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Und was ist mit den Nachteilen?

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  1. Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: /mecki78 07.06.11 - 13:47

    Beispiel: Irgend ein P2P Junkie hat 100 Downloads am laufen und bietet 1 Mio Dateien an, und verliert aber dann seine IP. Ich wähle mich ein und bekomme zufällig seine IP. Da die anderen P2P Nutzer nicht wissen, dass er seine IP verloren hat, bekomme ich jetzt sofort unzählige Anfragen, die meine Leitung komplett lahmlegen; zwar verwirft die mein Router alle, aber sie gehen ja dennoch erstmal über die DSL Leitung zu meinem Router, d.h. sie kosten dennoch meine Bandbreite, solange bis auch der letzte P2P Teilnehmer gemerkt hat, dass der Host offline gegangen ist.

    Das es natürlich noch andere Vorteile hat, eine feste IP zu haben (z.B. braucht man kein DynDNS mehr für unzählige Anwendungen) ist ja sowieso bekannt. Aber gerade das obige Szenario ist eines, das ich schon oft am eigenen Leib erfahren habe: Nach einen Wechsel der IP Adresse hagelt es Einträge im Router Log von eingehenden Verbindungsanfragen, die geblockt wurden. Bei jemanden, der für seinen Traffic zahlen muss, ist das echt gemein, denn er muss diesen Traffic bezahlen, obwohl er ihn gar nicht verursacht hat und auch nichts dafür kann.

    /Mecki

  2. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: AsoraX 07.06.11 - 13:53

    a) Wer zahlt heute (im zeitalter der Flat's) ncoh für seine Traffic? Wenn du das tust, würd ich mal bei deinem Provider nach einem neuen Vertrag fragen ;)

    b) Du hast recht... wenn jeder eine Feste IP bekommt, braucht man Dienste wie DynDNS nicht mehr... Aber ob das vorteile hat? Zumal da auch wieder Arbeitsplätze dran hängen...
    Das problem an den Statischen IP's ist dann doch eher, solltest du mal die bis vor 5 min genutze IP eine P2P dauer Loaders bekommen, stehst du blöder weise unverschuldet im Raster! Nur wie der Artikel sagt, ist es bei einer Festen IP leicher zu wissen wann du wo was wie und wielange heruntergeladen hast... Und da sind wir mal ganz ehrlich? Wer hat noch nie einen "Bösen"Download getätigt ;)

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich bin der Master of Disaster und noch verpeilter als Wombi das Buschtier

  3. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: AsgarSerran 07.06.11 - 13:58

    Router aus, wieder an, neue IP :P
    Nein, aber: Stell dir mal vor, du hättest eine statische. Wenn die bekannt wäre, könnte man dich, und nur dich, gezielt und dauerhaft mit Anfragen zuspammen und deinen Traffic mit Absicht erhöhen.
    Momentan ist diese Gefahr natürlich nicht so Wahrscheinlich, da das mit dynamischen IPs recht wenig Sinn hat. Hätte aber jeder eine feste, wäre das doch ideal Ausnutzbar für Leute, die eh nur Unfug im Netz treiben.

  4. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: eGamer 07.06.11 - 13:59

    Ja, ich werd auch bei jedem jDownloader-Reconnect werd ich nur so von DDos-Attacken bombadiert.

    Ernsthaft: Ist soetwas jemals jemandem hier aufgefallen + passiert?

  5. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: tunnelblick 07.06.11 - 14:01

    AsgarSerran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Router aus, wieder an, neue IP :P

    geht aber nur bei dsl.

    > Nein, aber: Stell dir mal vor, du hättest eine statische. Wenn die bekannt
    > wäre, könnte man dich, und nur dich, gezielt und dauerhaft mit Anfragen
    > zuspammen und deinen Traffic mit Absicht erhöhen.

    und nun stell dir mal vor, du hättest eine dynamische. aber jemand hat bei dir nen dyndns-client installiert, ohne dass du es bemerkt hättest. wenn der dns-name bekannt wäre, könnte man dich, und nur dich, gezielt und dauerhaft mit anfragen zuspammen und deinen traffic mit absicht erhöhen. es würde nicht mal ein providerwechsel oder landeswechsel helfen.

    > Momentan ist diese Gefahr natürlich nicht so Wahrscheinlich, da das mit
    > dynamischen IPs recht wenig Sinn hat. Hätte aber jeder eine feste, wäre das
    > doch ideal Ausnutzbar für Leute, die eh nur Unfug im Netz treiben.

    nein, falsch. bei ipv6 gibt es keine ip mehr, sondern netze. jeder kunde kriegt ein /64 nach aktuellem stand der dinge.

