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Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

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  1. Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: lincoln33T 23.11.20 - 14:47

    Wenn es mal irgendwann wirklich einen Killervirus geben sollte dann werden nur die Chinesen überleben. Niemand will bei uns dauerhafte Überwachung aber eine zeitlich begrenzte Ausnahme beim Datenschutz könnte viele Leben Retten.

  2. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: twothe 23.11.20 - 14:55

    Ich denke mal bei einem echten Killervirus würden die Leute dann auch freiwillig zu Hause bleiben. Aktuell stehen ja krasse Maßnahmen einer extrem geringen Sterblichkeit gegenüber, daher sind die Maßnahmen auch so schwer zu vermitteln.

  3. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: divStar 23.11.20 - 15:11

    Sie werden nicht vermittelt. Sie werden verordnet. Und alle, die etwas dagegen haben, sind Nazis...errr... Querdenker (wird in Medien gleichsetzt).

  4. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Herr Unterfahren 23.11.20 - 15:19

    @twothe Krasse Maßnahmen?
    Die hatten nur die Chinesen. Vielleicht noch Taiwan, aber das gehört völkerrechtlich auch zu China.
    Wir anderen wurschteln rum, und werden es genau deswegen nicht los.

    Dafür daß Corona so eine Weicheiseuche ist, ein Armutszeugnis.
    Extrem geringe Sterblichkeit würde ich bei 3% Abnipplern aber nicht mehr sagen. Bei Masern liegt sie um den Faktor 10 niedriger, und nur Idioten lassen ihre Kinder nicht impfen.

  5. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Slartie 23.11.20 - 15:29

    lincoln33T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es mal irgendwann wirklich einen Killervirus geben sollte...

    Das kuriose an Epidemiologie ist, dass für einen supertödlichen Virus quasi garantiert ist, dass er sich nicht zu einer weltweiten Pandemie entwickeln kann. Je tödlicher, desto schlechter die Ausbreitung, denn Tote laufen nicht mehr virenschleudernderweise durch die Gegend.

  6. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: twothe 23.11.20 - 15:54

    Herr Unterfahren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @twothe Krasse Maßnahmen?
    > Die hatten nur die Chinesen.

    Wenn in einer Demokratie verordnet wird das die Bürger zu Hause sein sollen, sich nicht mit anderen treffen dürfen und ihre Freizeitmöglichkeiten praktisch auf 0 gesenkt werden, dann ist das in dem Kontext schon sehr krass. China hat keine Demokratie, darum gelten dort andere Maßstäbe.

    > Je tödlicher, desto schlechter die Ausbreitung
    Das ist so nicht richtig, es ist vielmehr relevant wie lange der Verbreitungszeitraum ohne Symptome ist. Ein Virus beispielsweise der sich monatelang ohne nennenswerte Symptome verbreitet und dann langsam aber sicher im Körper ausbreitet bis hin zu einem vollständigen Organversagen, das wäre ein Killer-Virus der die Menschheit wahrscheinlich erfolgreich auslöschen würde.

    Aber auch wenn Covid-19 eine deutlich höhere Sterbewahrscheinlichkeit hätte wäre das schon ein Problem, denn er hat ja so 1-2 Wochen Zeit sich weiter zu verbreiten bevor es der Wirt merkt. Und mit 2 Wochen in die Zukunft denken hat der generische Mensch offensichtlich schwere Probleme.

  7. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: OhgieWahn 23.11.20 - 15:55

    Herr Unterfahren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Extrem geringe Sterblichkeit würde ich bei 3% Abnipplern aber nicht mehr
    > sagen. Bei Masern liegt sie um den Faktor 10 niedriger, und nur Idioten
    > lassen ihre Kinder nicht impfen.

    3% Abnippler kann ich stichprobenartig gar nicht nachvollziehen (RKI Dashboard). Ich komme da auf 1%, regional auch mal auf 1,5%. Ist natürlich immernoch zu viel. Aber auch bei den absoluten Zahlen sieht das für mich gar nicht sooo dramatisch aus (Bsp.: ~320.00 Einwohner, ~4000 Fälle absolut, ~40 verstorben, bei ~250 Neuerkrankungen/7 Tage).
    Daher ist für mich die Frage nach Folgeschäden deutlich relevanter.

    Ich bin weder Impfgegner noch Corona-Leugner. Ich kann nur die gelegentlich aufblitzende Panik nicht nachvollziehen. Wenn sich alle mal ein bisschen zusammenreißen, müsste man das auch ohne Totalüberwachung in den Griff bekommen.

  8. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: lestard 23.11.20 - 16:10

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > China hat keine Demokratie, darum gelten dort
    > andere Maßstäbe.

