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Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

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  1. Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: Bilbobeutlin123 23.11.20 - 14:06

    So kannst du jedesmal argumentieren, wenn du überwachen willst. Durch e2e Verschlüsselung Verbot kann sich sicher auch der ein oder andere angekündigte Selbstmord verhindert werden. Rechtfertigt das jetzt überall schnüffeln zu dürfen?

  2. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: HeroFeat 23.11.20 - 14:28

    Nein tut es nicht. Ich war ja wirklich sehr überrascht als sich Deutschland im Frühjahr dann doch auf ein ganz gutes Modell geneigt hat. Und die Downloadzahlen bestätigen das ja eigentlich auch. Es ist halt schade, das trotz entsprechender Hinweise im Sommer die App nicht weiterentwickelt wurde.

    Ein Schritt vor, und es werden zwei Schritte zurück gefordert
    ...

  3. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: unbuntu 23.11.20 - 14:33

    Es kommt ja immer aufs wie an. In der App sollte schon nicht stehen "sie haben letzten Dienstag mit Herrn Peter Maier aus Wattenscheid, Hauptstraße 4b" Kontakt gehabt". Aber zumindest Uhrzeit und Datum sollte man angezeigt bekommen. Ohne das sind diese "Warnungen" komplett unbrauchbar, gerade die mit "geringem Risiko".

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  4. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: BlindSeer 23.11.20 - 14:44

    Du weißt das da was war, das du vielleicht die Kontakte zu Risikogruppen meiden solltest in deinem Umfeld und das du irgendwo nicht vorsichtig genug warst. Fertig. Du kannst dein Verhalten anpassen.
    Wichtiger fände ich den garantierten Test bei rot, den es nicht mehr geben soll

  5. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: googie 23.11.20 - 14:45

    Warum sind sie unbrauchbar? Was bringen weitere Informationen? Ich weiß heute nicht mal mehr, was ich gestern zum Mittag hatte. Da weiß ich sicherlich nicht, was ich vor 6 Tagen um 10:32 Uhr gemacht habe. Und selbst wenn, dann weiß ich vielleicht, dass ich da U-Bahn gefahren bin. Und weiter? Das soll einem ja nur bewusst machen, man hatte Kontakt, ob der jetzt nah war oder durch eine Hauswand getrennt war, ist doch unerheblich. Wenn mir die App sagt, ich hätte Kontakt gehabt möchte man erreichen, dass derjenige eben die nächsten Tage aufmerksamer in seinen Körper hineinhört. Wenn man nun am nächsten Tag mit Fieber aufwacht ist die Wahrscheinlichkeit sich angesteckt zu haben doch einiges höher und so kann man das bei der Anamnese mit angeben und ist vielleicht ein Indikator für den Arzt

  6. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: unbuntu 23.11.20 - 15:02

    Die App redet vom geringen Risiko eben nur aufgrund von Zeit/Abstand und erweckt den Eindruck, dass das dann auch so stimmt.

    Aber für die App ist "im Herbststurm im Wald für 2min neben jemandem herjoggen" oder "im Stau 2min neben nem Auto mit nem Infizierten rumstehen" dasselbe wie in ne volle Bahn einsteigen, in der ein Infizierter 30min lang alles vollgehustet hat. "Abstand und Zeit waren ja unterhalb des Limits, also alles in Ordnung"...

    Mit Datum/Uhrzeit könnte ich aber beide Fälle auseinanderhalten und korrekt einschätzen, vor allem wenn noch Bekannte dabei waren, die evtl. gewarnt werden müssten.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.20 15:07 durch unbuntu.

  7. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: lestard 23.11.20 - 16:02

    Ich glaube, das lässt sich so pauschal nicht sagen sondern es muss halt immer eine Abwägung stattfinden. Mal angenommen die App alleine könnte die Pandemie in 3 Wochen beenden. Bei dem Benefit würde man die Datenschutzprobleme vermutlich mehrheitlich hinnehmen weil in der Abwägung halt der Nutzen doch sehr sehr groß ist.
    In der Realität kann eine App das aber natürlich nicht leisten sondern kann nur einen kleinen Beitrag in einer Gesamtstrategie bringen. Und daher sieht die Abwägung eben wieder anders aus.
    Der Vorteil einer zentralen Lösung verglichen mit einer dezentralen Lösung wäre so gering, dass dies eben die doch bedeutenden Unterschiede im Datenschutz nicht gerechtfertigt hat.
    Dazu kommt die Frage der Akzeptanz, die ja offensichtlich bei Datenschutzfreundlichen Lösungen auch wesentlich höher ist. Um das zu "kompensieren" müsste man Zwang anwenden und die Bürger zur Nutzung verpflichten, was wiederum andere Grundrechte bedeuten einschränkt und daher ebenfalls in die Gesamtabwägung einfließt.

    Aber in anderen Situationen und anderen Gegebenheiten könnte die Abwägung auch anders aussehen.

  8. Re: Natürlich Datenschutz vor Menschenleben

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 24.11.20 - 02:54

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt die Frage der Akzeptanz, die ja offensichtlich bei
    > Datenschutzfreundlichen Lösungen auch wesentlich höher ist. Um das zu
    > "kompensieren" müsste man Zwang anwenden und die Bürger zur Nutzung
    > verpflichten, was wiederum andere Grundrechte bedeuten einschränkt und
    > daher ebenfalls in die Gesamtabwägung einfließt.

    Da stimme ich dir zu. Es wird von den Menschen anscheinend deutlich besser akzeptiert, dass man Restaurants und Kinos einfach dicht macht, als dass man beim Besuch dieser z.B. die Nutzung der App vorschreiben würde.
    Immerhin wäre das die deutlich größere Grundrechteinschränkung...

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