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4 Wochen Isolation für alle

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  1. 4 Wochen Isolation für alle

    Autor: ohinrichs 15.11.20 - 16:31

    ... und der Spuk wäre vorbei, das Virus wäre ausgerottet.

    Lässt sich natürlich nicht wirklich umsetzen. Weltweit schon gar nicht.

  2. Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: Joey5337 15.11.20 - 17:35

    Es kotzt mich ehrlich gesagt an, wie lasch wir hier der Ausbreitung entgegentreten.

    Wenn z.B. jemand positiv getestet wird, dann wäre für mich die logische Schlussfolgerung:
    alle Kollegen die Kontakt gehabt haben können + deren Ehepartner + Kinder bleiben 2 Wochen in Quarantäne.
    Analog Schulkinder: Wenn in einer Klasse ein Kind positiv getestet wurde, dann bleibt die ganze Klasse, alle Eltern und alle Geschwister zu Hause.
    Und damit die auch wirklich zu Hause bleiben muss die Versorgung, z.B. durch Essenslieferungen, sicher gestellt werden.

    Ja, das ist einschränkend. Quarantäne ist scheiße und ich wünsche das niemandem (aus eigener Erfahrung).
    Aber wenn wir das so machen würden, hätten wir vermutlich eine 7-Tage-Inzidenz von 5/100k. 5 Positiv getestete, mit angenommen durchschnittlich 20 Kontakten, für 2 Wochen in Quarantäne hieße, dass 5*20*2 = 200 von 100.000 Menschen in Quarantäne wären, d.h. 0,2% der Bevölkerung.

    Wenig einschränkende Maßnahmen, z.B. MNS beim Einkaufen und im Bus könnte man weiterlaufen lassen, der gesamte Rest, Gastronomie, Kultur, Sport, etc. könnte mehr oder weniger Business as Usual machen.


    So wie wir es jetzt machen haben wir 150+ tatsächlich Infizierte. Zusätzlich deren Familien, die zumindest teilweise in Quarantäne sind. Zusätzlich erheblich Einschränkungen im Wirtschaftsleben, keine Kulturveranstaltungen, keine Restaurants etc.
    Und kein absehbares Ende: die Zahlen gehen so kaum runter. So brauchen wir den Lockdown über den ganzen Winter. Aber Hauptsache niemand wird in seiner Freiheit irgendwie unzulässig eingeschränkt...

  3. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: M.P. 15.11.20 - 19:36

    Wenn man sieht, wie die Verwaltungsgerichte derzeit urteilen, wären von

    > 5 Positiv getestete, mit angenommen durchschnittlich 20 Kontakten, für 2 Wochen in Quarantäne hieße, dass 5*20*2 = 200 von 100.000 Menschen in Quarantäne.


    durch Eilbeschluss des Verwaltungsgerichtes ruckzuck wieder 150 von 200 auf der Straße ....

  4. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: Joey5337 15.11.20 - 21:26

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sieht, wie die Verwaltungsgerichte derzeit urteilen, wären von
    >
    > > 5 Positiv getestete, mit angenommen durchschnittlich 20 Kontakten, für 2
    > Wochen in Quarantäne hieße, dass 5*20*2 = 200 von 100.000 Menschen in
    > Quarantäne.
    >
    > durch Eilbeschluss des Verwaltungsgerichtes ruckzuck wieder 150 von 200 auf
    > der Straße ....

    Was da imho fehlt ist der Volkshochschulkurs "rechtssicheres formulieren von Gesetzen und Verordnungen". Verständlichkeit wär auch nicht schlecht.
    Die Regierung kann schon viel regeln, man muss es aber technisch richtig machen. (Geschickter als A. Scheuer mit der StVO)

  5. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: packansack 15.11.20 - 22:53

