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  5. › Bundestagswahl 2017: IT-Probleme…

Wozu IT

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  1. Wozu IT

    Autor: Ispep 25.09.17 - 14:49

    Ganz ehrlich, Jahrhunderte konnten wahlen problemlos ohne it abgehalten werden.

    Dreimal durchzählen, Ergebnis an den Bundeswahlleiter per Telefon durchgeben. Fertig!

    Die wahl ist ein gutes Beispiel, wie wir uns mit Technik dümmer machen, als wir sind.

  2. Re: Wozu IT

    Autor: meinoriginalusergehtnichtmehr 25.09.17 - 15:55

    Das Telefon ist die größte Schwachstelle des Menschen. Meldeste dich halt als augenscheinlicher Mitarbeiter eines Mobilfunkproviders bei einem Wahlhelfer und sprichst von dringenden Sicherheitsproblemen, du müsstest dringend die Vorgesetzten sprechen, man habe erkannt dass Russische Geheimdienstler mit IMSI-Catchern vor den Node B's der Wahllokale rumlungern (die Fachwörter sind wichtig, ebenso wie die Betonung)...

    du glaubst nicht wie effektiv das sein kann wenn man denen die Horrorvorstellung vorspielt. Dass die Namen der zuständigen Personen dann weiterhin vertraulich sein könnten - daran wird nicht gedacht.

    Ein per PGP verschlüsseltes Foto der Teil-Ergebnisse die man nur noch per YubiKey der um den Hals einer Person hängt lesen kann ist da sicherer wenn einigermaßen verlässlich gewährleistet werden kann dass diese Person nur zu geringem Anteil bestechlich bleibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.17 15:57 durch meinoriginalusergehtnichtmehr.

  3. Re: Wozu IT

    Autor: countzero 25.09.17 - 16:33

    Natürlich kann man mit relativ geringem Aufwand die Auszählung oder Übermittlung des Wahlergebnisses in einem Wahlbezirk manipulieren.

    Es gibt aber 88.000 Wahlbezirke! Du bräuchtest also tausende "Mobilfunktechniker", die alle pünktlich um 18 Uhr anrufen,und dann soll das niemandem auffallen?!

    Selbst, wenn es dir gelingt, die Übermittlung in der nächsten Ebene bei einem der 299 Wahlkreise zu manipulieren, hast du nur das Zweitstimmenergebnis im Promillebereich und einen von über 600 Sitzen im Bundestag beeinflusst.

  4. Re: Wozu IT

    Autor: Tantalus 25.09.17 - 16:39

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dreimal durchzählen, Ergebnis an den Bundeswahlleiter per Telefon
    > durchgeben. Fertig!

    Per Telefon? Aus 88.000 Wahlbezirken beim Bundeswahlleiter anrufen und fermündlich das Auszählungsergebnis durchgeben? Ohne Übermittlungsfehler?
    Lass Dir das mal auf der Zuge zergehen und überleg dann, ob eine elektronische Übermittlung nicht vielleicht doch sinnvoller ist.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  5. Re: Wozu IT

    Autor: pommesmatte 25.09.17 - 22:47

    Aus den Wahlbezirken würde niemand den Bundeswahlleiter anrufen, auch nicht aus den Wahlkreisen oder den Gemeinden. Wenn dann würden die 16 Landeswahlleiter da anrufen und ca 30 zahlen durchgeben.

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