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Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

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  1. Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: CrushedIce 12.05.22 - 09:46

    Von den Argumenten im Artikel mal ganz abgesehen: Würde sich mit einem solchen Vorschlag überhaupt wirksam Missbrauch bekämpfen lassen?

    Würde nicht jeder der noch über ein paar Gehirnzellen verfügt und mitbekommen hat dass nun alle Messenger Inhalte gescannt werden auf andere, nicht regulierte, Plattformen ausweichen?
    Und solche wird es immer geben denn einem Anbieter der keinerlei Geschäfte in der EU abwickelt kann auch die EU Komission nichts vorschreiben.

  2. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Sharra 12.05.22 - 09:48

    Der Nutzen ist marginal. Die Behörden finden jetzt schon mehr Kriminelle ohne den Mist, als sie dann noch finden würden, weil diese auf andere System umsteigen, die sich einen Dreck um Vorschriften scheren.

  3. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Hotohori 12.05.22 - 09:51

    Vielleicht interpretiert die Dame auch die Zahlen schlicht falsch. Sie sieht nur, dass die Zahlen von Material größer wurde, erkennt aber nicht, dass es vielleicht nur daran liegt, dass sie mehr finden und weniger unentdeckt bleibt.

  4. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: unbuntu 12.05.22 - 10:50

    Totschlagargument "wenn auch nur ein Kind von Pädophilen verschont bleibt..."

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Potrimpo 12.05.22 - 11:02

    Vermutlich wäre der Nutzen marginal. Nicht alles rechtfertigt alle Mittel und heiligt sie nicht.

    Natürlich könnte man damit alle katholischen, rechtschaffenen, Priester überwachen....

  6. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: LangFinger90 12.05.22 - 11:03

    Immerhin ist bei der Bundeswehr schon die Gruppen- / Massenbestrafung verboten.
    Ggf. wird auch unsere Regierung eines Tages im späten 20. Jahrhundert ankommen.

  7. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: mRpHFrBa 12.05.22 - 11:26

    Habe heute morgen in einem Interview mit dem EU-Abgeordneteb Patrick Beyer gehört, das man aus entsprechenden Fällen weiss, das i.d.R. keine Bilder verschickt werden, sondern Hyperlinks auf verschlüsselte Dateien, die irgendwo rumliegen. Das und sicher auch neuen Ausweichstrategien machen diese unbeschränkte Chatüberwachung offensichtlich für den genannten Zweck weitgehend nutzlos, zumindest aber unverhältnismäßig. Ich frage mich, warum sie es trotzdem machen wollen? Entweder sind sie ignorant oder sie machen es wissentlich, d.h. nehmen den Schutz von Kindern nur als Vorwand um eine solche Überwachung dann später auszuweiten (Das wäre nicht das erste Mal). Ich weiss nicht, welche dieser beiden Möglichkeiten ich schlimmer finde.

  8. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Fegr 12.05.22 - 12:22

    > Ich frage mich, warum sie es trotzdem machen wollen?

    Es geht um Massenüberwachung. Terror als Grund scheitert an der Mehrheit, also müssen die Kinder jetzt herhalten. Die genannten Zahlen werden nur als Argumentation genommen.
    Sie sehen nur die großen Zahlen, aber hinterfragen nicht wie oder was gemeldet wurde. Die Frau nimmt einfach nur den Bezug das 85 Millionen Fälle letztes Jahr gemeldet wordern sind. Lustigerweise sagt diese Zahl nicht das es sich um um Fotos oder Links sich handelt und zudem wurde nicht analysiert wie oft das gleiche Bild geteilt wurde(Es könnte am Ende sogar nur 10.000 unterschiedliche Bilder sein). Zudem gibt es prüde Organisationen in Amerika, aber auch teilweise Europa oder Australien die alles fikitve auch melden, obwohl teilweise keine Straftat vorliegt (Meldung wird erfasst, aber keine strafrechtlichen Schritte danach).
    Aber 85 Millionen hören sich so dramatisch viel an. Zudem haben Länder wie USA oder Deutschland das Problem, wenn die Kinder von sich selbst Nackt-Selfies machen (mit gewissen Posen), ist es KP und wird in der Stastistik auch nach einem Freispruch erfasst. Österreich löst das zum Beispiel gesetzlich elegant: Von sich allein selbstgemachte KP und nicht verbreitet ist keine Straftat, dürfen ein Lebenlang die Bilder behalten, aber keinen anderen die Bilder zeigen.
    Eigentlich hat die EU und Deutschland gute Mittel gegen KP vorzugehen, aber der Fall im Herbst letztes Jahres zeigt, wie halbherzig ihre Arbeit erledigen: Täter gefasst, Material aber einfach im Netz liegen gelassen und kurz darauf hat eine neue Plattform die Daten übernohmen. Und später als Journalisten zeigten das es innerhalb von ein paar Stunden vieles gelöscht wurde, da kam prompt die Antwort, das man dafür nicht zuständig ist.

    Was wieder traurig ist...immer das gleiche Amt das Totalüberwachung befürwortet: Unsere Bundesinnenministerin feiert das Gesetzvorschlag als größter Fortschritt in unsere EU. Naja die EU macht da eine Mindestvorgabe, bestimmt kommt dann von unsere Regierung zusätzliche Erweiterung das Hassrede sowie Beleidigung über und mögliche Korruptionsaufdeckung von Politikern gemeldet werden müssen (Beleidigung zwischen Normalbürger dürfen natürlich Datenschutztechnich nicht gescannt werden, man muss ja irgendwo eine Scheinverhältniskeit haben) und unbedingt die Verbreitung verhindert werden muss.

  9. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Sharra 12.05.22 - 14:26

    V.d.L. hatte schon immer einen Kinder-Fetisch was das anging. Sie hat es X mal versucht, und jetzt wo sie endlich illegalerweise Chefin einer der mächtigsten Gremien des Planeten ist, versucht sie es erneut.

  10. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: honk 12.05.22 - 15:05

    CrushedIce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von den Argumenten im Artikel mal ganz abgesehen: Würde sich mit einem
    > solchen Vorschlag überhaupt wirksam Missbrauch bekämpfen lassen?

    Nein, und zwar aus dem einfachen Grund das die Polizei, aber auch Jugendämter schon jetzt personell nicht in der Lage sind, allen Verdachtsfällen nachzugehen und alle Hinweise auszuwerten. Ginge es um Kinderschutz, müssten Polizei, Jugendämter, Sozialarbeiter, Kitaangestellte, Lehrer, Frauenhäuser usw. massiv gestärkt werden und viel mehr auf Prävention und Früherkennung gesetzt werden. Sind aber alles Bereiche die chronisch unterfinanziert sind

    Im Netzt schafft man es ja nicht mal alle offen zugänglichen Angebote und Hinweise zu verfolgen.

  11. Re: Wie groß wäre überhaupt der Nutzen?

    Autor: Sharra 12.05.22 - 15:14

    Exakt dieses hat sogar die NSA, eine der bestfinanziertesten Behörden der Welt, zugeben müssen. Sie haben nicht mal im Ansatz genug Personal um die gigantischen Datenberge ihrer Schnüffelaktionen auszuwerten. Nicht einmal nach dem Aussieben des offensichtlichen Mülls durch Algorithmen.

    Exakt das gleiche Problem hat JEDES Land dieses Planeten, das eine irgendwie geartete Vorratsdatenspeicherung hat. Sie ist komplett nutzlos.

    Und so wird es auch hier sein. Deswegen will man zwar den großen Teil auf die Provider abwälzen, aber das wird nie funktionieren.

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