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  5. › CCC und die AfD: Wie politisch darf…

Jeder sollte ein Antifa sein

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  1. Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: drdoolittle 31.12.18 - 09:31

    Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein. Insofern sehe ich da kein Problem, wenn sich ein CCC gegen die Neofaschisten der AfD ausspricht.

  2. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: brainslayer 31.12.18 - 09:40

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein.
    > Insofern sehe ich da kein Problem, wenn sich ein CCC gegen die
    > Neofaschisten der AfD ausspricht.

    da geb ich dir recht. aber die antifa ist noch viel mehr als nur gegen die afd. es sind linksextremisten mit allem was dazu gehört. incl innenstädte entglasen

  3. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: up.whatever 31.12.18 - 09:43

    Gegen Extremismus zu sein sollte gesellschaftlicher Konsens sein, ganz egal ob dieser von links oder rechts kommt. Die Antifa ist nicht gerade für ihre friedlich tolerante Diskussionskultur bekannt.

  4. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: bonesix 31.12.18 - 09:45

    Die Antifa ist eigentlich gegen jeden der nicht ihre lnksradikalen Ideen teils. Insofern sind für die Antifa so gut wie ALLE deutschen Faschisten und zu bekämpfen

  5. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Karamellbutter 31.12.18 - 10:24

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein.

    Eben. Deshalb sollte man die Antifa auch meiden, kritisieren, bekämpfen. Die linken Gewaltexzesse strafrechtlich und moralisch verurteilen und mögliche Verstrickungen bis in die Bundestagsebene aufdecken und vom Verfassungsschutz prüfen lassen und sich nicht in Scheinargumenten wie "es gibt nicht die Antifa" (äquivalent zum typischen linksgrünen Gewäsch "es gibt nicht den Islam" zur Zerlegung jeder Diskussion und Kritik") gemütlich machen. Mitgehangen mitgefangen !

    Linksfaschismus ist nicht die Antwort auf rechten Faschismus.

    Links-rechts Denke, Meinungsdiktate, Eischränkungen der Deutschen Sprache in "gut und böse", haben nichts in einer toleranten Gesellschaft freier Geister verloren. Gewalt erst recht nicht



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.18 10:24 durch Karamellbutter.

  6. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Dampfplauderer 31.12.18 - 10:32

    Nur das es "die" Antifa nicht gibt. Jeder kann sich als Mitglied bezeichnen oder angeblich in derem Namen handeln, egal was für erzfaschistische Fekalien einem aus dem Kopf laufen. Gerade Leipzig hat ein heftiges Faschismusproblem unter denen sich gerne von anderen als Links bezeichnen lassen würdenden.
    ...mal abgesehen davon das der aktuelle Drang auch den letzten Scheiss noch politisieren zu wollen und in das religiös-binäre Gut-Böse Schema pressen ein steindummer Ansatz ist.

  7. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Mingfu 31.12.18 - 10:36

    Karamellbutter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Links-rechts Denke, Meinungsdiktate, Eischränkungen der Deutschen Sprache
    > in "gut und böse", haben nichts in einer toleranten Gesellschaft freier
    > Geister verloren.

    Das Problem ist aber, dass es in dieser Generalität eine solche Gesellschaft gar nicht gibt. Vieles von dem, was von bestimmten Personen als Einschränkung ihrer Freiheit empfunden wird, fällt lediglich in die Kategorie: "Vernünftige Menschen machen das nicht, allen anderen ist es verboten.".

  8. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Karamellbutter 31.12.18 - 10:38

    Dampfplauderer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das es "die" Antifa nicht gibt. Jeder kann sich als Mitglied bezeichnen
    > oder angeblich in derem Namen handeln, egal was für erzfaschistische
    > Fekalien einem aus dem Kopf laufen.

    Wie oben schon gesagt, das ist das übliche Scheinargument um die Diskussion zu zerlegen. War klar dass das wieder kommt, deswegen auch mein Hinweis oben ;-) ...

    Wenn jeder Mitglied der Antifa sein kann, dann repräsentiert die Antifa auch alles, was diese Mitglieder einbringen. So ist das eben und da gibt es auch nichts schön zu reden. Wem das inhaltlich wirklich nicht passt was da praktiziert wird, der distanziert sich davon und tritt in eine demokratisch legitimierte Partei ein um am öffentlichen Diskurs mitzuwirken. Antidemokraten haben daran verständlicherweise kein Interesse. Lieber ganze Straßenzüge in Brand legen oder dabei zu sehen und sich nachher darauf berufen, dass es nicht "die Antifa" geben würde, als wäre das passierte dann Ungeschehen. Nenene. So nicht.

