1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Darknet: Die gefährlichen…

Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: AllDayPiano 11.05.16 - 12:24

    Es wird in diesem Artikel nicht erwähnt, deswegen traue ich mich mal das hier anzumerken.

    Es ist nicht die Frage, wie die Ware in die eigenen vier Wände kommt. Das funktioniert recht gut. Und wenn der Absender im Inland ist, liegen die Chancen, dass die Sendung gar nicht durch Spürhunde kontrolliert wird, auch recht hoch.

    Ich kenne einen Bekannten, der einen kennt (haha man kennt das ja :)), der sich etwas Gras über so einen Hidden Service bestellt hat. Aus reiner Neugier.

    Wochen später klingelt es morgens in der Früh um 6 an der Tür, stehen zwei Herren in Zivil vor der Tür "Guten Morgen, Kriminalpolizei. Dürften wir kurz hereinkommen. Bitte gestalten Sie die Sache so angenehm wie möglich für sich!".

    Die netten Herren bekamen Einlass, weil sie eine richterliche Anordnung hatten, und im Falle eines Neins die ganze Kavalerie geholt hätten. Dann schauten sie sich im Zimmer um, durchsuchten Schubladen, nahmen den PC mit, und verabschiedeten sich mit den Worten, dass demnächst Post von der Polizei kommen wird, um eine Aussage zu tätigen.

    Was war also passiert?

    Im Zuge irgendwelcher Ermittlungen war man auf den Versender gestoßen, der seine Kunden haarklein und penibel in einem Buch aufgeschrieben hatte - inkl. der Menge, die verschickt wurde.

    Unterm Strich ist das Verfahren wegen Mindermengen gegen Auflage eingestellt worden, aber es verdeutlich eines: Man kann selbst noch so anynom sein, wie man möchte. Die undichte Stelle ist zumeist das Gegenüber!

  2. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: v2nc 11.05.16 - 12:30

    Da hast du den Artikel aber leider nicht richtig gelesen(oder gehört wie ich :D)
    Auf das Problem wird auch eingegangen, man kann tote Briefkästen nutzen oder sich gefakte paketkästen kaufen. Wer einem Drogenhändel online seinen echten Namen und Adresse schickt ist schon sehr dämlich haha

  3. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 11.05.16 - 12:31

    "...Es ist nicht die Frage, wie die Ware in die eigenen vier Wände kommt. Das funktioniert recht gut...."

    Wenn dann wochen später irgend welche Leute vor deiner tür stehen dann hat da gar nix "recht gut funktioniert "

  4. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: Sea 11.05.16 - 12:33

    danke. das dachte ich mir auch. Wer das macht, der muss ja echt ziemlich mürbe im Kopf sein... Am besten noch per Kreditkarte ...

  5. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: somedudeatwork 11.05.16 - 12:49

    Selbstverständlich hat es das. Es hat nur dann nicht gut funktioniert wenn die Ware eben nicht bei dir ankommt. Bitte den Abschnitt nochmal lesen.

  6. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: Schattenwerk 11.05.16 - 12:58

    Stichwort heißt "Postlagernd": https://www.deutschepost.de/de/p/postlagernd.html

    Die Pakete gehen halt an einen Shop in einer beliebigen Stadt an den Namen "Max Pusteblume".

    Natürlich kann man dort dann beim abholen auch aufgegriffen werden, dafür muss das Paket aber erst einmal verdächtig sein. Das ist, wie du sagtest, bei Bestellungen im Inland eher unwahrscheinlich.

  7. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: DasAlphaMonster 11.05.16 - 13:05

    Da hat sich wohl jemand vorher nicht richtig erkundigt...
    Von derart gutgläubig-leichtsinnigem Verhalten wird in entsprechenden Foren eigentlich überall gewarnt.

  8. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: krakos 11.05.16 - 18:31

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stichwort heißt "Postlagernd": www.deutschepost.de
    >
    > Die Pakete gehen halt an einen Shop in einer beliebigen Stadt an den Namen
    > "Max Pusteblume".
    >
    > Natürlich kann man dort dann beim abholen auch aufgegriffen werden, dafür
    > muss das Paket aber erst einmal verdächtig sein. Das ist, wie du sagtest,
    > bei Bestellungen im Inland eher unwahrscheinlich.

