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Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

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  1. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: plutoniumsulfat 09.01.18 - 02:18

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exakt so schaut's aus. Das ist beim Zoll selbst bei den größten Ludditen
    > mittlerweile eingetrichtert worden, dass "Y" oben in der Mitte kein
    > deutsches Gerät ist. Daran erkennen die das, und dann darfst du erklären.

    Soll auch Leute geben, die hierzulande englische Tastaturen verwenden...

  2. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: quineloe 09.01.18 - 05:26

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Exakt so schaut's aus. Das ist beim Zoll selbst bei den größten Ludditen
    > > mittlerweile eingetrichtert worden, dass "Y" oben in der Mitte kein
    > > deutsches Gerät ist. Daran erkennen die das, und dann darfst du
    > erklären.
    >
    > Soll auch Leute geben, die hierzulande englische Tastaturen verwenden...

    Nochmal: das kannst du dann alles erklären. Aber du hast erst mal die Aufmerksamkeit des Zöllners am Arsch. Im Zweifel behalten die das Gerät dann einfach da, bis du nen Kaufbeleg hast.

  3. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: puerst 09.01.18 - 09:24

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal: das kannst du dann alles erklären. Aber du hast erst mal die
    > Aufmerksamkeit des Zöllners am Arsch. Im Zweifel behalten die das Gerät
    > dann einfach da, bis du nen Kaufbeleg hast.

    Falsch: Im Zweifelsfall nehmen sie an, dass Du schmuggeln wolltest. BTDT. Dabei hatte ich es tatsächlich bereits bei der Ausfuhr dabei, aber keinerlei Beleg dafür :-/

  4. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: quineloe 09.01.18 - 09:40

    aber plutsulf meint doch, dass man sich da ganz locker mit ein bisschen Allgemeininfos wieder rausreden könnte...

  5. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 09:40

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja ja...grau ist alle Theorie.
    > Wenn es nur um ein "paar Tage" geht, kauft man sich vor Ort ein
    > (unauffälliges) günstiges Mittelklasse-Gerät, verziert es mit vielen
    > Stickern, Fingerabdrücken, Flecken, etc.pp.
    > Das ganze packt man vor dem Rückflug in die mitgebrachte, offensichtlich
    > gebrauchte Notebook Tasche und das wars.
    > Wird bei keinem deutschen Zoll Aufmerksamkeit erregen, zumal es eine
    > gewisse Freigrenze gibt.
    > Achja, natürlich holt man sich die in den USA gezahlte Mwst. am
    > US-Flughafen vor Ausreise zurück.
    > Danach entsorgt man ALLE Kaufbelege (bzw. schickt sie sich selbst per Post
    > zu).
    > Im Heimatland säubert man das Ding und verschenkt/verkauft es...oder
    > benutzt es einfach weiter.
    > ;-)
    Wenn du keinen Kaufbeleg vorzeigen kannst (oder willst), googelt der Zoll den Gerätewert und erhebt entsprechend MwSt. und Zoll.

  6. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 09:47

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ve2000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ja ja...grau ist alle Theorie.
    > > Wenn es nur um ein "paar Tage" geht, kauft man sich vor Ort ein
    > > (unauffälliges) günstiges Mittelklasse-Gerät, verziert es mit vielen
    > > Stickern, Fingerabdrücken, Flecken, etc.pp.
    > > Das ganze packt man vor dem Rückflug in die mitgebrachte, offensichtlich
    > > gebrauchte Notebook Tasche und das wars.
    > > Wird bei keinem deutschen Zoll Aufmerksamkeit erregen, zumal es eine
    > > gewisse Freigrenze gibt.
    > > Achja, natürlich holt man sich die in den USA gezahlte Mwst. am
    > > US-Flughafen vor Ausreise zurück.
    > > Danach entsorgt man ALLE Kaufbelege (bzw. schickt sie sich selbst per
    > Post
    > > zu).
    > > Im Heimatland säubert man das Ding und verschenkt/verkauft es...oder
    > > benutzt es einfach weiter.
    > > ;-)
    > Wenn du keinen Kaufbeleg vorzeigen kannst (oder willst), googelt der Zoll
    > den Gerätewert und erhebt entsprechend MwSt. und Zoll.