    Lustigerweise fordert man hier auch wieder genau das ein, was man anderen nicht zu erkennt. Wenn es bei der Antifa Extremistin und Straftäter gibt, dann soll man differenzieren. Wenn aber bei einer Pediga Demo rechte Autonome mitlaufen, dann sind das alles direkt "Naziaufmärsche" und "Wutbürger". Jaja :-) ... ich mach dir Welt wie sie mir gefällt. So entlarvend!

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist aber, dass es in dieser Generalität eine solche
    > Gesellschaft gar nicht gibt. Vieles von dem, was von bestimmten Personen
    > als Einschränkung ihrer Freiheit empfunden wird, fällt lediglich in die
    > Kategorie: "Vernünftige Menschen machen das nicht, allen anderen ist es
    > verboten.".

    Die meisten sind eben in Wirklichkeit Anti-Demokraten, welche sich nur auf die Demokratie und Meinungsfreiheit berufen, solange es ihren Interessen nützt. Das findet man sowohl im rechten als auch im linken Lager.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.18 10:46 durch Karamellbutter.

  9. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: hyperlord 31.12.18 - 11:01

    Ich glaube, das ist ein Problem der Begriffsdefinition. Ich stimme Dir absolut zu, dass das Ablehnen von Faschismus eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ebenso wie das Ablehnen von Extremismus in jeder Form.
    Aber: der Begriff "Antifa" umfasst meiner Ansicht nach eben mehr als nur das und beinhaltet eine eigene politische Agenda, die auch Gewalt nicht ausschließt.

  10. Lieber nicht

    Autor: Mingfu 31.12.18 - 11:16

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein.
    > Insofern sehe ich da kein Problem, wenn sich ein CCC gegen die
    > Neofaschisten der AfD ausspricht.

    Das ist ein ziemlich primitiver Ansatz. Wenn ich gegen etwas bin, heißt das noch lange nicht, dass ich mich mit jedem gemein machen muss, der dort ebenfalls dagegen ist. Man muss sich deswegen also nicht gleich linksextremen Gruppen mit einem fragwürdigen Verhältnis zu Gewalt, fehlendem Verständnis für gesellschaftliche Notwendigkeiten und geringer Meinungstoleranz um den Hals werfen.

    Ferner halte ich nichts davon, mit Begriffen wie "Neofaschisten" um sich zu werfen. Es mag Personen in der AfD geben, die man derart charakterisieren kann. Wenn man das aber als Generalisierung verwendet, entwertet man letztlich nur derartige Begriffe durch inflationäre Verwendung. Damit nimmt man sich sämtliche Differenzierungsmöglichkeiten für die wirklich schweren Fälle - die sind dann halt auch nur ein weiterer "normaler" "AfD-Neofaschist".

    Was erhofft man sich ferner von der Verwendung solcher Begriffe? Inzwischen sollte man im Antifa-Spektrum doch zumindest mal zur Kenntnis genommen haben, dass die Auseinandersetzung auf einer solchen Ebene überhaupt keine brauchbaren Ergebnisse bringt. Gut, wenn man das lediglich als Vergewisserung für sich selbst und die eigene Peer-Group macht, dass man noch voll auf Linie ist, dann ist das natürlich nachvollziehbar. Mir persönlich wäre das allerdings zu wenig. Denn es kann doch nicht darum gehen, dass man die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner lediglich als Selbstbestätigungung bzw. Selbstzweck führt, sondern das Ziel sollte doch sein, gesellschaftlich etwas zu bewirken. Da muss doch primär die Überlegung sein, wie man auf Außenstehende wirkt. Wer sich dort auf Diffamierung und Kampfbegriffe konzentriert, wird eher nicht überzeugen (und die, die man damit überzeugt, kann man nicht als sonderlich zurechnungsfähig ansehen).