  6. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: Lokster2k 07.06.11 - 14:02

    Ähm...bei einem haufen eingehender Anfragen wird allenfalls Dein Ping etwas schlechter, Deine Bandbreite oder Dein Traffic-Konto belastet das in einem zu vernachlässigenden bereich, da bei einer Anfrage gerade mal ein bisl Code überragen wird. Wenn Du einmal eine Website ansurfst, verbrauchst Du Traffic, der Milliarden oder mehr Verbindunsganfragen entsprechen würden. Du kannst Dich also entspannen und brauchst nicht befürchten, dass Du für anderer Leute Traffic groß zahlen musst.

    Eine statische IP hat mMn vll ein paar Vorteile, jedoch viel mehr Nachteile. Die Anonymität ist bei den heutigen Netzanalysesystemen schona bsolut notwendig.

    Ich bin echt froh, weder iPhone, noch iPad zu besitzen, soweit ich weiß, ist es bei diesen Geräten nicht möglich, die letzte Hälfte der neuen IPv6 zu dynamisieren, sprich sie ist bei diesen Geräten immer die gleiche, egal ob mit, oder ohne dynamische IP Vergabe seitens der Provider. Dies betrifft nämlich nur die erste Hälfte der neuen IP-Adresse.

    Windows und OS X besitzen hingegen eine Protokoll-Extension, die die letzte Hälfte immer wieder zufällig neu zusammenstellbar macht. Bei Windows ist diese in den Standardsettings aktiviert, bei OS X deaktiviert.
    Dieser Umstand würde mir als Apple User, zusätzlich zu dem absichtlichen Nichteinbau in iOS (ist ja jünger als OS X, bei welchem man noch daran dachte die Extension einzubauen) und den kürzlichen Positionsdatensammel-Skandal, sehr zu denken geben. Diese Firma nutzt ihre Beliebtheit eiskalt aus und kann dies auch dauerhauft durchbringen, da die Zielgruppe sich nicht sonderlich für Hintergürnde und Details, hinsichtlich ihrer technischen Geräte, zu interessieren scheint.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.11 14:06 durch Lokster2k.

  7. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: AsgarSerran 07.06.11 - 14:05

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und nun stell dir mal vor, du hättest eine dynamische. aber jemand hat bei
    > dir nen dyndns-client installiert, ohne dass du es bemerkt hättest. wenn
    > der dns-name bekannt wäre, könnte man dich, und nur dich, gezielt und
    > dauerhaft mit anfragen zuspammen und deinen traffic mit absicht erhöhen. es
    > würde nicht mal ein providerwechsel oder landeswechsel helfen.
    >

    In dem Fall wäre dies natürlich auch gegeben. Aber die Situation ist doch sehr unwahrscheinlich. Bekäme man eine statische IP, hätte dies jedoch bereits jeder und dieses "Angriffsziel" würde sich auch mehr lohnen, da es mehr Ziele gibt, ohne selbst Aufwand betreiben zu müssen, bei jemanden einen DynDNS Clienten zu installieren.
    Aber süß, mein erster Troll :3

  8. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: /mecki78 07.06.11 - 14:13

    Lokster2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Bandbreite oder Dein Traffickonto belastet das in einem
    > zu vernachlässigenden bereich,

    Da der Typ im Beispiel 100 Downloads laufen hatte, und vielleicht zu 10 Hosts pro Download eine offene Verbindung, kommen dann also von 1000 Hosts unzählige TCP Pakete mit Daten an und da TCP nicht ein Paket schickt, dann auf ein ACK wartet und dann wieder eines schickt, sondern immer einen ganzen Schwung bevor es auf ein ACK wartet (Delayed-ACK ist absolut normal heutzutage), kann es sein dass jeder dieser 1000 Hosts locker mal zwischen 64 und 256 KB an Daten sendet, bevor er auf ein ACK wartet. Das sind dann 250 MB an Daten! Und weil kein ACK kommt, geht er davon aus, dass die Daten verloren gegangen sind, also sendet jeder Host alle diese Daten nochmal, und nochmal, und nochmal, bis er irgendwann das Limit erreicht und die Verbindung für tot erklärt (wenn jeder Host es nur 3x versucht, dann sind das 750 MB an Daten!!!). Ich rede hier also keineswegs nur von neuen Verbindungen.

    > Die Anonymität ist bei den heutigen Netzanalysesystemen schona
    > bsolut notwendig.