    Funktioniert nurk, wenn es ein Leichtgläubiger ist. In der Regel wird der Perso verlangt. Name stimmt nicht überein? Tja, pech gehabt.

  9. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: janoP 11.05.16 - 23:29

    krakos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schattenwerk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stichwort heißt "Postlagernd": www.deutschepost.de
    > >
    > > Die Pakete gehen halt an einen Shop in einer beliebigen Stadt an den
    > Namen
    > > "Max Pusteblume".
    > >
    > > Natürlich kann man dort dann beim abholen auch aufgegriffen werden,
    > dafür
    > > muss das Paket aber erst einmal verdächtig sein. Das ist, wie du
    > sagtest,
    > > bei Bestellungen im Inland eher unwahrscheinlich.
    >
    > Funktioniert nurk, wenn es ein Leichtgläubiger ist. In der Regel wird der
    > Perso verlangt. Name stimmt nicht überein? Tja, pech gehabt.

    Dafür gibt es ja die gefälschten Ausweise im Darknet. Die muss man sich nur an seine Adresse liefern lassen...

    Ich denke, für so einen Fall ist es das beste, wenn man ein leer stehendes Haus in der nähe hat, mit einem Briefkasten, aus dem man relativ leicht Dinge fischen kann. Dann bestellt man sich den Ausweis einfach dahin (der kommt hoffentlich per Brief) und die 7 Kilo Kokain bestellt man in die Post-Filiale. Wenn jetzt keiner merkt, dass a) der Perso gefälscht und b) illegales Gut im Paket ist, kann man erst mal feiern gehen.

  10. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 11.05.16 - 23:41

    Wer das geld für 7kg koks hat und das dann im darknet kauft der hat sicher von dem zeug schon zuviel konsumiert.

  11. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: AngryFrog 12.05.16 - 08:17

    Der Postverkehr innerhalb Europas ist viel zu groß als dass man da irgendwas kontrollieren könnte. Die Gefahr ist höher dass der Händler Murks macht wie OP schon sagte oder der Postbote was riecht und sich das Zeug selbst einsteckt. (Was dann aber auch am Händler liegt da der das Zeug nicht korrekt verpackt hat)

  12. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.16 - 08:57

    AngryFrog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Postverkehr innerhalb Europas ist viel zu groß als dass man da
    > irgendwas kontrollieren könnte.
    Genau. Hoffen wir nur das keiner auf die idee kommt drogenspürhunde in postumschlagzentren laufen zu lassen...oh warte...

    > Die Gefahr ist höher dass der Händler Murks
    > macht wie OP schon sagte oder der Postbote was riecht und sich das Zeug
    > selbst einsteckt. (Was dann aber auch am Händler liegt da der das Zeug
    > nicht korrekt verpackt hat)

  13. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: h4z4rd 12.05.16 - 10:24

    Wenn das wirklich passieren sollte, stellen sie damit nicht jeden, der die Post / einen Paketdienst nutzt unter generalverdacht? Das ist ja so, als würde man den Internetverkehr pauschal überwachen... oh wait... never mind.

  14. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: AngryFrog 12.05.16 - 10:40

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AngryFrog schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Postverkehr innerhalb Europas ist viel zu groß als dass man da
    > > irgendwas kontrollieren könnte.
    > Genau. Hoffen wir nur das keiner auf die idee kommt drogenspürhunde in
    > postumschlagzentren laufen zu lassen...oh warte...
    >
    > > Die Gefahr ist höher dass der Händler Murks
    > > macht wie OP schon sagte oder der Postbote was riecht und sich das Zeug
    > > selbst einsteckt. (Was dann aber auch am Händler liegt da der das Zeug
    > > nicht korrekt verpackt hat)

    Und das Paket mit den Drogen riechen die Tiere wann? Wenn es eh undicht ist und womöglich schon eine ganze Ladung mit dem Geruch verseucht hat.

  15. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: scrumdideldu 12.05.16 - 11:47

    Nein. Das riechen die Hunde auch so. Es ist nicht möglich das so zu verpacken dass ein trainierter Spürhund das nicht findet.

    Das Problem ist ja: Wie bekommst Du das Gras in den Beutel, ohne das etwas - auch nur eine minimalste Menge davon - auch aussen an den Beutel kommt? Es ist in der Luft, an den Fingern / Plastikhandschuhen whatever.

