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Kontaktverfolgung sinnlos

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  1. Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 08:26

    Jeder kann ohne Probleme verreisen oder einfach über die Grenze fahren.
    Das allein macht ja schon jegliches Nachverfolgen komplett sinnlos.
    Ich hatte nen positiven Corona-Schnelltest ( 2 andere später waren negativ)
    Sowohl hotline 116117 als auch Gesundheitsamt waren ne absolute Katastrophe. Gesundheitsamt hat sogar gesagt interessiert mich nicht.
    Im Prinzip ist das mit der Kontaktverfolgung so, als wenn man mitten im See versucht das Wasser mit nem Eimer wegzuschütten. wir haben jetzt (registrierte) 90.000 Fälle. Grenzen offen. Schulen & Kindergärten offen. Alle "Maßnahmen" sind reine Kosmetik.

  2. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: ayngush 14.01.22 - 09:04

    Man sollte ohnehin viel mehr in die Eigenverantwortung der Menschen legen und aus einigen bevormundenden Regeln eher kooperative Empfehlungen machen. Ich kann für mich schon ganz gut entscheiden und einschätzen, welchen Infektionsrisiko ich mich wie persönlich aussetze. Das muss man mir nicht vorschreiben, das mache ich schon aus eigenen Überlebenstrieb heraus.

  3. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: chefin 14.01.22 - 09:37

    Ja, das mit der Eigenverantwortung ist ne gute Sache. Man muss sie aber umfassend machen. Also nicht nur das Verhalten in Eigenregie, sondern auch die Konsequenzen.

    Um Krankenhaus bezahlt zu bekommen muss man dann Nachweisen, das alles vertragsgemäss gelaufen ist. Ansonsten wie in USA. Gibt so ein paar alte Buden, wo man sich staatlicherseits hinweden kann. Die machen nicht viel, aber können wenigstens sagen was man hat. Ansonsten Geld auf den Tisch legen, dann gibts Leistung. Ohne Geld verreckt man dort eben.

    Dort sind dann private Versicherungen überall. Und die haben für jedes Lebensrisiko ein Regelwerk und eine Zusatzgebühr. Ein bischen wurde inzwischen vom Staat nachgebessert. Einiges müssen sie als Lebensrisiko in den Grundbetrag einbringen. Aber solche Zusätze wie Sport mit höherem Risiko kosten weiterhin Extra.

    Eigenverantwortung ist keine einseitige Sache. Und solange man erwartet das eine Solidargemeinschaft die Folgen abfängt muss man die Vorgaben dieser Gemeinschaft auch respektieren.

  4. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 09:51

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte ohnehin viel mehr in die Eigenverantwortung der Menschen legen

    das klappt hier ja auch bisher so gut

  5. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: alpinlol 14.01.22 - 10:03

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte ohnehin viel mehr in die Eigenverantwortung der Menschen legen
    > und aus einigen bevormundenden Regeln eher kooperative Empfehlungen machen.
    > Ich kann für mich schon ganz gut entscheiden und einschätzen, welchen
    > Infektionsrisiko ich mich wie persönlich aussetze. Das muss man mir nicht
    > vorschreiben, das mache ich schon aus eigenen Überlebenstrieb heraus.

    Wenn es um mich alleine geht kann ich das auch, aber meine Arbeitskollegen sind das größte Risiko.
    Ich bestehe einfach darauf mich drei mal in der Woche zu testen, aber keiner der ansonsten geimpften Kollegen testet sich auch nur ein einziges mal in der Woche.
    Ich kann also gar nichts dagegen tun wenn die die Seuche mit reinschleifen.
    Allgemein ist die Eigenverantwortung wieder komplett ruiniert, im ersten Jahr mit Corona ist man sofort Zuhause geblieben mit einer Erkältung, mittlerweile schleift sich der Großteil der Belegschaft wieder mit einer Erkältung in die Firma... hustet und rotzt vor sich hin.
    Der Arbeitgeber ist der Letzte der einem dankt, dass man trotz Erkältung arbeiten geht und Bonuszahlungen für ausgebliebene Krankheitstage im Jahr gibt es auch nicht.