    Wenn du eine einfach Webseite abrufst, dann kann man dich unter 100 Mio Nutzern nur anhand der Daten, die dein Browser im HTTP Header sendet (und ich rede hier gar nicht von Cookies) und der Daten, die man per JavaScript erfragen kann (und die man dann in Form eines JS Redirects auch leicht senden kann, ansonsten geht das auch mit AJAX ohne Reload) zu 99,999% sicher identifizieren; es gibt ein Projekt, dass das online sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dazu braucht man bei Gott nicht deine IP Adresse; wenn du Flash installiert hast, geht das sogar noch einfacherer und noch genauer.

    /Mecki

  9. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: AsgarSerran 07.06.11 - 14:17

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du eine einfach Webseite abrufst, dann kann man dich unter 100 Mio
    > Nutzern nur anhand der Daten, die dein Browser im HTTP Header sendet (und
    > ich rede hier gar nicht von Cookies) und der Daten, die man per JavaScript
    > erfragen kann (und die man dann in Form eines JS Redirects auch leicht
    > senden kann, ansonsten geht das auch mit AJAX ohne Reload) zu 99,999%
    > sicher identifizieren; es gibt ein Projekt, dass das online sehr
    > eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dazu braucht man bei Gott nicht
    > deine IP Adresse; wenn du Flash installiert hast, geht das sogar noch
    > einfacherer und noch genauer.

    Achso. Man braucht also gar keine IP-Adressen, sondern lediglich Flash? So ist das. Gut zu wissen.

  10. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: tunnelblick 07.06.11 - 14:18

    *sigh*
    man bekommt keine statische *ip*, sondern ein statischens *netz*. ipv6-basic-fail.
    im übrigen gibt es bereits statische ips im netz.

  11. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: perlmaster 07.06.11 - 14:24

    @Lokster2k:

    Wenn man keine Ahnung hat ....+

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/iOS-4-3-Apple-bessert-beim-Datenschutz-nach-1206770.html

    "Im aktuellen iOS 4.3 aktiviert Apple nun die "Privacy Extensions", die statt einer festen Hardware-ID regelmäßig wechselnde Zufallszahlen benutzen"

  12. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: AsgarSerran 07.06.11 - 14:28

    In dem golem-Artikel geht es btw. um IP-Adressen, nicht um Netze. Diesbezüglich beziehe ich mich dann auch darauf. Der fiktive Fall, dass jeder eine Adresse bekommt, ist immerhin auch realisierbar.

    Und sicherlich gibt es bereits statische IPs. Jedoch noch nicht ganz so häufig. Würde zukünftig jeder einer haben, wäre die Angriffsmotivation höher, da es viel mehr mögliche Opfer gäbe .. nämlich *alle* und nicht nur *ein paar*.

  13. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: tunnelblick 07.06.11 - 14:31

    AsgarSerran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem golem-Artikel geht es btw. um IP-Adressen, nicht um Netze.
    > Diesbezüglich beziehe ich mich dann auch darauf. Der fiktive Fall, dass
    > jeder eine Adresse bekommt, ist immerhin auch realisierbar.

    nicht in ipv6. so ist es nun mal nicht gedacht. allein daran merkt man, dass der datenschutzmensch keinen blassen schimmer hat und menschen wie du das dann auch noch nachplappern...

  14. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: /mecki78 07.06.11 - 14:37

    AsoraX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a) Wer zahlt heute (im zeitalter der Flat's) ncoh für seine Traffic?

    Fast alle Mobilfunknutzer z.B.? Selbst die, die nicht zahlen, tun es indirekt, ihnen wird "zu viel" Traffic zwar nicht in Rechnung gestellt, dafür ihre Geschwindigkeit auf Modem Niveau gedrückt, sobald sie ein Limit erreicht haben - was einfach dadurch passieren kann, weil du die falsche IP bei der Einwahl bekommen hast.

    > Das problem an den Statischen IP's ist dann doch eher, solltest du mal die
    > bis vor 5 min genutze IP eine P2P dauer Loaders bekommen, stehst du blöder
    > weise unverschuldet im Raster!

    Bei statischen IPs würdest du aber eben nicht die IP von jemand anderen bekommen, sondern immer nur deine eigene. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ein ISP mit statischen IPs einen Kunden kündigt, dann gibt er diese IP nicht 5 Minuten später an jemand anderen heraus und abgesehen davon, würde er ja wissen, wann er diese IP einem Kunden weggenommen und einen neuen Kunden zugewiesen hätte; d.h. deine Unschuld zu beweisen wäre ein Klacks.

