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Passwörter sind längst nicht mehr zeitgemäß

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  1. Passwörter sind längst nicht mehr zeitgemäß

    Autor: PascalJacober 03.07.20 - 15:58

    Das Datenleck bei Foodora zeigt einmal mehr, dass Passwörter eine Technologie sind, die zwar für das ausgehende 20. Jahrhundert noch zeitgemäß war, mittlerweile aber – angesichts der immer gewiefter agierenden Cyber-Kriminellen – zum alten Eisen gehört. Selbst Hashing schützt dabei nicht zuverlässig vor einem Missbrauch der Nutzerdaten. Besonders gefährdet sind dabei die Nutzer, die ein und dasselbe Passwort für mehrere Dienste verwenden. Laut einer repräsentativen Umfrage der Bitkom vom Januar 2020 sind das immerhin 36 Prozent der Deutschen, also mehr als jeder Dritte.

    Gleichzeitig kann jedoch auch nicht verlangt werden, dass sich Privatanwender, die nur in den seltensten Fällen auf Hilfsmittel wie Passwortmanager setzen, für jeden einzelnen Dienst ein eigenes Passwort merken sollen. Daher müssen die Anbieter mittelfristig auf andere Angebote setzen, um auch weiterhin Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit unter einen Hut zu bekommen. Hier bietet sich beispielsweise eine passwortlose Authentifizierung mittels biometrischer Faktoren oder die Verwendung eines FIDO-Authentifikators an.

    Generell gilt es stets, das Verhältnis zwischen Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten im Blick zu haben. Erst wenn das stimmt, können dann entsprechende Zugangsszenarien eingerichtet werden, um für jeden Anwender und jede Anwendung die ideale Authentifizierung zu finden. Denn nicht jede Methode ist auch wirklich für jeden Nutzer geeignet.

    _______________________________________________________
    Pascal Jacober, Sales Manager DACH, Ping Identity

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