    Kein Mensch geht mit Rechnungen für Altgeräte auf Reisen. Wenn sich das ein Bürokrat so ausgedacht hat, dann kann man das nur als realitätsferne Idiotie bezeichnen.
    Und während man Rechnungen während des Garantiezeitraum aufbewahrt, entsorgt man als Privatperson diese normalerweise irgendwann nach dem Ablaufen eben jener.
    Und dann wäre da noch das Problem dass man oft keine wirkliche Rechnung mehr bekommt - zum Beispiel wenn man etwas bei Amazon (uk, fr) bestelltbestellt. Früher gab es einen Lieferschein, aber den haben die sich mittlerweile auch schon gespart. (Keine Ahnung ob man da was herunterladen kann...)
    Und für die Garantie braucht man die ebenfalls nicht wenn man das Gerät beim Hersteller registriert - wobei man da iim Zweifelsfall 2-3 Monate verliert, da dieser das Herstellungsdatum nimmt... (...looking at you HP...)

    Na ja, oder man bleibt einfach in Europa - Problemn gelöst.

  7. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 09:51

    zuschauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man sich nur schlecht "wehren".
    > Ich würde alle relevanten Daten vorher auf meinen eigenen Server laden und
    > mir in den USA einen Rechner kaufen. mit dem ich darauf Zugriff habe.
    > Aktuelle(re) Daten liegen im geschützten Firmennetz.
    Also wenn mein Chef mich ins Ausland schickt, hat er auch dafür zu sorgen, dass ich ein entsprechendes Gerät vor Ort zur Verfügung habe. Ob er mir nun einen Laptop mitgibt der sich nur per VPN ins Firmennetz einloggt oder mir im Zielland einen PC hinstellt ist mir egal.
    > Bei der Ausreise gibt es diese Check-Hysterie nicht, und der heimische Zoll
    > wird kaum einen Import fest- oder unterstellen, denn jeder reist mit
    > _einem_ Rechner...
    Für den heimischen Zoll zählt erstmal alles als Import. Du musst theoretisch für jedes einzelne Kleidungsstück und Bauteil nachweisen, dass du das in Deutschland/Europa gekauft hast bzw. schonmal Zoll/MwSt. dafür entrichtet hast.

  8. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 09:56

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ve2000 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ja ja...grau ist alle Theorie.
    > > > Wenn es nur um ein "paar Tage" geht, kauft man sich vor Ort ein
    > > > (unauffälliges) günstiges Mittelklasse-Gerät, verziert es mit vielen
    > > > Stickern, Fingerabdrücken, Flecken, etc.pp.
    > > > Das ganze packt man vor dem Rückflug in die mitgebrachte,
    > offensichtlich
    > > > gebrauchte Notebook Tasche und das wars.
    > > > Wird bei keinem deutschen Zoll Aufmerksamkeit erregen, zumal es eine
    > > > gewisse Freigrenze gibt.
    > > > Achja, natürlich holt man sich die in den USA gezahlte Mwst. am
    > > > US-Flughafen vor Ausreise zurück.
    > > > Danach entsorgt man ALLE Kaufbelege (bzw. schickt sie sich selbst per
    > > Post
    > > > zu).
    > > > Im Heimatland säubert man das Ding und verschenkt/verkauft es...oder
    > > > benutzt es einfach weiter.
    > > > ;-)
    > > Wenn du keinen Kaufbeleg vorzeigen kannst (oder willst), googelt der
    > Zoll
    > > den Gerätewert und erhebt entsprechend MwSt. und Zoll.
    >
    > Kein Mensch geht mit Rechnungen für Altgeräte auf Reisen. Wenn sich das ein
    > Bürokrat so ausgedacht hat, dann kann man das nur als realitätsferne
    > Idiotie bezeichnen.
    > Und während man Rechnungen während des Garantiezeitraum aufbewahrt,
    > entsorgt man als Privatperson diese normalerweise irgendwann nach dem
    > Ablaufen eben jener.
    > Und dann wäre da noch das Problem dass man oft keine wirkliche Rechnung
    > mehr bekommt - zum Beispiel wenn man etwas bei Amazon (uk, fr)
    > bestelltbestellt. Früher gab es einen Lieferschein, aber den haben die sich
    > mittlerweile auch schon gespart. (Keine Ahnung ob man da was herunterladen
    > kann...)
    > Und für die Garantie braucht man die ebenfalls nicht wenn man das Gerät
    > beim Hersteller registriert - wobei man da iim Zweifelsfall 2-3 Monate
    > verliert, da dieser das Herstellungsdatum nimmt... (...looking at you
    > HP...)
    >
    > Na ja, oder man bleibt einfach in Europa - Problemn gelöst.
    Ändert aber nichts dadran, dass du den Wert bzw. Besitz nachweisen musst und der Zoll den Wert sonst googelt/schätzt. Ein 4 Jahre altes Model ist dann halt nurnoch recht wenig wert und dann oft eh unter der Freigrenze.
    Wer auf Nummer sicher gehen will und die Rechnung nichtmehr hat, kann beim Zoll vor der Ausreise eine Bescheinigung holen, dass man das Gerät schon zur Ausreise besessen hat, dann fällt natürlich kein Zoll an.
    Und glaubs mir, Vielreisende haben tatsächlich oft neben den Reiseunterlagen noch die Rechnungen/Kaufbelege für teure Elektronikartikel dabei.

