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"...Hausdurchsuchung dazu missbraucht, den Bayerntrojaner zu installieren."

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  1. Re: "...Hausdurchsuchung dazu missbraucht, den Bayerntrojaner zu installieren."

    Autor: Anonymer Nutzer 27.06.11 - 11:38

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für stateless Windows war auch niemand. Ist schon eine sehr alte Idee.
    > Portable-Push war hier unerwünscht.

    Jo, gibt es seit Jahren bei Linux als Live-CD

    > Seine Banking-Software, Finanzamts-zertifikate usw. wieder zurechtzufuddeln
    > und alle Treiber installieren usw. dürfte schon nennenswert Zeit kosten.

    Deswegen verwende ich weder Banking-Software noch Finanzamts-zertifikate, brauche bei meinem Linux gar keine Treiber manuell zu installieren und sichere meine Daten regelmaessig auf handbeschriebenen optischen Speichermedien.

    > Anständige Software hätte Exports für Settings und Reinstalls und Umzüge.
    > Ach nein. Die waren ja auch untewünscht.

    Dazu reicht unter Linux eine gescheite Partitionierung in Kombination mit gescheiter Nutzung von Partitionen: / (auf dem Privatrechner zusammen mit /home!) auf die Systempartition - da sind auch alle Einstellungen mit dabei. Und eigene Dateien kommen nicht nach /home/..., sondern nach /media/data auf eine eigene Partition, die noch haeufiger gesichert wird als die Systempartition. System ruecksichern stellt damit das Grundsystem, Treiberkonfigurationen, Programme und Einstellungen wieder her, waehrend eigene Dateien nicht angetastet werden - umgekehrt kann man durch strikte Trennung von Systemkomponenten und eigenen Dateien auch die eigenen Dateien unabhaengig vom System wiederherstellen, sollte die Eigenes-Platte den Geist aufgeben.

  2. Re: "...Hausdurchsuchung dazu missbraucht, den Bayerntrojaner zu installieren."

    Autor: Thread-Anzeige 27.06.11 - 14:19

    In $HOME liegen eine Menge Dot-Files. In Birma wirst Du vielleicht gesteinigt, wenn Du Skype benutzt und ein .skype-File im $HOME hast.

    Unter Unix war es üblich, das Admins die Software installierten ( /opt/local/ oder /usr/local usw.) und die User eh ihre Daten separat halten mussten.

    Um die Aufgabenstellung hat sich kaum wer gekümmert. Und wenn man Umsatzsteuer zahlt muss man das elende Online-Elster machen oder das richtige Elster nutzen. Da nehme ich doch das .exe . Das man es in einer Box laufen lässt, sollte klar sein.

    Wine-Box wäre noch nett, wenn man kein dickes Windows installieren will. Die images kann man bei Virtualbox usw. ja readonly machen und die Changes vergessen.
    Trotzdem gibts bei Unix auch Programme deren Re-Setup mit Dot-Files doch einfacher ist, als mühselig die Settings durchzugehen. Beispielsweise Firefox und 2-5 Plugins.
    Die dotfiles könnte man in $HOME oder halt in Data-Bereichen oder beim portable-File der App halten. Die App muss sie halt "nur" finden. Dafür gäbe es Sweeper-Teams die Apps darauf durchschauen und die Programmierer "nerven", sich an die Standards zu halten und den Example-Code mit ein paar Zeilen einzubauen. Tja... .
    Aber lieber einen neuen Firefox viel schneller und besser programmieren weil man nichts wichtigeres zu tun hat... .

    Wer nur Online lebt kann natürlich auch 400 Euro für ein Chromebook ausgeben... .

  3. Re: "...Hausdurchsuchung dazu missbraucht, den Bayerntrojaner zu installieren."

    Autor: F4yt 28.06.11 - 09:51

    Und wenn du der "plausible deniability" folgst, kommt es nur drauf an, welches Passwort du denen gibst...

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