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Einfache Lösung

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  1. Einfache Lösung

    Autor: bulli007 05.08.19 - 12:30

    Ein Polizist kann bei Daten abfragen nur erfahren was gerade nötig ist!
    Was wohl zu 99% Name, Adresse, Fahndung Status und gegebenenfalls noch Aufenthaltsstatus ist.
    Alle anderen Daten dürfen nur eingesehen werden, wenn dies begründet werden und in Zusammenhang mit einer laufenden Aktion steht, wo dieser Beamter nachvollziehbar beteiligt war.
    Diese müssten dann Stichprobenweise geprüft werden und bei Zuwiderhandlung durch hohe Bußgelder bestraft werden ohne wenn und aber!

  2. Re: Einfache Lösung

    Autor: dbettac 05.08.19 - 13:53

    Das nützt nichts, solange der Polizist entscheidet, was nötig ist. Und solange es keine vernünftige Protokollierung gibt.

    Ich habe nichts dagegen, dass ein Polizist "Gefahr im Verzug" geltend macht und alle möglichen Daten über mich abruft. Aber:
    1.) Das sollte dann bitte auch gerichtsfest dokumentiert werden.
    2.) Ich sollte darüber informiert werden _müssen_ und außerdem sollte es automatisch dazu führen, dass er den Abruf im Nachhinein rechtfertigen muss.
    3.) Sollte das dazu führen, dass er sich hinterher rechtfertigen muss. Und zwar nicht stichprobenartig, sondern immer.

    Außerdem sollte natürlich überprüft werden, warum die Polizei überhaupt Daten über mich gespeichert hat. :)

  3. Re: Einfache Lösung

    Autor: msdong71 05.08.19 - 16:23

    Also in der IT wäre die einfachste Verknüpfung einfach auf die Fallnummer für die man diese information benötigt. Bei der Polizei wird es doch wohl auch eine art "Incident Mangement" geben!

  4. Re: Einfache Lösung

    Autor: Olliar 08.08.19 - 16:02

    Der Polizist muß doch irgendeinen Anlass haben, irgendwie an den Namen gekommen sein.
    Und dafür muß er so oder ein Protokoll schreiben/haben.

    (Vgl. meine kleine Schramme: Der Polizist hat meinen Namen aufgeschrieben etc.
    Dann hat er die Telefonnummer des Halters herausgesucht und ihn angerufen.
    Er hätte auf jeden Fall meine Meldung gehabt, wenn ihn wer gefragt hätte, waraum
    er die Daten abgerufen hat. (Vermutlich auch meine...)
    Das könnte man einfach in der Software verriegeln:

    "Kein Aktenzeichen, keine Daten"


    Wir haben doch einen Rechtsstaat und keinen Willkürstaat?

  5. Re: Einfache Lösung

    Autor: Sarkastius 10.08.19 - 20:07

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Polizist muß doch irgendeinen Anlass haben, irgendwie an den Namen
    > gekommen sein.
    > Und dafür muß er so oder ein Protokoll schreiben/haben.
    >
    > (Vgl. meine kleine Schramme: Der Polizist hat meinen Namen aufgeschrieben
    > etc.
    > Dann hat er die Telefonnummer des Halters herausgesucht und ihn angerufen.
    > Er hätte auf jeden Fall meine Meldung gehabt, wenn ihn wer gefragt hätte,
    > waraum
    > er die Daten abgerufen hat. (Vermutlich auch meine...)
    > Das könnte man einfach in der Software verriegeln:
    >
    > "Kein Aktenzeichen, keine Daten"
    >
    > Wir haben doch einen Rechtsstaat und keinen Willkürstaat?

    Ne wäre ja nicht auszudenken wenn in einem EU Land zB. Heimlich aus Behörden Festplatten geschreddert werden um etwas zu verheimlichen.

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