    Außerdem bekommst du bei IPv6 nicht eine IP, du bekommst 18'446'744'073'709'551'616 IPs bei jeder Einwahl, d.h. wenn überhaupt, würde nur dein Netz gleich bleiben.

    > Wer hat noch nie einen
    > "Bösen"Download getätigt ;)

    Die Frage muss eher lauten: Wer ist so dumm, und tätigt einen "bösen Download" ohne einen anonymen Proxy zu benutzen? Deine Telefonnummer ändert sich auch nicht alle 24 Stunden, d.h. genauso gut kann man fragen "Wer hat noch nie einen bösen Anruf getätigt?" - aber dann würdest du sagen "Ja, aber ich kann ja die Übermittlung der Rufnummer unterdrücken"; eben, genau das geht auch mit deiner IP.

    /Mecki

  15. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: Lokster2k 07.06.11 - 14:42

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lokster2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine Bandbreite oder Dein Traffickonto belastet das in einem
    > > zu vernachlässigenden bereich,
    >
    > Da der Typ im Beispiel 100 Downloads laufen hatte, und vielleicht zu 10
    > Hosts pro Download eine offene Verbindung, kommen dann also von 1000 Hosts
    > unzählige TCP Pakete mit Daten an und da TCP nicht ein Paket schickt, dann
    > auf ein ACK wartet und dann wieder eines schickt, sondern immer einen
    > ganzen Schwung bevor es auf ein ACK wartet (Delayed-ACK ist absolut normal
    > heutzutage), kann es sein dass jeder dieser 1000 Hosts locker mal zwischen
    > 64 und 256 KB an Daten sendet, bevor er auf ein ACK wartet. Das sind dann
    > 250 MB an Daten! Und weil kein ACK kommt, geht er davon aus, dass die Daten
    > verloren gegangen sind, also sendet jeder Host alle diese Daten nochmal,
    > und nochmal, und nochmal, bis er irgendwann das Limit erreicht und die
    > Verbindung für tot erklärt (wenn jeder Host es nur 3x versucht, dann sind
    > das 750 MB an Daten!!!). Ich rede hier also keineswegs nur von neuen
    > Verbindungen.
    >

    Theoretisch ja, die P2P clients, die heute so benutzt werden, zerlegen jedoch alles in winzig kleine chunks, damit man von möglichst vielen Quellen bzw. mit möglichst vielen Verbindungen gleichzeitig transferieren kann. Reißt die Verbindung zu dem gerade geladenen chunk ab, stellt der client eine neue Verbindungsanfrage. Wieviele retrys ein client macht ist auch unterschiedlich und meistens einstellbar. Insgesamt, müsste der client schon ganz schön mistig sein, wenn er so einen Unfug, wie von Dir beschrieben macht. Da müsste man sich ja schon fast Mühe geben^^

    > > Die Anonymität ist bei den heutigen Netzanalysesystemen schona
    > > bsolut notwendig.
    >
    > Wenn du eine einfach Webseite abrufst, dann kann man dich unter 100 Mio
    > Nutzern nur anhand der Daten, die dein Browser im HTTP Header sendet (und
    > ich rede hier gar nicht von Cookies) und der Daten, die man per JavaScript
    > erfragen kann (und die man dann in Form eines JS Redirects auch leicht
    > senden kann, ansonsten geht das auch mit AJAX ohne Reload) zu 99,999%
    > sicher identifizieren; es gibt ein Projekt, dass das online sehr
    > eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dazu braucht man bei Gott nicht
    > deine IP Adresse; wenn du Flash installiert hast, geht das sogar noch
    > einfacherer und noch genauer.

    Auch dagegen gibt es Mittel und Wege, z.B. Plugins, die den Header modifzieren, bevor die Anfrage rausgeschickt wird, cookies öfter mal ganz wegputzen(jaa, auch wenn man dann die Settings auf Facebook neu setzen muss ;-)) und Divx- und Flashplayer-Cache ab und an mal per Tool leeren, aber man muss ja auch nicht gleich paranoid werden. Das nützt zwar nur den Wenigsten, da sich die Masse wohl mit sowas nicht auseinandersetzen wird, aber man kan ja niemandem zu seinem Glück zwingen. Nur gar keine Wahl zu haben und zu sehen, wie immer mehr Unternehmen die Ahnungslosigkeit der Leute ausnutzen und dafür sorgen, dass es nur noch entsprechende Geräte und Software gibt, kotzen mich tierisch an.