  6. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: Legendenkiller 14.01.22 - 10:47

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder kann ohne Probleme verreisen oder einfach über die Grenze fahren.
    > Das allein macht ja schon jegliches Nachverfolgen komplett sinnlos.
    > Ich hatte nen positiven Corona-Schnelltest ( 2 andere später waren
    > negativ)
    > Sowohl hotline 116117 als auch Gesundheitsamt waren ne absolute
    > Katastrophe. Gesundheitsamt hat sogar gesagt interessiert mich nicht.
    > Im Prinzip ist das mit der Kontaktverfolgung so, als wenn man mitten im See
    > versucht das Wasser mit nem Eimer wegzuschütten. wir haben jetzt
    > (registrierte) 90.000 Fälle. Grenzen offen. Schulen & Kindergärten offen.
    > Alle "Maßnahmen" sind reine Kosmetik.

    Solange die Meldezeit nicht klar unter 24h liegt iss es eh witzlos.

    Ich habe 1x eine Anruf vom Gesundheitsamt bekommen , weil ich kontakt mit einer Corona Erkankten hatte. das waren 6 Tage später, also Donnerstag Kotakt, Anruf war Mitwoch folgende Woche.

    Bin mir da nicht so sicher ob der Virus 6 Tage wartet bis er ansteckt wird.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.22 10:49 durch Legendenkiller.

  7. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 11:11

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange die Meldezeit nicht klar unter 24h liegt iss es eh witzlos.
    >
    > Ich habe 1x eine Anruf vom Gesundheitsamt bekommen , weil ich kontakt mit
    > einer Corona Erkankten hatte. das waren 6 Tage später, also Donnerstag
    > Kotakt, Anruf war Mitwoch folgende Woche.
    >
    > Bin mir da nicht so sicher ob der Virus 6 Tage wartet bis er ansteckt wird.

    tja sag ich doch, dass das sinnlos ist.

  8. Re: Kontaktverfolgung sinnlos

    Autor: ACakut 17.01.22 - 13:25

    Hier sind reihenweise Quarantäne-Anordnungen amtlich zugestellt worden, deren Erstellungsdatum 1-2 Wochen nach Ende der angeordneten Quarantäne lagen...

    Klar die waren überall überfordert, aber gerade dass macht es noch schlimmer, Geld, Zeit und Mittel in schlechte Lösungen zu stecken. Das Geld hätte man lieber Studenten, Veranstaltern und anderen Betroffenen als Lohn für Verwaltungstätigkeiten/telefonische Nachverfolgung geben können oder in die CWA stecken können, dann hätte man eine schnell multifunktionale App (Contact Tracing + Check-In + Zertifikate + Dashboard + am besten direkt noch Impftermine) gehabt, die automatisiert Benachrichtigungen verschickt und keiner vom Gesundheitsamt noch mehr unbearbeitete Listen nicht abarbeiten konnte.

    Wäre eine namentliche Erfassung (zusätzlich) unbedingt politisch gewollt gewesen, hätte man das auch in der CWA ähnlich schlecht hinbekomem hinbekommen als ein Rapper und sein 15-jähriger Neffe (polemische Falschinformation).

    Außerdem hätte man der CWA einen besseren Ruf und Verbreitung verschafft. "Beliebter" luca doch nur weil politisch beworben und erzwungen und eben schon installiert. Usability und so war mäßig. Und je mehr CWA-Installationen, desto eher hätte das Contact Tracing genutzt. Wobei auch da schnell absehbar war, dass der Nutzen technisch begrenzt ist und Check-Ins und Kontakttagebücher zuverlässiger sind als Bluetooth-Voodoo. Cool wäre eine NFC-Funktion gewesen, dass man kurz die Smartphones aneinander hält zum "Eintragen". Würde auch bei Geräten ohne NFC funktionieren, wenn beim Einschalten des Bildschirms ein Bluetooth-Pulse ausgesandt würde.

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