    Die Wahlergebnisse der AfD zeigen, dass es einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung zunehmend egal ist, mit welchen Begriffen er belegt wird. Man wird das Problem sicher nicht dadurch lösen, dass man dort schärfere Begriffe sucht (wird auch langsam schwierig). Zumal das zu unerwünschten Solidarisierungeffekten führt und die Leute immer tiefer in diesen Sumpf zieht. Und wer dort einmal richtig drin ist, der ist gesellschaftlich verloren, den muss man gesellschaftlich abschreiben - so hart das klingt. Denn diese Leute verrennen sich zunehmend in einer Parallelwelt aus alternativen Fakten und sind nicht mehr erreichbar. Man muss also versuchen zu vermeiden, dass jemand überhaupt in diese Richtung abgleitet. Und das schafft man ganz sicher nicht mit einer Kampfbegriff-Parolenschleuder.

  11. Re: Lieber nicht

    Autor: throgh 31.12.18 - 12:02

    Hatte ich in einem anderen Diskussionszweig geschrieben: Die Flagge selbst ist eine Generalaussage wie eben auch die Regenbogenflagge. Wenn es aber darum selbst geht ein Wertemodell zu vertreten, was soll es dann sein? Eine weiße Flagge mit Schriftzug: "Wir sind gegen Meinungsunterdrückung und für ein buntes Miteinander!"? Das wäre dann ebenso möglich und insofern gebe ich dir Recht. Es wirkt etwas halbgar, da es dann auch von einer Personengruppe favorisiert wird, die sich einfach wie schlicht nur aufplustert aber mitnichten am gesellschaftspolitischen Konsenz und Diskurs beteiligt, ihn teils auch verschärft oder (gesprochen aus eigenen Erfahrungen) Helfende und Diskutierende komplett alleine im Regen stehen lässt.

    Alles soweit korrekt, finde ich insofern gut, dass du das so im Detail aufschreibst. Jetzt kommt das ABER: Wo ist die Definition von "linksextrem"? Und wo das fragwürdige Verhältnis zu "Gewalt"? Wir haben bis heute in unserer Gesellschaft auf sogar globaler Ebene, übergreifend hinsichtlich Staaten, ein Problem mit "Gewalt" und definieren das nicht. Jedweden Begriff von "Gewalt" abzulehnen heißt auch schlussendlich machtlos allem gegenüber zu stehen, wenn es eben nicht mehr um demokratische Legitimation geht. Was möchte man denn bitte einem echten Faschisten entgegnen? "Ich bin nicht damit einverstanden, dass Diskriminierung ein Teil der Gesetzgebung werden soll!" Sorry, aber der wird das ignorieren. Und selbst Ghandis Mythos des gewaltlosen Widerstands benötigte eine Form von "Gewalt", um überhaupt als Solcher gelten zu können.

    Nein ich schreibe das nicht auf, um jetzt aufzurufen Steine zu werfen, Polizisten zu attackieren und Sachbeschädigung durchzuführen. Wir sprechen aber dezidiert nicht über Gewalt, als sei diese ein Schreckgespenst. Dabei wird sie fortwährend genutzt: In unserer Sprache beispielsweise, als Form der Machtzuordnung. Man selbst ermächtigt sich, durch eine gewaltvolle Sprache. Und damit meine ich die Art wie sich in den anti-sozialen Medien / Netzwerken beispielsweise Diskussionen ergeben können und Fakten "bearbeitet" werden. Am Schluss bleibt dann nichts mehr übrig von der eigentlichen Information und es werden Gruppen und Menschen einfach attackiert. Das sind offene Löcher in unserer Gesellschaft, so riesig wie Scheunentore. Und dann sprechen wir hier immer noch über "linksextrem" statt ganz vorne anzufangen? Kann man machen, aber genau da ist der Kongress sowie der CCC erst einmal komplett raus. Es geht um Grundprinzipien: Ist ein Menschenleben wichtiger als ein brennendes Auto? Oder ist einfach das brennende Auto schlimmer? Für Manche hier scheinbar Letzteres und nein, das meine ich nur als Betrachtung. Finde ich auch unangemessen, aber der gesamte Diskussionskontext ist inzwischen übernommen von entsprechenden Begrifflichkeiten, die nur noch Füllwörter sind.

    Ein passendes Beispiel aus einem anderen Diskussionszweig dazu noch hinsichtlich schlimmer Füllwörter, falscher Gleichsetzungen und wirklich besorgniserregender Kenntisstände:

    > Antifa? Sind das nicht die von öffentlichen Mitteln bezahlten SS-Schergen die mit Gewalt gegen MENSCHEN vorgehen, welche eine andere politische Ansicht haben? Demnach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Kann also weg.

    Eine homogene Gruppierung wird weiterhin angenommen, die Hufeisentheorie wird sauber untergeschoben (und sie wurde eindeutig bereits eindeutig als wissenschaftlich falsch einsortiert, lange zuvor bereits) und es wird entsprechend ignoriert, wo konkret Maßgaben für staatliche Repressionen bereits lagen und noch liegen. Fakten? Keine. Aber emotional belegte Füllwörter und schlimme Substantive wie auch Assoziationen. Am Ende eskaliert die Diskussion dann! *seufz*

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.18 12:17 durch throgh.

  12. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: scholzhugo 31.12.18 - 12:08

    Jeder Demokrat ist per Definition ein Antifaschist, aber längst nicht jeder Antifaschist ist auch ein Demokrat. Viele, die sich als Antifa bezeichnen und mit der entsprechenden Flagge rumrennen, sind alles andere als überzeugte Demokraten.

    Wenn man sich schon mit einem Symbol gegen Faschismus positioniert, dann wäre eine Deutschlandflagge geeigneter, da sie den antidemokratischen Antifaschismus nicht repräsentiert.

  13. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: throgh 31.12.18 - 12:25

    Eine Länderflagge auf einem internationalen Ereignis? Dann könnte man genauso einfach ein anderes Symbol finden und zu Selbigem eine Flagge mit Beschriftung erstellen. Diese gesamte Diskussion ist auf der aktuellen Ebene einfach nur noch vorgeschobene Aufregung und dazu dienlich dem Kongress respektive dem CCC irgendwas auch immer unterzuschieben - könnte man meinen. Denn auch eine Demokratie hindert nichts und niemanden daran Unrecht als Recht zu legitimieren. Oder was sind nochmals die Pöbeleien der AfD im Bundestag? Die steten Diskreditierungen gegenüber zusammengefassten Gruppierungen in Form von Reden? Das ist demokratisch gewählte Pöbelei und wie die Historie der Weimarer Republik durchweg zeigt kann aus dieser auch ganz schnell legitimiertes Unrecht sein. Unsofern ist selbst der "Demokrat" dann nur noch ein Füllwort, wenn keine Taten erfolgen. Wir hatten dieses Jahr zahlreiche Ereignisse, wo sich die werte Politik zurück gehalten hat statt sich antifaschistisch zu positionieren. Soviel einmal dazu!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  14. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: jose.ramirez 31.12.18 - 12:28

    brainslayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > drdoolittle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein.
    > > Insofern sehe ich da kein Problem, wenn sich ein CCC gegen die
    > > Neofaschisten der AfD ausspricht.
    >
    > da geb ich dir recht. aber die antifa ist noch viel mehr als nur gegen die
    > afd. es sind linksextremisten mit allem was dazu gehört. incl innenstädte
    > entglasen

    Das mit den Innenstädten entglasen machen aber eher vom Staat bezahlte bezahlte Provokateure wie schon mehrfach nachgewiesen wurde. Google mal solange das noch geht.

  15. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Terins 31.12.18 - 12:31

    drdoolittle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen Faschismus zu sein sollte doch gesellschaftlicher Konsens sein.
    > Insofern sehe ich da kein Problem, wenn sich ein CCC gegen die
    > Neofaschisten der AfD ausspricht.


    Keiner sollte sich Gruppen anschließen, die ihren sogenannten antifaschistischen Kurs mit faschistischen Methoden umsetzt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.18 12:31 durch Terins.

  16. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: Metalyzed 31.12.18 - 12:34

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit den Innenstädten entglasen machen aber eher vom Staat bezahlte
    > bezahlte Provokateure wie schon mehrfach nachgewiesen wurde. Google mal
    > solange das noch geht.

    Gibt uns doch einfach deine belastbaren und seriösen Quellen zum Thema, dann könntest du diese Diskussion ganz schnell beenden.

    Fast jeder der "google doch mal, dann findest du Zustimmung zu meinen Thesen" sagt, hat sich seine Meinung meist anhand dubiose oder tendenziöse Quellen (sowohl die Personen von Links als auch die von Rechts) gebildet und traut es sich nicht, dies direkt mit Links offenzulegen.

  17. Re: Lieber nicht

    Autor: Flobee 31.12.18 - 12:36

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte ich in einem anderen Diskussionszweig geschrieben: Die Flagge selbst
    > ist eine Generalaussage wie eben auch die Regenbogenflagge. Wenn es aber
    > darum selbst geht ein Wertemodell zu vertreten, was soll es dann sein? Eine
    > weiße Flagge mit Schriftzug: "Wir sind gegen Meinungsunterdrückung und für
    > ein buntes Miteinander!"? Das wäre dann ebenso möglich und insofern gebe
    > ich dir Recht. Es wirkt etwas halbgar, da es dann auch von einer
    > Personengruppe favorisiert wird, die sich einfach wie schlicht nur
    > aufplustert aber mitnichten am gesellschaftspolitischen Konsenz und Diskurs
    > beteiligt, ihn teils auch verschärft oder (gesprochen aus eigenen
    > Erfahrungen) Helfende und Diskutierende komplett alleine im Regen stehen
    > lässt.
    >
    > Alles soweit korrekt, finde ich insofern gut, dass du das so im Detail
    > aufschreibst. Jetzt kommt das ABER: Wo ist die Definition von
    > "linksextrem"? Und wo das fragwürdige Verhältnis zu "Gewalt"? Wir haben bis
    > heute in unserer Gesellschaft auf sogar globaler Ebene, übergreifend
    > hinsichtlich Staaten, ein Problem mit "Gewalt" und definieren das nicht.
    > Jedweden Begriff von "Gewalt" abzulehnen heißt auch schlussendlich machtlos
    > allem gegenüber zu stehen, wenn es eben nicht mehr um demokratische
    > Legitimation geht. Was möchte man denn bitte einem echten Faschisten
    > entgegnen? "Ich bin nicht damit einverstanden, dass Diskriminierung ein
    > Teil der Gesetzgebung werden soll!" Sorry, aber der wird das ignorieren.
    > Und selbst Ghandis Mythos des gewaltlosen Widerstands benötigte eine Form
    > von "Gewalt", um überhaupt als Solcher gelten zu können.
    >
    > Nein ich schreibe das nicht auf, um jetzt aufzurufen Steine zu werfen,
    > Polizisten zu attackieren und Sachbeschädigung durchzuführen. Wir sprechen
    > aber dezidiert nicht über Gewalt, als sei diese ein Schreckgespenst. Dabei
    > wird sie fortwährend genutzt: In unserer Sprache beispielsweise, als Form
    > der Machtzuordnung. Man selbst ermächtigt sich, durch eine gewaltvolle
    > Sprache. Und damit meine ich die Art wie sich in den anti-sozialen Medien /
    > Netzwerken beispielsweise Diskussionen ergeben können und Fakten
    > "bearbeitet" werden. Am Schluss bleibt dann nichts mehr übrig von der
    > eigentlichen Information und es werden Gruppen und Menschen einfach
    > attackiert. Das sind offene Löcher in unserer Gesellschaft, so riesig wie
    > Scheunentore. Und dann sprechen wir hier immer noch über "linksextrem"
    > statt ganz vorne anzufangen? Kann man machen, aber genau da ist der
    > Kongress sowie der CCC erst einmal komplett raus. Es geht um
    > Grundprinzipien: Ist ein Menschenleben wichtiger als ein brennendes Auto?
    > Oder ist einfach das brennende Auto schlimmer? Für Manche hier scheinbar
    > Letzteres und nein, das meine ich nur als Betrachtung. Finde ich auch
    > unangemessen, aber der gesamte Diskussionskontext ist inzwischen übernommen
    > von entsprechenden Begrifflichkeiten, die nur noch Füllwörter sind.
    >
    > Ein passendes Beispiel aus einem anderen Diskussionszweig dazu noch
    > hinsichtlich schlimmer Füllwörter, falscher Gleichsetzungen und wirklich
    > besorgniserregender Kenntisstände:
    >
    > > Antifa? Sind das nicht die von öffentlichen Mitteln bezahlten SS-Schergen
    > die mit Gewalt gegen MENSCHEN vorgehen, welche eine andere politische
    > Ansicht haben? Demnach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Kann also weg.
    >
    > Eine homogene Gruppierung wird weiterhin angenommen, die Hufeisentheorie
    > wird sauber untergeschoben (und sie wurde eindeutig bereits eindeutig als
    > wissenschaftlich falsch einsortiert, lange zuvor bereits) und es wird
    > entsprechend ignoriert, wo konkret Maßgaben für staatliche Repressionen
    > bereits lagen und noch liegen. Fakten? Keine. Aber emotional belegte
    > Füllwörter und schlimme Substantive wie auch Assoziationen. Am Ende
    > eskaliert die Diskussion dann! *seufz*

    Leider muss ich feststellen, dass du ziemlich rumschwurbelst (und ja, dass ist für dich vermutlich ein gewalttätiges Wort), den Antifa-faschismus relativierst und ignorierst, wo du nur kannst. Dennoch unterstelle ich keine böse Absicht. Ich glaube, du musst dein eigenes Verhältnis zur Antifa klären und dich von dieser Gruppe irgendwann einmal distanzieren. Die Gruppe ist homogener als du sagst, deren Vielfalt ist nur in deinem Kopf. Du bist vielleicht differenzierter, der Trupp ist es nicht.

    Von Antidemokraten links wie rechts sollte man sich distanzieren. Die AfD ist nach Parteiprogramm und einer innerpartlichen Mehrheit wohl weit näher am GG als es die Antifa überhaupt sein will.

  18. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: scholzhugo 31.12.18 - 12:41

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Länderflagge auf einem internationalen Ereignis? Dann könnte man
    > genauso einfach ein anderes Symbol finden und zu Selbigem eine Flagge mit
    > Beschriftung erstellen.

    Was spricht denn dagegen? Der Kongress findet in Deutschland statt, von einem deutschen Verein organisiert und unsere Landesflagge steht für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde.

    Die Antifaflagge hingegen wird in erster Linie mit Gewalt gegen Polizisten, brennenden Autos und eingeschlagenen Schaufensterscheiben assoziiert.

  19. Re: Lieber nicht

    Autor: Karamellbutter 31.12.18 - 12:41

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt kommt das ABER: Wo ist die Definition von
    > "linksextrem"? Und wo das fragwürdige Verhältnis zu "Gewalt"?

    Wer bereit ist seine Linke-Meinung unter Anwendung von Denunzierungen und unter Anwendung von Gewalt durchzusetzen, der ist Linksextrem. Das fragwürdige Verhältnis zur Gewalt siehst du jedes Jahr in Berlin und Hamburg, wo Straßenzüge zerlegt werden und versucht wird in die Wohnungen von Zivilisten einzudringen und wenn man dann von der Exekutive zurechtgewiesen wird, man einen Polizeigewalts-Skandal konstruieren will - jedes Jahr die selbe Scheiße.

    Ganz ehrlich, ich kann dieses offensichtlich "um den heißen Brei" reden inzwischen nicht mehr hören. Es ist so offensichtlich und Bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärungen die letztendlich nur die Grundlage einer Relativierungsdiskussion sein sollen.

    Wie mein Vorposter sagte - klär mal dein Verhältnis zur Antifa.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.18 12:44 durch Karamellbutter.

  20. Re: Jeder sollte ein Antifa sein

    Autor: jose.ramirez 31.12.18 - 12:56

    Metalyzed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jose.ramirez schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das mit den Innenstädten entglasen machen aber eher vom Staat bezahlte
    > > bezahlte Provokateure wie schon mehrfach nachgewiesen wurde. Google mal
    > > solange das noch geht.
    >
    > Gibt uns doch einfach deine belastbaren und seriösen Quellen zum Thema,
    > dann könntest du diese Diskussion ganz schnell beenden.
    >
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g-8-proteste-gipfel-der-geruechte-und-propaganda-a-487262.html

    https://www.neopresse.com/politik/dach/v-leute-schueren-gewalt-auf-demonstrationen-das-prinzip-agent-provocateur/

    > Fast jeder der "google doch mal, dann findest du Zustimmung zu meinen
    > Thesen" sagt, hat sich seine Meinung meist anhand dubiose oder tendenziöse
    > Quellen (sowohl die Personen von Links als auch die von Rechts) gebildet
    > und traut es sich nicht, dies direkt mit Links offenzulegen.

    Ist natürlich Deine Sache ob Du nur "offiziellen Quellen" der Mainstream Medien glaubst.
    Aber selbst den unbelesensten Personen sollte die Mitwirkung des Verfassunsgsschutzes beim NSU Skandal nicht fremd sein, alleine der Fall belegt meine Behauptung der staatlichen Provocateure.

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