  16. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: PokaYoke 12.05.16 - 11:56

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Das riechen die Hunde auch so. Es ist nicht möglich das so zu
    > verpacken dass ein trainierter Spürhund das nicht findet.

    Ist auch kein Problem. Spürhunde werden nur bei Bedarf eingesetzt. 5 Minuten schnüffeln ist so kraftaufwendig wie mehrer Stunden Sport für den Mensch. Das geht nur punktuell und nicht wahllos. Ebenfalls kommen die angesprochenen Punkte dazu -> In welchem Briefsendung war das? Hat sich der Geruch abgefärbt?

    Postlagernd funktioniert auch mit Passwort. Da muss man nur das Passwort kennen. Falscher Name, falsche Identität, egal. Greifen die dich auf, sagst du eben du machst das im Auftrag für jemanden als gefallen.

  17. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: AllDayPiano 12.05.16 - 15:40

    PokaYoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scrumdideldu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein. Das riechen die Hunde auch so. Es ist nicht möglich das so zu
    > > verpacken dass ein trainierter Spürhund das nicht findet.
    >
    > Ist auch kein Problem. Spürhunde werden nur bei Bedarf eingesetzt. 5
    > Minuten schnüffeln ist so kraftaufwendig wie mehrer Stunden Sport für den
    > Mensch. Das geht nur punktuell und nicht wahllos. Ebenfalls kommen die
    > angesprochenen Punkte dazu -> In welchem Briefsendung war das? Hat sich der
    > Geruch abgefärbt?
    >
    > Postlagernd funktioniert auch mit Passwort. Da muss man nur das Passwort
    > kennen. Falscher Name, falsche Identität, egal. Greifen die dich auf, sagst
    > du eben du machst das im Auftrag für jemanden als gefallen.

    Das funktioniert aber nicht. Sobald man eine Sendung in Empfang nimmt, gilt sie als zugestellt - egal ob man der Adressat ist, oder nicht. Es wird dann der Anscheinsbeweis herangezogen. Wenn man nicht plausibel darlegen kann, warum man eine fremde Sendung angenommen hat, ist man im Eimer. Und das Passwort zu kennen, könnte schon ein hinreichendes Indiz sein: Woher sollte man das Passwort sonst haben? Wer ist dieser Herr, der einen beauftragt hat, woher kennt man ihn, wie kam er dazu, eine Person damit zu beauftragen. Das wird 20 mal gefragt und wenn da nur eine Abweichung in der Geschichte auftaucht, wird man auf Gedeih und Verderb festgenagelt.

  18. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.16 - 13:13

    PokaYoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Greifen die dich auf, sagst du eben du machst das im Auftrag für jemanden als gefallen.

    Sauber. Und du meinst nicht, dass die dann wissen wollen, für WEN du das Paket denn abholst? Wenn du dann keinen Namen nennst (und somit komplett unbeteiligte mit reinziehst) bleibt das Ganze halt doch an dir hängen.

  19. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: janoP 13.05.16 - 14:09

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Das riechen die Hunde auch so. Es ist nicht möglich das so zu
    > verpacken dass ein trainierter Spürhund das nicht findet.
    >
    > Das Problem ist ja: Wie bekommst Du das Gras in den Beutel, ohne das etwas
    > - auch nur eine minimalste Menge davon - auch aussen an den Beutel kommt?
    > Es ist in der Luft, an den Fingern / Plastikhandschuhen whatever.
    Dann müssten die ja auch Pakete aufreißen, die aus Kifferhaushalten verschickt werden (selbst aber völlig sauber sind).

  20. Re: Es gibt ein viel viel viel viel größeres Problem

    Autor: json 18.05.16 - 17:16

    Solange ich mir nur Eigenbedarfsmengen bestelle ist alles kein Problem. Hausdurchsuchungen werden nur bei Verdacht auf Dealerei gemacht. Daher bestelle ich nur auf eigenen Namen und Adresse, hat bisher immer funktioniert und ich sehe das Problem nicht. Könnte ja jeder gewesen sein. Vielleicht war der Kollege ja so mürbe und hat für alle seine Kumpels mitbestellt damit es billiger wird



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.16 17:17 durch json.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. ENERTRAG Windstrom GmbH, Dauerthal
  3. NEXPLORE Technology GmbH, Darmstadt, Essen
  4. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Hagen, Münster

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 634,90€ (Bestpreis!)
  2. 789€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  3. 224,71€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  4. 369,99€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht