1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Cross-Site-Scripting: Javascript-Code…

Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: andi_lala 03.11.14 - 11:58

    ... wenn man ja zum Ausführen immer noch HTML-Code einschleusen muss um per Script-Tag das Gif/Javascript file einzubinden, weil dann könnte man wohl meistens sowieso auch gleich direkt Javascript einfügen.
    Ich glaube dieser Angriffsvektor ist wirklich nur in Ausnahmefällen und in Kombination mit anderen Lücken nutzbar, oder hätte jemand eine Idee in welchem Szenario das sonst ein Sicherheitsproblem darstellen könnte?

  2. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: M. 03.11.14 - 12:00

    Man kann per Content Security Policy festlegen, dass *aller* JS-Code aus externen Dateien Stammen muss, die vom selben Server ausgeliefert werden. Dadurch können XSS-Lücken nur noch in Verbindung mit anderen Lücken ausgenutzt werden.

  3. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: hab (Golem.de) 03.11.14 - 12:08

    Die Erklärung von M. ist korrekt.

    Um es anders auszudrücken: Die Sache alleine ist keine Lücke. Aber es hilft dabei, andere XSS-Lücken, die durch CSP eigentlich blockiert werden sollen, wieder zu kritischen Lücken zu machen.

  4. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: andi_lala 03.11.14 - 12:14

    Danke für das Klarstellen, dann hab ich das eh richtig vermutet.

  5. dazu kommt noch

    Autor: dabbes 03.11.14 - 12:35

    das Bilder 1:1 wieder ausgegeben werden.

    Die meisten Dienste Berechnen die Bilder eh neu oder optimieren diese.
    CDNs machen das teilweise automatisch.

  6. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: lepedante 03.11.14 - 12:45

    Zur Umgehung der Lücke reicht es vollkommen, Bilder und Skripte von zwei verschiedenen Subdomains auszuliefern. Per CSP wird dann die Ausführung von Skripten nur aus der Skipt-Subdomain erlaubt.

  7. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: kayozz 03.11.14 - 12:55

    Nehmen wir mal an, Website A hat seit geraumer Zeit eine XSS Lücke über die sich ein script src=".." HTML-Block einschleusen lässt. Ein Angreifer B weiß dieses seit geraumer Zeit (ggf. handelt es sich um eine Forensoftware die auf X Seiten verwendet wird) ist aber bisher nicht in der Lage die Sicherheitslücke auszunutzen, da Content Security Policy aktiv ist und nur Javascript von der eigenen Seite erlaubt und der Angreifer dort keine JS Dateien ablegen kann.

    Jetzt ist der Angreifer in der Lage sich bei Forum A zu registrieren, eine GIF in die Signatur zu packen und kann nun die Lücke aktiv ausnutzen und das ggf. bei tausenden Installationen von genanntem Forum.

    Zugegeben, die selbe Bedrohung hat man ohne CSP auch aber die Gefahr ist doch, dass eventuelle Lücken die bisher bekannt waren und sich Entwickler gedacht haben "Hier gibt es zwar eine Sicherheitslücke aber dank CSP kann die ja keiner ausnutzen, also fixen wir die nicht" und jetzt geht es plötzlich doch.

  8. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: hab (Golem.de) 03.11.14 - 13:22

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben, die selbe Bedrohung hat man ohne CSP auch aber die Gefahr ist
    > doch, dass eventuelle Lücken die bisher bekannt waren und sich Entwickler
    > gedacht haben "Hier gibt es zwar eine Sicherheitslücke aber dank CSP kann
    > die ja keiner ausnutzen, also fixen wir die nicht" und jetzt geht es
    > plötzlich doch.

    Ich hoffe dass Leute nicht anfangen das zu tun. Ich bin ein großer Fan von CSP, aber man sollte es nicht als Ausrede nutzen Dinge nicht zu fixen. Allein schon deshalb weil zumindest im Moment der Support für CSP längst nicht in allen Browsern vollständig ist.

    @lepedante: Bilder und JS auf verschiedenen Subdomains ist sicher eine Möglichkeit solche Angriffe zu verhindern, aber es erhöht die Komplexität. Gerade bei einfacheren Webanwendungen ist es wohl eher üblich dass alles über eine Domain ausgeliefert wird.

  9. Re: Scheint nicht gerade die Mega-Lücke zu sein

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.14 - 13:27

    bei einem webmail könnte das zb der fall sein. dabei wird html code von unbekannter quelle im browser im kontext des webmails dargestellt. ein virenscanner am smtp wird das gif nicht filtern, da es ja korrekt ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim
  2. Friedrich Lange GmbH Fachgroßhandel für Sanitär und Heizung, Hamburg
  3. Haufe Group, Freiburg
  4. Cloudogu GmbH, Braunschweig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme