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  5. › CNIL: Höchststrafe für Google…

nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

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  1. nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: ibsi 09.01.14 - 12:05

    > nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann
    Ich als Nutzer vieler Google Dienste WILL das aber. Wie soll z.B. Google Now sonst funktionieren? Woher soll Google wissen was meine bevorzugten Strecken, Lokale, Webseiten, Personen sind?

    Jaja, NSA bla bla. Das können die auch ganz anders verknüpfen und Google könnte das alles auch hinterrücks machen, nur davon hat man dann als Nutzer ja nichts. Also bitte keine NSA diskussion hier.

  2. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: a user 09.01.14 - 12:07

    um dich geht es auch nicht. niemend will google verbieten das zu tun, wenn es der nutzer erlaubt.

    das problem ist, dass der ntuzer das bisher nicht verhindern konnte.

  3. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: ibsi 09.01.14 - 12:14

    Doch, konnte er. Sich nicht einloggen.

    Ich wäre aber auch mit einem Haken irgendwo zufrieden den ich anhaken kann.


    Mir ist klar das ich nicht der Nabel der Welt bin, aber so funktioniert Google nun einmal: Verknüpfen von Daten

  4. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: phex 09.01.14 - 12:31

    Wer gmail nutzt, stimmt per Datenschutzbestimmung dem Scannen seiner und der eingehenden emails durch google zu.
    Zu Werbezwecken natürlich .....
    Es gehört schon ein gerüttelt Maß Naivität dazu, zu glauben, dass private oder gar, und das ist viel wichtiger, geschäftlich/berufliche mails zu Werbezwecken gescannt werden.

    Selbst, wenn ich kein gmail nutze, haben manche heute nur noch eine gmail Adresse. Also ist man mitunter gezwungen, eigentlich vertrauliche Dinge, an einen gmail-account zu versenden.
    Früher hieß sowas nicht Werbezweck, sondern Wirtschaftsspionage.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 12:42 durch phex.

  5. Doch NSA-Diskussion

    Autor: lostname 09.01.14 - 12:33

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja nichts. Also bitte keine NSA diskussion hier.

    Doch: Muss die NSA eigentlich auch eine Strafe zahlen und Informationen auf der Startseite veröffentlichen?

  6. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: hyperlord 09.01.14 - 13:34

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer gmail nutzt, stimmt per Datenschutzbestimmung dem Scannen seiner und
    > der eingehenden emails durch google zu.
    > Zu Werbezwecken natürlich .....
    > Es gehört schon ein gerüttelt Maß Naivität dazu, zu glauben, dass private
    > oder gar, und das ist viel wichtiger, geschäftlich/berufliche mails zu
    > Werbezwecken gescannt werden.
    >
    > Selbst, wenn ich kein gmail nutze, haben manche heute nur noch eine gmail
    > Adresse. Also ist man mitunter gezwungen, eigentlich vertrauliche Dinge, an
    > einen gmail-account zu versenden.
    > Früher hieß sowas nicht Werbezweck, sondern Wirtschaftsspionage.

    Sorry, aber wenn Du vertrauliche Dinge unverschlüsselt in E-Mails schreibst, dann ist nicht Google das Problem.
    Was glaubst Du wohl machen die anderen großen Anbieter, wenn sie Mails auf Viren prüfen oder in "Spam" bzw. "Kein Spam" klassifizieren?
    Natürlich werden dabei auch die Inhalte eingelesen und verarbeitet und wer weiß, vielleicht auch noch woanders archiviert um bspw. die Spam-Filter zu verbessern?

    Der Punkt ist, dass man niemanden in der Hinsicht über den Weg trauen kann - weder Google, noch GMX oder sonst wem. Wenn Du also wichtige/vertrauliche Informationen weitergeben willst, dann nutz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung - nur dann kannst Du sicher sein, dass niemand mitliest (zumindest nicht auf dem Transportweg - wenn die NSA deine Sachen lesen will, dann werden sie das wohl auch tun).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 13:36 durch hyperlord.