    Das ist aber nicht sehr Zielorientiert.
    Dem Virus ist es egal, ob es in einem Land eine Demokratie gibt oder nicht. Für das Virus gelten keine anderen Maßstäbe.
    Man könnte die Folgerung ableiten, dass Demokratien weniger resilient gegenüber Pandemien sind. Das ist doch eine traurige Aussicht für die Demokratien. Vielleicht sollte man da doch drüber nachdenken, wie man auch Demokratien Pandemie-Resilienter bekommt anstallt einfach auf andere Maßstäbe zuverweisen und fertig.

  9. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: violator 23.11.20 - 19:14

    OhgieWahn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sich alle mal ein bisschen zusammenreißen

    Und da haben wir schon das Problem. Seit Beginn der Pandemie.

    "Ich lass mir von denen gar nichts vorschreiben!!!"

  10. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Faksimile 23.11.20 - 20:27

    Warten die Teile der Bevölkerung denn auf einen Virus, der innerhalb von 3 Wochen ganze Kontinente ausrottet, bevor sie begreifen, das dagegen etwas mit massiven Maßnahmen unternommen werden müsste?

    Die hätten mal lieber im Biologie Unterricht besser aufpassen sollen.
    Wenn so ein Virus hochansteckend und innerhalb von 10 Tagen ohne Heilung zum Tode führt, dann Gnade uns allen.

  11. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Faksimile 23.11.20 - 20:30

    Dann schildere doch mal Bitte, welche Maßnnahmen wie und mit welchen Vorgängen beschlossen und angewendet werden soll und wie lange das dauern soll und welcher Wirkungszeitraum Dir vorschwebt.

  12. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Faksimile 23.11.20 - 20:33

    Das sind die Lernresitenten und Merkbefreiten ...

  13. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Faksimile 23.11.20 - 20:34

    Es sei denn, der Virus hatte vorher genug Zeit sich zu vermehren und andere Wirte zu infizieren bevor er sich als tödlich darstellt.

  14. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Jakelandiar 23.11.20 - 22:14

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die hätten mal lieber im Biologie Unterricht besser aufpassen sollen.
    > Wenn so ein Virus hochansteckend und innerhalb von 10 Tagen ohne Heilung
    > zum Tode führt, dann Gnade uns allen.

    Und was möchtest du uns damit Mitteilen? Das die hälfte der Bevölkerung tot ist, bevor die erste Warnung der Regierung raus ist?

    Ansonsten versteh ich deinen Post nicht. Denn es muss IMMER verhältnismäßig sein.

  15. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: elidor 24.11.20 - 09:36

    lincoln33T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es mal irgendwann wirklich einen Killervirus geben sollte dann werden
    > nur die Chinesen überleben. Niemand will bei uns dauerhafte Überwachung
    > aber eine zeitlich begrenzte Ausnahme beim Datenschutz könnte viele Leben
    > Retten.

    Das heißt du möchtest jetzt, dass in einer Pandemie bestimmte geltende Gesetze ignoriert werden können? Dann stelle ich die Frage, wo du da die Grenze ziehen möchtest? Gilt das nur für den Datenschutz? Dürfen ggf. auch unangekündigte Hausdurchsuchungen stattfinden um sicherzustellen, dass die Menschen sich nicht mit zu vielen Haushalten treffen? Darf dann auch das Gesetz der zeitlichen Begrenzung dieser Maßnahmen für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden?
    Und wenn ich hier jetzt mal bewusst ganz schwarz malen darf: Ist es dann ok infizierte Menschen einfach ins Exil zu schicken oder sie umzubringen, damit sich das Virus nicht weiter verbreitet?
    Was soll denn deines Erachtens in Zukunft erlaubt sein?

    Alles Maßnahmen, die in der Theorie vielleicht bei der Pandemiebekämpfung helfen könnten, aber eben auch alles gesetzeswidrig.

  16. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: minnime 24.11.20 - 11:32

    Das Problem ist tatsächlich die Wahrnehmung der Krankheit. Es geht nicht darum dass 3% der (bekannten) Infizierten sterben sondern dass so wenige (bekannt) erkranken. Bezogen auf die Bevölkerung haben wir nur eine Sterblichkeit von 0,1 Promille, wenn es ein Prozent wäre, wäre die Wahrnehmung eine andere. Von einer echten Seuche wie man sich das so vorstellt reden wir wenn es in jeder Schulklasse einen Toten geben würde und dann würden auch die Leute ganz anders mitziehen, dann müsste man schon schauen, dass die überhaupt noch einigermaßen zur Arbeit bewegen könnte.

  17. Re: Ausnahmen in einer Pandemie müssen möglich sein

    Autor: Lacrimula 24.11.20 - 19:12

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann schildere doch mal Bitte, welche Maßnnahmen wie und mit welchen
    > Vorgängen beschlossen und angewendet werden soll und wie lange das dauern
    > soll und welcher Wirkungszeitraum Dir vorschwebt.

    Das ist doch bitte die Aufgabe von Wissenschaftlern, Ökonomen, Politikern etc. und nicht unsere. Wir haben doch eh nichts zu kamellen.

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