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Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

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  1. Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: sambache 11.06.19 - 17:55

    Da gibt es ja keinen Hersteller oder Provider.

    Was ist, wenn der Text, den ich schicke, schon verschlüsselt ist ?

  2. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: Pooser 11.06.19 - 18:00

    Oder wie in England, wo jeder Private Key bei der Polizei(?) hinterlegt werden muss?

  3. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: Klar_Name 11.06.19 - 18:05

    Pooser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder wie in England, wo jeder Private Key bei der Polizei(?) hinterlegt
    > werden muss?

    Stimmt das? Bezieht sich das auch auf z. B. Festplatten- / Volumeverschlüsselung oder "nur" auf Nachrichtenverkehr (gleich welcher Art)?

  4. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.06.19 - 18:13

    Klar_Name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pooser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder wie in England, wo jeder Private Key bei der Polizei(?) hinterlegt
    > > werden muss?
    >
    > Stimmt das? Bezieht sich das auch auf z. B. Festplatten- /
    > Volumeverschlüsselung oder "nur" auf Nachrichtenverkehr (gleich welcher
    > Art)?

    Die Keys müssen nicht hinterlegt werden, zumindest als normaler Bürger. Ich glaube auch nicht, dass die Briten schon E2E Verschlüsselung verboten haben, das wäre groß durch die Medien gegangen.

    Was allerdings stimmt, ist, dass du ins Gefängnis wandern kannst, wenn du die Passwörter nicht rausrückst. Also in der Praxis: Du fliegst nach UK, der Grenzschutzbeamte hat einen schlechten Tag und will sich deine Laptop anschauen. Wenn du den Verschlüsselt hast, musst du das Passwort eintippen und auf Anfrage auch aufschreiben bzw. den Beamten mitteilen. Tust du das nicht, kannst du für eine begrenzte Zeit in Beugehaft genommen werden, bis du das Passwort rausrückst. Wie lange diese Beugehaft geht weiß ich allerdings nicht.

    Bsp https://www.lawblog.de/index.php/archives/2014/07/11/kein-passwort-gefaengnis/

  5. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: honk 11.06.19 - 18:14

    z.B. auf individueller ebene bei Dir:
    Beugehaft bis Du den Key rausrückst
    Bußgeld oder Haftstrafe wegen Verstoß gegen das "gute Verschlüsselung Gesetzt"
    Berufsverbot wegen nicht entkräftigtem Verdacht staatsfeindlicher Aktivitäten
    Obervation, Hausdurchsuchung und Staatstrojaner

    Und auf Organisatorischer ebene:
    Beschlagnamung von Servern
    Bußgeld und Haftstrafen gegen Betreiber
    Aberkennung von Gemeinnützigkeit von OpenSorce Organsiationen, die Verschlüsselungstechnologie fördern.
    Und natürlich Upload Filter und Internet Stopschilder, das übliche halt.

    Dieser Irrsinn muss auf politischer Ebene gestoppt werden, auf technischer Ebene ist das aussichtslos,

  6. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: nille02 11.06.19 - 18:16

    sambache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gibt es ja keinen Hersteller oder Provider.

    Bei der Software nicht, aber wenn du einen Dienst anbieten willst, würde man denen wohl bei Leibe rücken.

    Zum Beispiel wäre eine entsprechenden Gesetzgebung Signal, der Software, erst mal gleichgültig. Der Dienst Signal wäre aber davon betroffen.

  7. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: Auspuffanlage 12.06.19 - 14:38

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar_Name schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Pooser schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Oder wie in England, wo jeder Private Key bei der Polizei(?)
    > hinterlegt
    > > > werden muss?
    > >
    > > Stimmt das? Bezieht sich das auch auf z. B. Festplatten- /
    > > Volumeverschlüsselung oder "nur" auf Nachrichtenverkehr (gleich welcher
    > > Art)?
    >
    > Die Keys müssen nicht hinterlegt werden, zumindest als normaler Bürger. Ich
    > glaube auch nicht, dass die Briten schon E2E Verschlüsselung verboten
    > haben, das wäre groß durch die Medien gegangen.
    >
    > Was allerdings stimmt, ist, dass du ins Gefängnis wandern kannst, wenn du
    > die Passwörter nicht rausrückst. Also in der Praxis: Du fliegst nach UK,
    > der Grenzschutzbeamte hat einen schlechten Tag und will sich deine Laptop
    > anschauen. Wenn du den Verschlüsselt hast, musst du das Passwort eintippen
    > und auf Anfrage auch aufschreiben bzw. den Beamten mitteilen. Tust du das
    > nicht, kannst du für eine begrenzte Zeit in Beugehaft genommen werden, bis
    > du das Passwort rausrückst. Wie lange diese Beugehaft geht weiß ich
    > allerdings nicht.
    >
    > Bsp www.lawblog.de

    Muss man Passwörter nur für Geräte geben mit denen man in England ist?
    Was ist wenn ich meine Geräte in Deutschland lasse, muss ich dann auch dafür das Passwort freigeben?

  8. Re: Wie wird das bei OpenSource Projekten durchgesetzt ?

    Autor: sambache 12.06.19 - 14:52

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sambache schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da gibt es ja keinen Hersteller oder Provider.
    >
    > Bei der Software nicht, aber wenn du einen Dienst anbieten willst, würde
    > man denen wohl bei Leibe rücken.

    Dan muß man sowas wohl außerhalb der EU anbieten.

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