  7. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: hyperlord 09.01.14 - 13:42

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > um dich geht es auch nicht. niemend will google verbieten das zu tun, wenn
    > es der nutzer erlaubt.
    >
    > das problem ist, dass der ntuzer das bisher nicht verhindern konnte.

    Na ja, doch: er kann auf die Nutzung der Google-Dienste verzichten. Dafür gibt es doch die Nutzungsbedingungen: damit sind die Bedingungen der Nutzung festgelegt - wenn mir die nicht gefallen, zwingt mich niemand, die Dienste zu nutzen.
    Es ist auch aus technischer Sicht total sinnvoll/nachvollziehbar, dass man eine einheitliche Account-Struktur für alle Dienste hat - dass man bei Youtube bspw. eigene Accounts hat, ist vermutlich schlicht der Tatsache geschuldet, dass Youtube zugekauft wurde.
    Und im Übrigen stimme ich dem Thread-Starter zu: wenn man sich auf die Google-Cloud einlässt und damit leben kann, dass Google sehr umfassend Daten sammelt, dann ist es auch für den Nutzer extrem sinnvoll, dass die Daten übergreifend genutzt werden.
    Nur so kann mir Google in Maps z.B. die Adressen von Kontakten aus meinem Adressbuch anzeigen und in Google Now anzeigen, wann ich los muss um rechtzeitig anzukommen.

    Ich kann ja verstehen, dass Datenschützer ein Problem mit Google haben - aber solange die Datenschutzbestimmungen nicht gegen geltendes Recht verstoßen und die Nutzer dem zustimmen, sehe ich da kein Problem.
    Mir ist nicht klar, warum die Verknüpfung der eigenen Dienstleistungen jetzt so ein Problem sein soll. Es geht doch auch niemand hin und beklagt sich, dass ich bei Apples Cloud mit dem gleichen Account Dokumente bearbeiten und im iTunes-Store einkaufen kann.

  8. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: pythoneer 09.01.14 - 13:50

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer gmail nutzt, stimmt per Datenschutzbestimmung dem Scannen seiner und
    > der eingehenden emails durch google zu.
    > Zu Werbezwecken natürlich .....
    > Es gehört schon ein gerüttelt Maß Naivität dazu, zu glauben, dass private
    > oder gar, und das ist viel wichtiger, geschäftlich/berufliche mails zu
    > Werbezwecken gescannt werden.
    >
    > Selbst, wenn ich kein gmail nutze, haben manche heute nur noch eine gmail
    > Adresse. Also ist man mitunter gezwungen, eigentlich vertrauliche Dinge, an
    > einen gmail-account zu versenden.
    > Früher hieß sowas nicht Werbezweck, sondern Wirtschaftsspionage.

    Was hat Gmail damit zu tun? Wer Postkarten/Emails versendet und sich wundert, dass Hinz und Kunz mitlesen kann, der hat was an der Technik nicht verstanden. Jeder der Teil der Vermittlung der Email ist kann sie voll umfänglich lesen, scannen etc. Sich ein Glied aus dieser Kette herauszunehmen und drauf zu zeigen ist nichts weiter als Diskriminierung und ein Anzeichen des Unvermögens die Technik dahinter verstanden zu haben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 13:51 durch pythoneer.

  9. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: silberfieber 09.01.14 - 15:45

    wenn google deine kontakte auswertet, dann sind diese mit hoher wahrscheinlichkeit als datensatz (name, adresse, telefonnummer, email, geburtstag, ggf. arbeitsplatz und was sonst noch im adressbuch gespeichert ist) bei google angelegt und die können anfangen, profile zu erstellen. ist somit das gleiche wie die adressbuchschnüffelei von facebook...

    und das "beste": man hat nicht mal die möglichkeit zu widersprechen, weil man das gar nicht mitbekommt, es sei denn der, der es hat auslesen lassen erzählt es. ich bin überaus begeistert...

  10. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: phex 09.01.14 - 19:12

    @hyperlord
    > Sorry, aber wenn Du vertrauliche Dinge unverschlüsselt in E-Mails
    > schreibst, dann ist nicht Google das Problem.
    > Was glaubst Du wohl machen die anderen großen Anbieter, wenn sie Mails auf
    > Viren prüfen oder in "Spam" bzw. "Kein Spam" klassifizieren?
    > Natürlich werden dabei auch die Inhalte eingelesen und verarbeitet und wer
    > weiß, vielleicht auch noch woanders archiviert um bspw. die Spam-Filter zu
    > verbessern?
    >
    > Der Punkt ist, dass man niemanden in der Hinsicht über den Weg trauen kann
    > - weder Google, noch GMX oder sonst wem. Wenn Du also wichtige/vertrauliche
    > Informationen weitergeben willst, dann nutz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung -
    > nur dann kannst Du sicher sein, dass niemand mitliest (zumindest nicht auf
    > dem Transportweg - wenn die NSA deine Sachen lesen will, dann werden sie
    > das wohl auch tun).


    @ pythoneer
    > Was hat Gmail damit zu tun? Wer Postkarten/Emails versendet und sich
    > wundert, dass Hinz und Kunz mitlesen kann, der hat was an der Technik nicht
    > verstanden. Jeder der Teil der Vermittlung der Email ist kann sie voll
    > umfänglich lesen, scannen etc. Sich ein Glied aus dieser Kette
    > herauszunehmen und drauf zu zeigen ist nichts weiter als Diskriminierung
    > und ein Anzeichen des Unvermögens die Technik dahinter verstanden zu haben.

    Ich habe nicht behauptet, dass email "sicher" wäre und gesagt, dass google sie als die Einzigen unsicher machen würden.
    Und wenn mal bloß jeder, dem man schreibt mit verschlüsselten emails umgehen könnte .....
    Die Technik ist mir sicher besser bekannt, als manchem der hier postet. Das gilt auch für ihre "Möglichkeiten". Und inwiefern "diskriminiert" es, wenn man das Naheliegende ausspricht? Das man auch noch bei google nachlesen kann, wenn man möchte.

    Denn es bleibt dabei, dass google sich solches Vorgehen über seine Datenschutzbestimmungen vom Nutzer unter dem Vorwand des Werbezwecks auch noch legitmieren lässt.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 19:31 durch phex.

  11. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: xVipeR33 09.01.14 - 23:12

    hyperlord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber wenn Du vertrauliche Dinge unverschlüsselt in E-Mails
    > schreibst, dann ist nicht Google das Problem.

    Nicht die Ursache ist das Problem, sondern dass man es nicht selbst umgeht.
    Ist es das, was du sagen willst?

  12. Re: nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann

    Autor: Anonymer Nutzer 10.01.14 - 09:13

    phex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer gmail nutzt, stimmt per Datenschutzbestimmung dem Scannen seiner und
    > der eingehenden emails durch google zu.
    > Zu Werbezwecken natürlich .....
    > Es gehört schon ein gerüttelt Maß Naivität dazu, zu glauben, dass private
    > oder gar, und das ist viel wichtiger, geschäftlich/berufliche mails zu
    > Werbezwecken gescannt werden.
    >
    > Selbst, wenn ich kein gmail nutze, haben manche heute nur noch eine gmail
    > Adresse. Also ist man mitunter gezwungen, eigentlich vertrauliche Dinge, an
    > einen gmail-account zu versenden.
    > Früher hieß sowas nicht Werbezweck, sondern Wirtschaftsspionage.

    So ist es.
    Es werden allerorten die Wege geebnet, dass möglichst viele relevanten Daten auf US-Servern landen. Dort sind sie dann per Patriot-Act praktisch ausgeliefert.
    Firmen die das nicht begreifen, werden in ein paar Jahren vielleicht sich über Neueinsteiger am Markt wundern, die genau das aktuell in der Entwicklung befindliche Produkt veröffentlichen. Dann ist eine Änderung im Datennutzungsverhalten zu spät.

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