzt schon umfassend absichern:
    > verschlüsselte Kommunikation, VPNs, verschlüsselte Datencontainer, etc.

    Nur wie genau soll ein VPN einen Einbrecher davor schuetzen, bei der Tat oder der Veraeusserung der Gegenstaende erwischt zu werden?

    Wie sollen verschluesselte Datencontainer einen Ladendieb absichern?

    Was hingegen wirklich hilft, sind virtuelle Spielzeuge, um Ermittlern vorzugaukeln, dass sie damit Alles ueberwachen koennen. Dann muessen diese nicht mehr ihrem eigentlichen Beruf nachgehen, sondern koennen scheinbar Alles im Buero zusammenklicken.
    Und dann kommt der Rechtsanwalt und fragt, mit welcher Sicherheit die IP ueberhaupt tatsaechlich eineindeutig zuordenbar ist. Job nicht gemacht, Verbrecher geht nach Hause und auf Arbeit.

    Noch besser kommt es aber, da ja auch Dreibuchstabendienste ein grosses Interesse an diesen Daten haben. In deren Interesse kann dann leider nicht oeffentlich gemacht werden, welche Daten wie zu einem Ergebnis haetten fuehren koennen, da dann die Methode bekannt und umgehbar wird.

    Also haben wir putzige Werkzeuge und koennen sie nicht einmal fuer die Bevoelkerung nutzen, da sie danach nicht mehr funktionieren. Vielleicht ist ja herkoemmliche Polizeiarbeit gar nicht so uebel, zumal diese auch noch auf unser derzeitiges Rechtssystem abgestimmt ist. Wenn man dann gesellschaftliche Aspekte mit in den Mix wirft, stellt man schnell fest, dass eine lueckenlose Ueberwachung zwar bequem ist, aber die Folgen sich gar nicht so vom Nuklearwaffeneinsatz unterscheiden. Die Zerstoerung des natuerlichen Sozialsystems und der Ersatz mit einem homogenen kuenstlichen System laeuft fuer uns schlussendlich auf den gleichen Effekt hinaus. Lediglich der Zeitraum ist weniger vorhersehbar.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Germersheim
  2. VRmagic Imaging GmbH, Mannheim
  3. Deloitte, Leipzig
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 337,00€
  2. 69,99€ (Release am 25. Oktober)
  3. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  4. (aktuell u. a. Corsair Glaive RGB Gaming-Maus für 32,99€, Microsoft Office 365 Home 1 Jahr für...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

  1. Moba: Riot Games will künftig mehr als League of Legends bieten
    Moba
    Riot Games will künftig mehr als League of Legends bieten

    Neben League of Legends wird Riot Games zum zehnjährigen Jubiläum bald mehr Spiele anbieten: darunter ein Taktikshooter, ein Kartenspiel und ein Arcade-Fighting-Game. Sogar eine Serie im Lol-Universum ist in Arbeit.

  2. World of Tanks: Raytracing per Intels Embree-Bibliothek
    World of Tanks
    Raytracing per Intels Embree-Bibliothek

    Wargaming hat Raytracing-Schatten in die Engine von World of Tanks integriert. Die BVH-Struktur wird mit Intels Embree-Bibliothek angelegt, für Halbschatten nutzen die Entwickler einen Denoising-Algorithmus.

  3. IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
    IT-Freelancer
    Paradiesische Zustände

    IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.


  1. 12:40

  2. 12:25

  3. 12:02

  4. 11:55

  5. 11:49

  6. 11:43

  7. 11:13

  8. 11:00