    Und wenn der Postbote in Quarantäne ist und der Busfahrer und ein paar weitere Leute, die den Laden am Laufen halten, dann zerbricht das ganze System innerhalb einer Woche. Denkst du, man hat für jeden Posten Ersatz da? Es ist auch ohne schon Corona alles personalmäßig alles so auf heißer Nadel gestrickt, so viele Jobs wo man eigentlich ein zwei oder drei Leute mehr bräuchte, aber es kommt nix, Leute machen krank und schon muss der Rest überstunden machen etc. Es ist die große Diskussion, welche Jobs sind notwendig, und da kann ich nur sagen, ES GIBT KEINE NICHT NOTWENDIGEN JOBS (um das Land am Laufen zu lassen). Jeder Job hat seine Notwendigkeit, kein Arbeitgeber hat was zu verschenken, wenn ein Job nicht notwendig ist dann verschwindet er schlicht. Und damit meine ich alles:
    Ist die Aldi Verkäuferin essentiell? Ja, sonst gibts nix zu esse. Ok das war jetzt einfach.
    Ist der Typ der den Dreck/Laub von den Straßen mit seinem Straßenkehrerwagen entfernt essentiell? Ja, sonst versinken wir im Herbstlaub und es gibt mehr Unfälle auf den Straßen.
    Ist der Amazon Packer essentiell? Ja, die Leute brauchen ihr Zeugs, und wenn nicht so dann holen sie es sich wieder im Geschäft, was ja auch nicht förderlich wäre.
    Bis auf ein paar wenige Ausnahmen wie Maniküre-Frauen, Freizeitparkangestelle oder ähnliche Unterhaltungs/Luxus Sachen fällt mir einfach nichts ein wo man jetzt sagen könnte, OK da verzichten wir jetzt drauf. 99% aller Jobs sind notwendig.

    Sogar wenn man Hardcore sagt, wir brauchen nichts außer Essen, quasi einzig und allein der Bauer ist essentiell.
    Ok, der Bauer braucht Maschinen, wer baut die? Die Leute im Werk. Wer erfindet das Zeug? Ingenieure. Die brauchen das Internet, also brauchen wir wiederum Netzwerke, wiederum Techniker, wiederum Rohstoffe, wiederum Bergarbeiter, wiederum Köche, die für alle kochen, wiederum die LKW Fahrer und Postboten, die alles zustellen, wiederum Schulen und Unis, die all dieses ausbilden, wiederum Schneider die unsere Klamotten nähren, wiederum dies, wiederum das, usw usw usw usw. Wie man sieht, braucht man am Ende doch wieder ALLES, vom Kloputzer bis zum Physiotherapeut. Nur damit der Bauer seine Arbeit machen kann.

  6. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: Vögelchen 16.11.20 - 07:14

    Joey5337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kotzt mich ehrlich gesagt an, wie lasch wir hier der Ausbreitung
    > entgegentreten.
    >
    > Wenn z.B. jemand positiv getestet wird, dann wäre für mich die logische
    > Schlussfolgerung:
    > alle Kollegen die Kontakt gehabt haben können + deren Ehepartner + Kinder
    > bleiben 2 Wochen in Quarantäne.

    Das Problem ist, dass nicht einmal ein positiv getesteter in Quarantäne geht. Manche schon, aber nicht alle! Und dies wird in der Regel auch nicht überprüft. Die Leute sind positiv, aber solange sie nicht bettlägerig sind, rennen sie in den Supermarkt.

    Am Wochenende war ich in mit dem Rad der Natur an einem schönen Ort. Leider musste ich feststellen, dass dort die halbe Stadt versammelt war (alle mit dem Auto angereist).
    Am nächsten Morgen dann 3 Begegnungen in der App. Wie kann das sein? Es wird ja neuerlich nur bei eindeutigen Symptomen überhaupt noch getestet und über Nacht an einem Sonntag können die kaum ihr Ergebnis bekommen haben. Es drängt sich der dringende Verdacht auf, dass dort massenweise infizierte herum gerannt sind. Und Maske hat fast niemand getragen. Und wenn, dann keine guten.

  7. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: beta 16.11.20 - 08:12

    packansack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > notwendig, und da kann ich nur sagen, ES GIBT KEINE NICHT NOTWENDIGEN JOBS
    > 99% aller Jobs sind notwendig.


    Haha, der war gut! Viele management Jobs bestehen nur im erfassen und interpretieren von sinnlosen Metriken in Excel. Diese Personen halten sich für wahnsinnig wichtig und wollen nie krank sein, weil ohne sie der Laden untergehen würde. In Wirklichkeit würde es niemandem Auffallen, wären sie ein Jahr weg. Gibt ganze Bücher über diese "Bullshit Jobs" und Personen mit Boreout (Burnout vom nichts tun und Stress es zu verbergen). Bei den Blue-collar worker stimme ich dir zu, in der Mittelschicht sieht es anders aus.

  8. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: Joey5337 16.11.20 - 08:44

    Ja, alle sind wichtig.
    Aber keiner ist unersetzlich.
    Wenn die Leute krank werden, dann kommt man irgendwie auch ohne die Leute aus.