  9. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 10:05

    DAUVersteher schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > > DAUVersteher schrieb:
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    > > > ve2000 schrieb:
    > > >
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    > > > > ja ja...grau ist alle Theorie.
    > > > > Wenn es nur um ein "paar Tage" geht, kauft man sich vor Ort ein
    > > > > (unauffälliges) günstiges Mittelklasse-Gerät, verziert es mit vielen
    > > > > Stickern, Fingerabdrücken, Flecken, etc.pp.
    > > > > Das ganze packt man vor dem Rückflug in die mitgebrachte,
    > > offensichtlich
    > > > > gebrauchte Notebook Tasche und das wars.
    > > > > Wird bei keinem deutschen Zoll Aufmerksamkeit erregen, zumal es eine
    > > > > gewisse Freigrenze gibt.
    > > > > Achja, natürlich holt man sich die in den USA gezahlte Mwst. am
    > > > > US-Flughafen vor Ausreise zurück.
    > > > > Danach entsorgt man ALLE Kaufbelege (bzw. schickt sie sich selbst
    > per
    > > > Post
    > > > > zu).
    > > > > Im Heimatland säubert man das Ding und verschenkt/verkauft es...oder
    > > > > benutzt es einfach weiter.
    > > > > ;-)
    > > > Wenn du keinen Kaufbeleg vorzeigen kannst (oder willst), googelt der
    > > Zoll
    > > > den Gerätewert und erhebt entsprechend MwSt. und Zoll.
    > >
    > > Kein Mensch geht mit Rechnungen für Altgeräte auf Reisen. Wenn sich das
    > ein
    > > Bürokrat so ausgedacht hat, dann kann man das nur als realitätsferne
    > > Idiotie bezeichnen.
    > > Und während man Rechnungen während des Garantiezeitraum aufbewahrt,
    > > entsorgt man als Privatperson diese normalerweise irgendwann nach dem
    > > Ablaufen eben jener.
    > > Und dann wäre da noch das Problem dass man oft keine wirkliche Rechnung
    > > mehr bekommt - zum Beispiel wenn man etwas bei Amazon (uk, fr)
    > > bestelltbestellt. Früher gab es einen Lieferschein, aber den haben die
    > sich
    > > mittlerweile auch schon gespart. (Keine Ahnung ob man da was
    > herunterladen
    > > kann...)
    > > Und für die Garantie braucht man die ebenfalls nicht wenn man das Gerät
    > > beim Hersteller registriert - wobei man da iim Zweifelsfall 2-3 Monate
    > > verliert, da dieser das Herstellungsdatum nimmt... (...looking at you
    > > HP...)
    > >
    > > Na ja, oder man bleibt einfach in Europa - Problemn gelöst.
    > Ändert aber nichts dadran, dass du den Wert bzw. Besitz nachweisen musst
    > und der Zoll den Wert sonst googelt/schätzt. Ein 4 Jahre altes Model ist
    > dann halt nurnoch recht wenig wert und dann oft eh unter der Freigrenze.
    > Wer auf Nummer sicher gehen will und die Rechnung nichtmehr hat, kann beim
    > Zoll vor der Ausreise eine Bescheinigung holen, dass man das Gerät schon
    > zur Ausreise besessen hat, dann fällt natürlich kein Zoll an.
    > Und glaubs mir, Vielreisende haben tatsächlich oft neben den
    > Reiseunterlagen noch die Rechnungen/Kaufbelege für teure Elektronikartikel
    > dabei.

