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Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

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  1. Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

    Autor: limus 04.02.15 - 19:10

    Harte Verschlüsselung wie OTP-Verschlüsselung ohne Hintertüren ist ein muss für das Überleben der Demokratie in der vernetzten Welt. Ohne dieser werden Zukunftstechnologien wie Car to Car oder IoT u.v.m. zur Gefahr.
    Doch auch die Ermittlungsbehörden brauchen im Cyberspace rechtsstaatliche Mittel, um Kriminalität zu bekämpfen. Dies sollte nicht mit Mitteln von Kriminellen wie Trojanern erfolgen, sondern mit einem aufs Grundgesetzbasierenden aufbauenden Ermittlungsverfahren im Cyberspace. Forschungsteam IT5D (it-5d.de) überführt demokratische Grundrechte in den Cyberspace. Die Gesellschaft sollte sich auf die Überführung der Grundrechte in den Cyberspace konzentrieren, anstatt auf das Schnüffeln und Untergraben dieser.

  2. Re: Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

    Autor: Wallbreaker 04.02.15 - 23:30

    Und der Schlüsselaustausch läuft mittels Magie?
    Wann wird endlich begriffen, dass das OTP für große Netzwerke völlig unpraktikabel ist.

  3. Re: Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

    Autor: limus 05.02.15 - 08:51

    Ganzheitliche IT-5D Sicherheitstechnologie (siehe it-5d.de) nutzt neue patentgeschützte OTP-Verschlüsselungen (siehe dazugehörige Patentverfahren + Info auf Internetseite). Die Übertragung der erforderlichen sicherheitsrelevanten Daten erfolgt unter Anwendung eines patentgeschützten Relativdaten- und Raummodells.
    Erforderlich dazu ist IT-5D Secure Hardware. Damit ist P2P -Verschlüsselungen zwischen den IT-5D Geräten einschließlich Authentisierungen und Authentifizierungen unmanipulierbar möglich.
    Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, neue Entwicklungen haben in der Forschung schon immer die Grenzen des Unmöglichen hinausgeschoben.
    Stellen Sie sich vor, es wäre möglich. Wäre es dann nicht Strebenswert, die demokratischen Grundrechte in den Cyberspace zu übertragen.
    Auch hier könnte man zweifeln haben, dass so etwas überhaupt möglich ist.
    Die neue IT-Sicherheitstechnologie zeigt dazu einen Weg auf.

  4. Re: Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.02.15 - 10:35

    limus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Forschungsteam IT5D (it-5d.de) überführt demokratische
    > Grundrechte in den Cyberspace. Die Gesellschaft sollte
    > sich auf die Überführung der Grundrechte in den
    > Cyberspace konzentrieren, anstatt auf das Schnüffeln
    > und Untergraben dieser.

    Viel hilfreicher wäre es, wenn man nicht auch noch unterstützen würde, dass der "Cyberspace" als losgelöster, für sich stehender Raum verstanden wird, in dem man grundsätzlich geltende Rechte erst noch überführen muss.

    Wenn ich vom Wohnzimmer aufs Klo gehe muss ich ja auch nicht überlegen, ob am stillen Örtchen meine Grundrechte ebenso gelten oder ob mich nicht beispielsweise irgend eine Behörde auf Klo abhören darf, im Wohnzimmer jedoch nicht.

    Die existierenden Grundrechte gelten. Punkt. Egal in welchen realen oder virtuellen Räumen ich mich bewege/befinde, weil sie nicht an den Ort, sondern an die Personen gebunden sind, die sich diese Rechte gegeben bzw. sogar erstritten haben und verpflichtet sind, diese hochzuhalten.

    Die jetzige Argumentation einiger politische Fraktionen ist im Prinzip: "Auf dem Klo gibt es nicht so große und durchsichtige Fenster wie im Wohnzimmer; außerdem können Kriminelle dort beispielsweise schneller mal Drogen die Toilette runtergespülen als im Wohnzimmer. Deshalb müssen wir die Unverletzlichkeit der Wohnung für diesen Bereich leider neu regeln. Bürger und Wohnungsarchitekten/-bauer sind angehalten dafür zu sorgen, das Ermittlungsbehörden bei Bedarf Zugang zu jedermanns Klo haben, ohne dass sie die anderen Räume der Wohnung verletzen müssen."

    Klingt dämlich? Genau das ist es.
    Also unterstützt es nicht auch noch.

  5. Re: Demokratische Grundrechte auch im Cyberspace

    Autor: limus 05.02.15 - 16:16

    Es ist natürlich so, dass die Grundrechte im Eigentlichen an allen Orten gültig sein soll.
    Doch wird das Internet von einigen als rechtsfreier Raum aufgefasst, so dass Grundrechte gebrochen oder gebogen werden. Hier setzt die neue Technologie an, sie verhindert das Umgehen der Grundrechte.
    Die technische Lösung des Cyberspace-Ermittlungsverfahren erlaubt eine verdeckte Ermittlung im Auftrag eines Staatsanwaltes bei begründetem Verdacht und durch konkrete Ermittler.
    Die personenzugeordnete IT-Hardware der Ermittler erlauben die Entschlüsselung. Nach einer gesetztlich festgelegten verdeckten Ermittlungszeit teilt jede der personenezugeordneten Hardware dem Abgehörten mit, dass gegen ihn ermittelt worden ist. Damit ist ein Interessenausgleich zwischen Ermittlungsbehörden und dem zu unrecht Verdächtigten geschaffen. Er kann nachfragen, was für Verdacht vorlag.
    Vorteile dieser Herangehensweise:
    Keine Massenbespitzlung möglich.
    Ermittlungsbehörden haben eine rechtsstaatliche Technik zur Verfügung, um Kriminelle
    auch im Netz zu ermitteln.
    Die Grundrechte der Grundrechtsväter sind damit Bestandteil unserer Kommunikation im Cyberspace.

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