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Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

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  1. Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: stoney0815 08.06.15 - 18:22

    Für alle die das nicht mehr kennen - weil viele hersteller das kleine Loch im Rahmen inzwischen für unnötig und/oder unschön halten - das war ein langes Stahlseil mit schlaufe und Schloss, mit dem man sein Notebook quasi festbinden konnte. Klar: schützt nicht vor Dieben mit Bolzenschneider, aber wenigstens vor einfachen "grab & run" Diebstählen im Zug, Cafe oder der Bibliothek, während man gerade eine Rauchen oder auf der Toilette ist.

  2. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: robinx999 08.06.15 - 18:30

    Ob das wirklich viele Leute in Zügen benutzt haben? Macht ja auch das ein und aussteigen aufwendiger. Ich denke Verschlüsselte Festplatte + Screenlock sollte für die meisten fälle ausreichen. Wobei ich mich auch öfter schon gefragt habe ob man nicht einen Ring / Halskette / Krawattennadel oder sonst etwas mit Bluetooth / RFID oder ähnliches haben könnte und sobald es sich zu weit vom Laptop / Smartphone entfernt wird dieses automatisch in Lock Modus geschaltet.

  3. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: plutoniumsulfat 08.06.15 - 19:13

    Oder Anmeldung per Stick, wenn man das modifiziert?

  4. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: Poison Nuke 08.06.15 - 19:32

    was bringt euch ein gesperrtes Notebook, das hält nur Anfänger davon ab, auf eure Daten zuzugreifen.

    Die wenigsten haben überhaupt eine Verschlüsselung, da kann ich dann bequem von einem USB Stick booten und mir gemütlich alle Daten von der Festplatte holen.

    Aber auch ein gesperrtes Windows mit einer Verschlüsselung ist nicht unbedingt ein sooo großes Problem. Denn zwangsweise muss während der aktiven Benutzersitzung die Verschlüsselung entschlüsselt werden, und den nötigen Schlüssel kann man aus dem Arbeitsspeicher auslesen, ohne das man sich überhaupt einloggen muss. Ok dazu müssen die USB-Ports aktiv sein, weil über die wird das dann gemacht (und funktioniert interessanterweise auch noch bei aktuellem Windows)

  5. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: M. 08.06.15 - 19:50

    > Die wenigsten haben überhaupt eine Verschlüsselung, da kann ich dann bequem
    > von einem USB Stick booten und mir gemütlich alle Daten von der Festplatte
    > holen.
    Sensible Daten ohne Verschlüsselung ist schon mal grob fahrlässig (was natürlich nicht heisst dass es nicht gemacht wird)...

    > Aber auch ein gesperrtes Windows mit einer Verschlüsselung ist nicht
    > unbedingt ein sooo großes Problem. Denn zwangsweise muss während der
    > aktiven Benutzersitzung die Verschlüsselung entschlüsselt werden, und den
    > nötigen Schlüssel kann man aus dem Arbeitsspeicher auslesen, ohne das man
    > sich überhaupt einloggen muss. Ok dazu müssen die USB-Ports aktiv sein,
    > weil über die wird das dann gemacht (und funktioniert interessanterweise
    > auch noch bei aktuellem Windows)
    Hast du irgend eine Quelle dafür, dass das bei einem aktiven Screenlock (also kein Autorun/Autoplay/HID-Simulator) über USB geht? Bei DMA-Ports wie FireWire, Thunderbolt oder ExpressCard-Slots klar, vielleicht auch über einen eventuellen Docking-Port, aber über USB?

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  6. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: robinx999 08.06.15 - 19:53

    Ich habe geschrieben Screenlock + Verschlüsselte Festplatte.
    Und die Mehrheit der Potentiellen Diebe wird gar nicht erst versuchen den Schlüssel auszulesen. Sie sehen ein Gesperrten Bildschirm und sagen sich so jetzt Booten wir von CD / USB-Stick um auf die Festplatte zu zugreifen und damit hat sich auch das Passwort im Arbeitsspeicher vermutlich erledigt. und dann sehen sie das sie Eine Verschlüsselte Festplatte haben und können nichts mehr machen, außer den Laptop selber zu Geld zu machen und man selber hat dann halt "nur" den schaden bei dem verlorenen Laptop, aber sonst keinen Schaden durch gestohlene Daten.

    Und soweit mir bekannt ist wird das Passwort nicht über USB sondern über Firewire aus dem Speicher ausgelesen. Was aber auch bei einigen Notebooks mittlerweile fehlt.

  7. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: boxcarhobo 09.06.15 - 01:44

    Also mein neues Thinkpad hat immer noch ein Kensington Lock. Dachte das wäre bei anderen Business-Geräten ebenfalls noch Standard.

    "Schon unglaublich wie dumm die Menschen außerhalb des Golem-Forums sind."
    -ranzassel

  8. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: Stimmy 09.06.15 - 11:01

    Auf die Kensington-Locks würde ich überhaupt nicht vertrauen. Gerade wenn der Laptop ein Kunststoff-Gehäuse hat kann man die quasi im Vorbeigehen rausreißen (gibt dazu einige Videos auf Youtube); das Geräusch fällt in der Bahn oder einem öffentlichen Gebäude wahrscheinlich gar keinem auf.
    Eine vernünftige Verschlüsselung wäre da schon sinnvoller.

  9. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: plutoniumsulfat 09.06.15 - 11:24

    Sinnvoller als ein Kensington-Lock kann eine Verschlüsselung fast gar nicht sein, da beide ja unterschiedliche Ziele haben ;)

  10. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: anditilo 09.06.15 - 12:53

    Kensington Lock? Die Dinger die man mit ner Klopapier-Rolle ohne Schaden öffnen kann? :)

  11. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: narfomat 09.06.15 - 19:50

    also mein kensington lock port am notebook geht durchs titan/stahl chassis, und nicht nur durch plaste. abgesehen mal davon, wer reisst schon das notebook kaputt wenn das länger dauert als mit nem handlichen hochwertigen knipex drahtschneider den draht durchzuknacken. dann wiederrum, kensington hilft gegen gelegenheitsdiebstahl und nicht gegen diebe die in den zug einsteigen und dein notebook klauen wollen. und in einem vollbesetzten zug macht es einen unterschied ob jemand während du aufm klo bist das notebook vom tisch nimmt und durch die menge verschwindet oder ob der ne drahtschere rausholt und das kensington schloss durchknackt. sooo klein und kompakt darf die zange auch nicht sein, das ist ja wenigstens 5mm gehärteter stahl, also ich denk mal ne 25cm lange und starkarmige zange muss das schon mal sein damit man den draht "easy" beim ersten versuch durchschneiden kann und das fällt dann schon mal auf. das den das nich davon abhält wenn er es speziell auf DEIN notebook abgesehen hat (thema erpressbarkeit durch sensible daten auf dem gerät), ist mal noch ne ganz andere sache, aber dann wiederrum hast du hoffentlich FDE und gehst auch nicht aufs klo ohne dein notebook vorher runter zu fahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.15 19:52 durch narfomat.

  12. Re: Früher hatten die teuren Notebooks auch noch ein Kensington Lock

    Autor: plutoniumsulfat 09.06.15 - 20:23

    Kann man das im laufenden Betrieb eigentlich knacken?

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