    Verrückte Welt...
    Na ja, zum Glück gibt es für mich keinen Grund den Europäischen Kontinent zu verlassen... - Und bei so einem Zirkus will ich das auch gar nicht. (Mit einer Ausnahme Richtung Osten - wo ich bisher zwei mal im Urlaub war.)

  10. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Truster 09.01.18 - 12:17

    Ich hatte genau diesen Fall: Der Zöllner Fragte, warum ich dieses Gerät in den Statten gekauft hatte? Ich sagte: hab ich in DE gekauft und ich bin Programmierer (was natürlich gelogen war) Die Sache war damit erledigt :-D

  11. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: elcaron 09.01.18 - 18:01

    Hast Du ne Quelle, nach der da eine Strafgefahr besteht? So wie ich unser Rechtssystem verstehe, können Dir zwar zivil/verwaltungsrechtlich die Gebühren aufgedrückt werden, wenn Du nicht nachweisen kannst, dass Du das Gerät in D gekauft has, strafrechtlich müsste Dir aber die Steuerhinterziehung nachgewiesen werden.

  12. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 09.01.18 - 20:43

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du ne Quelle, nach der da eine Strafgefahr besteht? So wie ich unser
    > Rechtssystem verstehe, können Dir zwar zivil/verwaltungsrechtlich die
    > Gebühren aufgedrückt werden, wenn Du nicht nachweisen kannst, dass Du das
    > Gerät in D gekauft has, strafrechtlich müsste Dir aber die
    > Steuerhinterziehung nachgewiesen werden.
    Meines Wissens hintergehst du mit dem Mitbringen eines Gerätes durch den "Grünen Ausgang" eine Steuerhinterziehung. Mit einer Rechnung/Kaufbeleg kannst du dann nachweisen, dass es keine Steuerhinterziehung ist. Wenn du durch den "roten Ausgang" gehst und das Gerät vorzeigst/anmeldest (oder nachfragst, "Muss ich das versteuern?") ist alles okay. Wenn du natürlich durch den "roten Ausgang" gehst, ne Stange Zigaretten hinlegst zum anmelden, dann aber noch was in der Tasche hast, ist das natürlich auch wieder Steuerhinterziehung.

  13. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: plutoniumsulfat 10.01.18 - 03:00

    Wie wärs mit gebrauchten Geräten? Da gibt's in aller Regel auch keinen Kaufbeleg.

  14. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: chewbacca0815 10.01.18 - 12:28

    zuschauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha - also erst einmal ein Carnet ATA besorgen und dann die komplette Bürokratieprozedur durchleben?

    Dann schreib aber auch dazu, dass das gute zwei Wochen dauern kann, bis das komplette Dokument in Deinen Händen ist. Und Privatpersonen können kein Carnet beantragen, dass können nur Firmen oder Logistikunternehmen, die mit dem Transport der Waren beauftragt sind. Und wehe, eine der Seriennummern stimmt nicht... ;-)

  15. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: quineloe 10.01.18 - 12:36

    Also ich kann zu jedem Gerät, das ich derzeit privat habe, einen Kaufbeleg ausm Hut zaubern, bis auf ein Gerät, das so alt ist, dass ich mich wohl allein damit rechtfertigen kann.

    Du hast ernsthaft keinen Beleg mehr für Geräte, wo du noch Garantie oder Gewährleistung drauf hast?

  16. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: Anonymer Nutzer 10.01.18 - 12:41

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich kann zu jedem Gerät, das ich derzeit privat habe, einen Kaufbeleg
    > ausm Hut zaubern, bis auf ein Gerät, das so alt ist, dass ich mich wohl
    > allein damit rechtfertigen kann.
    >
    > Du hast ernsthaft keinen Beleg mehr für Geräte, wo du noch Garantie oder
    > Gewährleistung drauf hast?

    Na ja, Amazon.co.uk stellt keine aus...
    HP ermittelt den Garantiezeitraum aus der Seriennummer.
    Also man muss nicht unbedingt eine haben. Manchmal verliert man Rechnungen auch. Und in England habe ich (als es sie von Amazon noch gab) die Rechnungen für CDs grundsätzlich recht schnell entsorgt weil es einfach zu viel Papiermüll ist.
    (Rechnungen aufbewahren lohnt sich nur bei teuren Geräten.)
    Und dann wäre da der Fall dass man Geräte als Geschenk bekommt - da hat man dann auch keine Rechnung.

