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Wo sind wir denn...

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  1. Wo sind wir denn...

    Autor: MeinSenf 24.05.19 - 15:03

    Hört sich bedrohlich an.

  2. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: Macros 24.05.19 - 15:20

    Wenn man nicht bald einschreitet (übermorgen hat man eine erste Möglichkeit)
    sind wir auf dem besten Weg China zu überholen. In Seehofers IT-Sicherheitsgesetz finden sich Passagen die dort noch harmloser geregelt sind.

  3. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: Peter Brülls 24.05.19 - 15:49

    Macros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man nicht bald einschreitet (übermorgen hat man eine erste
    > Möglichkeit)
    > sind wir auf dem besten Weg China zu überholen. In Seehofers
    > IT-Sicherheitsgesetz finden sich Passagen die dort noch harmloser geregelt
    > sind.

    Welche?

  4. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: Macros 24.05.19 - 16:16

    Gemäß dem Gesetzentwurf darf die Polizei:

    - Die Herausgabe von Passwörter verlangen
    - Sich in Accounts der Person einloggen und als diese ausgeben
    - Trojaner auf Handys installieren, auch bei kleineren Verbrechen

    Alles Dinge die weiter gehen als die Gesetzeslage in China. Ich bin kein Experte für chinesische Gesetze, aber zumindest bei den Passwörtern und dem Identitätsklau bin ich mir recht sicher. Zudem ermöglichen sie einem schwarzen Schaf unter den Polizisten mit einem Klick jemanden belastende Beweise unterzuschieben.

    Mit dem Verbot von VPNs und TOR würde man mit China gleichziehen.
    Es braucht dringend lautere Gegenstimmen in der Politik.

  5. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: narfomat 24.05.19 - 16:32

    am entscheidensten ist wohl, die herausgabe von passwörtern zu erzwingen durch beugehaft VON VERDÄCHTIGEN.
    das ist vollkommen inakzeptabel, da es gegen das aussageverweigerungsrecht (strafprozessordnung) verstösst... weil es dir als verdächtigen oder schon angeklagten erlaubt ist, dich nicht zur sache zu äussern, bzw. nie auch nur einen ton von dir zu geben bis zu deiner aburteilung. im endeffekt ist das halt nen gesetz, das, naja, gegen ein gesetz verstösst, und zwar ein ziemlich fundamentales juristisch betrachtet: nemo tenetur se ipsum prodere -> niemand ist verpflichtet gegen sich selbst auszusagen -> sollte schon günstigstenfalls so bleiben mmn. =)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 16:41 durch narfomat.

  6. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: mag 24.05.19 - 16:51

    Zumal das effektiv bedeutet, dass Vergesslichkeit (ja, man kann das Passwort ja tatsächlich vergessen haben) bis zu 6 Monate Knast (gegenwärtiges Maximum für Beugehaft) bedeuten kann.

  7. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: Auspuffanlage 25.05.19 - 15:15

    Macros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gemäß dem Gesetzentwurf darf die Polizei:
    >
    > - Die Herausgabe von Passwörter verlangen
    Kannst du mir dafür die Quelle geben bitte?

    > - Sich in Accounts der Person einloggen und als diese ausgeben
    > - Trojaner auf Handys installieren, auch bei kleineren Verbrechen
    >
    > Alles Dinge die weiter gehen als die Gesetzeslage in China. Ich bin kein
    > Experte für chinesische Gesetze, aber zumindest bei den Passwörtern und dem
    > Identitätsklau bin ich mir recht sicher. Zudem ermöglichen sie einem
    > schwarzen Schaf unter den Polizisten mit einem Klick jemanden belastende
    > Beweise unterzuschieben.
    >
    > Mit dem Verbot von VPNs und TOR würde man mit China gleichziehen.
    > Es braucht dringend lautere Gegenstimmen in der Politik.

  8. Re: Wo sind wir denn...

    Autor: Macros 25.05.19 - 23:35

    Mache ich gerne:
    https://www.sueddeutsche.de/digital/passwort-it-sicherheit-gesetz-seehofer-beugehaft-gefaengnis-1.4401627

    Morgen hat man eine Chance, das ganze etwas einzudämmen.
    Die Piraten stellen sich stark gegen solche Gesetzesentwürfe. Ein paar andere Parteien zumindest in ihrem Programm. Der Entwurf ist nicht auf EU Ebene, aber die EU könnte mal ein Machtwort sprechen und solche Eingriffe in die Menschenrechte grundsätzlich verbieten.

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