    Und von den an Corona erkrankten dauert es bei einigen ganz schön lange, bis sie wieder kommen. Einige sind danach verändert, weniger leistungsfähig. Einige sterben.
    Mit diesen "unersetzlichen" Verlusten muss das System klarkommen.

    Aber prophylaktisch 0,2% zu Hause lasssen, das geht angeblich nicht, weil alles zusammenbricht. Und von denen wäre der Großteil sogar gesund. D.h. die könnten Homeoffice machen. Oder wenn das nicht geht den Garten richten, die Steuererklärung oder Hausputz machen. Oder Urlaub auf Balkonien, um danach gesund und erholt wieder an die Arbeit zu gehen.

  9. Re: 4 Wochen Isolation für alle

    Autor: quineloe 16.11.20 - 08:45

    Meinst du eigentlich ernsthaft unsere Supermärkte wären darauf eingestellt wenn heute jeder für 4 Wochen Vorrat kauft?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  10. Re: 4 Wochen Isolation für alle

    Autor: Joey5337 16.11.20 - 08:53

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meinst du eigentlich ernsthaft unsere Supermärkte wären darauf eingestellt
    > wenn heute jeder für 4 Wochen Vorrat kauft?

    Klopapier und Nudeln hat doch jeder noch vom Hamsterkauf im Frühjahr!

  11. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: M.P. 16.11.20 - 09:10

    Ich glaube, der Scheurer war da aus seiner und seiner Bierzelt-Klientel Sicht SEHR geschickt ;-)

    Mission erfüllt: Es kostet weiterhin nur ein wenig "Expresszuschlag", wenn man z. B. innerstädtisch 73 km/h statt 50 km/h fahren möchte ...

  12. Re: 4 Wochen Isolation für alle

    Autor: Captain 16.11.20 - 09:15

    Und jeder hat eine Riesenhütte und genug Kühlschränke für 4 Wochen Lagerware... Sorry aber pack dir mal vor die Stirn...

  13. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: mke2fs 16.11.20 - 11:22

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Joey5337 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es kotzt mich ehrlich gesagt an, wie lasch wir hier der Ausbreitung
    > > entgegentreten.
    > >
    > > Wenn z.B. jemand positiv getestet wird, dann wäre für mich die logische
    > > Schlussfolgerung:
    > > alle Kollegen die Kontakt gehabt haben können + deren Ehepartner +
    > Kinder
    > > bleiben 2 Wochen in Quarantäne.
    >
    > Das Problem ist, dass nicht einmal ein positiv getesteter in Quarantäne
    > geht. Manche schon, aber nicht alle!

    Weißt du was noch lustiger ist?
    Krankenhauspersonal und Pflegepersonal darf gar nicht in Quarantäne gehen, ist ihnen untersagt!
    Sie dürfen fein jeden Tag auf Arbeit gehen obwohl sie positiv getestet sind und danach direkt nach Hause.
    Sehr hygenisch…

  14. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 16.11.20 - 17:40

    mke2fs schrieb:
    > Weißt du was noch lustiger ist?
    > Krankenhauspersonal und Pflegepersonal darf gar nicht in Quarantäne gehen,
    > ist ihnen untersagt!
    > Sie dürfen fein jeden Tag auf Arbeit gehen obwohl sie positiv getestet sind
    > und danach direkt nach Hause.
    > Sehr hygenisch…

    Also meines Wissens sieht das "Aachener Modell" vor, dass dringend benötigtes medizinisches Personal auch dann weiter arbeitet, wenn diese Kontakt zu mit Corona-Infizierten hatten. Normalerweise ist dann ja Isolation angesagt - insofern ungewöhnliche Maßnahme...

    Was aber nicht vorgesehen ist, dass Personal mit Risiko-Kontakten UND POSITIVEM Test weiter arbeitet. Oder hast du da andere Infos?

  15. Re: Ein bischen besser als jetzt ginge schon!

    Autor: ohinrichs 16.11.20 - 20:40

    Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mke2fs schrieb:
    >
    > Was aber nicht vorgesehen ist, dass Personal mit Risiko-Kontakten UND
    > POSITIVEM Test weiter arbeitet. Oder hast du da andere Infos?

    Fest steht nichts, aber da gibt es schon Vorschläge.

    [www.welt.de]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.20 20:44 durch ohinrichs.

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