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Aussteigerprogramm Linksextremismus

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  1. Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: weltraumkuh 01.01.19 - 17:49

    nachdem, was ich hier so lesen muss, mache ich mir schon Sorgen wie tief so einige Kommentatoren hier drin stecken im Extremismus. Daher würde ich im Artikel einen Hinweis ähnlich wie bei Depressionen zur Zeit üblich am Ende gerne sehen (Eine Anregung meinerseits - gilt natürlich auch bei rechten Themen). Einige schaffen es nicht selber (ähnlich Rauchen aufhören) und es ist keine Schmach sich helfen zu lassen. Ich nenne hier das offizielle Programm, es gibt sicherlich andere.

    "Das Aussteigerprogramm Linksextremismus des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) ist ein Beitrag zum Maßnahmenkatalog der Bundesregierung gegen Extremismen jeder Art und Gewalt und für mehr Toleranz und Demokratie. Damit ist es Teil des ganzheitlichen Ansatzes zur umfassenden Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des Extremismus. Das Programm richtet sich an Personen, die sich dazu entschieden haben, sich aus dem Einflussbereich linksextremistischer Strukturen zu lösen, den Ausstieg jedoch aus eigener Kraft nicht schaffen. Das BfV motiviert mit dem Aussteigerprogramm Personen zu einem Ausstieg aus der linksextremistischen Szene, bestärkt sie in ihrer Entscheidung und unterstützt sie bei weiteren Schritten, sich aus dem linksextremistischen, insbesondere gewaltbereiten Umfeld zu lösen. Hierzu ist unter der Rufnummer 0221 / 792-6600 rund um die Uhr ein Kontakttelefon geschaltet, über das Ausstiegswillige in Kontakt zu Mitarbeitern des
    Aussteigerprogramms treten können. Eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme besteht über die E-Mail-Adresse aussteiger@bfv.bund.de."

    Siehe auch: https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-linksextremismus/aussteigerprogramm-linksextremismus

  2. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: bristlemaiden 02.01.19 - 10:16

    Warum sollte man sich von einer Behörde zum Thema Ausstieg aus dem Linksextremismus beraten lassen, die seit je her rechte Tendenzen hatte, bzw. aus alt SS und Gestapo Leuten bestand. Diese Behörde wurde damals im Kampf gegen den Kommunismus gegründet und sieht bei allem was auch nur Ansatzweise Links ist eine Gefahr, während man gleichzeitig rechte Terrortrios oder Parteien wie die NPD finanzierte und unterstütze mit sogenannten V-Leuten.

    Ich bin auch kein Freund von Extremismus egal welcher Seite, aber vielleicht sollte man lieber eine seriöse Organisation für so einen Ausstieg aufsuchen.

  3. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: Zeroslammer 02.01.19 - 11:24

    weltraumkuh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nachdem, was ich hier so lesen muss, mache ich mir schon Sorgen wie tief so
    > einige Kommentatoren hier drin stecken im Extremismus. Daher würde ich im
    > Artikel einen Hinweis ähnlich wie bei Depressionen zur Zeit üblich am Ende
    > gerne sehen (Eine Anregung meinerseits - gilt natürlich auch bei rechten
    > Themen). Einige schaffen es nicht selber (ähnlich Rauchen aufhören) und es
    > ist keine Schmach sich helfen zu lassen. Ich nenne hier das offizielle
    > Programm, es gibt sicherlich andere.

    Ich glaube, dass einige Kommentatoren, hier Probleme mit nem ganz anderem "Extremismus"als den hier vom Ersteller gemeint haben, insgesamt eher Richtung AfD/Rechts verschoben.

    Da darf man für sein. Ich darf aber auch meine Meinung zur Meinung der AfD sagen, dass ist ewas, was gerne vergessen wird. Es sei denn, es hilft beim stilisieren der Opferrolle, dann wir Meinungsfreiheit bei denen ganz oben angeführt.

    Zum Extremismus allgemein, vergleich mal die Delikte von rechts und links, nicht die Anzahl, sondern Tatvorwürfe, wie Totschlag, Mord etc. Da dürfte was auffallen, insbesondere bei dem Mordzahlen.


    > "Das Aussteigerprogramm Linksextremismus des Bundesamtes für
    > Verfassungsschutz (BfV) ist ein Beitrag zum Maßnahmenkatalog der
    > Bundesregierung gegen Extremismen jeder Art und Gewalt und für mehr
    > Toleranz und Demokratie. Damit ist es Teil des ganzheitlichen Ansatzes zur
    > umfassenden Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des
    > Extremismus. Das Programm richtet sich an Personen, die sich dazu
    > entschieden haben, sich aus dem Einflussbereich linksextremistischer
    > Strukturen zu lösen, den Ausstieg jedoch aus eigener Kraft nicht schaffen.
    > Das BfV motiviert mit dem Aussteigerprogramm Personen zu einem Ausstieg aus
    > der linksextremistischen Szene, bestärkt sie in ihrer Entscheidung und
    > unterstützt sie bei weiteren Schritten, sich aus dem linksextremistischen,
    > insbesondere gewaltbereiten Umfeld zu lösen. Hierzu ist unter der Rufnummer
    > 0221 / 792-6600 rund um die Uhr ein Kontakttelefon geschaltet,
    > über das Ausstiegswillige in Kontakt zu Mitarbeitern des
    > Aussteigerprogramms treten können. Eine weitere Möglichkeit zur
    > Kontaktaufnahme besteht über die E-Mail-Adresse aussteiger@bfv.bund.de."
    >
    > Siehe auch: www.verfassungsschutz.de

    Dazi hat der Vorposter von mir schon gut geantwortet, wobei das lösen aus der linken Szene ziemlich leicht ist im Vergleich zu rechts. Klar wird man dort auch auch aus Strukturen ausgeschlossen und es kann "Freundschaften" kosten. Sofern man nicht zu rechts übergelaufen ist besteht dann alerdings weniger die Gefahr als "Verräter" gesucht und verfolgt zu werden, sowie das bei Rechten üblich ist.

    Deshalb sind diese Aussteigerprogramme wie "Exit" geschaffen worden, die auch angenommen wurden.

    Zum "Erfolg" des hier anfangs genannten Programmes,
    Diese (vorsicht linke) Quelle:
    http://www.taz.de/!5438536/?goMobile=1544832000000

    Da kann man nachlesen, dass außer Geldverschwendung für Publicity da nicht viel bei rumkam.

  4. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: krakos 03.01.19 - 16:09

    weltraumkuh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nachdem, was ich hier so lesen muss, mache ich mir schon Sorgen wie tief so
    > einige Kommentatoren hier drin stecken im Extremismus. Daher würde ich im
    > Artikel einen Hinweis ähnlich wie bei Depressionen zur Zeit üblich am Ende
    > gerne sehen (Eine Anregung meinerseits - gilt natürlich auch bei rechten
    > Themen). Einige schaffen es nicht selber (ähnlich Rauchen aufhören) und es
    > ist keine Schmach sich helfen zu lassen. Ich nenne hier das offizielle
    > Programm, es gibt sicherlich andere.
    >
    > "Das Aussteigerprogramm Linksextremismus des Bundesamtes für
    > Verfassungsschutz (BfV) ist ein Beitrag zum Maßnahmenkatalog der
    > Bundesregierung gegen Extremismen jeder Art und Gewalt und für mehr
    > Toleranz und Demokratie. Damit ist es Teil des ganzheitlichen Ansatzes zur
    > umfassenden Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des
    > Extremismus. Das Programm richtet sich an Personen, die sich dazu
    > entschieden haben, sich aus dem Einflussbereich linksextremistischer
    > Strukturen zu lösen, den Ausstieg jedoch aus eigener Kraft nicht schaffen.
    > Das BfV motiviert mit dem Aussteigerprogramm Personen zu einem Ausstieg aus
    > der linksextremistischen Szene, bestärkt sie in ihrer Entscheidung und
    > unterstützt sie bei weiteren Schritten, sich aus dem linksextremistischen,
    > insbesondere gewaltbereiten Umfeld zu lösen. Hierzu ist unter der Rufnummer
    > 0221 / 792-6600 rund um die Uhr ein Kontakttelefon geschaltet,
    > über das Ausstiegswillige in Kontakt zu Mitarbeitern des
    > Aussteigerprogramms treten können. Eine weitere Möglichkeit zur
    > Kontaktaufnahme besteht über die E-Mail-Adresse aussteiger@bfv.bund.de."
    >
    > Siehe auch: www.verfassungsschutz.de


    schade, dass man hier keine Grafiken einbinden kann, sonst tätest du jetzt ein Facepalmbild sehen.
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/linksextremismus-aussteiger-hotline

  5. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: redmord 03.01.19 - 18:07

    krakos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schade, dass man hier keine Grafiken einbinden kann, sonst tätest du jetzt
    > ein Facepalmbild sehen.

  6. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: demon driver 04.01.19 - 14:42

    Zeroslammer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zum "Erfolg" des hier anfangs genannten Programmes,
    > Diese (vorsicht linke) Quelle:
    > www.taz.de

    :-D

  7. Re: Aussteigerprogramm Linksextremismus

    Autor: quark2017 07.01.19 - 12:56

    Zeroslammer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, dass einige Kommentatoren, hier Probleme mit nem ganz anderem
    > "Extremismus"als den hier vom Ersteller gemeint haben, insgesamt eher
    > Richtung AfD/Rechts verschoben.
    >
    > Da darf man für sein. Ich darf aber auch meine Meinung zur Meinung der AfD
    > sagen, dass ist etwas, was gerne vergessen wird. Es sei denn, es hilft beim
    > stilisieren der Opferrolle, dann wir Meinungsfreiheit bei denen ganz oben
    > angeführt.

    Witzigerweise gilt die Meinungsfreiheit weder in Gegenwart von Rechts- als auch Linksextremisten.
    Versuche einfach mal die These "Die Gesellschaft braucht Polizei und Bundeswehr" in Antifa-Kreisen zu diskutieren. Dann merkst du schnell, wie viel Meinungsfreiheit für Linksextreme zählt.

    Somit hat Fefe völlig recht, wenn er sagt das jeglicher Extremismus falsch ist.

    Leider haben wir heutzutage das Problem, dass man aufgrund bestimmter politischer Ansichten sofort irgendwelchen extremistischen Lagern zugeordnet wird. So kann es passieren, dass man Links- und Rechtsextremist gleichzeitig ist.
    Wenn man beispielsweise für die Integration von Ausländern/Flüchtlingen eintritt UND gleichzeitig die Abschiebung von kriminellen Ausländern für gut befindet, dann ist man für die einen ein Antifaschist und für die anderen ein Nazi.

    > Zum Extremismus allgemein, vergleich mal die Delikte von rechts und links,
    > nicht die Anzahl, sondern Tatvorwürfe, wie Totschlag, Mord etc. Da dürfte
    > was auffallen, insbesondere bei dem Mordzahlen.

    Joa, die Antifa ist ja so friedfertig, weil sie ja lediglich Gewalt gegen Sachen anwendet.
    Nur weil weniger Gewalt gegen Menschen angewendet wird, legitimiert dies noch lange keine Straftaten.

    Leider leben wir gerade in einer Gesellschaft, in der immer extreme Haltungenen salonfähig werden. Der gesunde Menschenverstand rückt dabei immer mehr in den Hintergrund.

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