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Designschwäche von Android

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  1. Designschwäche von Android

    Autor: kayozz 12.06.13 - 12:12

    Es ist zwar gut, das ich beim installieren einer App sehe, welche Berechtigungen sie braucht und das OS auch dafür sorgt, das die App die Regel einhält.

    Und ich will auch nicht dauernd gefragt werden "Wollen Sie App XYZ erlauben auf GPS / Internet / Kontakte / SMS / ..." zuzugreifen.

    Aber das mindeste wäre doch pro App ein paar Schieberegler zu haben.

    In dem Berechtigungsdialog (den man ja eh bestätigen muss) sollte neben jeder Berechtigung ein Regler sein, der per Default auf Ja steht. Dann könnte ich immer noch entscheiden, eine Berechtigung zu verweigern.

    Der Hersteller eines Programms muss dann lediglich darauf achten, das in dem Fall "Berechtigung wird angefordert und schlägt fehl" eine Meldung "Um die Funktion zu nutzen bitte die Berechtigung ..." aktivieren.

    Davon mal ab: Die geplante Umsetzung ist auch eine sehr gute Idee und wird hoffentlich auch als Backport für CM10 verfügbar gemacht.


    Btw: Nutze aktuell PDroid, weiß also, das das schon geht. Aber halt nicht für die breite Masse.
    https://play.google.com/store/apps/details?id=net.digitalfeed.pdroidalternative&hl=de



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.13 12:16 durch kayozz.

  2. Re: Designschwäche von Android

    Autor: kendon 12.06.13 - 12:31

    man könnte meinen dass diese "schwäche" mit absicht eingebaut wurde, um eine gewisse attraktivität für appanbieter zu erhalten. je nach blickwinkel sind diese daten nämlich teil ihrer bezahlung, bzw. je nach geschäftsmodeel (gratis-app) sogar die komplette bezahlung.

    ersetze private daten durch werbung, kommt doch aufs gleiche raus.

  3. Re: Designschwäche von Android

    Autor: kayozz 12.06.13 - 12:46

    Also so weit würde ich nicht gehen.

    So wie es jetzt ist, ist es am einfachsten für Anwender zu handhaben und auch am einfachsten für Entwickler. Zu beginn kam es darauf an Entwickler für die Plattform zu finden und auch die Anwender (DAUs) nicht unnötig zu verwirren.

    Es ist am einfachsten zu programmieren, wenn ich mich als Entwickler darauf verlassen kann: Berechtigung wurde zugestimmt, also darf mein Programm sie auch nutzen, statt diverse Interaktionen etc. mit einzubauen.

    Eine Änderung wäre durchaus auch im Interesse von Entwicklern, denn oft sieht man schlechte Bewertungen, wenn Nutzer nicht verstehen warum App XYZ eine bestimmte Berechtigung braucht.
    Weiterer Nachteil: Bei jeder neuen Berechtigung ist ein Manuelles Update erforderlich, das verunsichert die Nutzer:
    Besser: Autoupdate und neue Berechtigung steht standardmäßig auf deaktiviert. Im Programm müsste dann "RequestPermisson(Neue Berechtigung)" aufgerufen werden, damit der Benutzer dann "Zustimmen/Verweigern/Nicht mehr fragen" auswählen kann.

  4. Re: Designschwäche von Android

    Autor: jayrworthington 12.06.13 - 13:51

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist zwar gut, das ich beim installieren einer App sehe, welche
    > Berechtigungen sie braucht und das OS auch dafür sorgt, das die App die
    > Regel einhält.

    Das widerspricht dem Konzept von Google. Welcher Depp wuerde einem Wallpaper, Screensaver oder AngryBirds Netzzugriffe erlauben, damit's daemliche, nervige Werbung anzeigen kann... Ich wuerde wetten deswegen ist das alte permission managment still und leise wieder verschwunden und das neue kann "komischerweise" keine Netzverbindungen sperren, da wird Google einfach "mitgeteilt" haben dass dies nicht gemacht wird...

    > Davon mal ab: Die geplante Umsetzung ist auch eine sehr gute Idee und wird
    > hoffentlich auch als Backport für CM10 verfügbar gemacht.

    Warum auch, wenn CM10 laeuft auf Deinem Device tut 10.1 es auch.

  5. Re: Designschwäche von Android

    Autor: kendon 12.06.13 - 14:44

    das problem an deinen (durchaus guten) ideen ist, dass weder google noch die entwickler ein interesse daran haben, die permissions überhaupt durch user einschränken zu lassen. und die handvoll nerds, die es a) verstehen, b) interessiert und c) dann auch noch nörgeln, die sind glaube ich zu vernachlässigen...

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