  16. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: Lokster2k 07.06.11 - 14:47

    perlmaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Lokster2k:
    >
    > Wenn man keine Ahnung hat ....+
    >
    > www.heise.de
    >
    > "Im aktuellen iOS 4.3 aktiviert Apple nun die "Privacy Extensions", die
    > statt einer festen Hardware-ID regelmäßig wechselnde Zufallszahlen
    > benutzen"

    Ändert nichts an der urspünglichen Politik, das heißt nicht, dass es ein Versehen war und sie es nicht anderweitig versuchen. Es heißt nur, dass Apple hier erwischt wurde und ihnen die Daten die negative Publicity nicht wert sind. Einfache Rechnerei...mehr nicht...oder wie erklärst Du Dir sonst die ursprüngliche Nichtintegration?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.11 14:49 durch Lokster2k.

  17. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: wir beide und ich 07.06.11 - 15:08

    > In dem golem-Artikel geht es btw. um IP-Adressen, nicht um Netze.

    Da es um die Vergabe von IPv6 Adressen ging, ging es implizit aber für jeden einigermaßen Fachkundingen verständlich um IP-Präfixadressen von Netzen.

    > Diesbezüglich beziehe ich mich dann auch darauf. Der fiktive Fall,
    > dass jeder eine Adresse bekommt, ist immerhin auch realisierbar.

    Wie, bzw. wo?
    Es ist gegen die RFCs, und nach meinem Wissen planen ALLE Provider die Vergabe von /64 oder von /48 Netzen.

    > Und sicherlich gibt es bereits statische IPs. Jedoch noch nicht ganz so häufig.

    Vermutlich fast jeder - einmal abgesehen von den Mikey-Maus-Heimnetz-ADSL-Anschlüssen - dürfte über statische IPv4-Adressen verfügen. Alle relevanten lohnenden Ziele für so einen Angriff sind schon jetzt statisch erreichbar.

    Nein, die Heimanschlüsse sind nicht der Nabel der Welt.

    > Würde zukünftig jeder einer haben, wäre die Angriffsmotivation höher,
    > da es viel mehr mögliche Opfer gäbe .. nämlich *alle* und nicht nur *ein paar*.

    Die Situation wäre weniger jetzt "ein paar" und später "alle",
    sondern jetzt "alle interssanten Zeile" und später noch zusätzlich ein paar uninteressante Heimnetze.

  18. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: ichbert 07.06.11 - 16:50

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AsgarSerran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In dem golem-Artikel geht es btw. um IP-Adressen, nicht um Netze.
    > > Diesbezüglich beziehe ich mich dann auch darauf. Der fiktive Fall, dass
    > > jeder eine Adresse bekommt, ist immerhin auch realisierbar.
    >
    > nicht in ipv6. so ist es nun mal nicht gedacht. allein daran merkt man,
    > dass der datenschutzmensch keinen blassen schimmer hat und menschen wie du
    > das dann auch noch nachplappern...

    Wo ist der unterschied? Ob nun 10 oder 100 namentlich gespeichert werden sie sowieso, mal ganz davon abgesehen das es dem Provider überlassen ist ob er dir nun eine oder ein Netz zuordnet.

    Btw: was ist mit Hackerangriffen?

  19. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.06.11 - 11:32

    AsgarSerran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dazu braucht man bei Gott nicht
    > > deine IP Adresse; wenn du Flash installiert hast, geht das sogar noch
    > > einfacherer und noch genauer.
    >
    > Achso. Man braucht also gar keine IP-Adressen, sondern lediglich Flash? So
    > ist das. Gut zu wissen.

    Das gilt nur bei Gott! Lern lesen man!

  20. Re: Und was ist mit den Nachteilen?

    Autor: swissmess 09.06.11 - 12:16

    > Nein, aber: Stell dir mal vor, du hättest eine statische. Wenn die bekannt
    > wäre, könnte man dich, und nur dich, gezielt und dauerhaft mit Anfragen
    > zuspammen und deinen Traffic mit Absicht erhöhen.

    Okay. Argument, aber wenn ich überlege.

    Meine Telefonnummer, Handynummer, Postadresse sind alle auch "statisch".

    OOOH da HABE ICH JA GENAU DAS GLEICHE PROBLEM!

    immermalwieder ruft so ein futzi an und will was verkaufen oder "Wir machen da gerade eine Umfrage, hätten Sie 10Minuten Zeit" oder die ganze WERBEPOST im Briefkasten!

    Sind all die Adressen deswegen dynamisch???

    Meine Meinung ist meine Meinung, Deine Meinung ist deine Meinung
    Die Herausforderung ist die Toleranz anderer Meinungen... Kannst du es auch?

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