  17. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: zuschauer 10.01.18 - 15:00

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zuschauer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aha - also erst einmal ein Carnet ATA besorgen und dann die komplette
    > Bürokratieprozedur durchleben?
    >
    > Dann schreib aber auch dazu, dass das gute zwei Wochen dauern kann, bis das
    > komplette Dokument in Deinen Händen ist. Und Privatpersonen können kein
    > Carnet beantragen, dass können nur Firmen oder Logistikunternehmen, die mit
    > dem Transport der Waren beauftragt sind. Und wehe, eine der Seriennummern
    > stimmt nicht... ;-)
    Ja, das dauert. Gut organisierte Firmen erledigen das rechtzeitig. Wenn die Geschäftsreise aber kurzfristig erforderlich wird, kann es zu knapp werden.
    Jo - über solche "Kleinigkeiten" wie die Seriennummern sind schon viele gestolpert - und wurden für diesen "Verstoß" zur Kasse gebeten. Ich will nicht so weit gehen zu behaupten, daß manche darauf spezialisiert sind, solche Fehler zu entdecken...

    Übrigens: Wer als Privatperson überhaupt in die USA reist und dann noch Laptop, Handy & Co. mit sich führt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen!

  18. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: quineloe 10.01.18 - 15:53

    Bei Amazon kann ich meine Bestellungen aus dem Jahr 2000 noch belegen.

  19. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: matok 10.01.18 - 22:48

    zuschauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man sich nur schlecht "wehren".

    Was wollen sie machen, wenn du keinen Reisepass hast?
    Wenn du dich wirklich nicht gegen sowas wehren _kannst_, dann musst du das wohl irgendwann mal unterschrieben haben. Dann gibt's aber auch keinen Grund, darüber zu lamentieren.

  20. Re: Gegen eine angeordnete Geschäftsreise in die USA

    Autor: scrumdideldu 10.01.18 - 22:56

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und während man Rechnungen während des Garantiezeitraum aufbewahrt,
    > entsorgt man als Privatperson diese normalerweise irgendwann nach dem
    > Ablaufen eben jener.
    Glaubst Du wirklich dass ein Laptop nach Ablauf der Garantie noch wie neu aussieht?

    Man kann auch alles verkomplizieren. Nicht für jedes Gerät das ein Y an der "falschen" Stelle hat wird Zoll fällig.

    Du hast doch Möglichkeiten. Fahr den Laptop hoch und zeig denen das Eventlog, die Browserhistory, die Recentlist des OS usw.. Die Updatehistory von Windows, die installierten Programme (da steht auch das Datum wann was installiert wurde). Da gibt es zig Möglichkeiten zu zeigen dass der Rechner etwas älter ist.

    Natürlich ist das durch ein Clone theoretisch auch alles auf einem Neugerät möglich oder eben fakebar aber da steht doch Aufwand nie im Leben in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen und das dürfte auch ein Zöllner einsehen.

    > Und dann wäre da noch das Problem dass man oft keine wirkliche Rechnung
    > mehr bekommt - zum Beispiel wenn man etwas bei Amazon (uk, fr)
    > bestelltbestellt.
    Das ist doch dann mehr als perfekt. Du kannst Dich direkt beim Zoll in Deinen Amazon-Account einloggen und in der Bestellhistory zeigen dass Du das Gerät in EU gekauft hast.

    > Und für die Garantie braucht man die ebenfalls nicht wenn man das Gerät
    > beim Hersteller registriert - wobei man da iim Zweifelsfall 2-3 Monate
    > verliert, da dieser das Herstellungsdatum nimmt... (...looking at you
    > HP...)
    Und Du hast dann in Deinem Mailpostfach keine Registrierungsmail die Du aufrufen könntest?

    Was fehlt ist noch das Beispiel mit dem Laptop den man geschenkt bekommen hat. Wenn Du Angst davor hast dann geht doch einfach bei der Ausreise zum Zoll. Dann hast Du bei der Einreise gar keine Probleme!

    > Na ja, oder man bleibt einfach in Europa - Problemn gelöst.
    So halte ich es auch!

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