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Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: DerYupp 17.02.24 - 13:05
... bei einem Portal, dass Dubidoc heißt? Respekt.
Oder sind sie da von Praxismitarbeitern angemeldet worden, ohne es selbst zu wissen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so viele machen. -
Re: Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: ralfbergs 17.02.24 - 15:49
> bei einem Portal, dass Dubidoc heißt?
Ja, der Name kommt bestimmt von "dubios"... ;-)
> Oder sind sie da von Praxismitarbeitern angemeldet worden, ohne es selbst zu wissen?
> Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so viele machen.
Ich kann Dir versichern, das ist gängige Praxis. Es gibt ein anderes, m. W. deutlich bekannteres Portal dieser Art. Dort wurde ich mittlerweile von mind. 5 versch. Ärzten (bzw. deren Praxismitarbeitern) "registriert", sprich ein Teil meiner persönl. Daten inkl. Handynummer wurde dort hochgeladen -- "selbstverständlich" ohne meine Zustimmung. -
Re: Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: DerYupp 17.02.24 - 16:07
Vermutlich willig man mit so einem Pamphlet ein, dass man unterschreiben muss, aber unmöglich innerhalb der Praxisöffnungszeiten fertig lesen kann.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.24 16:08 durch DerYupp. -
Re: Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: tonictrinker 17.02.24 - 18:06
ralfbergs schrieb:
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> Ja, der Name kommt bestimmt von "dubios"... ;-)
:D das dachte ich mir auch gleich. -
Re: Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: BlueBird12 17.02.24 - 22:37
DerYupp schrieb:
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> ... bei einem Portal, dass Dubidoc heißt? Respekt.
>
> Oder sind sie da von Praxismitarbeitern angemeldet worden, ohne es selbst
> zu wissen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so viele
> machen.
Beides.
Ärzte die solche Dienste für ihre Terminvergabe nutzen geben deine Daten weiter. Die Einwilligung hast du zwar nicht explizit für diesen Dienst gegeben, aber sicherlich bei deinem ersten Termin musstest du unterschreiben, dass der Arzt die Daten an Dritte weitergeben darf sofern es für die Behandlung von Nöten ist.
Und auch die Leute melden sich da freiwillig zu genüge an. In Zeiten wo man telefonisch kaum /bzw. nur schwer einen Arzt erreichen kann ist das halt bequem. Lies einfach die Rezensionen im Google Play Store z.B. über Doctolib. Die Leute sind einfach unglaublich naiv und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Daten abgegriffen werden.
Ich hab nen neuen Kollegen, der hat hier in der Stadt noch keinen Hausarzt gefunden. Als er erkältet war hat er sich über eine Videosprechstunde eines Arztes 120km entfernt krank schreiben lassen, über irgendeine recht unbekannte App im Google App Store. -
Re: Fast eine Million Menschen haben sich angemeldet
Autor: mackes 18.02.24 - 13:22
BlueBird12 schrieb:
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> DerYupp schrieb:
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> > ... bei einem Portal, dass Dubidoc heißt? Respekt.
> >
> > Oder sind sie da von Praxismitarbeitern angemeldet worden, ohne es
> selbst
> > zu wissen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so viele
> > machen.
>
> Beides.
> Ärzte die solche Dienste für ihre Terminvergabe nutzen geben deine Daten
> weiter. Die Einwilligung hast du zwar nicht explizit für diesen Dienst
> gegeben, aber sicherlich bei deinem ersten Termin musstest du
> unterschreiben, dass der Arzt die Daten an Dritte weitergeben darf sofern
> es für die Behandlung von Nöten ist.
> Und auch die Leute melden sich da freiwillig zu genüge an. In Zeiten wo man
> telefonisch kaum /bzw. nur schwer einen Arzt erreichen kann ist das halt
> bequem. Lies einfach die Rezensionen im Google Play Store z.B. über
> Doctolib. Die Leute sind einfach unglaublich naiv und es ist nur eine Frage
> der Zeit bis die Daten abgegriffen werden.
> Ich hab nen neuen Kollegen, der hat hier in der Stadt noch keinen Hausarzt
> gefunden. Als er erkältet war hat er sich über eine Videosprechstunde eines
> Arztes 120km entfernt krank schreiben lassen, über irgendeine recht
> unbekannte App im Google App Store.
Meinst du Teleclinic? Die würde ich in dem Fall auch sofort nutzen, wenn ich in der Situation wäre. Ist jedenfalls nicht unsicherer als die IT der meisten niedergelassenen Ärzte. Ein Freund von mir hat nach dem Abbruch seines Informatik-Studiums als selbstständiger Dienstleister für viele Arztpraxen gearbeitet. Was der mir so aus seinem Alltag erzählt hat, hat mein Vertrauen in die Datensicherheit dort nicht gerade bestärkt.



