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Gleich entlassen ist übertrieben

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  1. Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Nadja Neumann 21.09.15 - 02:07

    Der Mitarbeiter hat das Zertifikat ja nur für Testzwecke, vermutlich sogar um ein Projekt bei seiner Arbeit (wenn auch auf die falsche Art und Weise) voranzubringen, erstellt.
    Es wurde weder etwas verkauft, geleakt oder sonstwie weitergegeben, nur ein kleiner Test, der vermutlich schnell vorbei war und das Zertifikat war wieder weg.

    Dafür jemanden direkt zu kündigen ist übertrieben, es hätte eine Abmahnung gereicht.
    Vor einem Arbeitsgericht hätte diese Person gute Chanchen ihren Job wiederzubekommen.

  2. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Anonymer Nutzer 21.09.15 - 03:17

    LoL

  3. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: hw75 21.09.15 - 03:19

    Wieso übertrieben, geschäftsschädigender geht's ja wohl kaum noch. Eine Zertifizierungsstelle, die nicht mehr sicher ist, kann einpacken und schliessen, genau das ist damals bei DigiNotar ja passiert. Du scheinst keine Ahnung zu haben, was mit kompromittierten Zertifikaten alles möglich ist.

  4. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: SJ 21.09.15 - 06:14

    Arbeitsgericht? In den USA?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  5. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: toredo 21.09.15 - 07:04

    Ich wette, dass jedes Arbeitsgericht dieses Urteil bestätigt hätte.

  6. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 21.09.15 - 07:17

    Und du hast keine Ahnung von Arbeitsrecht (in Deutschland).

    Nachdem es keinen Vorsatz gab, höchstens Fahrlässigkeit, hat der ehemalige Angestellte sehr gute Chancen. Was man mit kompromittierten Zertifikaten machen kann ist völlig sekundär ...

    hw75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du scheinst
    > keine Ahnung zu haben, was mit kompromittierten Zertifikaten alles möglich
    > ist.

  7. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Anonymer Nutzer 21.09.15 - 07:36

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du hast keine Ahnung von Arbeitsrecht (in Deutschland).
    >
    > Nachdem es keinen Vorsatz gab, höchstens Fahrlässigkeit, hat der ehemalige
    > Angestellte sehr gute Chancen. Was man mit kompromittierten Zertifikaten
    > machen kann ist völlig sekundär ...
    >
    > hw75 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du scheinst
    > > keine Ahnung zu haben, was mit kompromittierten Zertifikaten alles
    > möglich
    > > ist.

    Laut Firma widersprach das handeln des Mitarbeiters allen betriebsinternen Anweisungen und Vorgaben.

    Und fahrlässig ein Google Zertifikat erstellen? Fahrlässig wäre wenn er es erzeugen aber nicht in die Wildbahn enlassen hätte dürfen.

    Aber wider besseren Wissens bei zertifikationserstellung die Buchstaben G O O G L E . C O M einzutragen ist Vorsatz aus meiner Sicht.

  8. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: RipClaw 21.09.15 - 08:11

    Nadja Neumann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür jemanden direkt zu kündigen ist übertrieben, es hätte eine Abmahnung
    > gereicht.
    > Vor einem Arbeitsgericht hätte diese Person gute Chanchen ihren Job
    > wiederzubekommen.

    Dir ist schon klar das Symantec in USA sitzt ? Da heißt es "Hire and Fire".

    Unsere Arbeitsgerichte haben die dort nicht. Die ehemaligen Mitarbeiter könnten sie höchstens Zivilrechtlich verklagen aber ich glaube eher die werden erstmal ihren Kummer in einer Bar ersäufen und sich dann auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen.

  9. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Eop 21.09.15 - 08:16

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du hast keine Ahnung von Arbeitsrecht (in Deutschland).
    >
    > Nachdem es keinen Vorsatz gab, höchstens Fahrlässigkeit, hat der ehemalige
    > Angestellte sehr gute Chancen. Was man mit kompromittierten Zertifikaten
    > machen kann ist völlig sekundär ...
    >
    > hw75 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    Wieso keinen Vorsatz? Glaubst Du die haben sich verklickt? Natürlich muss das bewusst gemacht worden seib, aber nu als test. Stell dir vor mitarbeiter würden auf der arbeit zum test gültige personalausweise anderer lebender personen ausstellen, das würde schon deren job gefährden und hier geht es um den identitätsnachweis von webseiten und das sicherheitsprinzip das gesamten systems

    > -----
    > > Du scheinst
    > > keine Ahnung zu haben, was mit kompromittierten Zertifikaten alles
    > möglich
    > > ist.

  10. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: bofhl 21.09.15 - 09:01

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du hast keine Ahnung von Arbeitsrecht (in Deutschland).
    >
    > Nachdem es keinen Vorsatz gab, höchstens Fahrlässigkeit, hat der ehemalige
    > Angestellte sehr gute Chancen. Was man mit kompromittierten Zertifikaten
    > machen kann ist völlig sekundär ...
    >

    Falsch - da es sich hier um einen kritischen und hochsicheren Bereich der IT handelt, der noch dazu wichtig für das komplette Internet ist, kann der Betreffende froh sein, wenn nur eine simple Entlassung folgt! Kein Arbeitsrecht der Welt würde da helfen - warum auch, denn das war nicht nur einfach geschäftsschädigend...

  11. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Hullehum 21.09.15 - 09:27

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wider besseren Wissens bei zertifikationserstellung die Buchstaben G O
    > O G L E . C O M einzutragen ist Vorsatz aus meiner Sicht.


    Seit wann gibt es Leerzeichen in Domains?

  12. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: qupfer 21.09.15 - 10:59

    Hullehum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann gibt es Leerzeichen in Domains?

    Wer schreibt denn hier etwas von Leerzeichendomains? Es ist nur eine Leerzeichen getrennte Liste von Buchstabenn, nicht die Domain.

    Und selbst wenn.....ich KANN auch ein Zertifikat für G O O G L E . C O M ausstellen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.15 11:00 durch qupfer.

  13. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: EifX 21.09.15 - 13:57

    Was ich aus dem Artikel herauslese ist, dass ein solches Verhalten einen Arbeits-Vertragsbruch herbeiführt. Wenn ich mich an offizielle Weisungen eines Unternehmens nicht halte, hab ich auch nach deutschem Recht ein Problem. Da darf man auch Mitarbeiter aus dem Unternehmen entlassen.

    Lies mal den Abschnitt 6:
    http://www.anwalt-seiten.de/artikel/sec6/76.html

  14. Re: Gleich entlassen ist übertrieben

    Autor: Bautz 22.09.15 - 12:39

    Ich stimme zu ... die entscheidende Frage ist doch: Wie konnte er das alleine tun? Stichwort 4-Augen-Prinzip und Approval-Prozesse.

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