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Etwas übertrieben

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  1. Etwas übertrieben

    Autor: Doener 09.12.19 - 23:03

    Es geht um Daten, welche per Telefon erfragt werden können, genau wie bei der Sparkasse oder DKB.
    Nicht um 1 Million unverschlüsselte Passwörter.

  2. Re: Etwas übertrieben

    Autor: ThiefMaster 10.12.19 - 00:27

    Das Bußgeld ist übertrieben, aber ich sehe das eher andersrum:

    Die Million Passwörter, egal ob unverschlüsselt oder md5/sha1 (oder sonst irgendwas unsicheres) trifft nur Leute die keine Passworthygiene betreiben und dasselbe Passwort überall benutzen. Dass das pfui ist sollte man inzwischen gelernt haben; größere Breaches gehen inzwischen auch gut durch die Mainstream-Medien.

    Wenn ich mit minimalem Social Engineering allerdings an vertrauliche Kundendaten komme dann betrifft das in der Realität zwar nur wenige Leute, in diesen wenigen Fällen können die Folgen aber deutlich schlimmer sein. Stalking, Identitätsdiebstahl, oder wenn man die richtige Mailadresse übernimmt evtl auch komplettes Auslöschen der digitalen Existenz (Domaintransfers/-Löschungen, Accountdiebstähle, Remote-Wipes, etc.). Und wenn der Angreifer sich geschickt genug anstellt kann er das lange vorbereiten und sich unauffällig verhalten (Mailweiterleitung, in Ruhe Daten sammeln, und irgendwann zuschlagen).

    Und GERADE bei einer Firma wie 1&1 bei der man auch Mailboxen, Domains und Server hosten kann, halte ich letzteres für schlimmer.

  3. Re: Etwas übertrieben

    Autor: christastic 10.12.19 - 07:18

    Ich hatte nach meinem Abitur eine Weile in einem Call Center gearbeitet, das für 1&1 tätig war. Es kam gelegentlich mal vor, dass sich Kunden gewünscht hatten, einen PIN zu vereinbaren, um ihre Verträge vor Ex-Partnern, Familienangehörigen, etc. zu schützen.

    Das kam vor, wenn beispielsweise ohne Einwilligung des Vertragsinhabers Daten geändert, Tarife gewechselt oder SIM Karten gesperrt worden sind, nur weil jemand den vollständigen Namen und das Geburtsdatum des Vertragsinhabers kannte. Damit kann man einer Person schon Unannehmlichkeiten bereiten.

    Wir wurden leider angewiesen, aus Datenschutzgründen(!) keine unverschlüsselten Passwörter als Notiz an den Kundendaten zu hinterlegen, um weitere Probleme zu verhindern.

    In Anbetracht dessen, finde ich das Urteil vollkommen in Ordnung.

  4. Re: Etwas übertrieben

    Autor: Barbapapa 10.12.19 - 07:53

    Mag sein dass das Urteil in dem Fall etwas übertrieben ist. Aber im Prinzip geht es doch darum auch die großen Konzerne zu besserem Datenschutz zu zwingen. 5000¤ tut denen nicht weh. 10 Millionen schon.

  5. Re: Etwas übertrieben

    Autor: Vash 10.12.19 - 09:03

    Wenn 1&1 dagegen klagen will, war das Bußgeld offenbar nicht hoch genug. Das Risiko zu verlieren und die Anwalts und Gerichtskosten zu tragen wird anscheinend in Kauf genommen. Letztlich zahlt es der Kunde.

    Auch wenn ich froh bin nicht mehr Kunde bei denen zu sein, bin ich mir sicher dass mein derzeitiger Anbiete auch die ein oder andere Leiche im Keller hat.

  6. Re: Etwas übertrieben

    Autor: Pornstar 10.12.19 - 09:04

    Das ist nicht übertrieben. Vodafone sollte diese Strafe jedoch auch bekommen. Die Mitarbeiter der Vertragsverlängerung helfen dir noch dabei das richtige Kundenkennwort zu finden...

    Ich hab mal mit ner Vodafone Telefonnummer da angerufen und das passwort war anscheinend der Vorname. Der Typ hat quasi drauf gedrängt das ich meinen Vornamen sage und zack war ich drin.
    Das ist von den Anbietern gewollt, das Kunden keine Sicherheit haben und die Mitarbeiter unkompliziert Verträge abschließen können. Die ab bekommt man dann nächsten Monat mit der nächsten Rechnung, sobald das Rücktrittsrecht erloschen ist.

  7. Re: Etwas übertrieben

    Autor: heikom36 10.12.19 - 15:12

    Bei der Sparkasse bekommt man Auskunft, wenn man am Telefon ein paar Daten nennt?
    Glaube ich nicht und wenn es stimmen sollte, dann würde ich ne Anzeige erstatten.

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